{"id":3910,"date":"2014-06-05T16:52:58","date_gmt":"2014-06-05T14:52:58","guid":{"rendered":"https:\/\/sprintax.de\/wordpress\/2014\/06\/05\/rad-am-ring-2009\/"},"modified":"2022-01-30T21:43:14","modified_gmt":"2022-01-30T20:43:14","slug":"rad-am-ring-2009","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sprintax.de\/wordpress\/2014\/06\/05\/rad-am-ring-2009\/","title":{"rendered":"Rad am Ring 2009"},"content":{"rendered":"<p><strong>Bericht 24-Stunden Rennen \u201eRad am Ring&#8220; am 1. &amp; 2. August 2009<\/strong><\/p>\n<p><em>von Dario Wildmann<\/em><\/p>\n<p>Wir befinden uns im 21. Jahrhundert. Der N\u00fcrburgring ist ganzj\u00e4hrig von den Motorsportlern besetzt&#8230; Ganzj\u00e4hrig? Nein! Ein Wochenende im Jahr belagert ein unbeugsamer Haufen von Radsportlern die \u201eGr\u00fcne H\u00f6lle&#8220; und h\u00f6rt auch des Nachts nicht auf, die Kurbeln rund zu treten&#8230;Klar dass bei so einem Event auch ein paar \u201eunbeugsame Sprintaxianer&#8220; mitmischen wollten, wenn gleich der Zaubertrank unseres Druiden (sprich Sponsor mit den weissen Buchstaben auf rotem Grund) zur innerlichen Anwendung nur bedingt geeignet ist&#8230;Ach so, \u201eRad am Ring&#8220; nennt sich das Ganze und beinhaltet Jedermannrennen \u00fcber 70 und 140 km, RTFs sowie Marathon \u00fcber die legend\u00e4re Nordschleife, und die Kr\u00f6nung ist das 24-Stunden Rennen per Rennrad oder MTB als Einzelstarter, 2er-, oder 4er-Team (MTB auch 8er-Team). Bei den Teams ist immer nur 1 Fahrer auf der Strecke w\u00e4hrend sich die anderen ausruhen k\u00f6nnen. Der Zeitme\u00dftransponder muss bei jedem Fahrerwechsel \u00fcbergeben werden.<\/p>\n<p>Die 24 Stunden sollten&#8217;s nat\u00fcrlich sein, und damit es nicht ganz so schwer wird (eine Runde hat immerhin auf 23 km satte 500 H\u00f6henmeter) musste ein 4er-Team her.<\/p>\n<p>Im Dezember 2008 hatten sich 4 \u201eUnbeugsame&#8220; gefunden: Werner Grundk\u00f6tter, Thomas Sliwka, Sebastian Stasink, Dario Wildmann.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" alignright size-full wp-image-3907\" style=\"margin: 5px; float: right;\" src=\"https:\/\/sprintax.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/radamring2.jpg\" alt=\"Rad am Ring\" width=\"206\" height=\"154\" srcset=\"https:\/\/sprintax.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/radamring2.jpg 800w, https:\/\/sprintax.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/radamring2-300x225.jpg 300w, https:\/\/sprintax.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/radamring2-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 206px) 100vw, 206px\" \/>Ein zweites Team war geplant, wurde aber leider nicht angemeldet \u2013 2010 wird es wohl klappen. Urspr\u00fcnglich wollten wir einen Boxenplatz buchen, allerdings waren die zum Zeitpunkt unserer Anmeldung schon alle vergeben, also Parzellenplatz drau\u00dfen im Fahrerlager. Wir ben\u00f6tigten somit neben dem Bulli f\u00fcr den Transport noch ein Zelt zum Aufspannen hinter der Bulliladefl\u00e4che.<br \/>Unsere Planung sah vor, bereits einen Tag vorm Start anzureisen, damit&nbsp;man die Nacht vorm Rennen noch mal gut schlafen kann.<br \/>Eine gute Unterkunft war schnell gefunden und reserviert \u2013 aus seiner Motorsportzeit kannte Thomas noch eine Privatpension im Herzen der Nordschleife in Herschbroich. Unsere Gastgeberin ist gar die B\u00fcrgermeisterin des Ortes und wusste beim Fr\u00fchst\u00fcck viel \u00fcber die Region und den Ring zu berichten.<br \/>Unsere Teambesetzung war allerdings noch nicht so gesichert wie der Startplatz und die Unterkunft \u2013 Sebastian musste absagen aufgrund von Vaterschaftsfreuden und daraus resultierendem Trainingsmangel. Ersatz war schnell gefunden: Marcel Gojdar stand bereit und dann 2 Wochen vor Start gesundheitsbedingt leider wieder nicht. Also noch mal ein Fahrerwechsel. Spontan konnte Jens Neumann einspringen und auch die 2 Urlaubstage noch so kurzfristig bei seinem Arbeitgeber durchboxen. Eine Begleitperson haben wir mit Ragnar Thiel dann auch noch gefunden. Ragnar wollte uns tatkr\u00e4ftig unterst\u00fctzen und die Nordschleife dann als Gastfahrer ohne Rennstress erkunden.<\/p>\n<p>So konnte es dann losgehen: Die Wetterprognosen sagten \u00fcberwiegend freundliches Wetter mit m\u00f6glichen Schauern zum Sonntag an \u2013 k\u00f6nnte<br \/>schlimmer kommen.<\/p>\n<p>Also Freitagmittag den Bulli vom Verleiher abgeholt, alles einpacken und los.<br \/>Eine lange Checkliste mit allen mitzunehmenden Dingen war unerl\u00e4sslich. Immerhin brauchte man ja schlie\u00dflich eine fast komplette Campingausr\u00fcstung, ordentlich Verpflegung, Ersatzteile, Werkzeug, Ersatzlaufr\u00e4der, etc. und genug Radklamotten f\u00fcr alle Witterungen. Die Eifel kann ja auch im Sommer ganz sch\u00f6n kalt und nass werden. Dann noch die f\u00fcnf R\u00e4der rein und der Bulli war voll.<br \/>Nach unserem Zimmerbezug in Herschbroich fuhren wir noch Richtung Startbereich zum Abholen der Startunterlagen und um anschlie\u00dfend noch mal die Energiespeicher beim ordentlichen Abendessen in N\u00fcrburg zu f\u00fcllen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" alignright size-full wp-image-3908\" style=\"margin: 5px; float: right;\" src=\"https:\/\/sprintax.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/radamring3.jpg\" alt=\"Rad am Ring\" width=\"185\" height=\"139\" srcset=\"https:\/\/sprintax.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/radamring3.jpg 800w, https:\/\/sprintax.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/radamring3-300x225.jpg 300w, https:\/\/sprintax.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/radamring3-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 185px) 100vw, 185px\" \/>Samstagvormittag: Zeitiges Aufstehen, reichhaltiges Fr\u00fchst\u00fcck in der Pension und dann ab zum Ring. Der Rennstart war auf 13:20 terminiert, bis dahin musste unser Camp einsatzbereit sein. Auf dem Fahrerlagergel\u00e4nde war schon reges Treiben bei unserer Ankunft. Viele Teams haben ihr Camp bereits am Freitagabend aufgebaut und die erste Nacht auf dem Ring verbracht. Unsere bereits bei der Anmeldung gebuchte Parzellenlage erwies sich als optimal. Direkt an der mitten durchs Fahrerlager verlaufenden Streckenf\u00fchrung mit guter Sicht auf zwei vorgelagerte Kurven. F\u00fcr die direkt am Camp erlaubten Fahrerwechsel war eine gute Sicht auf den herannahenden abzul\u00f6senden Fahrer schon wichtig. Wir wollten ja keine unn\u00f6tige Zeit beim Fahrerwechsel verlieren. Der weitere Campaufbau lief reibungslos, unsere Parzellennachbarn waren auch recht umg\u00e4nglich. Um 11:00 musste ich dann zur Teamleiterbesprechung ins Pressezentrum, wo ich mir dann \u00fcber eine Stunde lang diverse Regelungen und Abl\u00e4ufe anh\u00f6ren durfte. Das alles bei sch\u00f6nstem Sonnenschein in einem \u00fcberf\u00fcllten nichtklimatisiertem Raum mit riesigen Fensterfl\u00e4chen \u2013 noch keine Runde gefahren und schon durchgeschwitzt.<br \/>Die Ehre der ersten Runde wurde mir zuteil. Also vorher noch ein wenig auf dem Grand-Prix-Kurs warmfahren und dann ab in die Meute der Startaufstellung. Der Streckenverlauf der ersten Runde ist etwas anders als der der Folgerunden, dieser geht n\u00e4mlich \u00fcber den kleinen Grand-Prix-Kurs und erst danach auf die Nordschleife. Die anschlie\u00dfenden Runden verlaufen dann von der Nordschleife kurz \u00fcber die Start-Ziel-Gerade und biegen dann ab, um quer durch das Fahrerlager zu fahren, hinter dem dann wieder auf die Nordschleife eingebogen wird.<\/p>\n<p>Nun, gut. Startschuss, Abfahrt, Vollgas. Unser Ziel war es schon recht weit vorne zu landen (Top 20); bei \u00fcber 500 gemeldeten 4er-Teams und angesichts einer uns unbekannten anspruchsvollen Strecke ein recht hoch gestecktes Ziel. Um gut \u00fcber die Distanz und die Zeit zu kommen hatten wir uns eigentlich vorgenommen auf den ersten Runden nicht ganz Vollgas zu fahren um K\u00f6rner f\u00fcr sp\u00e4ter zu sparen. Tja, gute Vors\u00e4tze sind zum Brechen da \u2013 Puls 180 und sch\u00f6n mit der zweiten Gruppe mitheizen&#8230;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" alignright size-full wp-image-3909\" style=\"margin: 5px; float: right;\" src=\"https:\/\/sprintax.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/radamring4.jpg\" alt=\"Rad am Ring\" width=\"180\" height=\"135\" srcset=\"https:\/\/sprintax.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/radamring4.jpg 800w, https:\/\/sprintax.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/radamring4-300x225.jpg 300w, https:\/\/sprintax.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/radamring4-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 180px) 100vw, 180px\" \/>Das erste Drittel der Strecke geht stetig auf und ab, giftige Wellen die einen dazu verleiten das gro\u00dfe Blatt stehen zu lassen (oben bereut man&#8217;s heftig&#8230;)<br \/>Dann, ab Kesselchen\/Klostertal geht&#8217;s nur noch hoch, zwar moderat aber recht lang. Die Kr\u00f6nung folgt ab dem Karussell, die Steigungsprozente \u00fcbertreffen schnell die 10%-Marke um dann an der hohen Acht ihren Spitzenwert um die 17-18% zu erreichen. Die folgende kurze Abfahrt war eine Wohltat, wenngleich das Verschnaufen nur kurz w\u00e4hrte, erstmal gings n\u00e4mlich sch\u00f6n wellig weiter. Also bergab immer ordentlich sch\u00f6n Schwung holen um den n\u00e4chsten Anstieg etwas zu erleichtern. Erholung gibts auf diesem Kurs nicht! Ab D\u00f6ttinger H\u00f6he folgt noch eine sch\u00f6ne lange Gerade (selbstredend mit Gegenwind), sch\u00f6n wenn man hier Windschatten findet. Aber gerade solcher sollte auf den sp\u00e4teren Runden immer schwerer zu finden sein, da sich die gr\u00f6\u00dferen Gruppen vom Start doch ziemlich schnell auf dem selektiven Kurs zerst\u00fcckelt hatten. Daf\u00fcr hat man auf den Abfahrten und in den Kurven meist viel Platz und kein Gerangel, man kann hemmungslos die Kurven ausfahren, bremsen kaum n\u00f6tig; der gesperrte Rundkurs machts m\u00f6glich. Noch zwei \u201eAsphaltblasen&#8220;, dann erreicht man wieder die Start-Ziel-Gerade. Gepuscht von den Zuschauern wird noch mal alles gegeben, einmal quer durchs Fahrerlager, blo\u00df keine Schw\u00e4che vor den gegnerischen Teams zeigen und dann endlich unser Camp in Sicht: Fahrerwechsel.<\/p>\n<p>Werner war dran, ich war fertig. Schwer vorzustellen, wie man das \u00fcber 24 Stunden durchhalten soll. Nein, nein, die n\u00e4chsten Runden m\u00fcssen lockerer angegangen werden (wer&#8217;s glaubt&#8230;). Zum Gl\u00fcck hatten wir uns auf 1-Runden-Turns geeinigt, dies sollte sich als kluge Entscheidung herausstellen. Unklug war dagegen anfangs noch unsere Zeitme\u00dftransponder-\u00dcbergabe. Dieser war an einem Klettband befestigt und sollte um das Fu\u00dfgelenk getragen werden. Also musste der Wechsel stehend erfolgen und das kostete Zeit. Nach einigen Wechseln haben wir dann die Strategie von vielen anderen Teams \u00fcbernommen, indem wird den Transponder an einer Trinkflasche befestigten und diese dann im fliegenden Wechsel \u00fcbergeben konnten. Trotz dieser erst schlechten Taktik waren wir nach den ersten Runden innerhalb der Top 15 der Gesamtwertung. Wir hegten aber doch Zweifel so eine Platzierung auch \u00fcber Nacht halten zu k\u00f6nnen, zumal mittlerweile ja jeder von uns einen (recht angestrengten) Eindruck der Strecke gewinnen konnte. Egal, die Stimmung war gut, das Wetter passte, jeder von uns gab sein Bestes und das Material machte auch mit. Mehr geht nicht.<\/p>\n<p>Dann kam die Dunkelheit \u00fcber den Ring. Einsatz der Beleuchtungsanlagen. Keine Chance ohne gutes Licht \u00fcber die Strecke zu kommen. Vereinzelte Stellen wurden zwar beleuchtet, aber der Gro\u00dfteil der Strecke l\u00e4uft durch absolute Finsternis, auch dank der vielen Waldgebiete. Trotz guter Lichtanlage war es von Vorteil wenn man sich den Streckenverlauf bislang gut eingepr\u00e4gt hatte, manch schnelle Kurvenkombination lie\u00df sich besser erahnen als rechtzeitig sehen. Dennoch ein unvergleichliches Erlebnis in v\u00f6lliger Ruhe ein Meer von kleinen sich bewegenden roten Punkten am Fu\u00df der Hohen Acht vor sich zu sehen, um dann einzutauchen in den Fluss des schweren Atmens der Mitstreiter und dem leisen Rasseln der Ketten. Einzig die Blitze am Horizont vermochten mir diese Ruhe zu nehmen, ein Gewitterschauer in dieser Dunkelheit war jetzt nicht mein Wunschtraum&#8230; Es kam, wie es kommen musste, der Himmel fing vor lauter Freude \u00fcber die Vielzahl nachtschw\u00e4rmender Radler an zu weinen, wenngleich uns der Gewitterschauer erspart blieb, die Dusche recht moderat ausfiel. Aber ausreichend genug, um die Strecke etwas rutschiger zu gestalten.<br \/>F\u00fcr die Nacht hatten wir festgelegt in 2-Runden-Turns zu fahren, damit die Ruhezeiten zum Schlafen lang genug sind. Dies war unser zweiter strategischer Fehler. Zum einen fehlte uns eh die n\u00f6tige Ruhe um l\u00e4nger ruhig zu liegen, geschweige denn zu schlafen (man war einfach zu aufgedreht), und zum anderen, was noch viel schlimmer war, dass die zweite Runde des Turns bei jedem von uns auff\u00e4llig schlechter ausfiel. Die Kraft reichte einfach immer nur f\u00fcr eine gute schnelle Runde, an der hohen Acht h\u00e4tte ich auf der zweiten Runde fast geschoben. Nachdem jeder von uns einen Doppelturn hinter sich hatte, verabschiedeten wir uns schnell wieder von dieser Taktik.<br \/>Das Morgengrauen nahte \u2013 statt des erhofften Sonnenaufgangs, den mir Thomas noch bei der Transponder\u00fcbergabe zu meiner n\u00e4chsten Runde w\u00fcnschte, begl\u00fcckte mich noch mal der Himmel mit ein paar feuchten Tropfen&#8230;<br \/>Unser Camp sah mittlerweile aus wie nach nem Bombeneinschlag, aber nur das Genie beherrscht das Chaos (wir hatten wohl 5 davon onboard&#8230;).<br \/>Ragnar schenkte uns am Morgen auch wieder seine Anwesenheit, \u00fcber Nacht hatte er doch das warme Pensionsbett und morgens ein ordentliches Fr\u00fchst\u00fcck vorgezogen. Wir vier Fahrer sahen zwar eindeutig mitgenommener aus als er, aber unser Kampfgeist war ungebrochen, die Top-20 musste auch nach unserer ung\u00fcnstigen 2-Runden-Nacht-Strategie gehalten werden.<br \/>Die restlichen Runden am Vormittag verliefen wie im Fluge. Ab der 7. Runde fing ich f\u00fcr meinen Teil mit der hohen Acht an zu Reden: \u201eEinmal komme ich noch vorbei \u2013 du schaffst mich nicht!&#8220;, auf der 8. motivierte mich der Gedanke hier lange nicht mehr hochfahren zu m\u00fcssen, denn dies sollte auch meine letzte Runde sein. Unsere Hochrechnungen hatten ja ergeben, dass wir bei Einhaltung unserer gemittelten Rundenzeiten vor Streckensperrung f\u00fcr Neurunden, bequem noch Jens auf die letzte Runde f\u00fcr das Team schicken konnten. Jens fuhr diese 31. Runde noch sauber bis ins Ziel wo wir alle gegen 13:15 warteten (dummerweise hat er uns beim Zieleinlauf im Delirium nicht gesehen&#8230;).<br \/>Damit hatten wir den 16. Platz (von 476 gewerteten Teams) der Gesamtwertung, sowie den 9. Platz in der Altersklassenwertung geholt! Auf 31 Runden sind wir ca. 719 km gefahren mit einer Durchschnittgeschwindigkeit von 31,1 km\/h.<br \/>Kein Sturz, keine Panne. Ein paar Kr\u00e4mpfe des Nachts und ein Platter direkt nach dem Rennen stehen in unserer Bilanz.<br \/>Das Team hat super harmoniert und der Entschluss f\u00fcr Rad am Ring 2010 war schnell gefasst.<\/p>\n<p>Doch zun\u00e4chst war aufr\u00e4umen angesagt. Alles abbauen, verstauen und einpacken, dann in die Stauschlange der Abfahrenden eingereiht. An der n\u00e4chsten Tankstelle wurde unser Abendnachtisch besorgt: Bier. Klar, m\u00fcde waren wir alle, aber nach einer hei\u00dfen Dusche in der Pension machte sich erstmal der Hei\u00dfhunger breit. Nach dem zeremoniellem Wildschweinessen unter freiem Himmel (ne, ne, war schon gut b\u00fcrgerlich z.B. Pommes mit Majo ohne Pommes \u2013 Namen werden in diesem Fall aus Datenschutzgr\u00fcnden nicht genannt&#8230;) waren wir f\u00fcrs abschlie\u00dfende Bier immer noch fit genug. Der Schlaf danach tat aber wohl doch allen ganz gut. Nach ausgiebigem Fr\u00fchst\u00fcck bei unserer B\u00fcrgermeisterin am Montagmorgen (oder war&#8217;s doch schon Mittag?) rollten wir dann entspannt wieder gen Heimat.<\/p>\n<p><strong>Unser Fazit f\u00fcrs Rennen:<\/strong><br \/>Super Event \u2013 sichere Strecke \u2013 sehr anspruchsvoll vom Profil \u2013 schnelle Kurven (ja, ja, hei\u00dfe gibt&#8217;s auch zu sehen) &#8211; klasse Stimmung im Fahrerlager (nicht alle fahren auf Wertung, Grillpartys der Teams am Abend\/Nacht) \u2013 gute Organisation \u2013 Preis\/Leistung o.k. \u2013 ne Menge Spa\u00df und schwere Beine, der Name \u201eGr\u00fcne H\u00f6lle&#8220; ist Programm.<br \/>Nichtsdestotrotz ist es auch mal wieder eine Sache des Wetters. Bei 24 Stunden Regen und K\u00e4lte kann das Zeltlager schnell zur Tortour werden, was uns zum Gl\u00fcck erspart blieb.<br \/>Vielen Dank noch an unsere Besucher. So etwas motiviert ungemein!<br \/>Wir wollen 2010 auf jeden Fall wieder bei den Unbeugsamen dabei sein und die R\u00f6mer aus Gallien vertreiben, \u00e4h quatsch &#8211; unseren Platz verteidigen oder gar verbessern.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bericht 24-Stunden Rennen \u201eRad am Ring&#8220; am 1. &amp; 2. August 2009 von Dario Wildmann Wir befinden uns im 21. Jahrhundert. Der N\u00fcrburgring ist ganzj\u00e4hrig von den Motorsportlern besetzt&#8230; Ganzj\u00e4hrig? Nein! Ein Wochenende im Jahr belagert ein unbeugsamer Haufen von Radsportlern die \u201eGr\u00fcne H\u00f6lle&#8220; und h\u00f6rt auch des Nachts nicht auf, die Kurbeln rund zu&hellip;&nbsp;<a href=\"https:\/\/sprintax.de\/wordpress\/2014\/06\/05\/rad-am-ring-2009\/\" rel=\"bookmark\">Weiterlesen &raquo;<span class=\"screen-reader-text\">Rad am Ring 2009<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":3906,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"neve_meta_sidebar":"","neve_meta_container":"","neve_meta_enable_content_width":"","neve_meta_content_width":0,"neve_meta_title_alignment":"","neve_meta_author_avatar":"","neve_post_elements_order":"","neve_meta_disable_header":"","neve_meta_disable_footer":"","neve_meta_disable_title":"","footnotes":""},"categories":[529],"tags":[569],"class_list":["post-3910","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-berichte-2009","tag-rad-am-ring"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/sprintax.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3910","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/sprintax.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/sprintax.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sprintax.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sprintax.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3910"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/sprintax.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3910\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8858,"href":"https:\/\/sprintax.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3910\/revisions\/8858"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sprintax.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3906"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/sprintax.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3910"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/sprintax.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3910"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/sprintax.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3910"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}