{"id":3872,"date":"2008-09-22T12:48:00","date_gmt":"2008-09-22T10:48:00","guid":{"rendered":"https:\/\/sprintax.de\/wordpress\/2014\/06\/05\/go-east-etappenfahrt-des-r-c-sprintax-e-v\/"},"modified":"2022-01-23T21:10:15","modified_gmt":"2022-01-23T20:10:15","slug":"go-east-etappenfahrt-des-r-c-sprintax-e-v","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sprintax.de\/wordpress\/2008\/09\/22\/go-east-etappenfahrt-des-r-c-sprintax-e-v\/","title":{"rendered":"GO East! Etappenfahrt des R.C. Sprintax e.V."},"content":{"rendered":"<p><strong>1. Etappe: Von Hameln nach Osterode am Harz<\/strong><\/p>\n<p>Freitag, der 19. September 2008, vormittags. Letzte Vorbereitungen zur &#8222;GO-East Etappenfahrt&#8220;. Der Rucksack ist gepackt. Alle notwendigen Dinge sind verstaut. Was ist heute anzuziehen? Pr\u00fcfender Blick nach drau\u00dfen. Die Sonne scheint. Temperatur in der Sonne ca. 18\u00b0 Celsius. Also Kurzarm. 11:30 Uhr. Rucksack aufsetzen und los. Mit dem Rad Richtung Hauptbahnhof Bielefeld. Der Zug f\u00e4hrt um 12:24 Uhr.<\/p>\n<p>Die ganz Harten sind schon vor ca. zwei Stunden mit dem Rad durchs Lippische Richtung Hameln aufgebrochen.<\/p>\n<p>Der Rest will mit der Bahn von Bielefeld nach Hameln anreisen.<\/p>\n<p>Kurz vor 12:00 Uhr. Da stehen sie schon, meine Mitfahrer. Der orange Bulli, unser Begleitfahrzeug, ist noch nicht da. Die Stimmung der Etappenfahrer ist dem Wetter angemessen, n\u00e4mlich blendend.<\/p>\n<p>Da kommt der Bulli. R\u00e4der und Gep\u00e4ck im Begleitfahrzeug verstauen. G\u00fcnter wird unseren Bulli-Fahrer nach Hameln begleiten.<br \/>\nDann zum Bahnsteig. Detlef &#8211; als erfahrener Bahnfahrer &#8211; hat das Radabteil schon gefunden. Die restlichen R\u00e4der (die nicht mehr in den &#8222;Mannschaftbus&#8220; pa\u00dften) werden in die Bahn verbracht.<\/p>\n<p>12:24 Uhr -&gt; Abfahrt. Zun\u00e4chst mit der Regionalbahn nach L\u00f6hne. Da umsteigen in die Nordwestbahn Richtung Hameln. Es folgt eine sch\u00f6ne Bahnfahrt durch das Weserbergland. Meine Mitfahrer werfen kritische Blicke aus den Fenster auf die dunklen Wolken am Horizont. Beruhige sie: &#8222;Schlechtwetter? Alles nur Propaganda!&#8220;. Das sollte sich auch f\u00fcr heute bewahrheiten. Bis zum Ende unserer Etappe heute Abend in Osterode am Harz werden wir keinen Regen erleben.<\/p>\n<p>Nach der Fahrt \u00fcber Vlotho und Rinteln Ankunft in Hameln. Der Harte ist schon da. Auch unsere Bremer Dependance ist vor Ort. Wer noch nicht da ist: der Bulli!<\/p>\n<p>Feixsen derer, die ihr Rad mit in die Bahn genommen haben. &#8222;K\u00f6nnen wir jetzt endlich los? Wir essen zeitig!&#8220;<\/p>\n<p>Nicht die Ruhe verlieren. Erst mal nen belegtes Br\u00f6tchen holen und reinschieben. Schluck trinken. Und da kommt es schon: unser rollendes Verpflegungscenter, unsere Ersatzheimstatt, unser Servicemobil f\u00fcr die n\u00e4chsten Tage. R\u00e4der ausladen. Formieren. Ralf N\u00e4gler &#8211; unser sportlicher Leiter und f\u00fcr diese Veranstaltung unser Scout &#8211; vorne. Er kennt den Weg genau. Ralf hat die Strecke m\u00fchsam ausgearbeitet. Aber nun erst mal raus aus der Stadt. Grobe Richtung Bodenwerder. Flachetappe? Momentan auf jeden Fall. Bis kurz vor der M\u00fcnchhausenstadt. Die lassen wir rechts liegen.<\/p>\n<p>Und zum Lohn daf\u00fcr macht dann das WeserBERGland seinem Namen alle Ehre. Olli und Andy freuts. Sebastian &#8211; unser zweiter Mann mit Navi &#8211; lassen diese Buckel auch kalt. Frage von hinten: &#8222;Geht das so bergig weiter? Dann setze ich mich gleich in den Bulli!&#8220; War das Vicky. Nee, glaube ich nicht. Oder doch? Der n\u00e4chste Tag wird mich eines besseren belehren. Doch das ist morgen.<\/p>\n<p>Durchfahrt durch Stadtoldendorf. Sch\u00f6ner Ort. Dann Panzerstra\u00dfe. &#8222;Sind wir schon im Zonenrand?&#8220; Irgendwie schon. Obwohl der Harz noch weit entfernt ist.<\/p>\n<p>Jetzt erst einmal bergan. Katie f\u00e4hrt &#8211; auf ihrem alten Colnagno mit Schaltung am Unterrohr &#8211; wie ein Uhrwerk. &#8222;Jetzt 20 Jahre j\u00fcnger sein und bessere Kondition, das w\u00e4rs&#8220;, denke ich mir.<\/p>\n<p>Zweiundzwanzig Kilometer vor Osterode. Wieder ein Anstieg. Es wird d\u00e4mmerig. Oben angekommen die Frage &#8222;Geht es denn bis Osterode so wellig weiter?&#8220;<\/p>\n<p>Dazu Peter: &#8222;Bis Osterode geht es nur noch bergab.&#8220; Sein Wort in Gottes Ohr.<\/p>\n<p>O.K. Wir wollen uns am ersten Tag schon gut auf den Samstag einstimmen. Dann geht es ja in den Harz. Und nicht nur am Rand des Harzes entlang. Also bleibt es nat\u00fcrlich so h\u00fcgelig bis wir Osterode erreichen.<\/p>\n<p>Doch das alles entsch\u00e4digt die absolut super Route auf ganz klasse Nebenstra\u00dfen. Dank an Ralf N., der es sich &#8211; trotz dicker Erk\u00e4ltung oder ist es gar eine Grippe &#8211; nicht nehmen l\u00e4\u00dft weiterhin unsere Gruppe zu f\u00fchren.<\/p>\n<p>Die mitgenommene Beleuchtung leistet mittlerweile eine guten Dienst. Es ist gegen 20:00 Uhr. Wir sind am Ortseingang von Osterode am Harz angekommen. Nun noch kurz Gasthaus Dernedde Lasfelder Stra\u00dfe 93 gesucht. Ein &#8222;Eingeborener&#8220; weist uns den Weg. Jetzt sind wir da.<\/p>\n<p>Ohne gro\u00dfe Vorrede an den in einem Nebenraum der Schankstube f\u00fcr uns gedeckten Tisch und die &#8222;Pastaparty&#8220; kann beginnen. Kohlenhydrate nachf\u00fcllen und den Fl\u00fcssigkeitshaushalt ausgleichen. Sebastian und ich bl\u00f6ckeln gegen 22:30 Uhr ab. Einige haben sich wohl noch l\u00e4nger &#8222;regeneriert&#8220;. Morgen soll die K\u00f6nigsetappe kommen. Was das wohl hei\u00dft? Warten wir es ab. Nun erst mal ruhen. Dann sehen wir weiter. (bravo)<\/p>\n<p><strong>2. Etappe: Von Osterode nach Mansfeld<\/strong><\/p>\n<p>Tag 2 &#8211; Samstagmorgen. Blick aus dem Fenster. Strahlend blauer Himmel. Frisch machen, Radklamotten an. Auf zum Fr\u00fchst\u00fcck. Da sitzen sie schon alle und machen sich \u00fcber das bodenst\u00e4ndige und reichhaltige Buffet her.<\/p>\n<p>Nach der St\u00e4rkung Sachen packen, Zimmer r\u00e4umen und Gep\u00e4ck im Begleitbulli verstauen. Alle Etappenfahrer\/innen sind guter Laune. Es wird gescherzt.<\/p>\n<p>Heute soll es von Osterode am Westrand des Harz nach Mansfeld am Ostrand des Mittelgebirges gehen. Und zwar auf der S\u00fcdseite des Harz entlang. Wie wird das Wetter? Wie wird die Strecke?<\/p>\n<p>Luft auf die Pneus. Bremsen kontrolliert. Schaue mir Katie Nostalgierenner mal genauer an. Geklebte Reifen. &#8222;Das ist doch bestimmt schwierig die zu wechseln oder zu reparieren?&#8220; frage ich. Katie winkt ab. &#8222;Kein Problem. Das geht ganz einfach und ist fix gemacht.&#8220; Bin noch ein wenig skeptisch.<\/p>\n<p>Frage: &#8222;Wieso benutzt Du hinten nicht das gr\u00f6\u00dfte Ritzel?&#8220; Bl\u00f6de Frage!?<\/p>\n<p>&#8222;Das geht nicht. Geht schon lange nicht mehr. Brauche ich in Bremen ja auch nicht.&#8220; Ne, so geht es nicht. Also Werkzeug raus. Katie: &#8222;Nein, bitte nicht verstellen. Sonst geht hinterher garnichts mehr.&#8220; Zu sp\u00e4t. Schon wird geschraubt. Ein halber Schlag. Und schon klappts &#8230; mit der Schaltung.<\/p>\n<p>Nun los. Die ersten scharren schon mit den Hufen\/ Pedalen. Da unser sportlicher Leiter und Scout Ralf N. wegen Erkrankung heute nicht aufs Rad steigen kann, bleibt die Frage zu kl\u00e4ren, wer uns den &#8222;Weg weisen&#8220; wird. Sebastian erkl\u00e4rt sich bereit und flugs ist sein Rad mit zwei Navis ausger\u00fcstet.<br \/>\nIn Zweireihe durch die Osterode-City. Die Ureinwohner per pedes oder Motorkutsche schauen den fahrenden (Shampoo-) Flaschen nach. Dann der erste Buckel. Den hoch und dann eine sch\u00f6ne lange Abfahrt auf einem RTF-f\u00e4higen Weg (weil ohne Autoverkehr und geteert). So geht es den Tag \u00fcber auf Kreis- und Landstra\u00dfen durch den (Nieder-)Harz weiter. Schwiegerhausen, P\u00f6lde, Rhumspringe, Hilkerode. So hei\u00dfen die Orte, durch die es geht. Das &#8230;rode wird uns weiterhin begleiten. Zwischen Tettenborn und Branderode : Grenzpf\u00e4hle. Wir \u00fcberqueren bewu\u00dft die &#8222;ehemalige Zonengrenze&#8220;. War hier irgendwo schon mal vor 35 Jahren. Da sah das noch anders aus.<\/p>\n<p>Obersachswerfen. Im J\u00e4gerhof zu Woffleben eine Rast. Energie zuf\u00fchren f\u00fcr weitere Aufgaben. Weiter nach Niedersachswerfen und Rottleberode. Hier teilt sich die Gruppe auf. Vier oder f\u00fcnf Leute unter F\u00fchrung von Olli fahren eine Bergetappe \u00fcber Stolberg.<br \/>\nWir anderen am Ortausgang Rottleberode links. Dann hoch nach Schwenda. Da wo die Harzhexe wohnt. Das Wetter ist uns weiterhin wohlgesonnen.<\/p>\n<p>Am Ortsausgang von Schwenda wird pausiert. Damit wir alle wieder zusammen sind. Will nochmal in den Ort und ein paar Fotos schie\u00dfen. Melde mich bei Sebastian ab. Als ich zur\u00fcckkomme herrscht ein gro\u00dfe Tohuwabu. Man sucht mich?! Wieso? Nun ja. Bei uns geht keine verloren. Also weiter. Auf einer &#8222;tausendj\u00e4hrigen&#8220; Betonstra\u00dfe machen wir den Materialtest. Am Ende dieser Strecke vibrieren die H\u00e4nde und Arme. Geschafft. Alles ist heil geblieben.<\/p>\n<p>Nicht mehr lange und die Hauptgruppe ist in K\u00f6nigerode &#8211; unserem Reunionsort &#8211; angekommen. Schnell in ein Caf\u00e9 eingekehrt. Der Wirt des 300 Seelenortes freut sich \u00fcber den unerwarteten Kaffee-Umsatz.<\/p>\n<p>Aprospros Umsatz: Wir sind nat\u00fcrlich auch als Botschafter unseres Hauptsponsors unterwegs. In dieser Eigenschaft werden wir den Umsatz in den neuen Bundesl\u00e4ndern sicherlich um 0,0009 Prozent gesteigert haben. Warum? Der Beweis ist schnell erbracht durch folgende Begebenheit:<\/p>\n<p>Bauer auf Trecker im Vorbeifahren zu Peter: &#8222;Setzt mal deinen Helm ab!&#8220;<br \/>\nPeter erstaunt zur\u00fcck: &#8222;Warum?&#8220;<br \/>\nBauer: &#8222;Ich will sehen ob das Doping f\u00fcr die Haare wirkt!&#8220;<\/p>\n<p>Also unsere Trikots werden wahrgenommen!<\/p>\n<p>Die Bergfahrer haben sich gemeldet. Sind irgendwie am Treffpunkt K\u00f6nigerode vorbeigeschossen. Es entspinnt sich eine kurze Diskussion in der Hauptgruppe, ob wir nun auf direktem Wege Mansfeld \u00fcber die Bundesstra\u00dfe 242 ansteuern oder ob wir die von Ralf N. urspr\u00fcnglich geplante Strecke fahren. Sebastian und ich sind uns einig, da\u00df wir die &#8222;sch\u00f6ne Stecke&#8220; auf Nebenstra\u00dfe fahren wollen, statt der 242. Die anderen Mitfahrer\/innen steuern auf direktem Wege Mansfeld an und werden mit den Bergfahrern in der \u00e4ltesten Kneipe Deutschland &#8211; dem Gasthof &#8222;Zur guten Quelle&#8220; &#8211; auf uns warten. Dort wollen wir zum Abend essen.<\/p>\n<p>Ralf N. l\u00e4\u00dft es sich nehmen &#8211; trotz Grippe &#8211; Sebastian und mich zu begleiten. In der Dreiergruppe geht es flott \u00fcber einige Abfahrten und Anstiege nach Mansfeld. Beim Discounter kurz nachgefragt und wir fahren in den Ortskern von Mansfeld ein. Schnell ist der Gasthof &#8222;Zur guten Quelle&#8220; in der alten Kupferbergbau- und Luthergeburts-Stadt gefunden. Bezeichnender Weise liegt die Gastst\u00e4tte in der Lutherstra\u00dfe.<\/p>\n<p>Und da sitzen sie schon alle und sind f\u00fcrstlich am Schmausen. Zu moderaten Preisen.<\/p>\n<p>Nach dem Abendessen geht es dann zu unserer heutigen Herberge, der Jugendbildungs- und Begegnungsst\u00e4tte Schlo\u00df Mansfeld.<\/p>\n<p>Mal sehen, wie ich diese Nacht schlafen werde. Morgen geht es weiter. (bravo)<\/p>\n<p><strong>3. Etappe: Von Mansfeld \u00fcber Aschersleben nach Halberstadt<\/strong><\/p>\n<p>Dritter Tag. 7:30 Uhr aufstehen. Punkt halbneun sollen wir beim Fr\u00fchst\u00fcck sein. Hat uns gestern abend die Hausleitung eingesch\u00e4rft. Wegen der K\u00fcche.<\/p>\n<p>Also o.k. Blick aus dem Fenster. Genial! Ein toller Blick vom Schlo\u00dfberg auf Mansfeld. Und die Sonne lacht. Also werden wir am Ende des Tages sagen k\u00f6nnen, da\u00df die Etappenfahrt im &#8222;Goldenen Herbst&#8220; stattgefunden hat!? Oder?<\/p>\n<p>Mal sehen. Zun\u00e4chst frisch machen. Dann den &#8222;Rennradmotor f\u00fcttern&#8220;. Peter hat f\u00fcr heute morgen eine Schlo\u00dff\u00fchrung organisiert. Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck. Dann los. Die ortsans\u00e4ssige F\u00fchrerin gibt sich alle M\u00fche. Doch dem Anspruch der geschichtlich Bewanderten wird sie nicht gerecht.<\/p>\n<p>In Hochzeiten haben hier in Mansfeld bis zu 30.000 Menschen im Kupferbergbau gearbeitet. Und heute? Etwas mehr als 1.000. Das ist schon frustrierend.<\/p>\n<p>Die F\u00fchrung geht zu Ende. Der Regen kommt. Regenwolke nach Regenwolke. Da ist es uns auch kein Trost, da\u00df hier eine der trockeneren Ecken des Harzes ist. Es entbrennt eine Diskussion: mit dem Rad oder mit der Bahn fahren. Die Zeit verrinnt. Das Ziel Magdeburg wird revidiert. Wir entschlie\u00dfen uns zun\u00e4chst nach Aschersleben zu fahren. Von da aus dann entweder mit der Bahn oder weiter mit dem Rad Richtung Halberstadt und ggf. Richtung Bad Harzburg. Wie sagt der Volksmund? &#8222;Schaun mal!&#8220;<\/p>\n<p>Aus Mansfeld raus. Die Anh\u00f6he von gestern wieder rauf. Dann eine Abfahrt \u00fcber viel nasses Laub. Die Bl\u00e4tter waren doch gestern abend noch nicht da. Vorsicht. Blo\u00df nicht st\u00fcrzen. Geschafft.<\/p>\n<p>Nun ein wenig wellig in leichtem Nieselregen bis Aschersleben. Das Begleitfahrzeug wartet bereits in Ascherleben. Kurze Diskussion, wie es weiter geht. Ein Gro\u00dfteil der Gruppe entscheidet sich f\u00fcr die Regionalbahn. Sechs Radsportfreunde k\u00f6nnen nicht genug bekommen und wollen die letzten knapp 50 Kilometer bis Halberstadt sportlich &#8222;erfahren&#8220;.<\/p>\n<p>Drei Zweierreihen. Die Gruppe l\u00e4uft zun\u00e4chst. Doch bei mir macht sich ein Formtief bemerkbar. Neid, die vier vor mir, die haben Kondition.<\/p>\n<p>Kommen die &#8222;Leben&#8220;: Aschersleben, Ermsleben, Radisleben. Dann geht es weiter mit Hoym. Bei Nachterstedt auf die Marterstecke. Kopfsteinpflaster vom Feinsten. Vorbei am Tagebau &#8211; was hier wohl abgebaut wird? Weiter im fliegenden Galopp.<\/p>\n<p>Gatersleben &#8211; Baustelle! Wo nun weiter? Runter vom Rad. Durch die Baustelle geschoben. Einen erstaunten Einheimischen nach dem Weg fragen. O.k. Richtung Hedersleben. Dort geht es lang. Puh, wieder auf dem richtigen Weg. Von unserem Begleitfahrzeug m\u00fcssen wir uns kurz trennen. Fahren einen anderen Weg. Und der Platzregen dr\u00e4ut.<\/p>\n<p>Mittelalter in 20 Sekunden: im Schweinsgalopp vorbei am Kloster Hedersleben. Sieht imposant aus. Hier sollte ich mal anhalten und mir den Ort anschauen.<\/p>\n<p>Doch meine Frontleute lassen nicht locker. Die Schlagzahl mu\u00df gehalten werden. Die Deadline ist 14:55 Uhr. Dann f\u00e4hrt der Regionalexpress von Aschersleben kommend in Halberstadt ab. So ist die Information unserer Sechsergruppe.<\/p>\n<p>Wegeleben: Nun hat uns der Regen erwischt. Sturm und G\u00fcsse aus Eimern. Stopp! Regenjacke an. Die Gruppe wird gesprengt. Nun nicht nachlassen. Die &#8222;alten S\u00e4cke&#8220; versuchen sich gegenseitig wieder an den Lead heranzufahren.<\/p>\n<p>Harsleben. die Zeit rennt. Unser Begleitfahrzeug ist wieder bei uns. Halberstadt in Sicht. &#8222;Los Ralfos&#8220; leiten uns vom Bulli aus Richtung Bahnhof. Oh, hier gibt es eine Stra\u00dfenbahn. Jetzt blo\u00df nicht bei regennasser Stra\u00dfe in die Schienen geraten.<\/p>\n<p>Noch einmal rechts. Geradeaus. Der Bahnhof. Schnell zum Fahrplan. Welches Gleis? Wann kommt der Zug, wann f\u00e4hrt er ab?<\/p>\n<p>Es kommt noch einmal Hektik auf: raus aus den nassen Klotten. Die Uhr zeigt 14:50 Uhr. Doch halt! Ankunft des Zuges aus Aschersleben ist 14:55 Uhr &#8211; Abfahrt ist &#8230; 15:10 Uhr. Gut! Geschafft.<\/p>\n<p>Die R\u00e4der in den Bulli. R\u00fcber zum Gleis Richtung Bad Harzburg. 14:55 Uhr &#8211; der Regionalexpress f\u00e4hrt ein. Und da sind unsere anderen Etappenfahrer. Gut gelaunt. Mit Kaffee und Kuchen gest\u00e4rkt. Doch auch wir sechs &#8222;begossenen Pudel&#8220; sind gl\u00fccklich und zufrieden. Rein in den Zug.<\/p>\n<p>Das wars f\u00fcr 2008. Alle Mitfahrer\/innen und Begleiter sind sich einig: Wir sind wieder dabei, wenn es in 2009 hei\u00dft <strong>GO EAST!<\/strong> (bravo)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1. Etappe: Von Hameln nach Osterode am Harz Freitag, der 19. September 2008, vormittags. Letzte Vorbereitungen zur &#8222;GO-East Etappenfahrt&#8220;. Der Rucksack ist gepackt. Alle notwendigen Dinge sind verstaut. Was ist heute anzuziehen? Pr\u00fcfender Blick nach drau\u00dfen. Die Sonne scheint. Temperatur in der Sonne ca. 18\u00b0 Celsius. Also Kurzarm. 11:30 Uhr. Rucksack aufsetzen und los. Mit&hellip;&nbsp;<a href=\"https:\/\/sprintax.de\/wordpress\/2008\/09\/22\/go-east-etappenfahrt-des-r-c-sprintax-e-v\/\" rel=\"bookmark\">Weiterlesen &raquo;<span class=\"screen-reader-text\">GO East! Etappenfahrt des R.C. 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