{"id":3803,"date":"2014-05-09T16:58:00","date_gmt":"2014-05-09T14:58:00","guid":{"rendered":"https:\/\/sprintax.de\/wordpress\/2014\/05\/09\/tour-de-kaernten-2013\/"},"modified":"2014-05-09T16:58:00","modified_gmt":"2014-05-09T14:58:00","slug":"tour-de-kaernten-2013","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sprintax.de\/wordpress\/2014\/05\/09\/tour-de-kaernten-2013\/","title":{"rendered":"Tour de K\u00e4rnten 2013"},"content":{"rendered":"<p><strong>RC Sprintax setzt Ausrufezeichen bei der Tour de K\u00e4rnten<\/strong><\/p>\n<p><em>Jan Horstkotte<\/em><\/p>\n<p>Mit sieben Fahrern ging der RC Sprintax vom 14. bis 19. Mai 2013 an den Start der Tour de K\u00e4rnten. Damit bildeten wir im mehr als 135 Mann starken Peloton des sechst\u00e4gigen Jedermann-Etappenrennens \u00fcber 360 km und 6.700 hm die zahlenm\u00e4\u00dfig st\u00e4rkste Mannschaft. Das toll organisierte Rennen bot auf abwechslungsreichen Strecken alles, was sich das Radfahrerherz w\u00fcnscht. Einzelzeitfahren und Bergzeitfahren wechselten sich mit \u201eFlachetappen&#8220;, Alpenetappen und Bergank\u00fcnften ab. Die moderaten Streckenl\u00e4ngen und der zentrale Start- und Zielort lie\u00dfen dabei gen\u00fcgend Zeit f\u00fcr aktive Erholung und Entspannung im sch\u00f6nen K\u00e4rtnerland.<\/p>\n<p>Die Leistungen der Sprintax-Fahrer haben im Feld schnell Aufmerksamkeit erregt. Insgesamt konnten wir vier Podestpl\u00e4tze herausfahren (1x Werner, 3x Dario). Nur Sturz- und Materialpech verhinderten noch bessere Ergebnisse.<\/p>\n<p>Das Etappenrennen \u00fcber sechs Tage lie\u00df bei uns schon im Vorfeld ein echtes Profifeeling aufkommen. Wann hat man schon die Gelegenheit eine Tour mit derart abwechslungsreichen Etappen zu fahren? Vom Einzelzeitfahren \u00fcber wellige Etappen, einem Bergzeitfahren bis hin zur Bergankunft war alles dabei. Und das Beste: alle Etappen starteten in Ossiach, ohne Reisestress konnten wir uns also voll auf die kommenden Aufgaben konzentrieren.<br \/>Wir, das waren Paradee, Dario, Hajo, Lars, Viktor, Werner und ich (Jan).<br \/>Die guten Bedingungen der Tour blieben nat\u00fcrlich auch anderen Fahrern nicht verborgen. Hinzu kam, dass der Zeitpunkt ideal zur Vorbereitung der Tour Transalp war. So standen dann auch mehr als 135 Fahrerinnen und Fahrer aus 11 Nationen am Start. Im Fahrerfeld fanden sich viele bekannte Jederm\u00e4nner, Amateure und auch Profifahrer.<br \/>Ein paar Beispiele gef\u00e4llig?<\/p>\n<ul>\n<li>Emanuel N\u00f6sig \u2013 Gewinner Arlberg Giro 2012, 2. Platz Trans Alp 2013<\/li>\n<li>Stefan Kirchmair \u2013 Gewinner des \u00d6tztaler Radmarathons 2012 und 2011<\/li>\n<li>Christoph Strasser \u2013 RAAM-Sieger 2011\/ Platz 2 in 2012, 3. Platz Peak Break 2008<\/li>\n<li>Caroline Kopietz und Krzysztof Skupke \u2013 Platz 3 Mixed-Teams Tour Transalp 2012<\/li>\n<li>Sophie Schober \u2013 \u00d6sterreichische Meisterin 2012 Elite Triathlon Double Olympic Distance<\/li>\n<li>Manuela Haverkamp \u2013 Siegerin Masters Stra\u00dfen WM 2010 + 3. Im Einzelzeitfahren und Weltpokalsiegerin 2010<\/li>\n<\/ul>\n<p>undsoweiterundsofort&#8230;<br \/>Nur mal so, um unsere tollen Platzierungen vorweg ins rechte Licht zu r\u00fccken!<br \/>Entsprechend hoch war das sportliche Niveau der Tour bei der wir an sechs Tagen \u00fcber 360 km und knapp 6.700 H\u00f6henmeter im K\u00e4rtnerland zur\u00fcckgelegt haben.<\/p>\n<p><strong>Etappe 1, Dienstag 14.05.2013<\/strong><\/p>\n<p><em>Sprintbegr\u00fc\u00dfung\/Einzelzeitfahren 21,2 km \/ 300 hm \u2013 \u201eDie Materialschlacht&#8220;<\/em><\/p>\n<table style=\"float: left; height: 175px; width: 223px;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><span style=\"font-family: Verdana, arial, sans-serif; font-size: 10px;\">Foto: J\u00f6rg Maislinger &#8211; joergis-foto.net<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Beim Anblick des aufgebotenen Zeitfahrmaterials, konnte man schon den Eindruck gewinnen, nicht bei einem Jedermannrennen, sondern bei einer Profi-Tour an den Start zu gehen. Dario verfluchte schon jetzt, dass er sich \u201enur&#8220; f\u00fcr sein Trainingsmaterial entschieden hat. F\u00fcr&#8217;s Treppchen und damit zu einem ersten Ausrufezeichen der Sprintaxen hat es erwartungsgem\u00e4\u00df dennoch gereicht. Seine Zeit: 28:05 min.<\/p>\n<p>Aber der Reihe nach, Viktor ging als erster auf die Strecke. Nach einem ersten Streckentest in 35 min. war er noch skeptisch, konnte sich im Rennen aber deutlich steigern und fuhr mit 31:10 eine starke Zeit. Ungl\u00e4ubig beobachtete ich die Zeiten der ankommenden Fahrer. Einer nach dem anderen brachte Zeiten von 30 min. und besser herein. Wow, hatten die eine andere Strecke? Eine ohne die beiden widerlichen H\u00fcgel vor Ossiach? Lars, Hajo und ich erklommen nun die Startrampe; schwer benachteiligt mit normalen Rennr\u00e4dern! Die 300 H\u00f6henmeter habe ich dann gar nicht bemerkt, recht entspannt kam ich nach 31:31 ins Ziel. Nachdem ich vier Stunden zuvor noch in einer K\u00e4rntner Arztpraxis sa\u00df und mit 7 Spritzen ein akutes Cervicalsyndrom (ich w\u00fcrde es ja eher einen Hexenschuss nennen) behandeln lie\u00df, war ich \u2013 obwohl ich mein selbst gestecktes Ziel deutlich verfehlt habe \u2013 gl\u00fccklich mit meiner Platzierung.<\/p>\n<p>Werner hatte leider Probleme mit der Kette, was eine noch bessere Ausgangssituation f\u00fcr die folgenden Etappen verhinderte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<strong>Etappe 2, Mittwoch 15.05.2013<\/strong><\/p>\n<p><em>IRONMAN RUNDE 85,9 km \/ 890 hm \u2013 &#8222;Testosteron liegt in der Luft&#8220;<\/em><\/p>\n<p>Tour-Roadbook: Die (Flach-)Strecke \u00fcber den vom K\u00e4rntner Ironman bekannten und &#8222;beliebten&#8220; Rupertiberg und zur\u00fcck durch das Rosental \u00fcber ein Teilst\u00fcck des Klagenfurter Ironman&#8217;s sollte nicht untersch\u00e4tzt werden. Viele lange, einsehbare Geraden, etliche kleine H\u00fcgel und ein paar giftige Steigungen machen diese kurze Etappe zu einer Herausforderung.<\/p>\n<table style=\"float: right;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/Etappe2.jpg\" alt=\"\" width=\"272\" height=\"226\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"text-align: center;\">&nbsp;<span style=\"font-family: Verdana, arial, sans-serif; font-size: 10px;\">Foto: J\u00f6rg Maislinger &#8211; joergis-foto.net<br \/><\/span><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Die ersten 10 km wurden neutralisiert gefahren. Dennoch konnten die ersten Fahrer hinten im Feld dem Tempo des F\u00fchrungsfahrzeugs bereits nicht mehr folgen. Um den st\u00e4ndigen Positionsk\u00e4mpfen im Feld zu entgehen, setzte ich<\/p>\n<p>mich sofort nach dem Start direkt hinter das F\u00fchrungsfahrzeug (das sollte ich mich bei den folgenden Etappen nicht mehr trauen, jetzt wussten ja alle, dass ich nicht in die erste Reihe geh\u00f6re&#8230;) So konnte ich wenigstens einmal 10 km neben dem sp\u00e4teren Tourminator Emanuel N\u00f6sig fahren ohne einen Atemnotstand zu erleiden.<\/p>\n<p>Die gesamte neutralisierte Phase wurde die Testosteron-Dunstglocke \u00fcber dem Fahrerfeld immer dichter. Mit den Positionsk\u00e4mpfen hatten wir (Werner, Dario, Lars und ich) direkt hinter dem F\u00fchrungsfahrzeug zu diesem Zeitpunkt zum Gl\u00fcck nur wenig zu tun. Als in Wernberg der lange ersehnte Startschuss erfolgte, entlud sich die Testosteron-Gewitterwolke und bereits kurz nach Freigabe des Rennens wurde Werner direkt vor mir in ein Gedr\u00e4nge verwickelt. Was in jedem C-Rennen mit ein wenig Ellenbogen-Einsatz glimpflich ausgegangen w\u00e4re, f\u00fchrte leider zu einem Sturz mit 4-5 Fahrern. Werner st\u00fcrzte zwar nicht, musste die Etappe aber mit einem gebrochenen Schaltauge aufgeben.<\/p>\n<p>Die Gruppe vorne lief dann zun\u00e4chst sehr gut. \u201eHier wird sch\u00f6n durchgewechselt, so ist&#8217;s prima&#8220;, dachte ich so bei mir. Ein Trugschluss, wie sich schnell herausstellte. Denn als ich vorne fuhr wollte keiner mehr vorbeifahren. Mein Plan sah eigentlich vor, bis zum ersten Berg in der Spitzengruppe zu lutschen. Also nahm ich die Beine hoch und sortierte mich weiter hinten wieder ein.<\/p>\n<p>Bis Sankt Egyden hat das dann auch gut funktioniert und wie geplant konnte ich den Anschluss an die erste \u2013 ca. 60 Mann starke \u2013 Gruppe halten. Der etwa drei km lange Anstieg am Rupertiberg mit Steigungen bis zu 14% holte mich dann auf den Boden der Tatsachen zur\u00fcck. Vorne flogen die Besten f\u00f6rmlich davon. Ein paar Fahrer versuchten noch Emanuel N\u00f6sig zu folgen, mussten aber bald einsehen, dass sie chancenlos waren. Bis auf einen wurden alle von der gut 20-k\u00f6pfigen Verfolgergruppe, in der auch Dario und Lars waren, geschluckt. Mit mir k\u00e4mpften sich Mario, Sophie und Manuela den Berg hoch. Mein \u201eGruppetto&#8220; sollte mich die gesamte Tour immer wieder begleiten. Gemeinsam sammelten wir noch vier weitere Mitstreiter ein. Am Schlussanstieg in Gottestal musste ich dann f\u00fcr meine zwischenzeitliche F\u00fchrungsarbeit bezahlen. Die Damen zogen davon. Mein Versuch, den R\u00fcckstand aufzuholen endete kl\u00e4glich auf einem Feldweg. Offensichtlich hatte ich einen Abzweig verpasst. Zur\u00fcck auf der regul\u00e4ren Strecke erwartete mich, frei nach dem Motto \u201eerst hatte ich kein Gl\u00fcck und dann kam auch noch Pech dazu&#8220; eine rote Ampel. Alles in allem verlor ich so auf meine einstigen Begleiter knapp 6 Minuten. Bei Hajo und Viktor lief es auch nicht besser. Viktor verfuhr sich gleich dreimal und zog kurz vor Gottestal an Hajo vorbei, als dieser einen Schlauch wechseln musste.<\/p>\n<p>Besser gemacht haben es Lars und Dario, die mit der Spitzengruppe durchkamen. Dario konnte mit dieser Leistung sogar auf den dritten Gesamtrang vorr\u00fccken.<\/p>\n<p><strong>ETAPPE 3, Donnerstag 16.05.2013<\/strong><\/p>\n<p><em>BERGZEITFAHREN 10km\/ 950 hm \u2013 H\u00fcnenburg hoch7<\/em><\/p>\n<p>Tour-Roadbook: Es geht hinauf auf die Gerlitzen \u2013 einen der sch\u00f6nen Aussichtsberge die K\u00e4rnten zu bieten hat. Der Start f\u00fcr alle ist in Treffen auf dem Marktplatz. Direkt zu Beginn begr\u00fc\u00dft uns ein kurzer Anstieg mit satten 18% und einer kurvigen Strecke mit einer durchschnittlichen Steigung von fast 10%.<\/p>\n<table style=\"float: left;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"text-align: left;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/Etappe3.jpg\" alt=\"Etappe 3\" width=\"217\" height=\"306\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>&nbsp;<span style=\"font-family: Verdana, arial, sans-serif; font-size: 10px;\">Foto: J\u00f6rg Maislinger &#8211; joergis-foto.net<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Da in K\u00e4rnten kein Canyon-Schaltauge aufzutreiben war musste Werner bef\u00fcrchten das von ihm im Vorfeld hei\u00df ersehnte Bergzeitfahren mit einem Alu-Leihrad mit Pussykurbel zu absolvieren. Ein abendlicher Aufruf bei der gestrigen Siegerehrung brachte aber doch noch den unerwarteten Erfolg. Ein anderer Teilnehmer konnte aushelfen. Auch das ist Radsport. Man h\u00e4lt zusammen. Im Abstand von 30 Sekunden wurde in umgekehrter Reihenfolge der Gesamtplatzierung gestartet, aufgrund des Ausfalls am Vortag musste Werner leider als einer der Ersten auf die Strecke. Die fest eingeplante Motivation durch zu \u00fcberholende Fahrer war futsch. Auch Paco Wrolich den Werner bereits kurz nach dem Start \u00fcberholte war da keine Hilfe. Da w\u00e4re f\u00fcr Werner sicher noch mehr m\u00f6glich gewesen.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend Werner zumindest seine Startzeit gut planen konnte, galt f\u00fcr alle anderen: Startzeit sch\u00e4tzen und immer wieder schauen, wer gerade auf der Startrampe steht, denn leider gab es keine Startliste mit konkreten Startzeiten. An ein entspanntes Einfahren war daher nicht zu denken. Ich war extrem aufgeregt. Vor dieser Etappe hatte ich wirklich bammel. Zwischenzeitlich hatte ich sogar daran gedacht ein ein 30er Ritzel nachzur\u00fcsten. Mit diesem Bergzeitfahren habe ich absolutes Neuland betreten, noch nie bin ich \u00fcber eine so lange Strecke solche Steigungen gefahren. Die Schilderungen von Thomas, Dario und Viktor, die die Gerlitze bereits am Montag \u201eerfahren&#8220; haben, machten es nicht besser.<\/p>\n<p>Vom Marktplatz f\u00fchrte die Strecke durch kleine Gassen direkt auf die Gerlitzenstra\u00dfe. Bereits im Startort fuhr ich auf den vor mir gestarteten Fahrer auf. \u00dcber diese Tatsache habe ich mich so erschrocken, dass ich deutlich Tempo rausnahm. Meine zuvor am Jagdweg, der H\u00fcnenburg und der Luise ausgiebig trainierte Taktik des auf \u201eankommen ohne abzusteigen&#8220; ausgelegten, betont langsamen Fahrens wollte ich nicht schon am Fu\u00dfe des Berges aufgeben. Auf der ersten H\u00e4lfte der Auffahrt lagen die Steigungen st\u00e4ndig zwischen 11 und 14%. Dann wurde es mit 8-10% ertr\u00e4glicher und ich wurde etwas mutiger. Insgesamt kam ich erstaunlich entspannt im Ziel an. Das war nun die schwere Bergetappe, die mir schlaflose N\u00e4chte bereitet hatte? Zugegeben, die Schwierigkeit eines Berges liegt sicher auch im Tempo, ich war jedoch froh \u00fcberhaupt oben zu sein. Viktor machte es anders. Schon auf den ersten Metern machte er deutlich, dass er den am Vortag verlorenen Boden gut machen wollte. Wie ein wilder Stier stampfte er von der Rampe in den Berg hinein. Es sollte eine gute Zeit werden.<\/p>\n<p>Als letzter Sprintax-Fahrer ging Dario ins Rennen. Angespornt durch seine gute Gesamtplatzierung holte er alles aus sich heraus und erreichte eine tolle Zeit. Emanuel N\u00f6sig konnte er jedoch nur wenige Meter folgen, als dieser ihn \u00fcberholte. Wie auf den beiden Etappen zuvor siegte dieser mit unglaublichem Vorsprung. Er absolvierte die Strecke in 34:30 min. Bei den Damen dominierte Caroline Kopietz mit 43:28 min. Sie nutzte die Tour de K\u00e4rnten als Vorbereitung auf die Tour Trans Alp.<\/p>\n<p>P.S.: Die Abfahrt war eine Sensation: nur sechs Spitzkehren auf 9 km und st\u00e4ndig \u00fcber 10% Gef\u00e4lle. Einfach nur geil!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<strong>ETAPPE 4, Freitag 17.05.2013<\/strong><\/p>\n<p><em>DACH DER TOUR 78 km, 1.990 hm \u2013 \u201eAm Ende sind die Enten fett&#8220;<\/em><\/p>\n<p>Tour-Roadbook: Diesmal geht es \u00fcber den h\u00f6chsten Punkt der Woche, die Hochrindl; mit 1.606 Metern bildet die Hochrindl das Dach der Tour. Eine schnelle Abfahrt mit teilweise 16% Gef\u00e4lle fordert hier gute Bremsen. Danach geht es an der Gurk entlang. \u00dcber Steuerberg und St. Ulrich geht es nach Rogg zur Bergankunft in &#8222;Buggl in Bach&#8220;.<\/p>\n<table style=\"margin-left: auto; margin-right: auto;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/Etappe4.jpg\" alt=\"\" width=\"524\" height=\"374\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><span style=\"font-family: Verdana, arial, sans-serif; font-size: 10px;\">Foto: J\u00f6rg Maislinger &#8211; joergis-foto.net<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ausgerechnet zur K\u00f6nigsetappe wurde Regen gemeldet und die Temperaturen sanken erstmals deutlich unter 20 Grad. Hajo hatte von Anfang an Bedenken \u2013 auch im Hinblick auf eine nasse steile Abfahrt vom Hochrindel. Es sollte nicht sein Tag werden, daf\u00fcr wurde er zu meinem pers\u00f6nlichen Retter.<\/p>\n<p>Auch auf der vierten Etappe wurde lange neutralisiert gefahren. Viktor hielt sich in dieser Phase st\u00e4ndig aufmerksam im vorderen Drittel des Pelotons auf, denn heute sollten weitere Minuten gut gemacht werden! Der offizielle Start erfolgte dann in Tiffen zu einem denkbar ung\u00fcnstigen Augenblick. Ein LKW versperrte den Gro\u00dfteil der schmalen Stra\u00dfe, als die ersten 30-40 Fahrer sich vorbeigedr\u00fcckt hatten, fiel der Startschuss. In dieser un\u00fcbersichtlichen Situation nutze die Spitze (mit Werner) die kleinen, verwinkelten Wirtschaftswege und das stetige bergauf\/ bergab und zog davon. Dario und Lars mussten einige Kilometer am Anschlag fahren, um wieder zur Spitzengruppe aufzuschlie\u00dfen. Leider begann genau dann der erste Anstieg, so dass die beiden Werner und 20 weitere Fahrer etwas ziehen lassen mussten. Auf den 15 flachen Kilometern der folgenden Hochebene fuhren sie zusammen mit einem weiteren Fahrer mit einem konstanten 500 m-Abstand hinter der Spitze her. Aber selbst Darios Zeitfahrtalent reichte nicht aus, den Anschluss wieder herzustellen, so dass die drei allein den Anstieg zum Dach der Tour erklommen.<\/p>\n<p>In der un\u00fcbersichtlichen Startsituation verlor Viktor leider den Kontakt zu den vorderen Gruppen. Ich fand mich mit alten Bekannten zwischen den Gruppen wieder. Die erste Steigung bei Himmelberg f\u00fchrten dann \u2013 obwohl sie nicht extrem steil war \u2013 endg\u00fcltig zur Trennung von Spreu und Weizen. In der folgenden Hochebene hatten wir eine sehr starke Truppe zusammen. Mario war als guter Roller wieder dabei, neu waren Matthias ein Lizenzfahrer aus Ahlen und Sandra aus der Schweiz. Doch den meisten Druck machte eine 5er-Gruppe Lokalmatadoren aus Bad Kleinkirchheim. Offensichtlich versuchten diese ihren Vereinspr\u00e4si nach vorne zu fahren (daran sollte sich der RC Sprintax mal ein Beispiel nehmen!). Der Tacho viel in Folge dessen kaum unter 45. Den Kampf der Pr\u00e4sis habe ich nat\u00fcrlich aufgenommen. Wie es ausging? Dazu sp\u00e4ter mehr.<\/p>\n<p>Mit meist um die 8-10% Steigung ging es nun auf das Dach der Tour \u2013 die Hochrindl. Am Fu\u00dfe des Berges warnte mich Mario vor der langen Auffahrt gemeinsam liessen wir uns aus der Gruppe zur\u00fcckfallen um nicht zu fr\u00fch unsere K\u00f6rner zu verschie\u00dfen. Auf 1.606 Meter H\u00f6he hatten wir nur noch niedrige einstellige Temperaturen, es nieselte und dichter Nebel verwehrte uns einen Ausblick auf Landschaft und Stra\u00dfe.<\/p>\n<p>Werner war zu diesem Zeitpunkt selbstverst\u00e4ndlich noch in der Spitzengruppe, Dario und Lars knapp dahinter. In der folgenden Abfahrt zeigte Dario seine ganze alpine Erfahrung, Lars konnte der Hatz nur wenige Kehren folgen und nahm dann sicherheitshalber etwas raus. Offensichtlich gab es auch Fahrer mit mehr Ortskenntnis (oder wahlweise Gottvertrauen). Lars staunte nicht schlecht, als der dritte Fahrer bei Tempo 70 gem\u00fctlich ein Gel aufriss und im Nebel verschwand.<\/p>\n<p>Ich f\u00fcr meinen Teil musste erst einmal an der Labestation anhalten einen hei\u00dfen Tee trinken und mir eine Windjacke \u00fcberziehen. Jetzt war ich mutterseelenallein. Hajos warnende Worte zur nassen und steilen Abfahrt in den Ohren fuhr ich verhalten ab. Erst in der folgenden Ebene r\u00fcckten die Mitstreiter aus meiner ehemaligen Gruppe nach und nach wieder in Sichtweite. Drei bis vier Fahrer konnte ich kassieren, eine Hilfe waren sie mir leider nicht mehr.<\/p>\n<p>Wenige Meter vor dem Schlussanstieg holte ich dann Mario und den Pr\u00e4si samt Geleitschutz wieder ein. Besagten Schlussanstieg hatte ich \u00fcberhaupt nicht auf der Rechnung. Aus dem Roggbachtal bogen wir scharf links ab und bekamen einen ersten Eindruck vom Schlussanstieg: Die Wand von Rogg!<\/p>\n<p>Diese letzten 5,2 km mit bis zu 15% Steigung (der Garmin zeigte selten unter 10%) waren das mental und physisch h\u00e4rteste, was ich bisher auf dem Rad erlebt habe. Es war gewisserma\u00dfen ein Best of Luisenturm, H\u00fchnenburg und Gausenk\u00f6te. Das der Lokalmatador im Wettkampf der Pr\u00e4sis mit seinem pers\u00f6nlichen Einpeitscher dabei an mir vorbeizog war gar nicht so schlimm. Aber musste sein Rad derart nervenaufreibend quietschen? Zumal keine Aussicht auf Besserung bestand: schneller konnte ich nicht und langsamer w\u00e4re umfallen gleichgekommen.<\/p>\n<p>Etwa einen Kilometer vor dem Ziel nutze ich dann eine Schw\u00e4chephase meines Gegners und konnte ihn endlich einige Meter distanzieren.<\/p>\n<p>Vollkommen durchn\u00e4sst, verfrohren und am Ende meiner Kr\u00e4fte erreichte ich die Jausenstation. Und dort stand er, mein pers\u00f6nlicher Retter des Tages: Hajo. Ohne den warmen Tee und seinem Fahrservice zur\u00fcck nach Ossiach w\u00e4re ich am n\u00e4chsten Tag wohl nicht mehr auf das Rad gestiegen. Vielen Dank! Mein Gl\u00fcck war sein Pech. Er musste die Etappe kurz vor dem Gipfel des Hochrindel aufgeben.<\/p>\n<p>Die gr\u00f6\u00dfte Leistung des Tages vollbrachte jedoch Paradee. Am Ende ihrer Kr\u00e4fte schlingerte sie mit starren, leicht entr\u00fccktem Blick den nicht enden wollenden Schlussanstieg hinauf. Eine reine Willensleistung. Respekt!<\/p>\n<p>Leider erwischte es auf der R\u00fcckfahrt noch Dario. Auf der steilen Abfahrt platzte sein Schlauch und er \u00fcberschlug sich mehrfach. Nach vergeblichen Versuchen die Rennleitung zu erreichen, wurde er netterweise von einem anderen Teilnehmer mit dem Auto eingesammelt.<\/p>\n<p><strong>ETAPPE 5, Samstag 18.05.2013<\/strong><\/p>\n<p><em>WINTERSPORTRUNDE 81,9 km, 1.430 hm \u2013 Reise zum Mittelpunkt K\u00e4rntens<\/em><\/p>\n<p>Tour-Roadbook: Die &#8222;Wintersportrunde&#8220; f\u00fchrt uns zun\u00e4chst hinauf in den Wintersportort Bad Kleinkirchheim. Nach der Abfahrt hinunter bis kurz vor Himmelberg wartet ein weiterer Anstieg ins n\u00e4chste Wintersportgebiet. Hier geht es noch einmal auf 1.100 Meter hinauf, am Skigebiet der Gerlitzen Alpe vorbei bis zum bergauf Zielsprint in Arriach \u2013 dem geografischen Mittelpunkt K\u00e4rntens.<\/p>\n<p>Ohne Dario ging es bei strahlendem Sonneschein auf die vorletzte Etappe. Sein Rad war noch nicht wieder einsatzbereit und er konnte einen Ruhetag nach seinem gestrigen Sturz ebenfalls gut gebrauchen. Seine gute Gesamtplatzierung konnte er daher heute leider nicht verteidigen.<\/p>\n<p>Neutralisiert ging es bis Treffen, wo der offizielle Startschuss erfolgte. Direkt nach dem Startschuss bildete sich im leicht welligen Gel\u00e4nde eine z\u00fcgige F\u00fchrungsgruppe von ca. 60 Fahrern. Erneut fuhr Emanuel N\u00f6sig ein einsames Rennen an der Spitze. Ein Versuch seinem Antritt zu folgen untenahm mittlerweile niemand mehr. Wie Werner so sch\u00f6n sagte: \u201eDer tritt nicht an, der f\u00e4hrt einfach 3-5 km\/h schneller vorne weg.&#8220;.<\/p>\n<p>Auf den ersten zwei recht steilen Kilometern des Anstiegs nach Bad Kleinkirchheim ging dann richtig die Post ab, die Spitzengruppe zog sich in die L\u00e4nge. Zum Gl\u00fcck f\u00fcr Lars, der schon fast den Anschluss verloren hatte, sammelte sich die Gruppe an einer Baustellenampel. Lediglich Emanuel N\u00f6sig hatte es noch bei gr\u00fcn geschafft und war weg. Damit war ersteinmal die Luft raus und mit ca. 50 Faherinnen und Fahren ging es relativ entspannt weiter. Selektiv wurde das Tempo ab 18 km vor dem Ziel, als mehrere kleine Anstiege dicht aufeinander folgten. Werner kam mit der Spitzengruppe ins Ziel, Lars folgte wenig sp\u00e4ter mit der ersten Verfolgergruppe.<\/p>\n<p>Ich habe den langen Anstieg nach Bad Kleinkirchheim irgendwie mit Sandra verquatscht. So entspannt kann also bergfahren sein. Wir hatten durch die Baustellenampel ein wenig Zeit verloren. Aber da waren wir sicher nicht die einzigen. Die lange Abfahrt Richtung Himmelbach nahmen wir wieder in bekannter Runde in Angriff. Mario, Sandra, Matthias, ein Ossiacher und ich machten ein Wahnsinnstempo. Trotz aller M\u00fchen kamen wir gef\u00fchlt nur zentimeterweise an die vor uns fahrende drittplatzierte Dame und erneut Sophie heran. Beide hatten offensichtlich starke Sch\u00fctzenhilfe. Auf der letzten Steigung Richtung Arriach wollte aus unserer nun siebenk\u00f6pfigen Gruppe niemand mehr f\u00fchren. Teilweise artete es beinahe in Stehversuche aus um nicht in den Wind gehen zu m\u00fcssen. Unsere C-Fahrer k\u00f6nnen sich schon mal ein Trainingswochenende bei Sophie buchen. Titel: \u201eWie ich ohne Ellenbogeneinsatz irgendwann jedes Hinterrad \u00fcbernehme.&#8220;<\/p>\n<p>Auf einer knackigen Rampe tauchte dann urpl\u00f6tzlich das 500m-Schild auf. Nach teilweise mangelnder F\u00fchrungsbeteilung der anderen Fahrer wollte ich wenigstens als erster \u00fcber die Ziellinie. Meinen Antritt untermalte ich mit Ger\u00e4uschen, auf die Monika Seles stolz gewesen w\u00e4re. Lars und Werner haben mich daher wohl auch zuerst geh\u00f6rt und erst dann auf die Zielgerade einbiegen sehen. Beide sprinteten mit der ersten Gruppe ins Ziel. Werner musste sich dabei nur knapp geschlagen geben. Kaum hatte ich meine Trinkflasche an der Arriacher Bergquelle f\u00fcr die R\u00fcckfahrt gef\u00fcllt, waren auch schon Hajo und Viktor im Ziel. Beide fuhren heute ein starkes Rennen. Viktor hatte erneut ein wenig Pech, als er kurz vor dem Ziel seinen Tacho verlor.<\/p>\n<p><strong>ETAPPE 6, Sonntag 19.05.2013: LOKALRUNDE 66,1 km, 960 hm \u2013 Attacke auf das Podium<\/strong><\/p>\n<p><em>Tour-Roadbook: Die &#8222;Lokalrunde&#8220; f\u00fchrt gr\u00f6\u00dftenteils durch den Bezirk Feldkirchen. Dabei gilt es, ein paar hurtige Steigungen mit bis zu 16% zu \u00fcberwinden bevor sich die h\u00fcgelige Strecke von Osten dem Ziel in Ossiach n\u00e4hert. Am letzten Tag der Tour de K\u00e4rnten m\u00fcssen noch mal die letzten Kr\u00e4fte mobilisiert werden, denn auf der vermeintlich kurzen Etappe gilt es \u00fcber 1.000 H\u00f6henmeter zu bew\u00e4ltigen.<\/em><\/p>\n<p>Am letzten Tag wurde das Feld noch einmal sehr lang neutralisiert gef\u00fchrt. Erst hinter Feldkirchen fiel der Startschuss. Schlecht f\u00fcr mich, aber gut f\u00fcr einen sturzfreien Start erfolgte dieser direkt am Fu\u00dfe der ersten nennenswerten Steigung. Auf einer L\u00e4nge von 3 km mit stellenweise 16% konnte sich das Feld gut sortieren. Die erste Gruppe \u2013 leider inklusive meiner treuen Begleiter und dem Leezeritter (den ich heute eigentlich schlagen wollte) \u2013 konnte sich direkt absetzen. Dass ich einen Fahrer mit Lightweights \u00fcberholte, baute mich wieder etwas auf. Dario hielt sich zu Beginn merklich zur\u00fcck, zu tief sa\u00df der Schock seines Unfalls. Da er w\u00e4hrend der Fahrt ein deutliches Knarzen vernahm, erkundigte er sich besorgt nach dem Zustand seines Rades w\u00e4hrend er mich \u00fcberholte. Ich konnte ihn jedoch beruhigen, alle Ger\u00e4usche stammten vom Verfolger, der beharrlich an seinem Hinterrad klebte. Da Dario seine pers\u00f6nliche Portion Pech bereits aufgebraucht hatte, sollte ihm heute alles in die Karten spielen. Den Anfang machte eine geschlossene Bahnschranke die ihm nach der Steigung und der darauffolgenden Abfahrt wieder den Anschluss an die Spitzengruppe erm\u00f6glichte. Diese so entstandene, gut 40 Mann und Frau umfassende Gruppe mit Werner, Dario und Lars sollte dann bis zum Ziel zusammenbleiben<\/p>\n<p>Auch ich hatte Gl\u00fcck, das Sandra ihre kleine Gruppe mit meinen altbekannten Tourbegleitern animierte hinter der Steigung auf mich zu warten. Gemeinsam konnten wir das Tempo sehr hoch halten. Heute beteiligten sich \u00fcberraschender Weise einmal alle nach besten Kr\u00e4ften an der F\u00fchrungsarbeit. Zwischenzeitlich konnten wir noch die 2010er Masters WM Siegerin Manuela aufsammeln (was sich noch als Vorteil f\u00fcr die letzten flachen Kilometer zum Ziel erwies, schlie\u00dflich gewann Manuela die Auftaktetappe im Zeitfahren). Zuvor hatten wir jedoch noch ein paar brenzlige Situationen zu meistern. Bei zweistelligen Gef\u00e4lleprozenten auf engen und verwinkelten Wirtschaftswegen wurde es mehr als einmal knapp. Auf den letzten 15 Kilometern nahmen meine Begleiter dann die Nase aus dem Wind, lediglich Manuela l\u00f6ste sich mit mir nennenswert ab und spielte ihre Zeitfahrst\u00e4rke aus. F\u00fcr einen Zielsprint hatte Mario dann doch noch genug K\u00f6rner, so wurde es f\u00fcr mich noch einmal interessant (aber nicht mehr gef\u00e4hrlich&#8230;).<\/p>\n<p>Einige Minuten vor uns trat die Spitzengruppe geschlossen zum Sprint an. Mit Ausnahme von? Richtig: Emanuel hatte glaube ich schon geduscht. Auf der Flamme Rouge zog Werner den Sprint von vorne an. Leider fehlten ihm am Ende 100 Meter. Dario der passiv mitfuhr um keine Fahrer an Werner heranzuf\u00fchren wurde mit der Verfolgergruppe nach vorne gesp\u00fclt. In seiner bekannten Endschnelligkeit und Tempoh\u00e4rte zog er durch und belegte er im Sprint der Verfolger den zweiten Platz.<\/p>\n<p>Lars hatte den richtigen Riecher, lie\u00df sich an Darios Hinterrad aus dem gro\u00dfen Pulk nach vorne ziehen und kam kurz hinter Dario ins Ziel. Gott sei Dank, denn wenige Positionen weiter hinten kam es zu einem massiven Unfall. W\u00e4hrend die Knochen aller Beteiligten einigerma\u00dfen heile blieben, hinterlie\u00df der finale Sprint Carbonschrott im Wert einiger tausend Euro.<\/p>\n<p>Fazit: Spa\u00df hat&#8217;s gemacht! Und wir haben unseren Verein w\u00fcrdig vertreten.<\/p>\n<p>Die Tour war toll organisiert, die Strecken waren abwechslungsreich und das Wetter hat weitestgehend mitgespielt. Verbesserungsw\u00fcrdig sind die teilweise etwas gef\u00e4hrlichen Streckenf\u00fchrungen \u00fcber steile, verwinkelte Gassen und die mitunter sp\u00e4rliche Ausschilderung.<\/p>\n<p>Die Sprintax Bilanz in der \u00dcbersicht:<\/p>\n<p><strong>Werner<\/strong> \u2013 geh\u00f6rte zu den st\u00e4rksten Fahrern im Feld und fuhr einen Podestplatz auf der 5. Etappe heraus. Ein Sturz und Materialprobleme verhinderten eine bessere Platzierung. Die Top 10 waren in Reichweite.<\/p>\n<p><strong>Dario<\/strong> \u2013 ist super gefahren, nur der schwere Sturz auf der Abfahrt von Buggl in Bach war einer Top 15-Platzierung im Weg. Seine Bilanz: 3 Podestpl\u00e4tze (Einzelzeitfahren, Ironmanrunde, Lokalrunde).<\/p>\n<p><strong>Lars<\/strong> \u2013 hat sich in der Spitzengruppe festgebissen, mit seiner konstanten Leistung erreichte er am Ende die beste Gesamtplatzierung (18.) aller Sprintax-Vertreter.<\/p>\n<p><strong>Viktor<\/strong> \u2013 hatte etwas Pech und musste viele Kilometer ohne Gruppe abspulen, konnte aber mit Topleistungen beim Einzelzeitfahren und Bergzeitfahren \u00fcberzeugen.<\/p>\n<p><strong>Hajo<\/strong> \u2013 war sein Trainingsr\u00fcckstand anzumerken, f\u00fcr lediglich 500 km Vorbereitung konnte sich seine Leistung aber absolut sehen lassen.<\/p>\n<p><strong>Paradee<\/strong> \u2013 hat das gr\u00f6\u00dfte K\u00e4mpferherz von allen bewiesen und hat sich tapfer geschlagen. Ein paar m\u00e4nnliche Teilnehmer konnte sie so \u00fcber die gesamte Tour deutlich im Schach halten.<\/p>\n<p class=\"bodytext\" style=\"font-family: Verdana, arial, sans-serif; font-size: 13.333333969116211px;\">Unsere Ergebnisse: Zeit\/ Gender\/AK<\/p>\n<table border=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td><span style=\"font-family: Verdana, arial, sans-serif; font-size: 13px; line-height: normal;\">Lars<\/span><\/td>\n<td><span style=\"font-family: Verdana, arial, sans-serif; font-size: 13px; line-height: normal;\">09:03:02<\/span><\/td>\n<td><span style=\"font-family: Verdana, arial, sans-serif; font-size: 13px; line-height: normal;\">18.\/ 7.<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><span style=\"font-family: Verdana, arial, sans-serif; font-size: 13px; line-height: normal;\">Werner<\/span><\/td>\n<td><span style=\"font-family: Verdana, arial, sans-serif; font-size: 13px; line-height: normal;\">09:54:20<\/span><\/td>\n<td><span style=\"font-family: Verdana, arial, sans-serif; font-size: 13px; line-height: normal;\">43.\/ 15.&nbsp;<\/span><em style=\"font-family: Verdana, arial, sans-serif; font-size: 13px; line-height: normal;\">(Zeitverlust DNF 2. Etappe ca. 1:00:00)<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><span style=\"font-family: Verdana, arial, sans-serif; font-size: 13px; line-height: normal;\">Dario<\/span><\/td>\n<td><span style=\"font-family: Verdana, arial, sans-serif; font-size: 13px; line-height: normal;\">10:12:15<\/span><\/td>\n<td><span style=\"font-family: Verdana, arial, sans-serif; font-size: 13px; line-height: normal;\">50.\/ 17.&nbsp;<\/span><em style=\"font-family: Verdana, arial, sans-serif; font-size: 13px; line-height: normal;\">(Zeitverlust DNF 5. Etappe ca. 1:16:00)<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><span style=\"font-family: Verdana, arial, sans-serif; font-size: 13px; line-height: normal;\">Jan<\/span><\/td>\n<td><span style=\"font-family: Verdana, arial, sans-serif; font-size: 13px; line-height: normal;\">10:29:28<\/span><\/td>\n<td><span style=\"font-family: Verdana, arial, sans-serif; font-size: 13px; line-height: normal;\">53.\/ 27.<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><span style=\"font-family: Verdana, arial, sans-serif; font-size: 13px; line-height: normal;\">Viktor&nbsp;<\/span><\/td>\n<td><span style=\"font-family: Verdana, arial, sans-serif; font-size: 13px; line-height: normal;\">11:09:23<\/span><\/td>\n<td><span style=\"font-family: Verdana, arial, sans-serif; font-size: 13px; line-height: normal;\">62.\/ 11.<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><span style=\"font-family: Verdana, arial, sans-serif; font-size: 13px; line-height: normal;\">Hajo<\/span><\/td>\n<td><span style=\"font-family: Verdana, arial, sans-serif; font-size: 13px; line-height: normal;\">12:49:26<\/span><\/td>\n<td><span style=\"font-family: Verdana, arial, sans-serif; font-size: 13px; line-height: normal;\">70.\/ 31.&nbsp;<\/span><em style=\"font-family: Verdana, arial, sans-serif; font-size: 13px; line-height: normal;\">(Zeitverlust DNF 4. Etappe ca. 1:20:00)<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><span style=\"font-family: Verdana, arial, sans-serif; font-size: 13px; line-height: normal;\">Paradee<\/span><\/td>\n<td><span style=\"font-family: Verdana, arial, sans-serif; font-size: 13px; line-height: normal;\">14:23:43<\/span><\/td>\n<td><span style=\"font-family: Verdana, arial, sans-serif; font-size: 13px; line-height: normal;\">20.\/ 7.<\/span><span style=\"font-size: 13.333333969116211px;\">&nbsp; &nbsp; &nbsp;&nbsp;<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"margin: 10px; float: left;\" src=\"images\/ErgebnisKrnten.jpg\" alt=\"K\u00e4rnten\" width=\"532\" height=\"400\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>RC Sprintax setzt Ausrufezeichen bei der Tour de K\u00e4rnten Jan Horstkotte Mit sieben Fahrern ging der RC Sprintax vom 14. bis 19. Mai 2013 an den Start der Tour de K\u00e4rnten. Damit bildeten wir im mehr als 135 Mann starken Peloton des sechst\u00e4gigen Jedermann-Etappenrennens \u00fcber 360 km und 6.700 hm die zahlenm\u00e4\u00dfig st\u00e4rkste Mannschaft. Das&hellip;&nbsp;<a href=\"https:\/\/sprintax.de\/wordpress\/2014\/05\/09\/tour-de-kaernten-2013\/\" rel=\"bookmark\">Weiterlesen &raquo;<span class=\"screen-reader-text\">Tour de K\u00e4rnten 2013<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"neve_meta_sidebar":"","neve_meta_container":"","neve_meta_enable_content_width":"","neve_meta_content_width":0,"neve_meta_title_alignment":"","neve_meta_author_avatar":"","neve_post_elements_order":"","neve_meta_disable_header":"","neve_meta_disable_footer":"","neve_meta_disable_title":"","footnotes":""},"categories":[525],"tags":[],"class_list":["post-3803","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-berichte-2013"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/sprintax.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3803","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/sprintax.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/sprintax.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sprintax.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sprintax.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3803"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/sprintax.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3803\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/sprintax.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3803"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/sprintax.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3803"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/sprintax.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3803"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}