{"id":11383,"date":"2024-12-01T21:44:00","date_gmt":"2024-12-01T20:44:00","guid":{"rendered":"https:\/\/sprintax.de\/wordpress\/?p=11383"},"modified":"2025-02-16T20:07:02","modified_gmt":"2025-02-16T19:07:02","slug":"nomierungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sprintax.de\/wordpress\/2024\/12\/01\/nomierungen\/","title":{"rendered":"Nominierungen zum Sportler*in des Jahres 2024"},"content":{"rendered":"\n<p>Hier findet ihr die Nominationen zur Wahl des*der Sportler*in des Jahres 2024. In dem Jahr standen Christian, Dennis, Max B., Wolle und Anna zur Wahl.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p><strong>Christian:<\/strong><br>Christian f\u00e4hrt schon immer gerne schnell Fahrrad. Folgerichtig hat ihn Klaus Agustin, Herforder Urgestein und damaliger Arbeitskollege der Mutter, f\u00fcr den RSV Wittekind Herford angeworben und auf das Rennrad gesetzt. Als besondere St\u00e4rke hat sich schnell gezeigt ist seine Bereitschaft, alles auf der Strecke zu lassen. Bei einem Rennen am Vlothoer Winterberg ist ihm tats\u00e4chlich auf dem Podium schwarz vor den Augen geworden, weil das Finale eben alles gefordert hat. Die Renndichte war Anfang der 90er erheblich h\u00f6her als heute, so konnte man auch als Jugendfahrer viele Rennen in der Region fahren. Rennen fahren hat ihm gefallen, aber zu viel Ernsthaftigkeit im Hobby nicht. So hat Christian mit 16 von heute auf morgen mit dem Rennsport aufgeh\u00f6rt.<\/p>\n\n\n\n<p>Es folgte eine Phase mit weniger ambitioniertem Sport, zum Beispiel Tennis oder Badminton. Der studierte Bauingenieur wurde Vater von drei Kindern und Teamleiter bei seinem Arbeitgeber Miele. Bis, eines Tages, ein Zeitungsartikel \u00fcber die bevorstehenden Alpecin Days ihn informiert hat. Das Rennrad im Keller wurde abgestaubt und mit dem Training begonnen. Das Rennen hat die alte Leidenschaft geweckt und Christian hat sich zu einem Sonntagstraining vom RC Sprintax eingefunden. Sonntags unterfordert, hat er das Renntraining am Dienstag als anspruchsvoll empfunden. Und die unkomplizierte Art des Vereins hat ihm auch gefallen und so war der Verein gefunden.<\/p>\n\n\n\n<p>Sportlich wie menschlich ist er eine Bereicherung. Neben Erfolgen wie Westfalenmeister, ein \u00d6tztaler unter 8 Stunden und einen 3. Platz AK bei Krusnoton hat er sich zwischen 2016 bis 2018 als sportlicher Leiter engagiert. Im Rennen stets fairer Sportsmann mit vollem Einsatz, aber immer auch Anerkennung f\u00fcr die Leistungen anderer. Auch als Trainingspartner ist Christian eine echte Bereicherung: nach wie vor ist er einer von zwei Inhabern des Streckenrekords auf der Bad Essen Classic Runde mit einem 38er Schnitt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Ziele f\u00fcr das n\u00e4chste Jahr sind noch offen. Zusammen mit Dennis und Niklas sollte das eine oder andere Dominante auftreten in den Masters 2 m\u00f6glich sein. Und, nat\u00fcrlich, muss der Streckenrekord der Bad Essen Classic Runde angegriffen werden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Dennis:<\/strong><br>Dennis hat viele Anekdoten zu berichten. Eine zum Beispiel handelt von einem Besuch eines Sternerestaurants gemeinsam mit Nelson M\u00fcller inklusive Bierfinale an einem Kiosk. Als dickes Kind, Formulierung abgesprochen, mit wenig Talent f\u00fcr Ballsportarten fand er den Weg zum Radsport mit 13. Durch einen Freund kam er zum Mountainbike und landetet schnell auf dem Rennrad und beim Teutoburg Brackwede. Durch Christian Hirsch, ehemaliger Weggef\u00e4hrte von J\u00f6rg Ludewig&nbsp; &nbsp;und damaliger Freund der Schwester, erlernte Dennis fr\u00fch das Einmaleins des Radsports, und zusammen mit angeborenem Talent f\u00fchrte das so zu einer dominanten Phase im Jugendbereich der Lizenzklassen bis hin zum NRW-Kader. Wie bei vielen Talenten gab es dann eine Phase mit weniger Trainingsdisziplin und anderen Schwerpunkten, Interesse f\u00fcr Getr\u00e4nke war fr\u00fch erwacht, so dass er im Juniorenbereich nicht mit gleicher Dominanz fortsetzen konnte.&nbsp; Es folgten 7 Jahre ohne ambitionierten Radsport und eine Ausbildung zum Industriekaufmann. Der BWL-Abschluss an der Abendschule erfordert Ehrgeiz und das f\u00fchrte Dennis schlie\u00dflich in die Getr\u00e4nkeindustrie. Heute ist der Bier und Wein Sommelier regionaler Verkaufsleiter.<\/p>\n\n\n\n<p>Sportlich ist Dennis kein Fahrer mit Souplesse, vielmehr besticht er durch hohe Kraftwerte und \u201eBig Gear\u201c-Sprints. Bei den Dienstagstrainings des Sprintax erlebt man h\u00e4ufig das Dennis mit gro\u00dfem Gang einfach nochmal dr\u00fcber geht. Zu Sprintax fand er zur\u00fcck durch seine Freundschaft mit Gunnar, es ist bereits seine zweite Zeit bei Sprintax, ehemals war er Mitglied des Rennteams um Sasha Ragone in den 2010er Jahren.<\/p>\n\n\n\n<p>Im n\u00e4chsten Jahr hat der RC Sprintax mit Christian, Dennis und Niklas ein starkes Team im Masters 2 Bereich. Damit wird ein Problem von Dennis gel\u00f6st: mit R\u00fccksicht auf seine Familie mit 2 T\u00f6chtern von 4 und 7 m\u00f6chte er wegen m\u00f6glicher St\u00fcrze ungern allein zu Rennen anreisen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Max B.:<\/strong><br>Max ist ein erfolgreicher Mensch. Nach dem Studium hat Max mit 30 seine Stelle als Oberarzt der Urologie im Johannisstift angetreten. Umfassend interessiert, zur Auswahl standen unter anderem auch Mathematik und Physik, ist Max seinem Vater in den Beruf des Arztes gefolgt. Max nutze zusammen mit seinem Bruder, ebenfalls in Freiburger Student, das Freiburger Umfeld zum rumrollen. In der Jugend waren seine Sportarten Tennis und Fu\u00dfball, so waren seine ersten Versuche im Radsport weniger ambitioniert und eher Ausgleich zum Alltag als Student bzw. sp\u00e4ter Assistenzarzt.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber Max ist eben ein ehrgeiziger Typ, und mit spezifischem Training hat sich schnell gezeigt, dass Max ein Talent f\u00fcr den Radsport besitzt. Dabei liegen ihm besonders die langen Distanzen, am liebsten mit hohen Bergen. Nach 3 Anl\u00e4ufen in den Jahren 21-23 gelang ihm in diesem Jahr eine 7:33 auf der verl\u00e4ngerten Strecke, was ihn um die Verl\u00e4ngerung bereinigt in die Regionen von Kai-Uwe r\u00fcckt. Als Vorbereitung f\u00fcr den \u00d6tztaler wurde quasi nebenbei mit Anna der 2. Platz bei der Mixed Wertung der Trans Alp eingefahren. &nbsp;Aber auch bei Rundstrecken Rennen macht Max eine anst\u00e4ndigen Figur. Bei den Westfalenmeisterschaften auf der anspruchsvollen Strecke bei Neuenbeken konnte er sich gut im Feld behaupten, und dass obwohl Position fahren ihm nicht wirklich im Blut liegt.&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Was ist im n\u00e4chsten Jahr. St\u00e4rke weckt Begehrlichkeiten. David hat Max als einen von 10 Fahrern f\u00fcr das RACE Team von Plasmatreat \u2013 RTS Electronic angeheuert. Da tummelt er sich mit Fahrern wie Daniel Pechtl oder Thomas Gschnitzer. Eines der Highlights ist die Teilnahme an der Trans Alp zusammen mit Daniel Pechtl und dem Angriff auf das Podium der Herren Wertung. Und sicher wird Max auch wieder eine Familientour mit Vater und Bruder angehen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wolle:<\/strong><br>Wolle ist ein Intellektueller. Gespr\u00e4che auf dem Siegfriedplatz werden immer interessanter, wenn Wolfgang von seiner t\u00e4glichen Tour zur\u00fcck ist. 1969 begann der junge Wolfgang seine universit\u00e4re Ausbildung zum Politologen an der Universit\u00e4t Bielefeld. Aber schon fr\u00fch hat Wolfgang eine Familie gegr\u00fcndet, und Geld w\u00e4chst nicht auf den B\u00e4umen. Darum musste Wolfgang das Studium nach der Zwischenpr\u00fcfung abbrechen und er begann seine Karriere als Metaller in der Bielefelder Gie\u00dferei Vogelsang. Als Metaller mit Herz und Blut, f\u00fchrten ihn diverse Stationen schlie\u00dflich zu Thyssen, wo er 19 Jahre bis zu seinem Ruhestand verbrachte.<\/p>\n\n\n\n<p>Ungebrochen ist Wolfgang nach wie vor dem Radsport voll zugetan. Tribut an schweren St\u00fcrzen lassen ihn fr\u00fchere Tempi nicht mehr erreichen, wir erinnern uns noch an seinen Sch\u00e4delbruch im Jahr 2019, f\u00e4hrt er noch regelm\u00e4\u00dfig Distanzen jenseits der 150 km. Er l\u00e4sst sich auch von schlechtem Wetter nicht abschrecken, damit pr\u00e4gt er den Begriff fremdfrieren, f\u00e4hrt er gerne bei Temperaturen um den Gefrierpunkt in kurzen Hosen. Oft kombiniert er seine Touren mit einem Besuch als Edelfan bei Amateurveranstaltungen, seien es Crossrennen oder Rundstreckenrennen, bei denen die Rennabteilung von Sprintax vertreten ist. Zu Sprintax hat Wolfgang, zusammen mit vielen anderen, durch den Einsteigertreff von Peter Wyndani gefunden. Immer auch interessiert am Leistungssport war eine seiner sportlichen H\u00f6hepunkte sicher der \u00d6tztaler im Jahr 2013.<\/p>\n\n\n\n<p>Fr\u00fch hat Wolfgang das Fahrrad schon als Verkehrsmittel auch f\u00fcr gro\u00dfe Stecken erkannt. Oft fuhr er die 240 km nach Fulda zum Besuch seines Elternhauses mit dem Rennrad. Gerne w\u00fcrde Wolfgang das noch einmal tun, am besten mit Begleitung durch Vereinsmitglieder des RC Sprintax Bielefeld.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Anna:<\/strong><br>Anna hat Talent. Nach 3 Monaten in der ersten Klasse hat sie die Lehrerin gefragt, wann denn die Schule endlich los geht. Lesen lernt man doch beim Kartenspielen. Konsequenterweise hat sie dann die Klasse 2 \u00fcbersprungen. Und letztens ist ihr Vater Ralf damit rausger\u00fcckt, dass nur ihre K\u00f6rpergr\u00f6\u00dfe verhindert hat den Sprung in Klasse 6 nochmal zu machen.<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;In vielen Sportarten ist Gr\u00f6\u00dfe ein Vorteil. Im Radsport wo die W\u00e4hrung W\/kg ist sieht das anders aus. Dennoch hat sich Anna in jungen Jahren f\u00fcr den Schwimmsport entschieden, weil sie einfach gerne geschwommen ist. &nbsp;Ihre Spezialit\u00e4t sind da die Killerstrecke 200 m Delphin, weil viele die anspruchsvolle Technik nicht ins Ziel bringen und sie immer mit einem starken Finale gegl\u00e4nzt hat. Zum Studium der Pharmazie ging es dann nach M\u00fcnster und das Interesse Hochschulschwimmer galt eher dem Alkohol. Die Odyssee durch die Sportarten verlief durch Basketball und Fechten und endete vorerst beim Triathlon. Schnell hat Anna gemerkt das eine besondere St\u00e4rke das Rad, besonders aufw\u00e4rts ist. Allerdings fehlte es wegen der Corona Pandemie an Gelegenheiten das in Wettk\u00e4mpfen auch zu zeigen.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem freiwilligen Diplom in Leipzig parallel zum Staatsexamen verschlug es sie wieder in die Heimat Bielefeld und Anna hat sich an den Radsportverein RC Sprintax Bielefeld erinnert. Eine geplante 70 km Runde mit Ulli endete auf der 200 km Fahrt entlang der Zugvogelstrecke. Die sportliche Entwicklung war rasant und schon 2023 bei der sehr schweren Strecke des TSVE Marathon geh\u00f6rte sie geschlechts\u00fcbergreifend zu den 3 besten Fahren. \u00c4hnlich verlief auch ihr Einstieg in den Rennsport mit einem dritten Platz beim ersten Start im Elitefeld, damals noch mit Addidas VELOSAMBA.&nbsp; &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Besonders liegen ich die schweren Rennen. Erw\u00e4hnen muss man aus dem Jahr 2024 den Sieg beim MendelRace, den 3. Platz bei Radmarathon Imst, den 2. Platz zusammen mit Max Bier bei der TransAlp, den Sieg bei Rad am Ring und dem 9. Platz beim \u201e\u00d6tzi\u201c. Aber auch Rundstreckenrennen z\u00e4hlen zu ihrem Repertoire, wie der Sieg bei Burggrafen Race in Oelde zeigt. F\u00fcr 2025 steht jetzt die Bundesligasaison auf dem Plan, mit Annas H\u00f6hepunkt bei der DM Berg in Langenwei\u00dfbach im Erzgebirge. Dabei freut sich Anna besonders auf die Rennen als Team, weil sie gerne neue Leute trifft und ein sehr gesellige Mensch ist.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier findet ihr die Nominationen zur Wahl des*der Sportler*in des Jahres 2024. In dem Jahr standen Christian, Dennis, Max B., Wolle und Anna zur Wahl.<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":11168,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"neve_meta_sidebar":"","neve_meta_container":"","neve_meta_enable_content_width":"","neve_meta_content_width":0,"neve_meta_title_alignment":"","neve_meta_author_avatar":"","neve_post_elements_order":"","neve_meta_disable_header":"","neve_meta_disable_footer":"","neve_meta_disable_title":"","footnotes":""},"categories":[613],"tags":[614],"class_list":["post-11383","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-sportlerin-des-jahres-2024","tag-sportler-des-jahres"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/sprintax.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11383","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/sprintax.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/sprintax.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sprintax.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sprintax.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=11383"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/sprintax.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11383\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":11401,"href":"https:\/\/sprintax.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11383\/revisions\/11401"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sprintax.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media\/11168"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/sprintax.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=11383"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/sprintax.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=11383"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/sprintax.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=11383"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}