Kategorie: Berichte 2015

  • Vereinsmeisterschaften Berg 10.10.2015

    Vereinsmeisterschaften Berg 10.10.2015

    Bei kühlenTemperaturen, aber schönstem Sonnenschein erfolgte der 3. Lauf der Vereinsmeisterschaften 2015 als Bergausscheidungsfahren am Luisenturm. 17 Fahrer/innen und 2 Gäste haben sich dazu am Fuß des Anstiegs zusammengefunden.

    Für die U50-Klasse wurden 3 Läufe festgelegt – beim 1. alle 9 Starter, beim 2. die besten 5 und beim finalen 3. Lauf nur die beiden Besten aus dem vorherigen Lauf. Bei den 4 Starterinnen in der Damenklasse und 5 Startern bei den Ü50ern entschieden wir uns allerdings für nur einen Lauf auf den Gipfel.

    Die Damen machten den Anfang, und die eigentlich in die Junioren-Klasse gehörende Smilla preschte sofort auf und davon. Bis zur Spitze war sie auch nicht mehr von der hinter ihr liegenden Felicitas einzuholen.

    Die Senioren ließen es dann etwas ruhiger nach dem Start angehen, im untersten Steilstück rieß die Gruppe aber sogleich auseinander. Hier fuhr dann Thomas Giese einen Vorsprung heraus, den er bis zum Gipfel weiter vergrößern konnte und somit seinen Bergmeistertitel vom Vorjahr verteidigen konnte. Oben am Windrad kam dann Viktor mit deutlichem Abstand hinter ihm an, die weiteren Herren hatten dann auch größere Abstände zwischen sich.

    Spannend wurde es dann auch aufgrund der höheren Teilnehmerzahl bei den U50ern. Direkt nach dem Start konnten sich Fred, Finn, Chris und Jan absetzen, am Steilstück wurde Jan dann aber bereits von Dario, Niklas und Jörg eingeholt. Während Niklas und Jörg zu Christian aufschliessen konnten, fuhren Fred und Finn weiter alleine an der Spitze und Fred konnte den 1. Lauf für sich entscheiden. Im oberen Flachstück versuchte Dario dann noch die Lücke zu Chris und Niklas zu schliessen, aber die beiden erkannten dies rechtzeitig und konnten so als 4. und 5. hinter Jörg über die Linie rollen. Auch im 2. Lauf ließen Finn und Frederik dann nichts anbrennen und kamen in dieser Reihenfolge über die Ziellinie. Nach Ihrer Aussage kam ihnen dieser Lauf als der Schwerste vor; Niklas attackierter als Erster, wurde aber von den beiden Erstplatzierten noch abgefangen und folgte am Ziel ganz knapp hinter ihnen auf Platz 3, während Jörg den Schlußsprint dann schon nicht mehr mitfahren brauchte. Chris musste bereits im unteren Drittel des Anstiegs dem hohen Tempo Tribut zollen und ließ sich dann auf den letzten Metern etwas mehr Zeit. Im finalen 3. Lauf riskierte Finn alles in einer frühen Atacke und konnte seinen errungenen Vorsprung zu Fred dann souverän bis zum Gipfel verteidigen, wenngleich Frederick ein paar Mal fast wieder Anschluß gefunden hatte. Der neue und alte Bermeister kommentierte das Finale folgend: „Am Hinterrad von Frederik war’s mir zu schwer – da habe ich attackiert.“ …so, so 😉

    Somit stehen unsere Bergmeister 2015 fest:

    Smilla bei den Damen, Thomas Giese in der Ü50, und Finn in der U50.

    Glückwunsch an die Sieger/in!

    20151010 142336k20151010 142410k20151010 144958k

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Hier dann die vollständigen Platzierungen aller Teilnehmer:

    Platz u50 ü50 Frauen Punkte
    1 Finn Thomas G. Smilla 15
    2 Fred Viktor Felicitas 12
    3 Niklas Ulrich Esther 10
    4 Jörg Günter Manuela 9
    5 Christian Norbert   8
    6 Dario     7
    7 Jan     6
    8 Felix     5
    9 Holger     4

     

    Vereinsmeisterschaften 2015: weitere Berichte

  • Abenteuer Alpenüberquerung

    Abenteuer Alpenüberquerung

    Hallo Michael, herzlich willkommen im Verein und Glückwunsch zur erfolgreichen Alpenüberquerung. Wie bist Du auf die Idee gekommen als Einsteiger eine Alpenüberquerung zu machen?

    Michael:

    Das hatte verschiedene Gründe:
    Im letzten Jahr waren wir auf Gran Canaria im Urlaub, dort war ich sehr angetan von den vielen Rennradfahrern, die dort in den Bergen unterwegs waren. Ich beschloss auch unter die Rennradfahrer zu gehen und dafür das Joggen aufzugeben. Somit bin ich seit dem letzten Jahr Rennrad-Neueinsteiger.

    Bei den Anstiegen im Teutoburger Wald, hatte ich immer das Gefühl, ein kleinerer Gang wäre am Berg hilfreich. Obwohl ich vorne eine Kompaktkurbel (50/34) und hinten eine Kassette 12/28 drauf hatte. Mein Fahrradfachmann Michael von Radstand, Bielefeld sagte mir immer, diese Kompaktkurbel sei für eine Alpenüberquerung ausgelegt und reiche für den Teutoburger Wald allemal aus.

    Da ich jedoch vom Mountainbike kleinere Gänge am Berg gewohnt war, ließ ich mir kurz vor der Alpencross letztendlich am Hinterrad eine andere Kassette montieren (12/32). Damit hatte ich am Berg fast eine 1:1 Übersetzung und alles fiel mir leichter.

    Nachdem ich wider Erwarten mit gestandenen routinierten Rennradfahrern gut mithalten konnte, kam bei mir die spontane Idee mal eine Alpenüberquerung zu machen. Außerdem kannte ich die Alpen gut von vielen Skiurlauben und Wanderungen, hatte sie aber noch nie mit dem Rad erklommen. Rennradfreunde hörten von meiner Idee einen Alpencross zu machen und wählten eine Strecke von Kempten im Allgäu nach Riva am Gardasee in 4 Tagen, 400 km und durchschnittlich 2000 Höhenmeter pro Tag.

     

    Warum genau diese Strecke?

    Michael:

    Diese Strecke haben wir einem Tourenbuch entnommen; als Empfehlung und letztendlich aufgrund von Wettersituationen mussten wir sie spontan modifizieren.

     

    Wie lange hast Du Dich sportlich vorbereitet; gab es ein speziellen Trainingsplan?

    Michael:

    Speziell für die Alpenüberquerung mit dem Rennrad habe ich mich ca. 2 Monate vorbereitet. Allerdings bin ich davor auch immer dem Sport verpflichtet gewesen (Tennis, Fitnessstudio, Spinning, der tägliche Weg mit dem Fahrrad zur Arbeit ,ganzjährig ,16 km pro Tag) und hatte somit eine gewisse Grundfitness. Einen speziellen Trainingsplan hatte ich mir aus dem Internet gezogen (siehe unsere homepage) und das Buch von Tim Böhme, Jochen Haar „Rennrad Training“ war auch sehr hilfreich. Auch die vielen Tipps von Rennradfahrern waren sehr hilfreich. Man empfahl mir an sehr steilen Straßen zu trainieren wie z. B. die Fahrt zum Luisenturm, Borgholzhausen , dann die Fahrt zum Fernmeldeturm Hünenburg in der Nähe von „Zwei Schlingen“. Viele Bergstraßen am Teuto in der Nähe von Bielefeld bin ich mal abgefahren und der Ausritt zum Hermannsdenkmal gehörte zum Pflichtprogramm.

     

    War es so anstrengend wie Du Dir das vorgestellt hast?

    Michael:
    Es war für mich nicht so anstrengend, weil ich eine sehr gute technische Ausstattung hatte („Rentner-Ritzel“ 50/34, hinten 12/32 und ein 7,9 kg leichtes Carbon-Rennrad), über eine gewisse körperliche Grundfitness verfüge und am Berg langsam hochgefahren bin. Die Zeit und Geschwindigkeit spielt für mich keine Rolle, letztendlich wollte ich nur die Tour gesund schaffen und heile oben ankommen.

    Z.B. am Stilfser Joch (26 km , nur berghoch) habe ich den Puls nur auf max. 130 kommen lassen, viele Pausen gemacht und den Gipfel gut erreicht, d.h. ich bin dort nicht wie manch andere, die schneller gefahren sind, total erschöpft angekommen. Auch jeden Tag nach der Tour war ich nie voll ausgepowert, weil ich moderat gefahren bin.

     

    Gab es Überraschungen, irgendetwas mit dem Ihr nicht gerechnet habt?

    Michael:
    Positive Überraschungen gab es: super Wetter, 30 Grad, überwiegend trocken, schneefreie Passstraßen.

    Negative Überraschungen: 2 schwere Motorradunfälle am Hahntennjoch-Pass, Behinderungen durch rasende Motorradfahrer, viel zu viel Verkehr über die Brückentage und am Wochenende, ein tödlicher Radfahrerunfall am Berg von dem wir gehört hatten; einmal im Stand nicht rechtzeitig aus den Klickpedalen rausgekommen , umgekippt und leichte Verletzungen am Bein zugezogen, bei der Bergabfahrt mit hoher Geschwindigkeit ein Insekt ins Auge bekommen mit plötzlicher starker Sehbeeinträchtigung.

     

    Welche Tipps kannst Du Interessierten mitgeben, die das auch einmal probieren wollen?

    Michael:
    Gute technische Ausstattung, Pässe nur an Werktagen fahren (weniger Verkehr), den Berg langsam angehen mit Pulsgurt und die Geschwindigkeit dementsprechend dosieren.

     

    Dein schönstes Erlebnis auf der Tour?

    Michael:
    Das Erreichen des Stilfser Joch-Gipfels ohne Probleme löste Glücksgefühle aus, weil ich dieses am Teuto nicht trainieren konnte und nicht wusste , ob ich das schaffen kann.

     

    Machst Du es noch einmal?

    Michael:
    Ein gewisser Reiz ist da, dieselbe Strecke noch mal zu fahren, weil sie sehr schön war, dann aber nur werktags. Aber eine neue Strecke hätte auch ihren Reiz, es muss auch nicht über die Alpen sein, es könnte auch mal eher eine Langstrecke sein von Norditalien nach Süditalien oder woanders.

     

    Vielen Dank Michael.

     

    Wer noch mehr Eindrücke der Fahrt aufsaugen möchte, besucht am besten die Internetseite von Michael: www.alpencross2015.wordpress.com

    Oder Ihr fachsimpelt einfach bei der nächsten gemeinsamen Radtour bzw. an unserem Stammtisch.

  • Tour de Kärnten 2015

    Tour de Kärnten 2015

     

    Mehr Infos gibt’s direkt auf der Homepage der Tour de Kärnten.

    Etappe 1 – Einzelzeitfahren 21 km | 210 Höhenmeter

    Dienstag, 19. Mai 2015

    Etappe1 EZFTour-Roadbook:

    Die Tour de Kärnten startet mit dem 21 Kilometer langen Einzelzeitfahren – hier wird das erste Gesamtklassement gemacht. Von Ossiach geht es nach Osten bis Feldkirchen und anschließend wieder zurück ins Ziel nach Ossiach.

    Ergebnisse

    Fahrer  Zeit  Gesamt  AK
    Esther   36:24.6  17  10
    Dario  27:14.5  6  2
    Franky   36:26.2  161  46
    Hajo  31:27.5  79  21
    Jan  29:51.7  46  13
    Joachim  31:42.5  83  18
    Jörg  35:28.6 151  41
    Lars  28:36.3  22  8
    Thomas G.  33:48.3  130  35
    Ulli  35:34.7  154  42
    Viktor  31:23.7  78  17

     

    Heute durften wir bei Bilderbuchwetter die erste Etappe fahren.

    Eins vorweg: Nein Esther und Franky sind nicht gemeinsam gefahren! Das muss wahre Liebe sein, so im gleichen Takt zu fahren… Mit dem Ergebnis zeigte sich Esther dann auch sehr glücklich.

    Das Niveau scheint sich bei der Tour de Kärnten insgesamt noch einmal deutlich nach oben entwickelt zu haben. Für Dario reichte es trotzdem für ein Podiumsplatz in der Altersklasse. Seine Zeit hätte in den vergangenen Jahren immer für einen Sieg oder zweiten Gesamtrang gereicht! Überrascht war auch Joachim über die guten Zeiten in seiner Altersklasse. Als er seinen Schnitt sah, war er dann aber auch zufrieden.

    Bei Ulli hat heute alles gepasst. Die Beine waren gut und die Radposition saß. Er hat seine anvisierte Zeit deutlich unterboten. Vielleicht hat der Kaffeestopp beim warmfahren geholfen? Oder waren es die letzten 10 min. chillen am See vor dem Start??

    Jans Ziel war eine Zeit unter 30 min. und Startblock A. Beides ist gelungen. Auch Lars konnte seine Vorjahreszeit erheblich steigern (ja, wir haben technisch aufgerüstet…) und ist entsprechend glücklich mit seiner Platzierung.

    Morgen geht’s dann hügelig weiter. Das Wetter soll noch halten. Drückt uns die Daumen.

     

     

    Etappe 2 – Windische Höhe 92 km | 1.480 Höhenmeter

    Dienstag, 20. Mai 2015

    Etappe2 WindischeHoehe Tour-Roadbook:

    Durch das Krastal über Weissenstein hinauf nach Fresach (knackiger erster Anstieg). Weiter geht es nach Feistritz in Richtung Weißensee, über Zlan und an den Farchten See zur Windischen Höhe. Eine rasante Abfahrt und ein Hochtal bevor es zur letzten Steigung des Tages nach Bad Bleiberg geht.

        Etappe Gesamt
    Fahrer  Zeit Gesamt  AK Zeit Gesamt AK
    Dario 2:56:31.8  43 11 3:23:46.3 31 8
    Lars 2:56:32.3 46 13 3:25:08.6 39 12
    Jan 3:10:43.6 88 27 3:40:35.3 84 25
    Joachim 3:16:28.3 96 20 3:48:10.8 93 20
    Thomas 3:20:24.6 109 26 3:54:12.9 109 26
    Viktor 3:31:46.5 131 35 4:03:10.2 125 34
    Jörg 3:41:44.2 146 40 4:17:12.8 143 39
    Franky 3:41:43.8 145 39 4:18:10.0 146 40
    Hajo 3:49:04.4 154 52 4:20:31.9 150 50
    Ulli 4:05:13.7 162 42 4:40:48.4 159 42

     

    Heute war es fast trocken. Nur auf der Heimfahrt hat es etwas genieselt. Die Straßen waren extrem schlecht, aber es sind alle gut durchgekommen. Später mehr.

     

    Etappe 3 – Dach der Tour 78 km | 1.990 Höhenmeter

    Mittwoch, 21. Mai 2015

    Etappe3 DachderTourTour-Roadbook:

    Noch einmal geht es über den Pass – die Hochrindl ist mit 1.606 Metern das Dach der Tour. Eine spektakuläre Abfahrt mit teilweise 16% Gefälle – hier sind gute Bremsen gefragt. Danach geht es durch schönste Landschaft an der Gurk entlang. In Fuchsgraben fährt man aus dem Wald heraus und geniesst einen schönen Ausblick in das Kärtner Mittelland. Weiter über Steuerberg und St. Ulrich zur Auffahrt nach Buggl in Bach.

    Unsere Meinung:

    Das war 2013 für alle die härteste Etappe. Die „Wand“ von Buggl in Bach fordert die Fahrer zum Etappenziel noch einmal extrem. Und auf dem Hochrindel hat es über Nacht geschneit…

    Wir sind zurück. Das Wetter hat überraschend gut mitgespielt. Schnee lag nur noch auf den Skipisten neben der Straße. Jörg und Hajo sind heute gesundheitsbedingt nicht angetreten. Jan hatte Probleme mit seiner Schaltung und musste alle Berge ohne seinen leichtesten Gang mit 36/24 erklimmen. Die Abfahrt war trocken und entsprechend rasant. Thomas ist eine echte Bergabrasersau…

    Joachim ist heute sicher nicht an seine Grenzen gegangen, so frisch sah er im Ziel aus. Lars konnte einige Plätze gut machen und ist nun die Nummer 1 der Sprintaxen. Jan hat nur 2 Plätze verloren und hält wieder eigenem erwarten den Block B. Thomas macht Boden gut. Haben wir morgen wieder 3 Sprintaxen in Block B? Frank und Viktor haben beide große Sprünge im Klassement machen können und Ulli fährt souverän seinen Stiefel runter.

        Etappe Gesamt
    Fahrer  Zeit Gesamt  AK Zeit Gesamt AK
    Lars 2:47:34.8 34 8 6:12:43.4 34 8
    Dario 2:54:20.8 56 14 6:18:07.1 44 12
    Jan 3:14:08.7 93 30 6:54:44.0 86 26
    Joachim 3:18:47.3 107 24 7:06:58.1 95 20
    Thomas 3:15:02.8 96 20 7:09:15.7 99 22
    Viktor 3:22:54.5 114 28 7:26:04.7 116 30
    Franky 3:40:29.8 132 36 7:58:39.8 135 35
    Ulli 4:16:48.1 145 39 8:57:36.5 145 38

     

     

    Etappe 4 – Wimitzbräu-Runde 92 km | 1.480 Höhenmeter

    Donnerstag, 22. Mai 2015

    Etappe4 Wimitzbraeu

    Roadbook:

    Die Wiitzbräu-Runde ist geprägt durch das Wimitzer Tal, besser bekannt als das Tal der Gesetzlosen. Zuerst fahreten wir durch die „enge Gurk“ auf landschaftlich toller Strecke vorbei am Gurker Dom zum Pisweger Sattel. Von dort weiter auf einer langen, schnellen Abfahrt zur Labestation beim Wimitzerbräu. Weiter in Richtung St. Veit zum Zielort in St. Urban.

     

    Unsere Meinung:

    Die Wettervorhersage hat sich etwas verbessert. Hoffentlich hält es. Das Profil verspricht erneut eine harte Runde. Hauptsache der Ulli versackt nicht an der Labestation beim Wimitzerbräu…

     

    Nass war’s heute. Mit dem Startschuss ging es trotzdem sofort zur Sache. Dario hatte bereits zu diesem Zeitpunkt Mühe der Spitzengruppe zu folgen. Am Ende verliert er heute 4 Positionen, hält sich aber in Block A. Besser lief es erneut für Lars, der mit der Spitzengruppe über die Berge kam. Die schnellen und nassen Abfahrten machten ihm das Rennen heute aber schwer. Jan wollte heute angreifen und möglichst weit vorne über den ersten Berg fahren. In der schnellen Phase nach Startfreigabe konnte er bereits einige direkte Konkurrenten abhängen. Am zweiten Berg musste er die Gruppe aber ziehen lassen. Trotz Reparartur verweigerte sich sein leichtester Gang erneut. Auf den Abfahrten konnte er wieder viel Boden gutmachen und hat sich insgesamt 4 Positionen nach vorne gearbeitet. Thomas behauptet sich in Block B. Er fuhr die heutige Etappe gemeinsam mit Joachim durch. Viktor hatte eine Panne und verlor viel Zeit. Ulli ist am ersten Anstieg erkältungsbedingt ausgestiegen. Er wird vermutlich am Sonntag wieder in das Geschehen eingreifen können. Jörg musste wegen anhaltenden Rückenproblemen die Tour beenden.

     

    Etappe 5 – Bergzeitfahren Feuerberg/ Gerlitze 13 km | 1.250 Höhenmeter

    Freitag, 23. Mai 2015

    Etappe5 BZF

    Roadbook:

    In eigener Regie fahren die Teilnehmer zum Gemeindeamt Steindorf/Bodensdorf. Dort findet der Start für alle Teilnehmer statt. ca. 1.000 Meter zum warm fahren und dann beginnt der knapp 12 Kilometer lange Anstieg mit mehr als 10% durchschnittlicher Steigung. Die Teilnehmer fahren nach der Zieleinkunft in eigener Verantwortung mit dem Fahrrad den Berg hinab und nach Ossiach retour.

     

    Unsere Meinung:

    Hoffentlich sind die Klamotten bis morgen wieder trocken. Es soll erneut schütten. Wenigstens ist die Etappe morgen schnell vorbei. Erste Streckenbesichtigungen haben uns allerdings Schweißperlen auf die Stirn getrieben. Nicht nur wegen der Steigung, sondern vor allem wegen des schlechten Asphalts. Die Abfahrt wird definitv kein Spaß.

    Mal sehen, was geht. Lars verspricht auf jeden Fall: „all out“.

    News vom Briefing:

    Die Strecke wird verkürzt und endet jetzt vorsichthalber knapp unterhalb der Schneefallgrenze. Bleiben trotzdem 10 km Steigung mit über 1.000 Höhenmetern.

     

        Etappe Gesamt
    Fahrer  Zeit Gesamt  AK Zeit Gesamt AK
    Lars 45:03.6 52 11 10:01:43.9 37 9
    Dario 45:47.6 56 12 10:19:11.9 48 12
    Jan 52:17.2 95 29 11:14:08.8 82 24
    Joachim 54:17.3 102 21 11:38:55.9 93 18
    Thomas 54:20.5 103 22 11:40:57.7 95 19
    Viktor 54:03.4 101 20 12:14:43.5 110 27
    Franky 1:06:51.7 139 34 13:03:49.7 123 31
    Ulli 1:16:02.6 146 37      

     

    Für Ulli liegt aufgrund seiner gestrigen Pause noch keine Gesamtzeit vor.

    Heute war es wirklich keine Freude zu fahren. Kalter Dauerregen und eine wolkenverhangene Strecke ab Kehre 2 zehrten an den Kräften. Ein dickes Lob an Anke und Esther die bei diesem Wetter erneut am Start standen und die Sprintaxen unterstützten.

    Unsere Zeiten können sich trotz der widrigen Umstände sehen lassen. Fast alle konnten ein paar Plätze gut machen. Vor allem Viktor zeigte nach seiner gestrigen Enttäuschung (Panne), wie stark er wirklich ist. Auf dem Ergebnistableau könnte man fast ein Mannschaftszeitfahren vermuten, so dicht liegen die Ergebnisse von Viktor, Joachim und Thomas zusammen.

    Dabei ist Joachim wegen des Wetters noch mißmutig in den Tag gestartet. Anke hat ihn aber mit Rockmusik zum Frühstück auf Trapp gebracht. Die Fahrt bergauf hat er sich gut eingeteilt, so dass noch etwas Punch für die letzten Meter übrig waren. Am Ende ist er mit seiner Zeit voll zufrieden.

    Nachdem Teammangerin Esther Ulli gestern noch zum Start überredet hat, konnte er sich heute seine Erkältung „rausfahren“. Die medizinische Versorgung im Ziel hat dann Joachim übernommen (Marillenbrand). Am Start hat dann wieder Esther die Nachsorge (mit Sitzheitzung zum Quartier) übernommen. Einem Start bei der voraussichtlich regenfreien morgigen Etappe steht damit wohl nichts mehr im Wege.

     

    Etappe 6 – Wintersport-Runde 94 km | 1.410 Höhenmeter

    Sonntag, 24. Mai 2015

    Etappe6 WintersportrundeRoadbook:

    Die „Wintersportrunde“ führt uns zunächst durch das Kras- und Drautal zur ersten Steigung des Tages, dem „Glanz“. Der schnellen Abfahrt über das Ostufer des Millstätter See folgt eine lange Gerade bis Radenthein und dann geht es hinauf mit bis zu 13% in den Wintersportort Bad Kleinkirchheim. Die Abfahrt führt die Fahrer hinunter durch die Patergassen bis kurz vor Himmelberg, wo der letzte Anstieg des Tages wartet. Hier geht es noch einmal auf 1.100 Meter hinauf am Skigebiet der Gerlitzen vorbei bis zum bergauf Zielsprint in Arriach – dem Mittelpunkt Kärntens.

    Unsere Meinung:

    Die letzte Chance Plätze gut zu machen. Das wissen natürlich auch für die anderen Teilnehmer. Also gilt es die Position bei teilweise sehr geringen Abständen nach hinten abzusichern. Wir haben alle das Leaderboard genau im Blick und wissen auf welche Startnummern wir uns morgen konzentrieren müssen. Noch einmal Attacke auf einer der schönsten Strecken und bei hoffentllich versöhnlichem Wetter.

     

    Es ist vollbracht. Alle sind heile durchgekommen. Ein bissl Ergebniskorrektur konnte noch betrieben werden. Eindrücke gibt es dann später, jetzt geht es erst einmal zünftig Essen.

        Etappe Gesamt
    Fahrer  Zeit Gesamt  AK Zeit Gesamt AK
    Lars 2:50:08.4 28 5 12:51:52.3 35 8
    Dario 2:56:34.9 38 8 13:15:46.8 48 12
    Jan 3:15:25.9 85 25 14:29:34.7 80 23
    Joachim 3:19:22.3 94 19 14:58:18.2 91 17
    Thomas 3:22:44.4 109 24 15:03:42.1 92 18
    Viktor 3:30:00.6 117 28 15:44:44.1 111 26
    Franky 3:40:46.3 137 35 16:44:36.0 125 31
    Ulli 4:10:30.7 143 39 20:08:06.2 140 36
  • Die Hölle des Nordens – Paris Roubaix 2015

    Die Hölle des Nordens – Paris Roubaix 2015

    Die 170 km Strecke startet in Busigny, also ca. 150 km südlich von Roubaix, wobei die anderen Strecken als Rundkurs in Roubaix am Vèlodrome starten und dort auch wieder enden. So ging es also für Marit und mich am Freitagvormittag ins 550 km entfernte Roubaix. Nach dem Hotel Check In im Herzen von Roubaix folgte dann die Abholung der Startunterlagen am Vèlodrome de Roubaix, wo ein Besuch der „Pavè“ Kneipe ebenso obligatorisch ist, wie ein Blick in das 400 m Vèlodrome, wo das offizielle Ziel der Profis und auch der Hobbyfahrer ist.

    PR2015 2Abends ging es dann noch in eine Pizzeria unweit des Hotels und danach zeitig ins Bett, weil die Nacht ja schon am Samstag um 06:00 enden sollte. Der Samstagmorgen begrüßte Marit und mich zwar noch trocken und mit 10 Grad Außentemperatur, aber der Westwind pfiff schon ordentlich.

    Ebenso, wie in Deutschland, gibt es bei den RTF’s oder vergleichbaren Veranstaltungen in Frankreich, Belgien und den Niederlanden zwar eine offizielle Startzeit, doch wie gewohnt hält sich niemand daran. Im Gegensatz zu Deutschland ist das aber positiv zu betrachten. Die Teilnehmer stehen dort nicht wie wilde Stiere am Start, um ein Ausscheidungsrennen zu fahren, sondern nutzen das Startfenster (7-10 Uhr) voll aus und fahren in eigenen Gruppen irgendwann nach Lust und Laune los.

    Während wir letztes Jahr die ersten 35 km im dichten Nebel fahren durften und dabei nichts von der schönen Gegend Frankreichs sehen konnten, fing es dieses Jahr pünktlich zum Start an zu nieseln und zu regnen. Und genau wie letztes Jahr wurde das Wetter kurz vor erreichen des jeweiligen 1. Pavè besser und es hörte auf zu regnen.

    Marit und ich gingen gemeinsam um 7:30 auf die 71 bzw. 141 km Strecke. Nach ein paar Kilometern gab ich dann Gas, denn ich hatte ja ein paar Kilometer mehr zu absolvieren.
    Zwar formierte sich hinter mir eine kleine Gruppe, wir waren so ca. 6-8 Fahrer, aber Führungsarbeit wurde von fast allen abgelehnt. So beschloss ich dann, so wie im letzten Jahr auch, mein eigenes Tempo durchzuziehen, egal ob Andere folgen konnten, oder nicht.

    Nach 29 km wurde an der ersten Verpflegungsstelle wieder etwas Luft aus den Reifen gelassen, denn der 1. Pavè war nur noch 16 km entfernt.

    PR2015 3Meine bisherigen Windschattenbegleiter fuhren weiter, aber offensichtlich deutlich  langsamer, weil ich nach ca. 7 km wieder aufschließen, bzw. überholen konnte. Im vorherigen Jahr wurde ca. 5 km vor dem 1. Pavè ebenfalls das Tempo etwas gedrosselt, doch diese Jahr wusste ich ja, was mich im Wald von Arenberg (Trouèe d’Arenberg) erwartet, nur eben nicht trocken, sondern nass.

    Was, aus französischer Sichtweise „Pavè“ und „Secteur“ in Realität bedeutet, wird einem spätestens im Wald von Arenberg klar. Mit dem Begriff „Secteur“ sind im Prinzip Streckenabschnitte gemeint, ähnlich wie die „Kehren“ einer Passtrasse. Diese zählen, in diesem Fall, von 28 zu fahrenden Abschnitten herunter. Je nach Strecke darf man also noch die restlichen 7 bzw. 18 oder eben alle 28 „Secteurs“ fahren. Weiterhin kommt noch hinzu, dass diese 500 bis 4.000 m langen Abschnitte mit bis zu 5 Sternen kategorisiert sind. Je mehr Sterne also, desto anspruchsvoller der Abschnitt.

    PR2015 4Mit „Pavè“ bezeichnet der Franzose alte Karrenwege, wo scheinbar jemand auf ca. 2-3 m Breite und eben 500- 4.000 m Länge Findlinge verloren hat und diese, nur durch reine Nutzung, ohne System mal mehr oder weniger in das Erdreich gedrückt wurden. Kurz gesagt, Kopfsteinpflaster der wirklich übelsten Kategorie.

    Nach 46 km erreichte ich also den erste 2,4 km langen 5 Sterne Pavè und ab jetzt sollten auf insgesamt 18 Secteurs weitere 31 km feinstes Kopfsteinpflaster folgen. Wie auch bei den Profis, ist es vorteilhaft, als erster einen Pavè zu befahren, weil jeder Überholvorgang, speziell auf nassen Untergrund, einer Mutprobe gleicht.

    Marit durfte auf ihrer 71 km Strecke ebenfalls nach der ersten Verpflegungsstelle den ersten Secteur unter die Räder nehmen. Direkt nach der Nahrungsaufnahme ging es quasi erst einmal „locker“ los mit 0,5 km und 2 Sternen, doch auch Sie durfte sich im weiteren Verlauf mit 3-4 und auch den 5 Sterne Pavè Carrefour de l’Arbre vergnügen.

    Ganz nebenbei muss auch erwähnt werden, dass es von Secteur zu Secteur immer mehr Spaß macht, über die Pavès zu rumpeln. Speziell bei Rückenwind sind auch mal 40km/h in Unterlenkerhaltung drin, wenn man sich traut.

    PR2015 5Der Mythos von Paris-Roubaix ist eindeutig das „Kopfsteinpflaster“ und wie die Fahrer nach diesem Rennen aussehen. Auch in der RTF-Variante bleibt man, egal bei welchem Wetter, nicht vom Dreck eben dieser Secteurs verschont. Ist es trocken, verstaubt alles und ist es nass verschlammt alles, doch man will es ja so, und das ist eben Teil bei Paris-Roubaix.

    Jeden einzelnen Secteure hier zu beschreiben, würde den Bericht sprengen, wobei „beschreiben“ auch recht schwer fällt. Fakt ist, man muss es mal selbst erlebt haben, um eine Vorstellung zu bekommen, was dort wirklich abgeht. Fernsehübertragungen und Erzählungen spiegeln die Realität nicht wirklich wieder.

    Abgerundet wird die Streckenführung dann mit dem Ziel im Vèlodrome de Roubaix. Hat man also alle auf der Strecke liegenden Secteurs „überlebt“, erfolgt die Einfahrt in das Vèlodrome, wobei die Hobbyfahrer dort keine Extrarunde fahren. Für die „ich habe mich lieb Ecke“ gibt es dann noch eine Finishermedaille und wer keine Berührungsängste hat, kann in den historischen Duschen des Vèlodrome noch eine „warme“ Dusche genießen. Dort ist jeder, sagen wir mal „Umkleidestellplatz“ einem Gewinner gewidmet und die Profis nutzen sicherlich heute noch diese Duschen, weil es einfach der Mythos Paris-Roubaix so verlangt.

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    Abschließend noch einige Zeilen zum Thema Material. Fahren kann man dort natürlich mit allem, was zwei Räder hat. Ob Carbon-, Alu- oder Stahlrahmen, jedes Material ist dort vertreten, ebenso wie tubular oder clincher. Was Sinn macht oder nicht, bleibt halt die Frage. Wir sind dort mit Carbon-Cyclocross und 32er CX-bzw. 28er Rennradpneus bei 3 bzw. 5 Bar gefahren. Zur Sicherheit hatten wir beide je zwei Ersatzschläuche und CO2-Kartuschen dabei. Breitere Reifen und geringerer Luftdruck machen die Pavès etwas „gemütlicher“ und wer noch mehr Komfort möchte, nutzt eine zweite Lage Lenkerband.

    Neben diesen Möglichkeiten der Dämpfung hilft es auch, die Pavès schnell zu passieren. Gut, schnell ist relativ und kostet natürlich auch Kraft, doch dadurch bekommt man nicht jeden Stein einzeln zu spüren. Dieses Jahr war es aufgrund des Windes möglich, einige Pavès mit bis zu 40km/h zu passieren, was richtig geil ist, doch es gab auch Gegenwindpassagen, da war bei 18km/h Schluss mit Lustig und jeder Stein tritt Dir in den Hintern.

    Letztendlich bleibt nun noch zu sagen, dass die Paris-Roubaix Challenge eine wirklich gut organisierte und, mit 20-30 EUR je nach Streckenlänge, bezahlbare Veranstaltung war. Muss man wirklich mal gemacht haben!

    P.S. Nächstes Jahr will Marit dann auch die 140km Strecke in Angriff nehmen, es war ihr dieses Jahr zu wenig Kopfsteinpflaster auf der 71km Strecke!!
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  • Bielefelder Stundenrekord – Zeig was in Dir steckt

    Bielefelder Stundenrekord – Zeig was in Dir steckt

    Der erste Stundenweltrekord von 35,325 km wurde am 11. Mai 1893 von dem Franzosen Henri Desgrange, dem späteren Gründer der Tour de France, in Paris aufgestellt. Aktuell liegt der Rekord der Männer bei 52,491 Kilometern (Rohan Dennis, 08.02.15 in Grenchen). Der Stundenweltrekord der Frauen liegt bei 46,065 Kilometern (Leontien van Moorsel, 01.10.03 in Mexiko-Stadt ).

    Unter den bisherigen Rekordhaltern sind so berühmte Fahrer wie Fausto Coppi, Jacques Anquetil und Eddy Merckx , dessen Rekord immerhin 28 Jahre bestand hatte.

    Nach einer Änderung der Regularien ab dem 15.05.14 zeigen viele aktuelle Profis wieder Interesse an einem Rekordversuch. Unter ihnen z.B. Bradley Wiggins, Fabian Cancellara und Tony Martin. Es dürfte also nur noch eine Frage von kurzer Zeit sein, bis der Rekord erneut verschoben wird.

    Auch wenn wir dieses Jahr nicht mit einem Weltrekordhalter aus Bielefeld rechnen, wir haben einige wirklich schnelle Jungs und Mädels , die in dieser Disziplin beachtliche Leistungen aufstellen können.

    Doch welche Strecke ist für unsere heimischen Radsportler wirklich erreichbar?

    Probieren wir es aus!

    Teilnahmevoraussetzungen

    Du
    • wohnst in Bielefeld
    • oder bist Mitglied in einem Bielefelder Sportverein
    • musst nicht Mitglied in einem Radverein sein
    • kannst auch teilnehmen, wenn Du eine Radsportlizenz hast 
    Dein Rad
    • wird nur mit Muskelkraft betrieben
    • ist kein Liegerad
    Haftung

     

    Wie geht’s?

     

    1. Suche Dir selber eine geeignete Strecke für Deinen persönlichen Rekordversuch
      (Tipp: verkehrsarm, wenig Steigung, wenig Kurven, lieber Kreisverkehre als Kreuzungen, keine Ampeln, guter Straßenbelag).
    2. Fahre eine Stunde lang und messe die zurückgelegte Strecke
      (halte Dich dabei an die Verkehrsregeln und denke zu Deiner Sicherheit an einen Radhelm!).
    3. Deine Leistung muss nicht mit GPS-Daten oder von Zeugen belegt werden. Beweise aber Sportsgeist und melde nur realistische Leistungen.
    4. Reiche Deine persönliche Bestleistung bis zum 15.07.2015 per Mail bei uns ein (sprintax@gmx.de). Deine Mail muss Deinen Namen, Dein Alter, Deine Leistung, das Datum Deiner Leistung und die grobe Streckenführung enthalten.
    5. Wenn Du Deine Leistung noch einmal verbesserst, kannst Du uns jederzeit eine neue Mail schreiben.
    6. Die aktuelle Bestenliste kannst Du ständig hier bei uns auf der Homepage einsehen.
    7. Die beiden besten Männer und Frauen laden wir im Winter 2015/2016 auf die Radrennbahn in Büttgen zu einem Stechen ein. Eine Stunde wird Eins gegen Eins gefahren und die offizielle Rekordstrecke gemessen.
  • Frühjahrspreis Herford

    Frühjahrspreis Herford

    Werner hatte viel Pech, für Ihn war das Rennen bereits nach wenigen hundert Metern unsanft beendet, als in der hektischen Anfangsphase ein Fahrer vor ihm stürzte. Sein heftiger Einschlag in der Herforder Flora bescherte ihm ein Cut und zahlreiche kleine Schnitte im Gesicht. Der zerstörte Helm verhinderte Schlimmeres und auch der zunächst prognostizierte Jochbeinbruch hat sich glücklicherweise nicht bestätigt. Gute Besserung Werni.

    Mehr Glück hatte Christian, der sein erstes Lizenzrennen seit 1991 (damals noch als Junior) bestritt. Er konnte dem Sturz knapp ausweichen. Bereits in der zweiten Runde lösten sich zwei Fahrer vom Feld. Das hohe Anfangstempo sorgte gleich für ein weit auseinandergezogenes Feld. Bis zur sechsten Runde hatte sich das Rennen sortiert. Das Feld mit etwa 50 Fahrern fuhr etwa 20 Sekunden hinter den Ausreißern, weitere 20 Sekunden dahinter folgte das ständig anwachsende Grupetto mit Christian an der Spitze. Außer den Abständen änderte sich an dieser Situation nichts mehr. Die Verfolger wurden nach 18 Runden aus dem Rennen genommen und Christian konnte sich noch den finalen Sprint sichern.

    Rennen der U19

    Jetzt folgte das Rennen der U19, die gemeinsam mit den Senioren 2 und 3 starteten. Gleich die erste sehr scharf gefahrene Runde führte dazu, dass einige Fahrer abgehängt wurden. Finn hielt sich klug unter den ersten 10 Fahrern. In Runde 5 war er mit dabei, als eine Gruppe von 6 Fahrern nochmals das Tempo anzog. Etwa 15 Fahrer konnten das Tempo nicht mitgehen und fielen aus dem Feld. In der folgenden Runde versuchte Finn eine weitere Attacke an der Grünen Straße, aber noch wollte keiner mitfahren. In den folgenden Runden hält er sich im vorderen Teil des nur noch knapp über 30 Fahrer umfassenden Feldes. Zu Beginn der elften Runde führen drei Junioren eine unwiderstehliche Attacke und setzten sich gemeinsam mit einem Senior 2 entscheidend ab. Die letzten beiden Runden ging Finn als Führender des Feldes an. Im Sprint musste er noch 4 Junioren vorbeiziehen lassen und belegte schließlich den 9. Rang und sicherte sich damit die ersten 7 Punkte der Saison.

    Hobby-Klasse

    Zu guter Letzt startete Lars im Hobby-Rennen. Unter den 43 Startern waren auch dieses Jahr wieder einige Teams der Jedermann-Szene vertreten. So z.b. das RadMitte Straßenteam. Extra aus Sachsen-Anhalt angereist hatten sich die Fahrer des Teams offensichtlich viel vorgenommen. Von Beginn machten sie viel Druck, so dass immer mehr Fahrer den Anschluss verloren. In der zweiten Runde setzte sich ein Fahrer von RadMitte ab, Michael Witte (der häufiger an unserem Training teilnimmt) nahm die Verfolgung auf und schloss in der dritten Runde zum Ausreißer auf. Lars fuhr weit vorne im nur noch 20-25 Fahrer starken Feld. Weitere Attacken vom Team RadMitte folgten, in Runde 7 schließlich mit Erfolg. Der Einzelfahrer konnte die beiden Spitzenfahrer aber nicht mehr gefährden. Warum sich bei 40 Sekunden Vorsprung der mitführende RadMitte-Fahrer auf der Zielgeraden umgedreht hat wird wohl sein Geheimnis bleiben. Michael nutzte diese Situation jedenfalls um den Sprint anzuziehen und brachte den Sieg sicher nach Hause. Im Sprint des 22 Mann starken Feldes hielt sich Lars zurück und belegte schließlich den 18. Rang.

    Fotos findet ihr hier.