Kategorie: Berichte 2015

  • Finale des Weser-Ems-Cups in Engter

    Finale des Weser-Ems-Cups in Engter

    von Mirco Friese

    k-WEC Engter SportplatzAm Vergangenen Sonntag fand der Finallauf zum 16. Weser Ems Cup statt. Es war auch der letzte Lauf der aktuellen CX-Saison und mit -1 Grad auch das kälteste Rennen dieser Saison. Die Streckenführung in Engter war sehr gut gewählt und die Witterungsbedingungen sorgten für einen recht anspruchsvollen Kurs inkl. einer längeren Laufpassage. Für mich war es das 7. Rennen im Rahmen des diesjährigen Weser Ems Cup und somit bestand auch eine theoretische Chance, dass Podium der Gesamtwertung zu erreichen, weil genau 7 Rennen gewertet werden.

    Der Start verlief richtig gut und ich konnte mich an Platz 2 hinter Axel Staack setzen. Im Nacken hatte ich Mirco Holz und Jörn Führing.

    Axel konnte sich in den ersten zwei Runden ca. 50m absetzen und ich hatte etwas Mühe, Mirco und Jörn zu distanzieren. In der dritten Runde konnte ich dann zu Axel aufschließen, verlor aber durch einen Fahrfehler im Sandbunker wieder einige Sekunden und plötzlich war dann auch Jörn an mir vorbei.

    k-WEC Engter SandMirco Holz konnte dem Tempo zu dieser Zeit nicht mehr ganz folgen und so kämpften Jörn und Ich für weitere zwei Runden um Platz 2. Dabei konnten wir dann wieder auf Axel aufschließen und 3 Runden vor Schluss setzte ich mich dann an die Spitze.

    Zum Glück waren dann noch genug Körner vorhanden, um einen Vorsprung gegenüber Jörn und Axel auszubauen, aber auch eingangs der letzten Runde war der Sieg noch nicht sicher.

    Also nochmal Volldampf und volles Risiko, bis zur Zielgeraden.

    Sehr geil, letztes Rennen und erster Sieg bei den Senioren 2.

    In der Gesamtwertung konnte ich mich dann, trotz Punktgleichheit mit Jörn Führing, aber besseren Rennergebnis, von Platz 5 auf Platz 2 hinter Michael Stenzel verbessern.

  • Starke Bilanz – Der RC Sprintax Bielefeld e.V. blickt auf eine erfolgreiche Saison zurück

    Starke Bilanz – Der RC Sprintax Bielefeld e.V. blickt auf eine erfolgreiche Saison zurück

     

    Saisonrückblick

    Von der lokalen Radtouristikfahrt bis zum mehrtägigen Etappenrennen in Kärnten. Der Verein zeigte sich 2015 wieder sehr vielseitig. Auf über 500.000 Trainingskilometern haben die 125 Mitglieder des Vereins die Grundlage für überragende Leistungen bei diesen Events gelegt.

    Breitensport

    Der Breitensport nimmt bei den Bielefeldern einen großen Stellenwert ein. Praktisch jedes Wochenende haben die Radtouristiker des Vereins das Trikot ihres Sponsors Alpecin bei zahlreichen Breitensport-Veranstaltungen (RTF) in der ganzen Region präsentiert und allein dabei über 84.000 Kilometer „erfahren“. Fleißigste RTF-Kilometer-Sammlerin war letztes Jahr mit 3.896 Kilometern Marit Friese. Bei den Herren holte sich diesen Titel ihr Mann Mirco Friese mit 5.372 Kilometern. Die eigene RTF des Vereins lockte trotz Regens im Juni über 200 Sportler an den Start.

    Leistungssport

    Dass der RC Sprintax auch im Leistungssport mitreden kann zeigten die Nachwuchs-Sportler Smilla und Finn Eickhoff schon früh in der Saison. Beide erreichten in den Vorbereitungsrennen des Alpecin-OWL-Nachwuchs-Cups erste Siege und Platzierungen. Auch der sportliche Leiter des Vereins, Werner Grundkötter, bestätigte erneut sein herausragendes sportliches Niveau. Beim Circuit Cycling auf dem Hockenheimring, einem Rennen der größten deutschen Jedermann-Rennserie, verpasste er den Sieg nur um Zentimeter und belegte Platz 3.

    Als Parade-Disziplin erwies sich erneut das Einzelzeitfahren. Auf lokaler Ebene führt in dieser Disziplin kein Weg an den Spezialisten des RC Sprintax vorbei. Der mehrfache Vereinsmeister Dario Wildmann konnte 2015 u.a. beim traditionsreichen Kölkencup in Hesselteich den vierten Gesamtsieg in Folge feiern. Mit Niklas Brand steht bereits ein potenzieller Nachfolger in den Startlöchern. Beim 10-jährigen Jubiläum des Sünninghausener Zeitfahrens ließ er bereits mit einem neuen Streckenrekord aufhorchen. Die schnellen Damen des Vereins sicherten sich im niedersächsischen Olmsruh den Titel in der Mannschaftswertung.

    Die meisten Erfolge indes konnten Bettina Lambracht und Mirco Friese für den Verein auf ungewöhnlichem Untergrund einfahren. Beim so genannten Cyclocross geht es mit geländegängigen Rennrädern querfeldein. Hier bewiesen die beiden mit etlichen Siegen und Platzierungen ihre gute Radbeherrschung.

    Auch für 2016 planen die Sportler des RC Sprintax wieder zahlreiche Saison-Highlights. Mit Indoor-Cycling, beim sonntäglichen Wintertreff an der Radrennbahn und mit ihren Querfeldeinrädern bereiten sich die Fahrer bereits jetzt intensiv vor. Gastfahrer sind hierbei immer gerne gesehen. Genaue Termine werden auf der Internetseite bekanntgegeben.

  • Zusammenfassung CX-Rennsaison 2015

    Zusammenfassung CX-Rennsaison 2015

    Beim Deutschland Cup folgte nach Hamburg Horn das Rennen in Lohne. Bei besten Wetterbedingungen ging es dort mal nicht aus der letzten Startreihe, sondern aus der zweiten auf die Strecke. Aus der Hobbyklasse war mir die Streckenführung ja schon bekannt, allerdings dürfen sich die Lizenzklassen noch etwas mehr quälen. Am Ende reichte es für einen guten 10. Platz und eine Bestätigung der Leistung in Hamburg.

    Eine Woche später folgte dann das DC Rennen in Bad Salzdetfurth. Dort wurde die Strecke gegenüber den vorherigen Jahren etwas geändert und das Wetter sorgte auch für meine Lieblingsbedingungen, Schlamm und Matsch. Da Bad Salzdetfurth ja mehr oder weniger zentral liegt, war auch das Starterfeld aus Nord und Süd gut besucht.

    k-DC Lohne BSD 4Neben den mittlerweile vorderen Startreihen, die man sich ja durch Platzierungen erarbeitet, laufen meine Startsprints auch ganz gut, so dass sich der teilweise störende Verkehr auf der ersten Runde minimiert. Im Prinzip waren nach der Startphase in Bad Salzdetfuhrt nur noch Fahrer vor mir, die ohnehin schneller sind. Allerdings gab es natürlich schon noch den einen oder anderen Zweikampf und nach gefühlten 2kg Mehrgewicht durch Schlamm und Matsch am Rad ging es auf Platz 7 durchs Ziel.

    Nur eine Woche später ging es dann zum Doppelwochenende nach Kleinmachnow und Luckenwalde. Doppelwochenende bedeutet, dort fahren alle, die in der Gesamtwertung vorne mitmischen wollen und entsprechend war dann auch das Starterfeld besetzt. Ebenso entsprachen die dortigen Strecken, die Orga und irgendwie alles eher den „belgischen Standards“ und sind nicht wirklich mit WEC und SCC zu vergleichen. Bei beiden Rennen verliefen die Starts, diesmal aus der ersten Reihe, sehr gut und Platz 7 und 5 in der Endabrechnung sind weitaus mehr, was ich mir vor der Saison vorgenommen hatte.

    Am folgenden Samstag wurde auf den Weg nach Lorsch zum Deutschland Cup noch der 2. Lauf der Panther Cross Seriek-DC Lorsch 3 mitgenommen. Zugegeben ist das Starterfeld hier etwas übersichtlicher, aber nicht weniger Leistungsstark, zumindest wenn es um die Podiumsplätze geht. Sven Kuschla, der auch beim DC vorne mitmischt und beim WEC sogar noch in der Elite-Klasse vorne unterwegs ist, war natürlich haushoher Favorit. Dahinter blieben dann noch Jörn Wiegner, Jörn Führing und Ich. Sven fuhr sein eigenes Rennen und nach ca. 6-7 Runden konnte ich Jörn und Jörn dann endlich abschütteln. Cool, 2. Platz und somit Motivation für Lorsch am Folgetag.

    Lorsch, auch irgendwie ein CX-Mekka mit belgischer Streckenführung, bei Mannheim gelegen und somit auch zentral, was das Starterfeld betrifft. Auch sehr geil, Moderation durch Karsten Miegels von Eurosport, also mal nicht die Tour, Vuelta oder Giro, sondern CX mit internationaler Beteiligung bei den Damen und Herren der Elite-Klasse. Der Start, wieder aus der ersten Reihe, auch noch leicht bergauf und nach der ersten Kurve Platz 6. Na, geht doch. Im weiteren Rennverlauf konnten sich Vladi Riha, Stefan Knopf und Bernd Pfeiffer nach vorne absetzten und ich durfte mich dann mit dem amtierenden Deutschen Meister Ralph Berner herumschlagen. Hier und dort dann immer wieder der Platztausch, entweder Er oder ich auf Platz 4. Am Ende hatte ich dann wohl doch die etwas besseren Beine und konnte den 4. Platz verteidigen, geile Sache.

    Nach Lorsch folgte dann das Doppelwochenende in Stuttgart und Magstadt.

    Stuttgart verlief trotz des Kurses, der mir nicht wirklich lag, recht gut. Vom Start an lag ich auf Platz 6, musste den dann aber doch noch in der letzten Runde abgeben.

    Am Sonntag ging es dann nach Magstadt. Eigentlich für schlechtes Wetter bekannt oder berüchtigt, war es dort trocken und sonnig. Fazit der ersten Trainingsrunde: Mmm, die Abfahrt ist weder trocken noch nass angenehm und verzeiht auch keine Fehler. Naja, mal sehen wie es im Rennen laufen wird. Glücklicherweise blieb mir diese Erfahrung im Rennen dann doch erspart, weil ich mir an einer anderen Stelle der Strecke den Finger verbogen hatte. Magstadt also eine Nullnummer, aber den LVM Titel NRW am Folgewochenende wollte ich mir nicht vermiesen lassen.

    k-WEC Rheine LVM NRW 4So ging es also mit einem geschienten Finger nach Rheine zum WEC inkl. LVM NRW. Das Rennen in Rheine war dann auch eine spannende Angelegenheit. Platz 1 und 2 im WEC wurden durch Michael Stenzel und Vladi Riha ausgefahren. Platz 3 konnte an Stefan Wittwer Jörn Führing oder mich gehen. Im Rahmen LVM NRW kämpften Stefan und ich um den Titel.

    Die Entscheidung fiel dann in der letzten Runde. Auf der Start- und Zielgeraden zog Stefan mit Jörn im Schlepptau an mir vorbei. Allerdings konnte ich mich noch vor Jörn setzen und so ging es dann wieder ins Unterholz. In der nächsten Kurve dann Fahrfehler durch Stefan. Nun an Platz 3 liegend und Platz 1 LVM ging es im dunkelroten Bereich dem Ziel entgegen. Doppelpodium und eine schöne Entschädigung für den krummen Finger.

     

     

  • Start der Cross-Saison

    Start der Cross-Saison

    Am Samstag ging es also erst einmal in den hohen Norden nach Kaltenkirchen zum ersten Lauf des Stevens Cyclocross Cup. Bisher hatte ich nicht die Gelegenheit, dass Rennen in Kaltenkirchen zu fahren und konnte mir nur über Videos einen Eindruck von der Strecke verschaffen. Die Realität sollte aufgrund der Anstiege dann doch deutlich mehr Höhenmeter aufweisen, als auf dem Video ersichtlich. Sonst bot die Streckenführung noch vier Sandpassagen, etwas Wald, drei Hindernisse und reichlich Kurven.

    Das obligatorische Training konzentrierte sich auf Schlüsselstellen, denn geradeaus und bergauf reicht einmal zu fahren, wohingegen andere Passagen etwas genauer und öfter bzgl. der Fahrlinie und Fahrtechnik zu betrachten sind.

    Kurz nach Mittag ging es dann los. Startaufstellung und hier dann gleich das übliche Handycap wenn man von den Hobbyklassen in die Lizenzklassen wechselt. Vorjahresergebnis natürlich Fehlanzeige und somit wurde ich in die letzte Startreihe, des 31 Fahrer starken Feldes, einsortiert. Naja, mitfahren und mal sehen, was daraus wird ging mir zu diesem Zeitpunkt durch den Kopf.

    Der Start verlief dann recht entspannt, zwar ein Vorteil der letzten Startreihe, aber da wünsche ich mir doch lieber die andere Variante aus der ersten Reihe. Die ersten Kurven inkl. Waldpassage ging wirklich nur mit angezogener Bremse, weil es kaum möglich war zu überholen. Erst im zweiten Kursabschnitt und auf den folgenden Runden boten sich dann die Möglichkeiten immer wieder Plätze gut zu machen.Mirco 5 SCC Kaltenkirchen 2015

    Kurz vor Ende der vorletzten Runde rief mir Marit dann zu, dass ich auf Platz 3 liegen würde, allerdings hatte ich Nr. 4 und 5 direkt am Hinterrad und der kommende Abschnitt, Anfahrt zum Ziel und Zielgerade bis zur Waldpassage, war eine Waldautobahn, sprich Windschattenlutschen.

    Erst in den technischen Passagen konnte ich mich etwas absetzten, meinen Abstand zum vierten bis zur Zieldurchfahrt weiter ausbauen und somit meinen ersten Podiumsplatz in der Senioren 2 Klasse genießen.

     

    Teil 2 des Doppelwochenendes um und in Hamburg

    Heute ging es zum ersten Lauf des Deutschland Cup nach Hamburg Horn. Wie in den vergangenen Jahren auch, wird die Galopprennbahn kurzerhand zum CX Kurs umgewandelt und damit es auch nicht langweilig wird, ändert sich der Kurs auch immer wieder etwas.

    Deutschland Cup bedeute auch ein anderes Fahrerfeld in den Lizenzklassen, weil hier mit jedem Rennen Punkte für Startaufstellung der jährlichen DM ausgefahren werden. Aufgrund meiner Vortagesleistung war die Motivation natürlich groß, aber ein realistisches Ziel war Top 15.

    Wie am Tag zuvor in Kaltenkirchen wurde bei der Streckenerkundung mehr Wert auf das abfahren bestimmter Schlüsselstellen gelegt.

    Beim Deutschland Cup erfolgt die Startaufstellung gemäß der ersten acht der Vorjahresgesamtwertung und alle anderen Teilnehmer werden gelost. Wie heißt es so schön: Glück in der Liebe, Pech im Spiel? Also, wieder letzte Startreihe; bei 41 Fahrern. Naja, beim mittlerweile vierten Rennen der Saison schon fast Gewohnheit.

    Mirco 1 DC HH-Horn 2015Der Start war also wieder recht entspannt. Wo soll man auch hinsprinten, wenn 40 Fahrer vor einem sind und nicht in die Füße kommen. Also, wieder die ersten Kurven abwarten und dann angreifen. Angreifen im ersten Streckenabschnitt bedeutete sehr viel laufen, anstatt zu fahren und in dieser Phase konnte ich ca. 10-15 Plätze gut machen.

    Runde für Runde ging es weiter nach vorne, doch die Spitzenfahrer waren außerhalb meiner Reichweite. Am Ende erreichte ich mit Platz 9 sogar eine Top 10 Platzierung, was in Anbetracht der Startaufstellung und der Top 15 Wunschplatzierung mehr als zufriedenstellend ist.

  • Vereinsmeisterschaften 2015

    Vereinsmeisterschaften 2015

    Ergebnis AK Damen
    Platz   Straße EZF Berg RTF       Gesamt
    1 Felicitas 15 15 12 3 42
    2 Esther 12 12 10 8 34
    2 Manuela 12 10 9 12 34
    4 Smilla   9 15   24
    5 Marit       15 15
    6 Paradee       10 10
    7 Maria       9 9
    8 Brigitte       7 7
    9 Ramona       6 6
    10 Monika       5 5
    10 Alexandra       5 5
    12 Katrin       3 3
    12 Anna       3 3

     

    Ergebnis AK Ü50
    Platz   Straße EZF Berg RTF       Gesamt
    1 Viktor 9 15 12 15 42
    2 Thomas G 15   15 7 37
    3 Günter   9 9 12 30
    4 Ullrich 8 10 10 3 28
    5 Norbert 6 8 8 8 24
    6 Wolfgang W 12     6 18
    7 Franky 10     4 14
    8 Joachim   12   1 13
    9 Ulli 7     5 12
    10 Pedro       10 10
    11 Wolfgang M       9 9
    12 Andreas       2 2

     

    Ergebnis AK U50
    Platz   Straße EZF Berg RTF       Gesamt
    1 Niklas 12 12 10   34
    2 Dario 9 15 7 8 32
    3 Jan 15 7 6 1 28
    4 Finn 6 6 15   27
    5 Frederik 5 9 12 1 26
    6 Christian 8 8 8   24
    7 Werner 10 10   1 21
    8 Mirco       15 15
    9 Felix 3 5 5 2 13
    9 Lars 7      6 13
    11 Kai-Uwe       12 12
    12 Hajo       10 10
    13 Jörg S     9    9
    13 Christian T       9 9
    15 Holger   3  4    7
    15 Thomas K       7 7
    17 Ingo       6 6
    18 Bernd   4   1 5
    18 Ragnar 4     1 5
    20 Karsten       4 4
    20 Martin R 1 2   1 4
    22 Christoph       3 3
    23 Dirk 2       2

    Vereinsmeisterschaften 2015: weitere Berichte

  • Vereinsmeisterschaften Einzelzeitfahren 2015

    Vereinsmeisterschaften Einzelzeitfahren 2015

    Da unser ursprünglicher Termin aufgrund einer Sturmwarnung vorsichtshalber abgesagt werden musste, fand die Einzelzeitfahrmeisterschaft dieses Jahr an zwei Terminen statt. So konnten wir möglichst allen Interessierten einen Start ermöglichen.

     Die Wahl der Termine (15.08./ 30.08.) erwies sich dabei als goldrichtig, boten beide doch gute und vergleichbare Wetterbedingungen. Wobei der zweite Termin mit 32 Grad für einzelne Starter schon grenzwertig heiß war. Entschädigt wurden wir an diesem Tag mit reichlich Kuchen von Felicitas.

    Die guten Zeiten sind allerdings nicht alleine auf das Wetter zurückzuführen. Das Niveau im Verein ist in den vergangenen Jahren immer wieder deutlich gestiegen. Sowohl bei den „Alteingesessenen“ als auch durch starke neue Fahrer. Neben vielen persönlichen Bestzeiten durften wir dann auch einen neuen Streckenrekord von Dario bestaunen.

    Ergebnisse s.u. | Fotos siehe Bilder

    Vielen Dank an die vielen Helfer für die Zeitnahme, Streckensicherung und Verpflegung!

    Ergebnis AK Damen
    Platz Name 1. Runde 2. Runde 3. Runde 4. Runde/Ziel AK Punkte
    1 Felicitas 7,23 15,02 22,55 30,55 W 15
    2 Esther 7,44 15,48 24,03 32,24 W 12
    3 Manuela 8,10 16,14 24,26 32,37 W 10
    4 Smilla 8,51 17,47 26,59 36,19 W (Jugend) 9

     

    Ergebnis AK Ü50
    Platz Name 1. Runde 2. Runde 3. Runde 4. Runde/Ziel AK Punkte
    1 Viktor 6,51 13,54 20,57 27,46 Ü50 15
    2 Joachim 7,02 14,07 21,20 28,23 Ü50 12
    3 Ulrich 7,13 14,26 21,37 28,54 Ü50 10
    4 Günter 7,40 15,13 22,36 29,55 Ü50 9
    5 Martin R. 7,41 15,32 23,26 31,17 Ü50 8
    6 Norbert 8,27 17,02 25,40 34,40 Ü50 7

     

    Ergebnis AK U50
    Platz Name 1. Runde 2. Runde 3. Runde 4. Runde/Ziel AK Punkte
    1 Dario 6,00 11,55 17,53 23,46 U50 15
    2 Niklas 6,09 12,16 18,27 24,28 U50 12
    3 Werner 6,19 12,31 18,54 25,10 U50 10
    4 Frederik 6,22 12,47 19,19 25,47 U50 9
    5 Christian B. 6,32 13,04 19,41 26,13 U50 8
    6 Jan 6,31 13,15 19,59 26,36 U50 7
    7 Finn 6,54 13,33 20,14 27,04 U50 6
    8 Felix 7,19 14,47 22,18 29,38 U50 5
    9 Bernd 7,27 14,43 14,37 29,54 U50 4
    10 Holger 7,17 14,49 22,31 30,19 U50 3

     

    Ergebnisse außerhalb der Vereinsmeisterschaften
    Name 1. Runde 2. Runde 3. Runde 4. Runde/Ziel AK
    Fabian 6,25 13,14 keine Zeit 27,41 Gast
    Stefan 6,50 13,35 20,37 27,42 Gast
    Erik 9,07 18,24 27,41 37,17 Gast

    Vereinsmeisterschaften 2015: weitere Berichte

  • Vereinsmeisterschaften Straße 02.06.2015

    Vereinsmeisterschaften Straße 02.06.2015

    Bei bestem Wetter hatten wir eine tolle Beteiligung am Straßenrennen der Vereinsmeisterschaften 2015. Insgesamt 19 Fahrer, drei Fahrerinnen und zwei Gäste nahmen den anspruchsvollen 62 km-Kurs unter die Räder.

    In der neutralisierten Anfahrt nach Hollenstein mussten wir bereits nach zwei Kilometern eine Schrecksekunde erleben, als Michael, einer unserer Gastfahrer, in Heepen zu Fall kam. Es sollte zum Glück die einzige brenzlige Situation bleiben. Für Michael war die Tour damit leider beendet.

    Der Scharfrichter

    Zügig ging es Richtung Bad Salzuflen wo der „scharfe“ Start erfolgte. Aus dem letzten Jahr wussten alle, dass sich bereits im Anstieg nach Hollenstein entscheidende Gruppen bilden werden. Entsprechend flott wurde gefahren. Sofort setzten sich die kletterstarken U50er ab. Werner, Fred, Lars, Finn, Niklas und Christian erreichten als erste die Kuppe. Mit deutlichem Abstand, aber noch in Sichtweite folgte Dario, an dessen Hinterrad sich Jan festgebissen hatte und schließlich Ragnar. Felix musste derweil reißen lassen. Auf der Kuppe angekommen beschleunigte Dario um seine beiden Kletten abzuschütteln und alleine zur Spitzengruppe aufzuschließen. Allerdings gaben beide Verfolger mit Blick auf den starken Süd-West-Wind im lippischen Flachland nicht klein bei. Als wohl bester Rouleur des Vereins hat Dario halt ein gefragtes Hinterrad…

    P6028931Ullrich führte die zweite große Gruppe am Berg an. Dicht auf den Versen waren ihm Viktor, Dirk, Franky und Martin. Wolfgang kämpfte mit etwas Abstand um den Anschluss und konnte ihn– wie auch Ulli – noch im Anstieg herstellen. Kurz hinter den Herren flog Felicitas die Serpentinen hinauf. Esther musste unterdessen bereits auf die Zähne beißen, um den Abstand nicht zu groß werden zu lassen. Wenig später folgte der gut gelaunte Norbert und schließlich Manuela.

    Thomas G fuhr ebenso wie unser zweiter Gastfahrer am Hollenstein zwischen den ersten Gruppen.

    In Brüntorf konnten Dario und Jan den Anschluss an die Spitze wieder herstellen, während Ragnar dem hohen Tempo in der Abfahrt Tribut zollen musste.

    Taktisches Rennen in der Spitzengruppe

    In der nun achtköpfigen Spitzengruppe wollte jetzt keiner mehr die Führung übernehmen. Allenfalls hinter Kurven und vor Ampeln kam etwas Bewegung in die Gruppe. Fred fuhr unermüdlich im Wind, verpasste es aber, bei einem kurzfristigen Vorsprung von einigen Metern eine Attacke durchzuziehen.

    Während es Esther, Manuela und Norbert am Ende des Feldes jetzt etwas ruhiger angehen ließen, fuhr Felicitas immer in Sichtweite der zweiten Gruppe, in der sich mittlerweile auch der zurückgefallene Gastfahrer befand. Ulrich attackierte in dieser Gruppe immer wieder und hielt so das Tempo hoch. Aber wie Fred an der Spitze des Feldes schaffte auch er es nicht, sich entscheidend von seinen Mitstreitern abzusetzen.
    Auch auf dem kurzen aber knackigen Anstieg auf der Billinghauser Str. Richtung Hörste und dem folgenden welligen Gelände bis Oerlinghausen wurde weiter taktiert. Keiner der Spitzenfahrer wagte einen Angriff.

    Etwas weiter hinten im Feld verlor Ulli vor Hörste den Anschluss an die zweite Gruppe und Felicitas konnte zu ihm aufschließen.

    Hinauf nach Gräfinghagen („Popofrische Eier“) schlug Fred an der Spitze stoisch weiter ein hohes Tempo an. Jan folgte auf Position zwei um bei einer eventuellen Attacke der stärkeren Bergfahrer reagieren zu können. Lars zeigte sich zwischendurch vorne, zog aber nicht durch. So fuhr die Gruppe geschlossen in die Abfahrt. Attacken einzelner Fahrer waren in der großen Gruppe jetzt absolut aussichtslos.

    Etwas später musste Ulrich an gleicher Stelle seinen ständigen Attacken in der lippischen Ebene Tribut zollen und ließ etwas reißen.

    Das Finale

    P6028955Fred hielt das Tempo während der gesamten Abfahrt hoch und niemand wollte vor dem Sprint eine Position weiter vorne einnehmen. Vorne galt also: großer Gang rein, Unterlenker und abwarten. Auf Höhe der letzten Kurve war es soweit, das große Rauschen setzte ein. Dario fuhr eine mächtige Attacke, konnte aber seine Verfolger Christian, Lars und Finn nicht abschütteln. Dann zogen Niklas und Werner an Jan und Fred vorbei. Jan sprang hinter den beiden her und fuhr im Sog nach vorne. Im harten Sprint konnte Jan schließlich bei Tempo 69 wenige Meter vor dem Ziel sein Vorderrad an Niklas vorbeischieben. Die Überraschung war perfekt, die Vereinsmeisterschaft hat einen Sprintsieger.

    Wenige Minuten später ließ es sich Thomas G nicht nehmen, seinen jüngeren Begleitern beim finalen Sprint das Hinterrad zu zeigen. Ragnar und Felix mussten sich dem starken Sieger der ü50-Wertung geschlagen geben.

    Auch in der mittlerweile ausgedünnten, zweiten große Gruppe wurde beherzt um jede Position gesprintet. Die besten Beine hatte schließlich Wolfgang, der sich so den zweiten Rang bei den ü50ern vor Franky sicherte. Es folgten Dirk, Viktor und Martin. Ulrich konnte in den Sprint nicht mehr eingreifen.

    P6028962P6028966P6028986

    Als nächste kamen Felicitas und Ulli ins Ziel. Es folgten Esther und Manuela, die das Ziel gemeinsam überquerten. Den Schlussakt setzte der noch immer sichtbar gut gelaunte Norbert, der nach seiner für die Damen geleisteten Führungsarbeit dennoch etwas erschöpft wirkte…

    Platz u50 ü50 Frauen Punkte
    1 Jan Thomas G Felicitas 15
    2 Niklas Wolfgang W Esther + Manuela 12
    3 Werni Franky   10
    4 Dario Viktor   9
    5 Christian Martin   8
    6 Lars Ulrich   7
    7 Finn Ulli   6
    8 Fred Norbert   5
    9 Ragnar     4
    10 Felix     3
    11 Dirk     2

    Vielen Dank an Bernd für die Fotos, Monika und Helmut für die Zielverpflegung und Finn für das alkoholfreie Bier.

    Vereinsmeisterschaften 2015: weitere Berichte