Jessica Lambracht bestreitet ihr erstes Weltcup-Rennen

von Jessica Lambracht  

Debüt im Nationaltrikot

Am Samstag, dem Tag der Anreise, hatten wir Fahrer die Möglichkeit, die Strecke zu testen.erstes Weltcup-RennenSo wie man es aus Holland kennt, waren die Strecken absolut top präpariert und demnach schneefrei. Für ein Weltcupdebüt ist die Strecke sehr geeignet, da sie keine schwierigen "Mutabfahrten" oder ähnliches beinhaltet. Es gab zwar viele enge Kurven, aber ohne den Schnee waren auch diese kein großes Problem.Am Sonntag, dem Tag, an dem es nun ernst wurde, schneite es von morgens an ununterbrochen durch. Somit sah auch die Strecke um halb 2, zu beginn meines Rennens, dem entsprechend verschneit aus. Es konnten im Laufe des Vormittags keine großartigen Räumungsaktionen mehr getätigt werden, da laufend Rennen oder Training auf der Strecke stattfand.Die Kurven wurden glatt und es begann, anspruchsvoll zu werden.

Vorher hatte ich großen Respekt vor den anderen Starterinnen und hatte mir zum Ziel gesetzt, nicht als Letzte durch das Ziel zu fahren oder überrundet zu werden.
Als ich auf den ersten Metern im Gelände merkte, dass die Anderen technisch auch nicht besser waren als ich, schöpfte ich Mut und fuhr immer weiter nach vorne. Da dies mein erstes Weltcup Rennen war und ich deshalb noch keine Punkte hatte, musste ich aus der Letzten Startreihe starten. Ich arbeitet mich jedoch schließlich von Platz 38 bis auf Platz 23 vor. 

erstes Weltcup-RennenMeine Juniorinnen Konkurrenten begleiteten mich das gesamte Rennen lang. Die Niederländische Juniorinnenmeisterin hatte zwar mehr Druck als ich, dennnoch hatte ich den Eindruck, dass ich technisch besser zurecht kam. Im Gelände überholte ich sie in jeder Runde, auf der Start/Ziel Geraden überholte sie mich jedoch immer wieder zurück.
So auch in der letzten Runde, deshalb finishte ich als 23. in der Frauenwertung, 2 sek. hinter ihr. Das Mädchen hinter mir war die zweite der Niederländischen Meisterschaften.
Die schönste Erkenntnis, die ich aus diesem Rennen mitnehme, ist die, dass ich international ganz vorne in meinem Jahrgang fahre, denn vor allem die Belgier und Niederländer sind in diesem Sport DER Maßstab, wenn es um die Besten der Welt geht.
Es war ein Rennen mit sehr vielen Zuschauern, äußerst seriösem Ambiente und einem sehr guten Ergebnis für mich.
Siegerin des Frauenrennens wurde, wie zu erwarten, Marianne Vos (25) aus den Niederlanden.

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