{"id":4109,"date":"2015-05-02T15:42:49","date_gmt":"2015-05-02T13:42:49","guid":{"rendered":"https:\/\/sprintax.de\/wordpress\/2015\/05\/02\/die-hoelle-des-nordens-paris-roubaix-2015\/"},"modified":"2015-05-02T15:42:49","modified_gmt":"2015-05-02T13:42:49","slug":"die-hoelle-des-nordens-paris-roubaix-2015","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sprintax.de\/wordpress\/2015\/05\/02\/die-hoelle-des-nordens-paris-roubaix-2015\/","title":{"rendered":"Die H\u00f6lle des Nordens &#8211; Paris Roubaix 2015"},"content":{"rendered":"<p>Die 170 km Strecke startet in Busigny, also ca. 150 km s\u00fcdlich von Roubaix, wobei die anderen Strecken als Rundkurs in Roubaix am V\u00e8lodrome starten und dort auch wieder enden. So ging es also f\u00fcr Marit und mich am Freitagvormittag ins 550 km entfernte Roubaix. Nach dem Hotel Check In im Herzen von Roubaix folgte dann die Abholung der Startunterlagen am V\u00e8lodrome de Roubaix, wo ein Besuch der &#8222;Pav\u00e8&#8220; Kneipe ebenso obligatorisch ist, wie ein Blick in das 400 m V\u00e8lodrome, wo das offizielle Ziel der Profis und auch der Hobbyfahrer ist.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" alignleft size-full wp-image-4101\" style=\"margin: 10px; float: left;\" src=\"https:\/\/sprintax.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/PR2015_2.jpg\" alt=\"PR2015 2\" width=\"279\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/sprintax.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/PR2015_2.jpg 688w, https:\/\/sprintax.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/PR2015_2-300x215.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 279px) 100vw, 279px\" \/>Abends ging es dann noch in eine Pizzeria unweit des Hotels und danach zeitig ins Bett, weil die Nacht ja schon am Samstag um 06:00 enden sollte. Der Samstagmorgen begr\u00fc\u00dfte Marit und mich zwar noch trocken und mit 10 Grad Au\u00dfentemperatur, aber der Westwind pfiff schon ordentlich.<\/p>\n<p>Ebenso, wie in Deutschland, gibt es bei den RTF&#8217;s oder vergleichbaren Veranstaltungen in Frankreich, Belgien und den Niederlanden zwar eine offizielle Startzeit, doch wie gewohnt h\u00e4lt sich niemand daran. Im Gegensatz zu Deutschland ist das aber positiv zu betrachten. Die Teilnehmer stehen dort nicht wie wilde Stiere am Start, um ein Ausscheidungsrennen zu fahren, sondern nutzen das Startfenster (7-10 Uhr) voll aus und fahren in eigenen Gruppen irgendwann nach Lust und Laune los.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend wir letztes Jahr die ersten 35 km im dichten Nebel fahren durften und dabei nichts von der sch\u00f6nen Gegend Frankreichs sehen konnten, fing es dieses Jahr p\u00fcnktlich zum Start an zu nieseln und zu regnen. Und genau wie letztes Jahr wurde das Wetter kurz vor erreichen des jeweiligen 1. Pav\u00e8 besser und es h\u00f6rte auf zu regnen.<\/p>\n<p>Marit und ich gingen gemeinsam um 7:30 auf die 71 bzw. 141 km Strecke. Nach ein paar Kilometern gab ich dann Gas, denn ich hatte ja ein paar Kilometer mehr zu absolvieren.<br \/>Zwar formierte sich hinter mir eine kleine Gruppe, wir waren so ca. 6-8 Fahrer, aber F\u00fchrungsarbeit wurde von fast allen abgelehnt. So beschloss ich dann, so wie im letzten Jahr auch, mein eigenes Tempo durchzuziehen, egal ob Andere folgen konnten, oder nicht.<\/p>\n<p>Nach 29 km wurde an der ersten Verpflegungsstelle wieder etwas Luft aus den Reifen gelassen, denn der 1. Pav\u00e8 war nur noch 16 km entfernt.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" alignleft size-full wp-image-4102\" style=\"margin: 10px; float: left;\" src=\"https:\/\/sprintax.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/PR2015_3.jpg\" alt=\"PR2015 3\" width=\"279\" height=\"181\" \/>Meine bisherigen Windschattenbegleiter fuhren weiter, aber offensichtlich deutlich&nbsp; langsamer, weil ich nach ca. 7 km wieder aufschlie\u00dfen, bzw. \u00fcberholen konnte. Im vorherigen Jahr wurde ca. 5 km vor dem 1. Pav\u00e8 ebenfalls das Tempo etwas gedrosselt, doch diese Jahr wusste ich ja, was mich im Wald von Arenberg (Trou\u00e8e d&#8217;Arenberg) erwartet, nur eben nicht trocken, sondern nass.<\/p>\n<p>Was, aus franz\u00f6sischer Sichtweise \u201ePav\u00e8&#8220; und \u201eSecteur&#8220; in Realit\u00e4t bedeutet, wird einem sp\u00e4testens im Wald von Arenberg klar. Mit dem Begriff \u201eSecteur&#8220; sind im Prinzip Streckenabschnitte gemeint, \u00e4hnlich wie die \u201eKehren&#8220; einer Passtrasse. Diese z\u00e4hlen, in diesem Fall, von 28 zu fahrenden Abschnitten herunter. Je nach Strecke darf man also noch die restlichen 7 bzw. 18 oder eben alle 28 \u201eSecteurs&#8220; fahren. Weiterhin kommt noch hinzu, dass diese 500 bis 4.000 m langen Abschnitte mit bis zu 5 Sternen kategorisiert sind. Je mehr Sterne also, desto anspruchsvoller der Abschnitt.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" alignright size-full wp-image-4103\" style=\"margin: 10px; float: right;\" src=\"https:\/\/sprintax.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/PR2015_4.jpg\" alt=\"PR2015 4\" width=\"300\" height=\"225\" \/>Mit \u201ePav\u00e8&#8220; bezeichnet der Franzose alte Karrenwege, wo scheinbar jemand auf ca. 2-3 m Breite und eben 500- 4.000 m L\u00e4nge Findlinge verloren hat und diese, nur durch reine Nutzung, ohne System mal mehr oder weniger in das Erdreich gedr\u00fcckt wurden. Kurz gesagt, Kopfsteinpflaster der wirklich \u00fcbelsten Kategorie.<\/p>\n<p>Nach 46 km erreichte ich also den erste 2,4 km langen 5 Sterne Pav\u00e8 und ab jetzt sollten auf insgesamt 18 Secteurs weitere 31 km feinstes Kopfsteinpflaster folgen. Wie auch bei den Profis, ist es vorteilhaft, als erster einen Pav\u00e8 zu befahren, weil jeder \u00dcberholvorgang, speziell auf nassen Untergrund, einer Mutprobe gleicht.<\/p>\n<p>Marit durfte auf ihrer 71 km Strecke ebenfalls nach der ersten Verpflegungsstelle den ersten Secteur unter die R\u00e4der nehmen. Direkt nach der Nahrungsaufnahme ging es quasi erst einmal \u201elocker&#8220; los mit 0,5 km und 2 Sternen, doch auch Sie durfte sich im weiteren Verlauf mit 3-4 und auch den 5 Sterne Pav\u00e8 Carrefour de l&#8217;Arbre vergn\u00fcgen.<\/p>\n<p>Ganz nebenbei muss auch erw\u00e4hnt werden, dass es von Secteur zu Secteur immer mehr Spa\u00df macht, \u00fcber die Pav\u00e8s zu rumpeln. Speziell bei R\u00fcckenwind sind auch mal 40km\/h in Unterlenkerhaltung drin, wenn man sich traut.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" alignleft size-full wp-image-4104\" style=\"margin: 10px; float: left;\" src=\"https:\/\/sprintax.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/PR2015_5.jpg\" alt=\"PR2015 5\" width=\"200\" height=\"267\" srcset=\"https:\/\/sprintax.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/PR2015_5.jpg 387w, https:\/\/sprintax.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/PR2015_5-225x300.jpg 225w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/>Der Mythos von Paris-Roubaix ist eindeutig das \u201eKopfsteinpflaster&#8220; und wie die Fahrer nach diesem Rennen aussehen. Auch in der RTF-Variante bleibt man, egal bei welchem Wetter, nicht vom Dreck eben dieser Secteurs verschont. Ist es trocken, verstaubt alles und ist es nass verschlammt alles, doch man will es ja so, und das ist eben Teil bei Paris-Roubaix.<\/p>\n<p>Jeden einzelnen Secteure hier zu beschreiben, w\u00fcrde den Bericht sprengen, wobei \u201ebeschreiben&#8220; auch recht schwer f\u00e4llt. Fakt ist, man muss es mal selbst erlebt haben, um eine Vorstellung zu bekommen, was dort wirklich abgeht. Fernseh\u00fcbertragungen und Erz\u00e4hlungen spiegeln die Realit\u00e4t nicht wirklich wieder.<\/p>\n<p>Abgerundet wird die Streckenf\u00fchrung dann mit dem Ziel im V\u00e8lodrome de Roubaix. Hat man also alle auf der Strecke liegenden Secteurs \u201e\u00fcberlebt&#8220;, erfolgt die Einfahrt in das V\u00e8lodrome, wobei die Hobbyfahrer dort keine Extrarunde fahren. F\u00fcr die \u201eich habe mich lieb Ecke&#8220; gibt es dann noch eine Finishermedaille und wer keine Ber\u00fchrungs\u00e4ngste hat, kann in den historischen Duschen des V\u00e8lodrome noch eine \u201ewarme&#8220; Dusche genie\u00dfen. Dort ist jeder, sagen wir mal \u201eUmkleidestellplatz&#8220; einem Gewinner gewidmet und die Profis nutzen sicherlich heute noch diese Duschen, weil es einfach der Mythos Paris-Roubaix so verlangt.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" alignleft size-full wp-image-4105\" style=\"margin: 10px; float: left;\" src=\"https:\/\/sprintax.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/PR2015_6.jpg\" alt=\"PR2015 6\" width=\"262\" height=\"220\" srcset=\"https:\/\/sprintax.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/PR2015_6.jpg 615w, https:\/\/sprintax.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/PR2015_6-300x252.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 262px) 100vw, 262px\" \/> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" alignright size-full wp-image-4106\" style=\"margin: 10px; float: right;\" src=\"https:\/\/sprintax.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/PR2015_7.jpg\" alt=\"PR2015 7\" width=\"243\" height=\"220\" srcset=\"https:\/\/sprintax.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/PR2015_7.jpg 570w, https:\/\/sprintax.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/PR2015_7-300x272.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 243px) 100vw, 243px\" \/><\/p>\n<p>Abschlie\u00dfend noch einige Zeilen zum Thema Material. Fahren kann man dort nat\u00fcrlich mit allem, was zwei R\u00e4der hat. Ob Carbon-, Alu- oder Stahlrahmen, jedes Material ist dort vertreten, ebenso wie tubular oder clincher. Was Sinn macht oder nicht, bleibt halt die Frage. Wir sind dort mit Carbon-Cyclocross und 32er CX-bzw. 28er Rennradpneus bei 3 bzw. 5 Bar gefahren. Zur Sicherheit hatten wir beide je zwei Ersatzschl\u00e4uche und CO2-Kartuschen dabei. Breitere Reifen und geringerer Luftdruck machen die Pav\u00e8s etwas \u201egem\u00fctlicher&#8220; und wer noch mehr Komfort m\u00f6chte, nutzt eine zweite Lage Lenkerband.<\/p>\n<p>Neben diesen M\u00f6glichkeiten der D\u00e4mpfung hilft es auch, die Pav\u00e8s schnell zu passieren. Gut, schnell ist relativ und kostet nat\u00fcrlich auch Kraft, doch dadurch bekommt man nicht jeden Stein einzeln zu sp\u00fcren. Dieses Jahr war es aufgrund des Windes m\u00f6glich, einige Pav\u00e8s mit bis zu 40km\/h zu passieren, was richtig geil ist, doch es gab auch Gegenwindpassagen, da war bei 18km\/h Schluss mit Lustig und jeder Stein tritt Dir in den Hintern.<\/p>\n<p>Letztendlich bleibt nun noch zu sagen, dass die Paris-Roubaix Challenge eine wirklich gut organisierte und, mit 20-30 EUR je nach Streckenl\u00e4nge, bezahlbare Veranstaltung war. Muss man wirklich mal gemacht haben!<\/p>\n<p>P.S. N\u00e4chstes Jahr will Marit dann auch die 140km Strecke in Angriff nehmen, es war ihr dieses Jahr zu wenig Kopfsteinpflaster auf der 71km Strecke!!<br \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" alignright size-full wp-image-4107\" style=\"margin: 10px; float: right;\" src=\"https:\/\/sprintax.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/PR2015_9.jpg\" alt=\"PR2015 9\" width=\"233\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/sprintax.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/PR2015_9.jpg 634w, https:\/\/sprintax.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/PR2015_9-300x257.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 233px) 100vw, 233px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" alignleft size-full wp-image-4108\" style=\"margin: 10px; float: left;\" src=\"https:\/\/sprintax.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/PR2015_8.jpg\" alt=\"PR2015 8\" width=\"260\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/sprintax.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/PR2015_8.jpg 615w, https:\/\/sprintax.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/PR2015_8-300x231.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 260px) 100vw, 260px\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><span style=\"font-size: 8pt;\">von Mirco Friese<\/span><\/p>\n<p>Da Marit das \u201eKopfsteinpflastergehuppel&#8220; letztes Jahr so toll fand, stand f\u00fcr uns dieses Jahr als Fr\u00fchjahresklassiker wieder Paris-Roubaix auf dem Programm. Fr\u00fchjahresklassiker?<br \/>Ja, richtig. Was die Profis Sonntags im Renntempo fahren, kann von Hobbyfahrern schon am Samstag als RTF gefahren werden, wobei unterschiedliche Streckenl\u00e4ngen zur Verf\u00fcgung stehen. Die Profis d\u00fcrfen 254 km inkl. 52 km Pav\u00e8s aufgeteilt in 28 Secteurs fahren. Die RTF bietet 170, 141 und 71 km Strecken mit 52, 31 und 10 km Pav\u00e8s an.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":4100,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"neve_meta_sidebar":"","neve_meta_container":"","neve_meta_enable_content_width":"","neve_meta_content_width":0,"neve_meta_title_alignment":"","neve_meta_author_avatar":"","neve_post_elements_order":"","neve_meta_disable_header":"","neve_meta_disable_footer":"","neve_meta_disable_title":"","footnotes":""},"categories":[554],"tags":[],"class_list":["post-4109","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-berichte-2015"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/sprintax.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4109","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/sprintax.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/sprintax.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sprintax.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sprintax.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4109"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/sprintax.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4109\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sprintax.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4100"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/sprintax.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4109"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/sprintax.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4109"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/sprintax.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4109"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}