{"id":3812,"date":"2014-05-25T19:36:35","date_gmt":"2014-05-25T17:36:35","guid":{"rendered":"https:\/\/sprintax.de\/wordpress\/2014\/05\/25\/jeantex-transalp-tour-2006\/"},"modified":"2014-05-25T19:36:35","modified_gmt":"2014-05-25T17:36:35","slug":"jeantex-transalp-tour-2006","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sprintax.de\/wordpress\/2014\/05\/25\/jeantex-transalp-tour-2006\/","title":{"rendered":"Jeantex Transalp Tour 2006"},"content":{"rendered":"<p>Jeantex Transalp 2006<br \/>Teilnehmer: Jens und Bettina Lambracht<br \/>Von Jens Lambracht<\/p>\n<p>Hallo Leute,<\/p>\n<p>wie einige von euch wissen haben Bettina und ich dieses Jahr die Jeantex-Transalp<br \/>in Angriff genommen. Die perfekt organisierte Tour f\u00fchrte von Oberammergau in 7 Etappen \u00fcber 23 P\u00e4sse nach Riva del Garda. Das ganze wird mit Zeitnahme als Rennen gefahren. Es gibt 5 Kategorien: Herren, Damen, Mixed, Masters und Grandmasters. Aber das wisst ihr ja sicherlich schon.<br \/>Bettina und ich starteten logischerweise in der Mixed-Kategorie. Unser selbst gestecktes Ziel war ankommen und nicht letzte werden.<\/p>\n<p>Etappe I: Oberammergau-S\u00f6lden 141 km, 2440 hm.<\/p>\n<p>Da wir nicht wu\u00dften wie sich Alpenp\u00e4sse so anf\u00fchlen sind wir das ganze mit gem\u00e4\u00dfigtem Tempo angegangen. Ich mu\u00df zugeben, Bettina hat mich etwas zur\u00fcckgepfiffen (gut so). \u00dcber den Ammersattel war noch geschmeidiges Dahinrollen angesagt, bis zum ersten gro\u00dfen Knaller dem Hahntennjoch. Das Ding mit 15 km L\u00e4nge hatte nach oben raus so n\u00e4ckische 15-18% und war schon die erste richtige Pr\u00fcfung. Nach der Abfahrt ging&#8217;s \u00fcber Imst nach S\u00f6lden 50 km leicht ansteigend. Mit Platz 30 vom 70 Mixed-Teams in der Tageswertung waren wir dann auch sehr zufrieden.<\/p>\n<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Etappe II: S\u00f6den-Brixen 127 km, 3216 hm.<\/p>\n<p>Es ging gleich nach dem Start den Berg hinauf. Timmelsjoch, mit 2500 m das Dach<br \/>dieser Tour. Unser Tempo fahr&#8217;n war angesagt. Oben, ab ca. 1800 m hatte ich etwas mit der d\u00fcnnen Luft zu k\u00e4mpfen, was jedoch kein wirkliches Problem war. Dafu\u0308r war die Abfahrt um so sch\u00f6ner. Sofort folgte der Anstieg zum Jaufenpass. Auch hier hatte ich das gleiche Problem(chen).Bettina hat das etwas besser weggesteckt. Bis nach Brixen sah es laut Streckenplan nur noch nach Abfahrt aus. Leider kamen zum Schluss noch zwei kleine H\u00e4mmerchen, die einem die restlichen K\u00f6rner aus den Beinen saugten das ganze bei 37\u00b0C. Toll, dass wir uns um einen Platz in der Gesamtwertung verbessert haben.<\/p>\n<p>Etappe III: Brixen-St.Vigi 92 km, 3178 hm<\/p>\n<p>Die k\u00fcrzeste Etappe stand auf dem Programm. Daf\u00fcr ging es gleich mit einem 35 km<br \/>langen Anstieg zum W\u00fcrzjoch los. Bettina hatte anfangs etwas schwere Beine, die aber im laufe des Tages immer besser wurden. Nach etwas welligem Terrain folgte am Schluss der Furkelpass, eine Steile Rampe jagte die n\u00e4chste (15-18%). Als Belohnung gab&#8217;s eine geile Abfahrt bis zum Zielort. Unsere schlechteste Tagesplazierung hat uns trotzdem einen Platz in der Gesamtwertung nach vorne gebracht.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"vertical-align: middle; display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;\" src=\"images\/transalp2.jpg\" alt=\"Jeantex\" width=\"338\" height=\"225\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Etappe IV: St.Vigil-Wolkenstein 121 km 3481 hm<\/p>\n<p>Kurz vor dem Start hat es geregnet. Die ersten Kilometer waren neutralisiert, bis zum Anstieg Passo Valparola. Wir hatten gute Beine und konnten sogar etwas Tempo machen. Die Zur\u00fcckhaltung der ersten Tage hat sich ausgezahlt. In der folgenden Abfahrt fing es leicht an zu tr\u00f6pfeln, was sich im Anstieg zum Passo Giau zu einem ausgewachsenem Schauer ausdehnte. Dieser Pass war unheimlich steil. Oben waren die Stra\u00dfen wieder trocken und wir konnten die Abfahrt in vollen Z\u00fcgen genie\u00dfen. Die Anfahrt zum Passo Campolongo war nicht wirkich zum Ausruhen, da sehr wellig und Gegenwind. Der Pass selbst war sehr kurz und ganz gut zu fahren. Der Schlussanstieg zum Gr\u00f6dnerjoch hat mir nochmal alles abverlangt, Bettina musste mich kurz vor dem Gipfel noch etwas schieben, da meine Kr\u00e4fte heute ziemlich am Ende waren. Ich kann da\u00df nicht erkl\u00e4ren, warscheinlich Hungerast uns Sauerstoffmangel. Schlie\u00dflich hatten wir den Blick auf unsere Gesamtplazierung nicht verloren und haben in der Abfahrt nochmal alles gegeben. Wieder einen Platz gutgemacht.<\/p>\n<p>Etappe V: Wolkenstein &#8211; Alleghe 115 km 3184 hm<\/p>\n<p>Der Startort wurde von uns Wolkenbruch getauft. Es schu\u0308ttete wie aus Eimern. An diesem Tag stand eine der landschaftlich sch\u00f6nsten Routen auf dem Programm &#8211; die Sellarunde. Leider haben wir nur den Asphalt und unsere Vorderradnaben sehen k\u00f6nnen ggf. noch das Hinterrad des Vordermannes, schade!<br \/>Unsere Beine waren allerdings ganz gut. Das Sellajoch war noch gut zu fahren &#8211; inklusive Abfahrt. Der Anstieg zum Passo Fedaia war auch o.k.- die Abfahrt jedoch der Horror. Bettinas Bremsen gingen gar nicht, sodass ich ca. 5 Min. auf sie warten musste. Die K\u00e4lte gab ihr \u00fcbriges dazu. Auf dem Weg zum Passo Staulanza konnten wir uns wieder warm fahren. Auf der Abfahrt war es trocken, sodass wir hier<br \/>normales Tempo fahren konnten. Die gr\u00f6\u00dfte Schwierigkeit stellte heute der Passo Duran dar, er ist unheimlich steil und schmal. Auf der Abfahrt fing es erneut heftig an zu regnen, sodass wir sehr verhalten durch die engen Kurven fuhren. Durch zwei schwere Unf\u00e4lle verloren wir den Mut zum Risiko etwas. Das Schlussst\u00fcck nach Alleghe zog sich unheimlich lange hin und ging \u00fcber eine sehr stark befahrene Stra\u00dfe. Durch den str\u00f6menden Regen und der Spurrillen h\u00e4tte man besser Wasserski fahren k\u00f6nnen. Wir waren froh, entlich im Ziel zu sein und hatten uns heute um drei Pl\u00e4tze verbessert. Wohl auch deswegen, weil ca. 100 Fahrer den Besenwagen aufgesucht haben.<\/p>\n<p>Etappe VI: Alleghe &#8211; Kaltern 115 km 2917 hm<\/p>\n<p>Strahlender Sonnenschein, Gott sei Dank. Die Schmerzen von gestern sind vergessen. Nach 10 Kilometer Abfahrt begann der Anstieg zum San Pellegrino. Es war sehr hei\u00df und steil. Die Beine waren gut und wir hatten das erste mal das Gef\u00fchl richtig Radrennen zu fahren. Unsere direkten Gegner wurden belauert und nicht<br \/>mehr weggelassen. Wieder hat es sich gelohnt, die ersten Tage ruhig zu machen. \u00fcber den Karerpass rollte es fast schon geschmeidig dahin. Das n\u00e4chste H\u00e4mmerchen stand schon in der Warteschleife, der Anstieg nach Deutschnofen. Ich musste unz\u00e4hlige Gels in mich reinschieben, um das Ding einigerma\u00dfen zu bew\u00e4ltigen. Das ging allerdings auch unseren Gegnern so. Bettina kam mit den ganz steilen Rampen etwas besser zurecht. Eine wundersch\u00f6ne Abfahrt ins Etschtal l\u00f6ste in uns wahre Gl\u00fccksgef\u00fchle aus. Wir wussten jedoch, dass noch zwei Anstiege folgten. Der sogenannte Coyotenpass mit seinen 1,2km nicht wirklich lang, daf\u00fcr mit 20% doch ganz &#8222;nett&#8220;. Das war f\u00fcr uns allerdings kein Problem, da wir mental darauf vorbereitet waren. Viel schlimmer war das letzte St\u00fcck durch die Weinberge nach Kaltern. Das waren auch nochmal 8 -10 % und Hei\u00df,es kam uns vor wie im Backofen und haben dabei unser letztes Korn verbraten. Aber: Platz 23 und alles ist gut.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"vertical-align: middle; display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;\" src=\"images\/transalp3.jpg\" alt=\"Jeantex\" width=\"338\" height=\"225\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Etappe VII: Kaltern &#8211; Riva 121 km 2616 hm<\/p>\n<p>Es ging gleich hinauf zum Mendelpass. Wir hatten das Gef\u00fchl unsere Beine werden von Tag zu Tag besser. Wir \u00fcberholten schnell einige der vor uns plazierten Teams &#8211; die haben es wohl zu schnell angegangen.Es kam eine lange Abfahrt mit anschlie\u00dfendem Flachst\u00fcck,wo wir hohes Tempo fahren konnten. Der n\u00e4chste Anstieg zog sich unheimlich lang hin, aber man konnte merken, dass alle schon sehr m\u00fcde waren. Durch etwas welliges Terrain folgte der letzte Ansteig Passo del Ballino, mit anschlie\u00dfender Abfahrt nach Riva del Garda. Die Zeitnahme erfolgte ca. 3km vor dem Ziel, sodass wir die letzten Meter richtig genie\u00dfen konnten. Mit Platz 17 hatten wir die beste Tagesplazierung und Platz 23 in der Gesamtwertung war doch mehr als wir erwartet hatten.<\/p>\n<p>Auf allen Etappen waren die Stra\u00dfen 1 Std. nach den Spitzenleuten gesperrt. Meist<br \/>kamen wir bis halbzeit ca. 50-60 km inden Genuss. Dannach waren allerdings die Stra\u00dfen weiterhin gesichert, soda\u00df wir fast immer mit vollem Tempo durch<br \/>die Abzweigungen fahren konnten. Die Unterbringung im Camp war aus unserer sicht kein Problem, wir brauchten uns um nichts zu k\u00fcmmern und<br \/>haben meist auch gut geschlafen. Auch die Verpflegung unterwegs und das allt\u00e4gliche Menu in den Etappenorten war ausgezeichnet.<\/p>\n<p>Fazit:<\/p>\n<p>Es war das Geilste was wir bisher gemacht haben. Au\u00dferdem hatten wir weder<br \/>Reifenpannen, noch sonstige Defekte. Auch von St\u00fcrzen blieben wir verschont, was auf der V. Etappe fast schon Gl\u00fcck war. Also, wer ambitioniert Rad f\u00e4hrt sollte die Jeantex Transalp unbedingt mal ausprobieren.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"vertical-align: middle; display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;\" src=\"images\/transalp4.jpg\" alt=\"Jeantex\" width=\"339\" height=\"225\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jeantex Transalp 2006Teilnehmer: Jens und Bettina LambrachtVon Jens Lambracht Hallo Leute, wie einige von euch wissen haben Bettina und ich dieses Jahr die Jeantex-Transalpin Angriff genommen. Die perfekt organisierte Tour f\u00fchrte von Oberammergau in 7 Etappen \u00fcber 23 P\u00e4sse nach Riva del Garda. Das ganze wird mit Zeitnahme als Rennen gefahren. 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