7. Etappe Trento-Arco/ Lago di Garda (03.07.2010)

Transalp
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Die letzte Etappe der Transalp 2010 ist schon zugeschnitten auf das Grande Finale in Arco, fünf Kilometer nördlich des Gardasees: Nur etwas über 88 Kilometer und 2.203 Höhenmeter lassen am Schluss noch genug Puste für eine üppige Siegesfeier mit Pasta, Vino und vor allem den begehrten Finisher-Trikots.

Aber auch die letzte Etappe von Trento nach Arco hat etwas ganz Besonderes. Es geht über den Monte Bondone, den markanten Berg mit der großen Sendeanlage auf dem Gipfel.

An genau diesem Samstag findet hier nämlich das große Autorennen „Trento – Bondone" statt. Deshalb wird diese Bergstraße den ganzen Tag für den Verkehr gesperrt. Da das Autorennen erst um 11 Uhr startet, können alle Teilnehmer die 1.400 Höhenmeter vorher über die komplett gesperrte Straße fahren. Vermutlich werden dort schon sehr viele Zuschauer stehen, die uns natürlich ausgiebig beklatschen. Allerdings muss in Trento schon um 8.15 Uhr gestartet werden, damit das Autorennen nicht die Letzten des Feldes einholt.

Nach der Abfahrt ins Sarcatal geht es hinüber nach Ponte Arche. Beflügelt von der nahen Zielankunft werden die Teilnehmer den letzten flachen Anstieg zum Passo del Ballino nehmen und dann mit Flugzeugblicken auf den Gardasee nach Arco hinunterrollen zum Ziel auf der Allee vor dem ehemaligen Spielcasino in der historischen Altstadt.

Und hier nun die letzte Nachricht von Dario und Werner zur Transalp 2010:
"Pommes sind durch, Bier und Wein läuft! Wir haben es geschafft! Warten gerade aufs Finisher-Trikot. Etappe heute leider nur mittelmäßig. Am ersten Pass war ich völlig leer. Dort etliche Plätze verloren. Nachdem ich mich endlich gefangen hatte, wurde ich noch in einen Sturz in der Gruppe verwickelt. Konnte aber weiterfahren nach Vorderradtausch mit anderem Sturzgeschädigten. Platzierung war natürlich hin. Egal, wir sind zufrieden und gesund!"

Im Endeffekt wurde es dann der 43. Platz im Gesamtklassement. Etappenzeit: 3:39.01,1 Stunden. Gesamtfahrtzeit: 30:12.34,1 Stunden.

Damit verabschieden wir uns von der Berichterstattung zur TOUR Transalp 2010 und geben ab die Kollegen von "Le Tour 2010".

6. Etappe Kaltern-Trento (02.07.2010)

Transalp
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Trento, die quirlige Hauptstadt des Trentino, war bisher noch nie Etappenort der Transalp.

Umso größer wird die Überraschung: Die Piazza Duomo in Trento ist fantastisch. Das ist Italien, das ist wunderschönes, mittelalterliches Ambiente. Für alle Teilnehmer wird es ein wunderschöner und stimmungsvoller Abend in den Straßencafés rund um den Dom.

Doch um hierher zu gelangen, steht den Teilnehmern wieder eine schwere Aufgabe bevor.

Die neue Strecke geht erst zurück durch das Etschtal nach Neumarkt. Dann geht es hinauf Trodena nel Parco Naturala (Truden im Naturpark). Eine schöne Ecke. Das bedeutet wieder harte Anstiege und viele, viele Serpentinen. Jetzt wird jedem klar, dass die diesjährige Transalp mit 782 Kilometern zwar relativ kurz ist, aber mit 20.122 in der bisherigen Geschichte der Transalp vergleichsweise viele Höhenmeter hat.

Von Truden geht es über den flachen Passo San Lugano ins Fleimstal nach Molina und schließlich über den einsamen Manghenpass mit seiner schmalen, gewundenen Straße.

Die lange Abfahrt ist die schiere Höhenmeter-Vernichtung: Sie führt von über 2.000 Meter Höhe erst durchs liebliche Val Sugana und dann nach Trento im Etschtal auf etwa 200 Meter Höhe.

Folgende Informationen erreichten uns eben: "Wieder ein paar Plätze gutgemacht. So langsam merkt man allen die Müdigkeit an. Der 1. Pass mit 18% Stücken war alles andere als spaßig. Schön, dass wir heute bei der Wäreme in Trento ein klimatisiertes Zimmer haben. Morgen primär heile durchfahren, eventuell sind noch ein paar Plätze drin. Aber das versuchen wohl alle."

So, Dario und Werner sind mittlerweile auf den 43igsten Platz vorgerückt. Etappenfahrzeit: 4:26.11,8 Stunden. Gesamtfahrzeit: 26:33.33,0 Stunden.

5. Etappe Alleghe-Kaltern (01.07.2010)

Transalp
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Am fünften Tag gibt es ein Kontrastprogramm: Aus den schroffen Dolomiten geht es nach Kaltern im Süden Südtirols mit seiner eher lieblichen Landschaft und seinen mediterranen Temperaturen.

Von Alleghe rollt der Tross neutralisiert bergab bis Cencenighe, dann geht es sanft bergauf durch Falcade und schließlich über den Passo San Pellegrino, der von Osten her ein paar ganz fiese und steile Rampen in engen Serpentinen zu bieten hat. Die Abfahrt Richtung Fassatal ist deutlich weniger steil, mit langen Geraden, sodass man hier mit Highspeed düsen kann. Schließlich folgen der Karerpass, danach die Abfahrt nach Birchabruck und ein weiterer Anstieg nach Deutschnofen.

Zum Schluss – nach der Abfahrt ins Etschtal – nehmen wir dann noch den Kreither Sattel, den die Rennradfahrer Südtirols auch Coyotenpass getauft
haben.
Grund: Wer über die 150 Höhenmeter kurze, aber fast 19 Prozent steile Rampe am Schluss einer so schweren Etappe hochmuss, der heult wie ein Coyote ...

Und das stand heute in der SMS von Dario: "Da sind wir wieder! Attacke aus dem B-Block bis in die Glutkammer Kaltern im Etschtal. Im Schlussfinale noch mit letzten Kräften eine wichtige Gruppe gehalten."

Respekt!

And now back under 50! Sie sind auf Platz 45 bei den Herren angekommen. Mit einer Gesamtfahrtzeit von 22:07.21,2 Stunden.

4. Etappe St. Vigil-Alleghe (30.06.2010)

Transalp
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Das wird die Königsetappe der Transalp: Sie ist zwar nur knapp 130 Kilometer lang, aber fünf Pässe und 3.449 Höhenmeter sind schon eine harte Aufgabe.

Zur Entschädigung bekommen die Teilnehmer aber das schönste Panorama, das man sich in den Alpen vorstellen kann. Dolomiten pur, gigantische Felsmassive, spektakuläre Felswände, eine Augenweide.

Die Strecke führt von St. Vigil erst flach bergauf nach Corvara und dann über drei Viertel der berühmten Sella Ronda – erst das Grödnerjoch, dann das Sellajoch, schließlich den Passo Pordoi, genau auf der Strecke des berühmten Maratona dles Dolomites.

Und dann setzen wir noch einen drauf – erst den Falzarego Richtung Cortina d'Ampezzo und zum Schluss einen der schönsten, den Passo Giau.

Mehr Dolomiten an einem Tag geht nicht. Schließlich erreicht die Transalp
Alleghe, einen sehr netten Ort an einem kleinen See unterhalb der majestätischen Civetta, eines unglaublich schönen Dolomitenmassivs.

Aktuelles: Werner und Dario liegen nach der 4. Etappe auf dem Platz 53 bei den Herren. Für die Etappe haben die Beiden 5:16.44,9 Std. gebraucht. Die Gesamtfahrzeit beträgt bis jetzt 18:02.29,9 Std.

Dazu Dario: "75 Sekunden fehlen heute zum Verbleib in Startblock A. Also morgen leider in B. Etappe war erwartungsgemäß schwer. Vor allem der letzte Pass tat noch richtig weh." (Wohl der Passo Giau)

3. Etappe Brixen-St. Vigil (29.06.2010)

TransalpNach dem Start zwischen Dom und antiken Häusern in Brixen schlängelt sich das Peloton durch die schmalen Gassen von Brixen – dann folgt der längste Anstieg dieser Tour: Zum Würzjoch sind es gut 1.400 Höhenmeter am Stück.

Allerdings fährt die Transalp nicht wie in den vergangenen Jahren über St. Andrä, sondern nimmt die etwas kürzere und damit auch etwas steilere Strecke über Lüsen.

Das Würzjoch ist das Tor zu den Dolomiten: Plötzlich eröffnet sich ein grandioses Panorama, auf der rechten Seite sieht man die imposanten Felstürme der Geislerspitzen und des Peitlerkofel.

Nach der kurvenreichen und fahrtechnisch ziemlich anspruchsvollen Abfahrt ins Gadertal über schmale, einsame Straßen führt die Strecke um den Kronplatz herum nach Olang zum nur 1.731 Meter hohen, aber dennoch gefürchteten Furkelpass.

Hier erwarten einen nämlich einige bis zu 19 Prozent steile Rampen,
bevor man an der Passhöhe wieder den atemberaubenden Ausblick in die Dolomiten genießen kann.

Dario: "Kurz. Aber schon schwer wars heut - dank dem sausteilen Furkel zum Ende. Werner trotz Schmerzen super dabei. Auf Abfahrten verständlicherweise jetzt sehr vorsichtig. So kann ich ihn bergab dann wenigstens einholen. Morgen zur Königsetappe wirds schwer den 1. Startblock zu verteidigen."

Nach dem dritten Tag wurde von den Beiden der 50. Rang eingefahren. Die Gesamtzeit für Dario und Werner beträgt 12:45.45,0 Stunden.

2. Etappe Sölden-Brixen (28.06.2010)

TransalpDas Highlight des heutigen Tages ist sicher das Timmelsjoch – mit 2.509 Meter Höhe der höchste Pass dieses Rennens.

Von Sölden geht es 1.300 Höhenmeter bergauf zum Alpenhauptkamm, dabei hat man die Gletscher der Ötztaler Alpen immer vor Augen. Im Rennen werden die dunklen Tunnels nach der Passhöhe von der Feuerwehr beleuchtet, alle Fahrer sollten hier sehr vorsichtig sein.

Schließlich geht es in vielen Serpentinen hinunter nach St.Leonhard in Südtirol, dem Heimatort des Volkshelden Andreas Hofer. In St.Leonhard beginnt die zweite Herausforderung der Etappe – der Jaufenpass. Stetig zieht die Straße bergauf bis auf 2.094 Meter Höhe, dann rauscht man bergab nach Sterzing.

Vorteil für die schnellen Fahrer im Rennen: Die italienische Polizei sperrt die Strecke für 30 Minuten. Von Sterzing geht es auf der Brenner-Bundesstraße leicht bergab bis Franzensfeste. Wer nun glaubt, das nahe Brixen mühelos zu erreichen, sieht sich getäuscht – ein paar kurze Anstiege nach Aicha und Schabs kosten noch mal richtig Körner. Belohnt wird man dann aber mit dem zauberhaften Ambiente auf dem Domplatz und der tollen Abendveranstaltung.

Dazu Dario: "Heute erst spät ins Hotel gekommen. Platzierung gehalten, trotz Sturz von Werner 100 Meter vor dem Ziel. Werner hat einiges abbekommen. Wird aber morgen fahren können."

Nach der 2. Etappe liegen Werner und Dario bei den Herren in der Gesamtwertung auf dem 47. Platz.

1. Etappe Mittenwald-Sölden (27.06.2010)

TransalpStartort der Jeantex-TOUR-Transalp 2010 ist Mittenwald unterhalb des spektakulären Karwendelmassivs.

Von Mittenwald geht es durch die wunderschöne Leutasch – keine schweren und langen Anstiege, sondern ein sanftes Auf und Ab –, dann hinab ins Inntal nach Telfs und schließlich über den ersten schweren Pass, die Kühtai, auf knapp über 2.000 Meter Höhe.

Dazu Dario per SMS: "1. Etappe und schon fix und fertig. Ich zumindest. Werner fährt Grundlage ... . Krämpfe schon am Kühtai. Hab schon lustigere Geburtstage erlebt. Regeneration jetzt wichtig." Einen herzlichen Glückwunsch an Dario an dieser Stelle vom Vorstand.

In rasanter Fahrt geht es dann hinunter ins Ötztal auf der Strecke des bekannten Ötztaler Marathons. Die letzten 40 Kilometer von Oetz nach Sölden sind zwar nur flach ansteigend, aber nach über 100 Kilometern fordern sie die letzten Reserven.

Das scheinen sich die beiden Bielefelder wohl zu Herzen genommen haben, denn eben erreichte uns noch folgende Kurznachricht:
"Unglaublich! Aber trotz der Probleme heute stehen wir morgen im 1. Startblock. Dat wird hart!"

Heute haben unsere Sprintaxianer bei den Herren den Rang 44 belegt.

Vom 27. Juni bis 3. Juli 2010 findet das Etappen-Jedermann-Rennen Jeantex-Tour-Transalp - ausgehend von Mittenwald und endend in Arco am Gardasee - statt.

Am Vorabend des Start hat uns Dario folgende Kurzmitteilung geschickt:
"Sind gerade beim Briefing für die morgige 1. Etappe. Wetter in Mittenwald ist bestens. Heute ein "wenig" eingerollt. Mit 1100 Höhenmetern. Um 9 Uhr wirds ernst."

 

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