Das war die 6. Jeantex TOUR-Transalp 2008

Jeantex-TransalpSamstag 12. Juli 2008:

Das Rennen ist gelaufen. Bibione ist erreicht. Die Teams sind an der Adria.

"Geschafft! Wir sind angekommen, sturz- und pannenfrei. Hitzeschlacht heute und grottenlangweilig, null Berge, nur Windschattenfahren und Löcher zufahren. In der großen Gruppe gab es einige Stürze. Unsere Bikes sind schon auf dem LKW und gleich ist Beach-Party !!! Schade, dass es schon vorbei ist, man ist so gerade warmgefahren."

So lautet das Resümee des letzten Tages der Transalp 2008 aus Sicht der beiden Bielefelder.

Dario Wildman hat die Erlebnisse und Erfahrungen des Bielefelder Sprintax-Teams in einem umfangreichen Bericht zusammengefaßt. Der Bericht steht als PDF-Dokument zum Download bereit: Bericht Transalp 2008.pdf

Samstag, den 12. Juli 2008

Jeantex-Transalp

Nach sechs Bergetappen radeln die Teams heute ohne größere Anstiege nach Bibione an der Adria. Von Feltre führt die Strecke immer leicht bergab in die Nähe von Valdobbiadene. Weiter entlang der Flüsschen Piave und Livenza durch die norditalienische Ebene. Jetzt können die Fahrer Windschatten fahren oder Ausreißversuche starten. Über knapp 155 Kilometer geht es die 446 Höhenmeter fast nur bergab bis in den großen Badeort Bibione. Das Ziel liegt auf der Piazza Zenith direkt am Strand. Den Sprung ins erfrischende Nass hat sich wohl jeder Fahrer verdient. In Bibione wird zum Abschluss eine Beachparty gefeiert, mit Siegerehrung und Finisher-Trikot-Übergabe.

Das Rennen ist gelaufen. Bibione ist erreicht. Die Teams sind an der Adria. "Geschafft! Wir sind angekommen, sturz- und pannenfrei. Hitzeschlacht heute und grottenlangweilig, null Berge, nur Windschattenfahren und Löcher zufahren. In der großen Gruppe gab es einige Stürze. Unsere Bikes sind schon auf dem LKW und gleich ist Beach-Party !!! Schade, dass es schon vorbei ist, man ist so gerade warmgefahren" So lautet das Resümee des heutigen Tages aus Sicht der beiden Bielefelder. Welchen Platz belegt das Team "Sprintax Bielefeld"? Bei der 7ten Etappe erreichen sie mit einer Zeit von 4:08.03,0 Std. und einem Schnitt von 37,177 km/ h den 136. Platz bei den "Herren-Teams". Das ist der 279. Platz über alle Starter/innen des heutigen Tages. Das schnellste Team fuhr in einer Zeit von 3:50.30,8 Std. Das entspricht einen Schnitt von 40,006 km/h.

Thomas und Dario benötigten für die 859 Kilometern eine Gesamtzeit von 36:11.30,3 Std. Damit stehen sie bei den "Herren-Teams" über alles auf dem 144. Rang. Gerechnet über alle Teams über die 7 Etappen liegt Team "Sprintax Bielefeld" auf Platz 311.

Herzlichen Glückwunsch!

Freitag, den 11. Juli 2008

Jeantex-Transalp

Von Falcade zieht sich die Strecke erst einmal knapp 900 Höhenmeter bergauf zum 2.031 Meter hohen Passo Valles. Nach kurzer Abfahrt biegen die Fahrer ab zum 1.980 Meter hohen Passo Rolle. Hier oben befinden sich die Teams direkt unter den Pale di San Martino, mit ihren mächtigen und schroffen Felstürmen. Sehr kurvig geht es runter über San Martino di Castrozza nach Fiera di Primiero. Über den Passo Cereda dann ins Valle del Mis, einem unberührten Tal im Nationalpark der Belluneser Dolomiten. Auch hier werden die Tunnel durch die lokale Feuerwehr für die Fahrer beleuchtet. Über eine paar kleine Hügel noch und das Zentrum von Feltre ist erreicht.

Von Dario erreicht uns am Abend folgendes: „Camp in einem großen Zelt: zu eng, zu warm, wenig Duschen etc. dafür fand die Pasta-Party in Brauerei statt: Prost! Die Etappe war noch mal schwer und die letzten drei Pässe mußte ich nochmals Schiebehilfe leisten. Das macht's weder für Thomas noch für mich leichter. Am Abend gibt's nur eins: Der Gedanke an die anstehende Flachetappe, die ohne Sturz bewältigt werden muss". Dafür drücken wir die Daumen und wünschen dem Team aus Ostwestfalen für morgen eine grandiose Zieleinfahrt an der Adria.

Team "Sprintax Bielefeld" erreichte heute Platz 141 mit einer Zeit von 4:51.03,7 Std. Also ein Stundenmittel von 23,935 km/h.

Donnerstag, den 10. Juli 2008

Jeantex-Transalp

Heute war die Königsetappe der Jeantex-TOUR-Transalp. Bei Sonne und 13°C ging es los, Richtung Falcade. Die sehr anspruchsvolle und lange Strecke auf völlig neuen Wegen forderte alle Kraftreserven. Mit 3.139 Höhenmetern ist bei den Fahrer nicht nur eine Top-Kondition gefordert, sondern auch eine gute Fahrtechnik: nach dem Kreuzbergpass und dem Passo San Antonio (1.482 Meter) führte das holprige Sträßchen hinauf zum kaum bekannten Passo Cibiana (1.530 Meter). Alle drei Führungsteams Speikboden-Bergrestaurant (Werner Weiss/Andreas Laner/544), Team Südtirol Hochmut (Philip Götsch/Manuel Hillerbrand/603) und Focus-Alpecin (Stephan Sprinke/Finn Heitmann/85) waren hier noch zusammen, einige einzelne Ausreißer fuhren im Abstand von zwei, drei Minuten vorweg. Highlight der Etappe: die Fahrt zwischen dem mächtigen Kamm der Civetta und der imposanten Felsenburg des Monte Pelmo. Was für ein Panorama!

Die Favoriten um den Gesamtsieg waren noch immer im Pulk zusammen. Am Ende kämpften die beiden Gesamtführenden um den Sieg. Gewinner heute: Team Südtirol Hochmut (Philip Götsch/Manuel Hillerbrand/603) in 4:11.51,2. Doch Team Speikboden-Bergrestaurant fährt weiter in Gelb.

Die Königsetappe mit 4 Pässen und das noch bei sehr warmen Wetter. Das bringt super Ausblicke für das Sprintax-Team, sofern der Blick der Jungs mal von der Straße abweichen kann! Am Passo Staulanza gab's einen kleinen Smalltalk mit Ex-Profi Ludewig vom Team Lightweight Felt, der aus der Spitzengruppe zurückkam um seinem Partner bei den letzten Kilometer zu helfen. „Also", so Dario Wildmann, „kam es zum „Schiebe-Duell am Berg: Jörg Ludewig den Christian und ich den Thomas. Dem fehlt krankheitsbedingt noch die Kraft am Berg. OK – Lightweight-Felt war schneller, aber in der Gesamtwertung sind sie noch hinter uns.

Team Sprintax liegt in der Kategorie "Herren-Teams" auf Platz 141. Die heute gefahrene Zeit beträgt 5:49.16,7 Std. Das ist ein Schnitt von 22,350 km/h. In der Gesamtwertung haben Thomas und Dario den Rang 327 eingenommen. In ihrer Klasse belegen die beiden den 149 igsten Gesamtrang.

Team "Lightweight Felt" mit Jörg Ludewig erreichte heute mit einer Zeit von 5:45.49,1 Std. den 138 igsten Platz.

Mittwoch, den 9. Juli 2008

Jeantex-Transalp

Am vierten Tag geht es auf einer eher leichten Etappe durch das Herz der Dolomiten: Leicht bergauf durchs Gadertal nach La Villa, dann über St. Kassian zum Valparola Pass und schließlich bergab zum Passo Falzarego. Dann weiter leicht bergab nach Cortina d'Ampezzo. Ab hier ist die Strecke für die Jeantex-TOUR-Transalp Neuland. Zum ersten Mal fahren die Teams auf den Passo Tre Croci und weiter zum Lago di Misurina, die bekannten Drei Zinnen immer im Blick. Ab Kilometer 70 rollt man hinunter nach Schluderbach und weiter über Toblach nach Innichen. Zum Etappenzielort Sexten gibt es noch einen kleinen aber weniger steilen Anstieg.

Pünktlich um neun Uhr starteten 1110 Fahrer/innen zur vierten Etappe in St. Vigil. Es herrschten Top-Wetterbedingungen am Start. Nach 3:08 Std. waren die ersten Herren-Teams im Ziel. Unter ihnen befanden sich die Rennfahrer Finn Heitmann und Malte Urban.

Bis 14:12 Uhr haben 1024 Starter/innen das Ziel erreicht. Dario und Thomas landeten diesmal mit einer Zeit von 4:43.26,1 Stunden auf Platz 173 in der Kategorie "Herren" (von 192). "Der Sommer ist endlich da, traumhafte Landschaft ! Heute sind wir mal getrennt gefahren, denn Thomas laboriert an einer leichten Infektion," so Dario Wildmann am Abend. "Ich bin so weit wie möglich nach vorne gefahren. Dort wird erschreckend scharf geballert, Rennen pur!! Morgen wird es richtig schwer. Hoffentlich haben wir beide gute Beine."

Dienstag, den 8. Juli 2008

Jeantex-Transalp

Nachdem sich die Fahrer in Brixen durch die engen Gassen geschlängelt haben, beginnt der längste Anstieg der Tour: 1.400 Höhenmeter zum Würzjoch. Der lange Bergweg wird immer mal wieder von einigen flachen Passagen unterbrochen. Ab jetzt befindet man sich in den Dolomiten. Nach einer kurvenreichen und anspruchsvollen Abfahrt ins Gadertal, führt die Strecke über Olang zum 1.731 Meter hohen Furkelpass. Und der hat es in sich: bis zu 19 Prozent steile Rampen gilt es zu bezwingen. Dafür sind die Ausblicke vom Pass in die Dolomiten spektakulär. Bei der Fahrt runter nach St. Vigil ist bei den Bikern wieder Konzentration gefordert, es kommen viele enge Kehren.

Das Bielefelder Sprintax Team mußte heute die längste Steigung bewältigen: 32 km aufwärts zum Würzjoch. Wer Dario und Thomas kennt, weiss: die beiden stecken so manches weg. Und während der Teil zum Würzjoch noch ganz "gut zu fahren" war kommt selbst Thomas Sliwka der anschließende Teil zum Furkelpass im nachhinein etwas "anstrengend" vor bzw. mit seinen Worten: " Mehrere 19% Rampen - da brennen die Beine! Aber diesmal nur wenige Tropfen Regen, es wird endlich warm und sonnig." Erwischt haben wir die beiden Bielefelder am Abend: "Wir stehen grad mal in der Pasta-Party-Schlange an, man gewöhnt sich dran. Auch die heutige Übernachtung bietet nicht nur Erholung für den Körper, auch der Geist profitiert: Heute abend schlafen wir im Klassenzimmer einer Schule!" Na dann: Gute Nacht und einen erholsamen Schlaf! Nach 5:19 Stunden im Sattel liegen die beiden heute abend auf Platz 157 der Etappe. Genau einen Platz vor dem Team Ludewig / Kramer vom Team Lightweigth Felt. In der Gesamtwertung steht das Bielefelder Sprintax-Team heute auf Platz 146.

Sonntag, 6. Juli 2008

Jeantex-Transalp

Die Jeantex-TOUR-Transalp 2008 beginnt ganz entspannt: Von der Dorfstraße in Oberammergau schlängelt sich das Fahrerfeld an Schloss Linderhof vorbei hoch zum Ammersattel (1.096 Meter). Dann geht es immer leicht bergab am Plansee vorbei runter nach Reutte. Zum ersten Mal etwas anspruchsvoll wird es nach 62 Kilometern – das Hahntennjoch wartet auf die Teams. Hier zeigt sich, wer seine Kräfte gut eingeteilt hat, denn dieser 1.894 Meter hohe Übergang ins Gurgltal ist im oberen Teil ziemlich steil. Danach saust man runter nach Imst im Inntal und über die Dörfer Roppen und Sautens weiter ins Ötztal. Die letzten 40 Kilometer ziehen sich langsam bergauf nach Sölden.

Die erste Etappe absolvierten Thomas und Dario in einer Zeit von 5:25.07,4 Std. "Wir sind aus der letzten Gruppe bei Sonnenschein gestartet" berichtet Dario am Abend, "und konnten von hinten gut Temp machen. Kurz vorm Hahntenjoch ist die große Spitzengruppe noch entfernt zu sehen. Dann überrascht uns plötzlich im halben Anstieg ein Gewitterregen. Auf der Abfahrt ist der Regen zwar vorbei, aber es bleibt nass und rutschig. Die langgezogenen Kilometer das Ötztal hinauf zehren schon mal an den Kräften - und vorm Ziel setzt wieder Regen ein... ". Das Ergebnis der ersten Etappe kann sich freilich sehen lassen. Mit knapp 5,5 Stundent belegt das Team "Sprintax Bielefeld" in der Klasse "Herren" den Platz 156 von 201 Herren-Teams. Mit dem Rang 156 liegen Thomas und Dario nur drei Plätze hinter dem Team "Lightweight Felt" mit Jörg Ludewig und Christian Kramer. Die Durchschnittgeschwindigkeit von Team "Sprintax Bielefeld" betrug 25,974 km/h. (bravo/rs)

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++ Werner Grundkötter Platz 2  Kölken-Cup ++ Smilla Platz 1 Westfalenmeisterschaft Dortmund ++ Smilla Platz 2 LVM NRW, Finn drittbester C-Fahrer beim Gr. Alpecin Preis ++

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