{"id":12834,"date":"2025-11-01T21:18:00","date_gmt":"2025-11-01T20:18:00","guid":{"rendered":"https:\/\/sprintax.de\/wordpress\/?p=12834"},"modified":"2026-04-19T21:30:37","modified_gmt":"2026-04-19T19:30:37","slug":"nominierungen-zum-sportlerin-des-jahres-2025","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sprintax.de\/wordpress\/2025\/11\/01\/nominierungen-zum-sportlerin-des-jahres-2025\/","title":{"rendered":"Nominierungen zum Sportler*in des Jahres 2025"},"content":{"rendered":"\n<p>Hier findet ihr die Nominationen zur Wahl des<em>der Sportler<\/em>in des Jahres 2024. In dem Jahr standen Manuela, Gunnar und Max B. zur Wahl.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gunnar:<\/strong><br>Als letzter Jahrgang des Wehrdienstes absolvierte Gunnar seinen Ersatzdienst an eine F\u00f6rderschule. Famili\u00e4r umgeben von Akademikern \u2013 Vater lehrt Soziologie, Bruder forscht interdisziplin\u00e4r in der Genetik \u2013 war Gunnar praktischer veranlagt. Man kann f\u00fcr die Sch\u00fcler den Unterschied machen, jeden Tag. Und genau das hat Gunnar begeistert. Die Entscheidung f\u00fcr die berufliche Laufbahn war getroffen und den geb\u00fcrtigen Steinhagener zog es nach dem Abitur mit den Leistungskursen Englisch und Sport zum Studium der Sonderp\u00e4dagogik nach Dortmund.<\/p>\n\n\n\n<p>In Dortmund hat der begeisterte Mannschaftssportler und Handballer den internationalen Sport Baseball entdeckt. Mit dem Abschluss des Studiums begann dann der Arbeitsalltag; Zeit war knapp und Baseball passe. Die erste Ber\u00fchrung mit dem Radsport hatte Gunnar dann im Jahr 2015, der Arbeitskollege Lars Kerkhof qu\u00e4lte ihn mit einem alten Stahlrahmen \u00fcber den Hermann. Die erste Grenzerfahrung auf zwei R\u00e4dern, der noch viele folgen sollten.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Form verbesserte sich rasch, und Gunnar musste sich bei Gruppenfahrten immer zur\u00fccknehmen. Als Gemeinschaftstyp f\u00e4llt ihm das im Allgemeinen nicht schwer, doch ab und an \u2013 das kennen wir alle \u2013 sticht einen der Hafer, so lautet es im Pferdedeutsch. Da kam die Ber\u00fchrung zum Renntraining zu rechten Zeit. Von Jan Fredebeul angeworben, stand Gunnar um 18:00 an der Radrennbahn. Es wurde nicht viel gesprochen, aber schnell gefahren. Er war sofort Feuer und Flamme f\u00fcr dieses Format und f\u00fcr die Konfrontation mit st\u00e4rkeren Fahrern. Folgerichtig kam der Einstieg in den Rennsport, und in den ersten Rennen wurde \u201eDreck gefressen\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Mittlerweile hat Gunnar das Renntraining adoptiert. Nahezu jeden Dienstag erkl\u00e4rt er den Neulingen erst freundlich das Format, um ihnen dann ab dem Hollenstein auf den Zahn zu f\u00fchlen. Rennsport muss man wollen. Und Gunnar will!<\/p>\n\n\n\n<p>Als Vater zweier Jungs, 4 und 1, bleibt wenig Zeit f\u00fcr weitere Hobbys. Die knappe Freizeit wird im Winter f\u00fcr die Zwift Racing League verwendet, und im n\u00e4chsten Jahr steht Gunnar wieder bei den Amateurrennen der Region am Start. Dr\u00fccken wir die Daumen f\u00fcr eine erste Podiumsplatzierung!<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Manuela:<\/strong><br>Manuela engagiert sich gerne. Ob in der Jugend bei den Falken oder sp\u00e4ter dann in den Sportvereinen. Sie steht f\u00fcr etwas ein, wenn es sie \u00fcberzeugt. Sprintax \u00fcberzeugt sie.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Jugend war Manuela eher unsportlich. Das lag weniger an der Bewegungsfreude als vielmehr an der elterlichen Pr\u00e4gung. In dem deutsch-italienischen Elternhaus hatte Sport keine Priorit\u00e4t, insbesondere der Radsport galt als zu gef\u00e4hrlich (f\u00fcr ein M\u00e4dchen). Schade, denn das erste Rennrad war bereits mit 15 in ihrem Besitz. So waren es zun\u00e4chst der Frauenfu\u00dfball und das Tanzen, was als Sport akzeptiert wurde. Erst am Ende des Magisterstudiums der F\u00e4cher Geschichte, Soziologie und P\u00e4dagogik kam sie endlich so richtig zum Sport. Die Wahl fiel auf das Inline-Skating: Eine Disziplin, die Technik und Kraftausdauer kombiniert. Genau das schien Ihr zu liegen und mit Flei\u00df und Ehrgeiz stellten sich schnell Erfolge ein. Auf ihr Palmares ist sie stolz, insbesondere auf die drei Treppchen bei den deutschen Meisterschaften.<\/p>\n\n\n\n<p>Zum Radsport kam Manuela dann 2008. Erst als Erg\u00e4nzungstraining f\u00fcr die langen Skate-distanzen Marathon und Doppelmarathon, gefiel ihr die h\u00f6here Flexibilit\u00e4t &#8211; stellt Speed-skaten doch hohe Anforderungen an die Trainingsstrecken. Angetan haben es Manuela die langen Strecken. Nicht mehr leistungssportlich unterwegs, steht der Streckengenuss im Vordergrund. Insbesondere Bimbach besucht sie in jedem Jahr mit Begeisterung. Nach einem bl\u00f6den Sturz und einer langen Auszeit 2017\/2018 war eines ihrer Highlights das Stilfserjoch 2019. Ende 2012 haben sich Norbert und Manuela Sprintax angeschlossen, dem Ausrichter ihres RTF-Deb\u00fcts 2009. Der Vorstand des Vereins wird langj\u00e4hrig durch sie bereichert.<\/p>\n\n\n\n<p>Was bringen die n\u00e4chsten Jahre f\u00fcr Manuela (jetzt bereits eine der \u00e4ltesten aktiven Sportlerinnen bei Sprintax) sportlich? Im letzten Jahr haben Manuela und Norbert das Wandern f\u00fcr sich entdeckt: 5 Tage wurden in diesem Jahr die Dolomiten von H\u00fctte zu H\u00fctte bewandert, im n\u00e4chsten Jahr folgt der Dolorama-H\u00f6henweg. Da liegt auch das Bikepacking als Ziel nicht mehr fern. Demn\u00e4chst steht die Via Claudia Augusta auf dem Plan, 752 km von Donauw\u00f6rth bis Venedig. W\u00fcnschen wir Manuela und Norbert eine pannenfreie Reise.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Max B.:<\/strong><br>Max ist ein erfolgreicher Mensch. Nach dem Studium hat Max mit 30 seine Stelle als Oberarzt der Urologie im Johannisstift angetreten. Umfassend interessiert, zur Auswahl standen unter anderem auch Mathematik und Physik, ist Max seinem Vater in den Beruf des Arztes gefolgt. Max nutze zusammen mit seinem Bruder, ebenfalls in Freiburger Student, das Freiburger Umfeld zum rumrollen. In der Jugend waren seine Sportarten Tennis und Fu\u00dfball, so waren seine ersten Versuche im Radsport weniger ambitioniert und eher Ausgleich zum Alltag als Student bzw. sp\u00e4ter Assistenzarzt.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber Max ist eben ein ehrgeiziger Typ, und mit spezifischem Training hat sich schnell gezeigt, dass Max ein Talent f\u00fcr den Radsport besitzt. Dabei liegen ihm besonders die langen Distanzen, am liebsten mit hohen Bergen. Nach 3 Anl\u00e4ufen in den Jahren 21-23 gelang ihm in diesem Jahr eine 7:33 auf der verl\u00e4ngerten Strecke, was ihn um die Verl\u00e4ngerung bereinigt in die Regionen von Kai-Uwe r\u00fcckt. Als Vorbereitung f\u00fcr den \u00d6tztaler wurde quasi nebenbei mit Anna der 2. Platz bei der Mixed Wertung der Trans Alp eingefahren. &nbsp;Aber auch bei Rundstrecken Rennen macht Max eine anst\u00e4ndigen Figur. Bei den Westfalenmeisterschaften auf der anspruchsvollen Strecke bei Neuenbeken konnte er sich gut im Feld behaupten, und dass obwohl Position fahren ihm nicht wirklich im Blut liegt.&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Was ist im n\u00e4chsten Jahr. St\u00e4rke weckt Begehrlichkeiten. David hat Max als einen von 10 Fahrern f\u00fcr das RACE Team von Plasmatreat \u2013 RTS Electronic angeheuert. Da tummelt er sich mit Fahrern wie Daniel Pechtl oder Thomas Gschnitzer. Eines der Highlights ist die Teilnahme an der Trans Alp zusammen mit Daniel Pechtl und dem Angriff auf das Podium der Herren Wertung. Und sicher wird Max auch wieder eine Familientour mit Vater und Bruder angehen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier findet ihr die Nominationen zur Wahl desder Sportlerin des Jahres 2024. In dem Jahr standen Manuela, Gunnar und Max B. zur Wahl. Gunnar:Als letzter Jahrgang des Wehrdienstes absolvierte Gunnar seinen Ersatzdienst an eine F\u00f6rderschule. Famili\u00e4r umgeben von Akademikern \u2013 Vater lehrt Soziologie, Bruder forscht interdisziplin\u00e4r in der Genetik \u2013 war Gunnar praktischer veranlagt. 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