Amstel Gold Race

Amstel Gold Race Tourversion 2007 von Achim Kaufmann

Nach dem ich im Frühjahr 2006 die Flandernrundfahrt mit 260 km gefahren bin, wollte ich für das Frühjahr 2007 auch einen Klassiker fahren. Ich hatte mich für den Amstel Gold Race entschieden. Damit sich die Mühe, den ganzen Winter hindurch zu trainieren, auch lohnt.

Mit Jörg und Marion Marten hatte ich auch zwei zuverlässige Mitstreiter gefunden.

Am Freitag den 20.04.07 ging es dann nach Valkenburg an der Geul, dort waren auch der Start und das Ziel.
Nach gut 3 Stunden Autofahrt angekommen wurde das Zelt auf dem Stadtcampingplatz aufgebaut, natürlich bei schönstem Wetter. Jörg und Martina waren mit dem Wohnwagen auch schon da. Jetzt nur noch die Startunterlagen abholen, ein paar Kleinigkeiten einkaufen und alles für den nächsten Morgen vorbereiten.

Am Samstagmorgen um 6.30 Uhr ging es dann los, allerdings war es sehr kalt, 2°. Da wollten wir nicht frieren und zogen uns schön warm an, Überschuhe, Arm-, Beinlinge und die Windjacke eigentlich alles was wir dabei hatten. Am Start musste Jörg erst einmal den Schlauch vom Hinterrad wechseln . Der geschenkte Schlauch vom Shimano-Service hat ihm auch keinen ärger mehr gemacht.

Amstel Gold Race

Dann ging es endlich los, über die Startlinie ins schöne Limburger Land.

Nach 3 Kilometern kam auch schon der erste Anstieg für kurze Zeit wurden die Finger wieder warm . Die erste Verpflegung kam bei KM 48 und das alles ohne großes Gedränge. Die ersten Kilometer waren recht unspektakulär und nach 90 Kilometern war die erste Runde vorbei, wir durchfuhren noch mal Valkenburg oder besser wir schlenderten so dahin weil mehrere tausend Radler ihre Runde angetreten waren. Nichts wie raus aus dem Gewusel, wenig später ging es nach der Streckenteilung auch wieder zügig voran.

Es ging hügelig weiter, ein kleiner Abstecher nach Belgien war auch dabei, zum Glück ohne Kopfsteinpflaster. Die Strecke wurde jetzt anspruchsvoller, Anstiege von 4-5 Kilometer Länge. Genauso hatte ich es mir vorgestellt! Die Verpflegungspunkte waren dem Massenandrang gewachsen, so gab es keine langen Wartezeiten. Essen, trinken und weiter!

Die hügeligen Passagen und Anstiege nahmen zu, lang rauf, kurz runter und schon wieder rauf. Nach 200 Kilometern und mehr als 2000 Höhenmetern ging es erst richtig zu Sache. Einige Radsportler zogen es dann vor an den kommenden Anstiegen zu schieben. Selbst der Keutenberg mit seinen Teils 22% Steigung konnte uns nicht zum schieben veranlassen. Gutes Training zahlt sich halt aus und Berg an fahren macht doppelt soviel Spaß. Immer schön lächeln für die Fotografen und Zuschauer am Streckenrand.

Der Schlussanstieg zum Cauberg war dann von vielen hundert Zuschauern gesäumt. Das Ziel war nahe. Leider war dann 200 Meter vor der Ziellinie der Große Stau, kurz hinter dem Zielstrich musste der Veranstalter unbedingt den Transponder einsammeln und die Startnummer vom Rad abknipsen, das war wirklich nervig. Die 200 Meter haben dann auch 20 Minuten gedauert.

Es waren 237 Kilometer und 2853 Höhenmeter.

Alles in allem war der Amstel Gold Race für 20 Euro gut organisiert, die Verpflegung sehr gut, die Straßen Teilweise in schlechtem Zustand, aber unsere Reifen haben es gut überstanden. Die Radwegpflicht in Holland ist auch nicht jedermanns Sache, es ging ziemlich eng zu.
Die Tour tat nicht nur unseren Beinen gut, sondern war auch landschaftlich sehr schön.
Ich fahre bestimmt noch einmal mit!

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