Von Ralf Nägler

Vor ca. einem Jahr haben wir uns zu sechst entschlossen an diesem traditionsreichen Jedermann-Rennen teilzunehmen. Bei der Anmeldung ab dem 23.Januar 2007 wussten die meisten von uns noch nicht, dass nicht nur wir sechs vom RC Sprintax an dem Rennen teilnehmen. Leider haben sich nicht alle Vereinsmitglieder unserem „Sprintax"-Team angeschlossen. Aber das klappt ja evtl. beim nächsten Mal.

18.08.2007 Akkreditierung

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Am Samstag, den 18. war es dann so weit. Um ca. 8:00 Uhr fuhren mehrere Sprintaxianer mit ihren Autos gen Hamburg um sich dort im Hotel zu treffen. Natürlich haben wir unsere Frauen mitgenommen. Oder, haben sich unsere Frauen die Stadt Hamburg nicht entgehen lassen? Es gab ja auch die Möglichkeit zu shoppen, weil wir Radsportler unseren Start frühzeitig akkreditieren (bestätigen) wollten. Nach dem offiziellen Teil sind wir Männer dann ungefähr drei Stunden über die Radsportmesse gegangen und haben uns von den vielen schönen Fahrrädern und anderen Dingen zu Fachsimpeleien hinreißen lassen. Zwischen durch ´nen Kaffee, ´nen Stück Kuchen oder ´ne Currywurst haben gereicht, damit wir uns wohlfühlten.Die Nudelparty war vom Veranstalter toll organisiert, so dass wir trotz der vielen tausend Radsportler kaum anstehen mussten. Unsere Frauen sind übrigens auch kostenlos mitversorgt worden. Dafür gab es Spendendosen.Nach einem kurzen Hotelbesuch haben wir dann den Abend in einer typischen bürgerlichen Hamburger Eckkneipe ausklingen lassen. Allerdings ist es nicht sehr spät geworden, da wir ja am nächsten Tag gute Leistungen abliefern wollten.

19.08.2007 Renntag

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Um ca. 6:30 klingelte dann der Wecker, weil wir schon eine halbe Stunde vor dem Start da sein sollten. Angefahren wurde natürlich mit dem Rad. Auch wenn es keiner offen gesagt hat merkte man die Nervosität, die in uns steckte.Dar Start verzögerte sich dann auch noch um eine halbe Stunde, so das wir erst um ca.9:25 unsere Schuhe einklicken konnten. Es war eng, aber Körperkontakt zum Nachbarn hatten wir nicht. Ich schätze, dass es von unserm, dem 19. Startblock, vielleicht etwas über ein Kilometer bis zur Startlinie war. Bis dahin hatte sich auch die Enge etwas aufgelöst, so dass es auch mit der Geschwindigkeit richtig losging. Von uns sechsen aus Startblock „S" ist Dario am besten weggekommen und hat sich bald schon einer Gruppe von rund acht Fahrern angeschlossen, mit denen er dann seine sagenhafte Zeit gefahren hat. Die anderen haben sie verschiedenen Windschattengebern angeschlossen. Je nach dem wie es gerade kam. Stürze gab es bei uns, Gott sei dank, nicht. Einen habe ich jedoch fast hautnah neben mir mitbekommen. Ich hörte es dann nur noch hinter mir scheppern. Hoffentlich ist nicht zu viel passiert, da wir gerade in einem großen Pulk in einer Kurve waren als es passierte.Die Verpflegungsstelle nach ca. 54 Km hat glaube ich nur Helmut angefahren um auch auf Peter zu warten. Der konnte aber nicht mehr kommen, da ihn eine Baustelle den Reifendruck auf dem Vorderrad gekostet hat. Das war Pech! Und auf so einem Rennen hält, glaube ich, keiner, um mit einem Schlauch oder einer Pumpe auszuhelfen. So blieb ihm leider nur die Möglichkeit auf den Besenwagen zu warten. Wenn ich das richtig verstanden habe waren es drei Besenbusse mit jeweils 50 Sitzplätzen auf der 100er Runde. Die Fahrräder wurden mit Sprinterkastenwagen transportiert Im Bus konnte er dem NDR dann wenigstens ein Interview geben.

Beeindruckend auf diesem Rennen war die Fahrt über die Köhlbrandbrücke die als höchste Erhebung (54m) auch einen grandiosen Blick über Hamburg geboten hat. Alles in Allem war es eine echte Flachetappe auf der auch schwere Fahrer tolle Zeiten fahren konnten.
Überwältigend war, für mich als Neuling auf Radrennen, die Einfahrt in die Stadt und der Zieleinlauf. Da kommt man abgekämpft und schon proppevoll mit Glückshormonen in den Bereich, wo Barrieren die Zuschauer davon abhalten sollen die Fahrer zu stören. Dieser Jubel, dieses Geschrei, und das Gepolter, das durch schlagen auf die Banden erzeugt wird, ist großartig. Ja ich möchte sagen, dass es einem die Tränen in die Augen treibt. Da gibt man wirklich noch mal alles! Dank an das Publikum in Hamburg, zu dem auch unsere Frauen gehörten.
Im Anschluss sind wir dann ins Hotel, haben uns frisch gemacht um dann wieder in der Innenstadt zwischen Essen und Alsterwasser den Elite-Fahrern zuzujubeln.
Boa, war das ein Wochenende. Nächstes Jahr fahren wir wieder mit.

Zum Ergebnis noch zwei Anmerkungen:

1. Dario hat mehr als 98,5% aller Fahrer aus dem 100 KM Rennen hinter sich gelassen mit einem Rückstand von 4:06,47 auf den Gewinner

2. Vor den Alpecin –Teams brauchen wir uns nicht zu verstecken. Zwar waren drei Alpecin –Teams besser und nur eins schlechter (Eins ist nicht angetreten oder disqualifiziert worden) aber die Abstände sind gering.

Von: Ralf Nägler

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