von Mirco Friese

Mirco WEC Rieste 181014 C5-6-6 01Am 18.10.14 fand der 3. Lauf des Weser Ems Cup in Rieste am Alfsee statt. Da es an diesem Wochenende wieder eine Doppelveranstaltung (Samstag Rieste und Sonntag Lohne im Rahmen des Deutschland Cup) war, wurde der Start der Hobbyklassen auf den Nachmittag verlegt. Genug Zeit also, rechtzeitig vor Ort zu sein die Strecke zu begutachten und natürlich Kuchen zu essen.

Bei Betrachtung der Meldeliste Hobby U40 und der vorherigen Rennergebnisse erschien eine Platzierung unter den ersten fünf durchaus realistisch.

Mittlerweile kennt man ja die Stärken und Schwächen einiger Fahrer an der Spitze, nur die Neu- oder Wiedereinsteiger lassen sich so früh in der Saison schlecht einschätzen.

Der Start aus der ersten Reihe verlief mal recht gut und so konnte ich mich nach dem Sprint bis zu den Hürden und danach erst einmal auf der 5. Position einsortieren. Die Spitze, bestehend aus Danny Muhle, Daniel Dorsic und Marc Rinne vergrößerten den Abstand zu Christoph Hinkel und mir recht schnell auf ca. 20m.

Während der ersten Runde konnte ich Christoph zwar hinter mir lassen, allerdings konnte Frederik Bakker seine Straßenqualitäten ausspielen und somit lag ich nach der ersten Runde immer noch auf Platz 5.

Mirco WEC Rieste 181014 C5-6-1 23Insgesamt waren nun noch 8 Runden zu absolvieren. In den technischen Passagen helfen gute Strassenqualitäten nichts und so konnte ich Frederik schon in der zweiten Runde passieren. Nun auf Platz 4 liegend war der Abstand zur Dreierspitze ca. 30m, der sich allerdings durch einen Kettenabfaller während der Laufpassage im Volleyballfeld auf ca. 60m vergrößerte.

Nun hieß es also wieder Vollgas, wie eigentlich immer und die ganze Zeit beim Cyclocross. Ende der 4. Runde konnte ich dann auf die Dreierspitze aufschließen und stellte relativ schnell fest, dass ich durchaus schneller konnte, als die drei Ausreißer.

Während der 5. Runde setzte ich mich dann vor einer Schlüsselstelle an die Spitze, in der Hoffnung, genau an dieser Stelle keinen Mist zu bauen. Diese Entscheidung wurde mit einem kleinen Vorsprung belohnt und nun galt es, die restlichen Runden nicht einzubrechen. Aufgrund der Streckenführung konnte ich recht gut den Abstand zu meinen Verfolgern einsehen und entsprechend ausbauen.

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Mit der Glocke war dann klar, nur noch eine Runde Vollgas und bitte keinen Fahrfehler oder einen technischen Defekt. Mittlerweile hatte ich meinen Kettenabfaller aus der 2. Runde so sehr verdrängt, dass ich mir diesbezüglich auch keine Sorgen mehr machte. Naja, hätte ich mal, gleiche Situation wie am Anfang und das nun ca. 150m vor dem Ziel. Letztendlich war der Vorsprung aber groß genug, um die Kette wieder aufzulegen und so konnte ich meinen ersten Sieg vor Daniel Dorsic und ChristophHinkel in einem CX- Rennen feiern.

Gruß
Mirco

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