{"id":4004,"date":"2014-06-14T23:55:53","date_gmt":"2014-06-14T21:55:53","guid":{"rendered":"https:\/\/sprintax.de\/wordpress\/2014\/06\/14\/one-night-in-b\/"},"modified":"2014-06-14T23:55:53","modified_gmt":"2014-06-14T21:55:53","slug":"one-night-in-b","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sprintax.de\/wordpress\/2014\/06\/14\/one-night-in-b\/","title":{"rendered":"One Night in B."},"content":{"rendered":"<p><strong>22.-23.05.2010<\/strong><\/p>\n<p><em>Bericht von Dario Wildmann<\/em><\/p>\n<table style=\"float: right;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"margin: 5px;\" src=\"images\/Berichte10\/onenight2.jpg\" alt=\"One Night in B.\" width=\"200\" height=\"62\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&#8230;wobei B. in diesem Fall nicht f\u00fcr Bangkok steht, sondern vielmehr f\u00fcr Bimbach, einem kleinem \u00d6rtchen westlich von Fulda.<\/p>\n<p>Dort findet immer zu Pfingsten der Rh\u00f6n-Radmarathon statt, der mit einer Strecke von 210 km und 3500 H\u00f6henmetern lockt.<\/p>\n<p>Und gelockt wurden auch gleich 6 Sprintaxianer: Thomas Giese, Werner Grundk\u00f6tter, Jens Neumann, Ragnar Thiel, Frank Wehausen und Dario Wildmann.<\/p>\n<p>Da die Veranstaltung dort Samstags und Sonntags stattfindet, beschlossen wir Samstag fr\u00fch morgens anzureisen um direkt noch die 115er-Runde unter die R\u00e4der zu nehmen. Also Abfahrt gegen 7 Uhr in Bielefeld mit 3 PKWs. Ziel war erst einmal der Parkplatz unseres Hotels in Gro\u00dfenl\u00fcder, einem Nachbardorf von Bimbach. Das Hotel kannte ich bereits von einem Besuch vor 2 Jahre. Die Zimmer hatte ich noch kurzfristig ein paar Tage vorher gebucht. Dort wartete schon Wolfgang Paarmann von den Ciclistas auf uns, der bereits einen Tag vorher angereist war. Also fuhren wir dann zu siebt mit den R\u00e4dern zum vier Kilometer entfernten Veranstaltungsgel\u00e4nde.<\/p>\n<p>Gegen 10 Uhr konnten wir dann die RTF-Runde bei strahlendem Sonnenschein und angenehm warmen Temperaturen in Angriff nehmen. Am Samstag werden \u00fcbrigens alle angebotenen Strecken in umgekehrter Richtung als am Sonntag gefahren, wobei der Marathon nur am Sonntag stattfindet.<\/p>\n<p>Die 115 km sind wir dann ann\u00e4hernd gemeinsam abgefahren, mal abgesehen von kleineren Ausreissversuchen am Berg und einer \u201eTriathletenverfolgungsjagd&#8220; zum Ende hin. Aufgrund des gro\u00dfen Startfensters von 7 bis 11 Uhr war man auf der Strecke auch nie ganz alleine trotz unseres sp\u00e4ten Starts.<\/p>\n<p>Im Zielbereich war dann erstmal die \u00fcbliche Kaffee\/Kuchen-St\u00e4rkung angesagt. Die Auswahl im gro\u00dfen Festzelt war sehr gut und f\u00fcr weitere Kurzweil sorgten auch diverse St\u00e4nde einiger Anbieter von Radsportartikeln. Alles halt in einem etwas gr\u00f6\u00dferen Rahmen als bei einer normalen RTF, immerhin kamen \u00fcber beide Tage ca. 4000 Teilnehmer zusammen. Alleine den Marathon sind fast 1200 Sportler angegangen.<\/p>\n<p>Nach unserem Zimmerbezug im Hotel konnten wir auch schon wieder zur Abendverpflegung im Dorf losmarschieren. Beim Italiener wurden dann die Speicher f\u00fcr den folgenden Tag aufgef\u00fcllt.<\/p>\n<p>Zeitiges zu Bett gehen stand noch auf dem Programm, da der Marathon bereits um 6 Uhr (!) gestartet wird und somit f\u00fcr uns die Nacht um 4:15 zu Ende sein sollte. In unserer Unterkunft war man netterweise darauf bereits eingestellt und das Fr\u00fchst\u00fccksbuffet war ab 4:30 ge\u00f6ffnet. Halb sechs dann sammeln auf dem Parkplatz zur Abfahrt. Frank und Thomas waren nicht dabei \u2013 die beiden hatten sich f\u00fcr die 155 km-\u201eWellnesstour&#8220; in moderatem Tempo entschieden und wollten dann auch erst um 8 Uhr starten.<\/p>\n<p>Im Startbereich war es bereits um 5:50 brechend voll \u2013 Marathonfahrer scheinen Fr\u00fchaufsteher zu sein \u2013 also mussten wir uns recht weit hinten einordnen. Was nat\u00fcrlich zur Folge hatte, dass wir nach dem ersten Startget\u00fcmmel m\u00f6glich schnell nach vorne kommen wollten. Die erste Kontrolle auf dem Werksgel\u00e4nde des Hauptsponsors vom RSC Bimbach (einem Sprudelhersteller) wurde nur zum Abstempeln genutzt, weiter ging&#8217;s im Eiltempo. Mittlerweile waren nur noch Ragnar, Werner und ich zusammen, Jens wollte ein wenig ruhiger fahren um sich f\u00fcr eine \u201erichtige&#8220; Langstrecke am drauffolgenden Wochenende zu schonen. Nicht weiter hinter der K1 stand die erste richtige Pr\u00fcfung an \u2013 die Steigung Ebersburg mit einer netten 18%-Rampe vor der Kuppe. Sp\u00e4testens dort sollte es allen Teilnehmern richtig warm geworden sein. Zudem sich die Temperaturen an diesem fr\u00fchen Morgen auch schon vom Start weg mit ca. 10\u00b0C recht angenehm zeigten. Im Laufe des Tages sollte die 20\u00b0-Marke ja noch locker \u00fcberschritten werden.<\/p>\n<p>Nach kurzer Erholungsphase sollte es schon auf den h\u00f6chsten Punkt der Tour gehen \u2013 die Wasserkuppe mit 950 m H\u00f6he. Diese Auffahrt l\u00e4sst sich aufgrund moderater Steigungsprozente recht locker bew\u00e4ltigen. Leider konnten wir zu dem Zeitpunkt noch keine sch\u00f6ne Aussicht genie\u00dfen, es war recht tr\u00fcber und der Gipfel lag im Nebel. Frank und Thomas hatten bei ihrer sp\u00e4teren \u00dcberquerung der Wasserkuppe schon wieder klare Sicht. Einige flache Teilst\u00fccke folgten, auf denen wir stellenweise auch mal in einer Gruppe fuhren. Nach der K3 ging es noch mal sch\u00f6n lange eine Steigung hoch und so langsam wurden die Beine auch m\u00fcder. Die schnelle Aufholjagd nach dem Start hatte doch einige K\u00f6rner gebraucht. Aber Ausruhen gab&#8217;s nicht, Werner dr\u00fcckte unaufhaltsam auf die Kurbel und so qu\u00e4lt man sich da hinterher. Irgendwo zwischen der K4 und K5 hatte sich dann mal eine insgesamt 7-k\u00f6pfige Gruppe gebildet mit der wir dann auch den gesamten Restweg nach Hause fuhren. Wobei gerade diese letzten 50 km recht unangenehm waren, da die Topographie zwar keine l\u00e4ngeren Anstiege mehr f\u00fcr uns bereithielt, daf\u00fcr aber jede Menge Wellen, die ein gleichm\u00e4\u00dfiges Tempo sofort zunichte machten.<\/p>\n<p>Um 13:30 war es dennoch geschafft \u2013 Zieldurchfahrt! Und das mit einem Schnitt von 30 km\/h \u2013 laut Zielpersonal waren wir noch unter den ersten 25 Ank\u00f6mmlingen, wenngleich die allerersten doch schon deutlich fr\u00fcher da waren. Wir waren zufrieden, kaputt und vor allem hungrig! Schnell ans Kuchenbuffet nachdem wir noch unsere Finisher-Shirts abgeholt hatten.<\/p>\n<p>Jens kam gar nicht viel sp\u00e4ter in Ziel, sah aber irgendwie entspannter als wir anderen drei aus. Wolfgang trudelte bald auch noch ein. Auf Frank und Thomas wollten wir auch warten, aber die beiden kamen und kamen nicht. Nach diversen Verk\u00f6stigungen und zum Ende der Verlosung (n\u00f6, wir haben nix gewonnen), beschlossen wir doch schon zum Hotel zu fahren um endlich mal unter die Dusche zu springen.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend wir schon gem\u00fctlich auf den Betten liegend den Schluss der Giro-Etappe im TV verfolgten, kamen auch endlich mal unsere beiden \u201eWellness&#8220;-Fahrer an. Die beiden hatten sich&#8217;s richtig gut gehen lassen an den Verpflegungsstellen und haben unterwegs bei moderatem Tempo die Landschaft der Rh\u00f6n genossen \u2013 so geht&#8217;s auch.<\/p>\n<p>Die \u201eBelohnung&#8220; f\u00fcr die Anstrengungen des Tages gab es dann noch f\u00fcr alle auf der R\u00fcckfahrt \u2013 gemeinsames Abschlussessen bei einer amerikanischen Schnellfutterkette \u2013 sportgerechte Ern\u00e4hrung f\u00fcr ausgehungerte Radfahrer&#8230;<\/p>\n<p>Fazit: Tolle Veranstaltung mit super Strecken, anspruchsvolles Profil, gute Ausschilderung und Verpflegung und das alles bei top Wetter. Auch unsere Unterkunft war Klasse mit g\u00fcnstiger Lage, gro\u00dfen Zimmern, sehr fr\u00fcher Fr\u00fchst\u00fccksm\u00f6glichkeit und der M\u00f6glichkeit die Zimmer bis Sonntagnachmittag noch nutzen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Wir waren uns jedenfalls alle einig \u2013<\/p>\n<p>n\u00e4chstes Jahr gibt&#8217;s wieder <strong>\u201eOne night in B.&#8220;!<\/strong><\/p>\n<table style=\"margin-left: auto; margin-right: auto;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"margin: 5px;\" src=\"images\/Berichte10\/onenight3.jpg\" alt=\"One Night in B.\" width=\"200\" height=\"198\" \/><\/td>\n<td><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"margin: 5px auto; display: block;\" src=\"images\/Berichte10\/onenight8.jpg\" alt=\"One Night in B.\" width=\"132\" height=\"198\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"margin: 5px;\" src=\"images\/Berichte10\/onenight4.jpg\" alt=\"One Night in B.\" width=\"200\" height=\"134\" \/><\/td>\n<td><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"margin: 5px;\" src=\"images\/Berichte10\/onenight5.jpg\" alt=\"One Night in B.\" width=\"200\" height=\"134\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"margin: 5px;\" src=\"images\/Berichte10\/onenight6.jpg\" alt=\"One Night in B.\" width=\"200\" height=\"134\" \/><\/td>\n<td><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"margin: 5px;\" src=\"images\/Berichte10\/onenight7.jpg\" alt=\"One Night in B.\" width=\"200\" height=\"134\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>22.-23.05.2010 Bericht von Dario Wildmann &#8230;wobei B. in diesem Fall nicht f\u00fcr Bangkok steht, sondern vielmehr f\u00fcr Bimbach, einem kleinem \u00d6rtchen westlich von Fulda. 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