von Christian BehringP8270524

Einer der Saison-Höhepunkte stellte der 36. Ötztaler Radmarathon für den RC Sprintax dar. Hier eine kleine Nachlese und Ergebnisaufbereitung.

„Doch egal wie viel man vorher darüber gehört und gelesen hat: Es kommt anders. Weil man nicht ahnen konnte wie schlimm es sich anfühlt, …“ Dieses Zitat aus dem Stern kreiste in meinem Kopf als ich am Fuße des Timmelsjoch eine schwere Krise durchmachen musste…

 

... In diesem Artikel ging es eigentlich um die Pubertät, allerdings finde ich passt das in diesem Zusammenhang auch. Denn so viel ich mich mit dem Anstieg befasst hatte und ich alle möglichen Szenarien und Möglichkeiten die ich vor meinem geistigen Auge durchgegangen bin, dass es mich ganz unten am Fuße des Timmelsjoch, direkt nach der Abfahrt vom Jaufen erwischt, Krämpfe in beiden Oberschenkeln und in den Waden, damit habe ich wirklich nicht gerechnet.

Aber von Anfang an: Wahrscheinlich haben alle von uns einen vergleichbaren Moment im Verlauf ihres ersten Ötztalers erlebt – am 28.08.2016 startete der RC Sprintax mit über 20 Teilnehmern beim 36. Ötztaler Radmarathon. 238 Kilometer – 5500 Höhenmeter über 4 Alpenpässe – eines der härtesten Amateur- / Jedermannrennen, in jedem Fall aber das renommierteste in Europa.

Die Ziele der Teammitglieder waren dabei recht unterschiedlich gewichtet. Während es für die Einen vor allem um die Herausforderung an sich ging den Marathon im Rahmen der Zeitlimits zu schaffen, stand für Andere eine gute Zeit zu erzielen oder die persönliche Bestleistung zu verbessern im Vordergrund. Das von mir anvisierte Ziel, mit den schnellsten fünf Fahrern (von uns) unter 41 h zu bleiben und damit eine Chance auf eine TOP 10 Platzierung zu haben, wurde mit einer Zeit von 41:06 h und Platz 15 nur knapp verfehlt.

In diesem Bericht allen gleichermaßen gerecht zu werden wird wahrscheinlich nicht gelingen, dennoch möchte ich an dieser Stelle einige Fahrer tatsächlich herausstellen, aber gleichzeitig Allen gleichermaßen zu ihrer tollen persönlichen Leistung gratulieren!

Gerade weil die Zeiten alleine nicht eins zu eins die Leistung widerspiegeln die ein Teilnehmer erbracht hat und jeder Fahrer für sich seine Leistung einschätzt und beurteilt find ich es bemerkenswert welch gute Leistung der RC Sprintax in der Breite und in der Spitze geboten hat!

  • Allen voran Kai-Uwe 7:41 h: Herausragend und zu erwarten; ein tolles Beispiel für Konstanz auf höchstem Niveau.
  • Niklas 7:46 h: Herausragend und nicht unbedingt bei der ersten Teilnahme zu erwarten – da ist noch deutlich Luft nach oben!
  • Frederick 8:13 h: Deutliche persönliche Bestleistung incl. Startplatz aus dem ersten Block beim nächsten Mal
  • Christian B. 8:28 h: Erste Teilnahme – der Autor ist sehr zufrieden und muss sich neue zeitliche Ziele suchen.
  • Lars 8:56 h: persönliche Bestzeit
  • Ragnar 8:58 h: persönliche Bestzeit
  • Finn 9:01 h: erste Teilnahme, das erste echte Langdistanzrennen – Hut ab, tolle Leistung, auch oder gerade weil das Ziel unter 9 h zu bleiben nur knapp verfehlt worden ist.
  • Toll finde ich auch die Teamfahrt von Frank, Joachim, Wolfgang und Andreas…

Unabhängig von den tollen Ergebnissen aller Teilnehmer, Novizen und alten Hasen, finde ich, dass das gesamte Ötztaler Radmarathonwochenende ein rundum gelungenes Vereinsevent war, das hoffentlich im nächsten Jahr eine Fortsetzung findet. Vielleicht unter dem Motto

„RC Sprintax Bielefeld – DAS TEAM“

weitere Vorschläge gerne und ausdrücklich erwünscht!

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Das Team: Andreas, Benjamin, Bernd und Finn, Christian B., Christian T., Dario, Dirk und Petra, Frank, Frederik und Leni, Joachim, Kai-Uwe, Lars, Niklas, Paradee, Ragnar und Simone, Thomas G., Thomas S., Viktor, Werner, Wolfgang M., Wolfgang W.

 

Hier die Ergebnisse im Überblick (als Vergleich Jörg Ludewig):

Ergebnisse Oetzi2016

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++ Die Vereinsmeister 2017: Felicitas, Joachim, Werner ++ Joachim 1. in der AK M3 in Winterberg ++ Smilla 1. in Wuppertal ++

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