Kategorie: Berichte

  • Erste Offene Segment-Meisterschaft des RC Sprintax

    Erste Offene Segment-Meisterschaft des RC Sprintax

    Wir hatten 10 Segmente im Umfeld von Bielefeld rausgesucht. 3 x flache Strecken, 3 x Rollerberge unter 5%, 4 x Anstiege über 7%. Die Streckenlängen variieren zwischen 1 km und 9 km. Mit dabei sind auch Klassiker, wie z.B. Luisenturm, Hünenburg, Hollenstein. Bei dieser Auswahl war für jeden etwas dabei, jeder konnte mal seine Stärken ausspielen und mal seine Schwächen spüren.

    Die Gewinner stehen jetzt fest!

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  • Dritte CrossBierChallenge

    Dritte CrossBierChallenge

    Die Sieger des Tages waren:

    Jugend

    1. Konrad
    2. Niels
    3. Lennard

    Frauen

    1. Kathrin Dunkel
    2. Karin Demirtas
    3. Susan Tschirschke

    Männer

    1. Thomas Nickel
    2. Thomas Dunkel
    3. Christoph Scholand

    Herzlichen Glückwunsch!

    crossbierchallange2021 1

    Alle Fotos zur Veranstaltung gibts es in der Bildergalerie zur CrossBierChallenge.

    Und bewegte Bilder gibt es hier:

  • Vereinsmeisterschaften 2021

    Vereinsmeisterschaften 2021

     Herzlichen Glückwunsch an alle Siegerinnen und Sieger.

    Wir bedanken uns bei den Wettermachenden, beim Support-Team und Teilnehmenden für ein spannendes und faires Rennwochenende.
    Klasse, das trotz der teilweise trainingskolledierenden Ötzivorbereitungen ein großes Starterfeld an beiden Tagen dabei war.

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  • Das Sprintaxtraining startet wieder

    Das Sprintaxtraining startet wieder

    Unsere Trainingstreffs finden ab sofort wieder statt. Wir freuen uns nun endlich auch wieder gemeinsam trainieren zu können.

    Dienstags 18 Uhr an der Radrennbahn gibt es die bekannten Formate Renntraining und Sportivo.

    Ausserdem bietet Manu eine „Cappuccinorunde“ an. Wie bei den Sportivos gilt: Gemeinsam starten, gemeinsam ankommen. Der Name verrät es schon, es werden ruhige Feierabendrunden ins Lipperland. Ideal zum Einstieg, zur Regeneration oder zum quatschen…

    Donnerstags 18 Uhr, nach Absprache in unserem Forum, startet das freie Training an der Beckhausstr. im Hof des Fahrradladens Kalküler.

  • Erste Virtuelle Vereinsmeisterschaft

    Erste Virtuelle Vereinsmeisterschaft

    Wir zogen aus genau das zu tun, die Zwift-Vereinsmeisterschaft. In Vorrennen konnten sich alle an das Format gewöhnen und durch kleinere Korrekturen – Sieger bekommen mehr Gewicht, der Letzte weniger – herrschte echte Chancengleichheit. In den Vorrennen hat sich gezeigt, dass dieses Format funktioniert, die Siegerliste ist bunt. Als Strecke haben wir uns für zwei Runden auf dem “2019 UCI WORLDS HARROGATE CIRCUIT” entschieden, eine wellige Strecke ohne schwere Anstiege, bei der es aber dauernd hoch und runter geht. Fair! Nach 5 neutralisierten Minuten erfolgte der Start, das Tempo war sofort hoch. Erste Attacke von Esther, aber es war noch zu früh. Am ersten längeren Anstieg legte Benjamin ein irres Tempo vor. Leider hat sich gezeigt, dass bei ihm die Änderung des Körpergewichts nicht vollständig in der virtuellen Welt angekommen ist und er hat fair vor dem Ziel das Podium passieren lassen. Schade, es sieht so aus als wenn er gut trainiert hat. Im Laufe des Rennens konnte sich eine Dreiergruppe absetzen, Esther, Michael K. und ich. Mir ist es ein paarmal gelungen durch einen hohen Aufwand die ruppigen Attacken der beiden zu egalisieren, und so konnten wir den Vorsprung auf unsere Verfolger um Dario, Dirk und Jan ausbauen. Kurz vor dem Ziel wurde ich dann von den beiden absolut humorlos abgestellt und es gab schnell eine Lücke von mehr als 10 Sekunden, die ich nicht mehr schließen konnte. Esther hat sich dann den Sieg mit einem brutalen Sprint geholt.

    Der Rest kam dann in dieser Reihenfolge rein:

    1. Esther
    2. Michael K.
    3. Werni
    4. Benjamin
    5. Jan
    6. Dirk G.
    7. Dario
    8. Susan
    9. Manuela
    10. Dirk R. (mit technischen Problemen)

    Ich denke das kann man wiederholen…

    zwift01

  • Absage der RTF 2021

    Absage der RTF 2021

    Liebe Radsportlerinnen und Radsportler,

    aufgrund der aktuellen Entwicklung rund um CORONA haben wir uns nun, nach langem Zögern, entschlossen die für den 15.05.2021 geplante RTF AM TEUTO abzusagen.

    Die Verlängerung der Kontaktbeschränkungen, das Verbot von Sport- und Großveranstaltungen, drohende Auflagen und die ungewissen Aussichten auf die nächsten Wochen und Monate machen unseres Erachtens die Organisation und Durchführung einer RTF in einem sicheren, aber auch angenehmen Rahmen unmöglich. Da vor allem die Gesundheit der Sportler und Sportlerinnen sowie der ehrenamtlichen Helfer und Helferinnen oberste Priorität haben sollte, sehen wir keine Alternative zu einer Absage und Verschiebung auf 2022.

    Natürlich stimmt uns diese Entscheidung sehr traurig – aber CORONA lässt uns (mal wieder) leider keine andere Wahl. (mehr …)

  • Der 1 Millionen km – Mann

    Der 1 Millionen km – Mann

     

    Hallo Kai.

    Hallo Werner.

    Jetzt hast Du 1 000 000 km. Hängst du das Rad jetzt an den Nagel?

    Nein. (nicht ganz ernst) Ich muss ja noch die 1 000 000 Meilen voll machen!

    Wirklich? Ist das dein Ziel?

    Das ergibt sich wahrscheinlich eher.

    Du machst also weiter wie bisher?

    Bei gutem Wetter ist das ja ein schöner Sport.

    Die letzten Jahre bist du durchschnittlich mehr als 40 000 km pro Jahr gefahren.

    Genau. Das hat sich so ergeben. Ich wollte die 1 000 000 km voll haben bevor ich 51 bin.

    Wann ist das Ziel 1 000 000 km eigentlich gereift? Das Ziel hat man ja nicht mit 20.

    So richtig habe ich mir das vorgenommen als ich bei 860 000 km war.

    Klingt ganz cool.

    Man weiß ja nie so genau was passiert und wie die Gesundheit mitspielt.

    Du hattest aber meistens Glück, oder?

    Ja, ich hatte einmal das Schlüsselbein gebrochen und bin einen Monat ausgefallen, ansonsten war ich immer gesund.

    Was war passiert?

    Das ist bei dem Nachtkriterium „Fahrt in den Mai“ in Löhne 1997 passiert. Da bin ich gestürzt.

    Kai, Spaß haben wir alle am Radsport. Ich persönlich kenne Jahre mit 20 000 km. Da hatte ich schon das Gefühl ich sitze dauernd auf dem Rad. Du machst das doppelte davon. Ich kann mich an eine 150 km RTF erinnern bei der du angefahren bist, und nach 10 min im Ziel „musstest“ du schon wieder los. Macht dir das echt immer Freude?

    Naja, ich wollte ja nach Hause. Das macht man dann ganz locker. Man muss halt auch mal ruhig fahren.

    Trotzdem fährst du im Schnitt 120 km am Tag. Das ist mehr als ein Profi. Wenn man bedenkt das du im Winter auch mal weniger fährst, sind das im Sommer im Schnitt 150-160 km pro Tag.

    Ja, im Sommer habe ich Monate mit 4500 km.

    300 km sind für dich ein langer Sonntag?

    Letztes Jahr bin ich 6-mal über 300 km gefahren. Das war aber auch eine Ausnahme.

    Was mir auch immer auffällt, du scheinst in ganz Deutschland bekannt zu sein. Häufig hört man „Wer kennt den nicht!“ Wie machst du das?

    Naja, ich bin schon lange dabei, bin schon überall gefahren, war schon in der Tour, eventuell durch Radsportreisen „Quäldich“. Bekannt wie ein bunter Hund (lacht!).

    Genau, bekannt wie ein bunter Hund.

    Das ist aber auch hart erarbeitet. 2006 habe ich den Bernd Honertz (Ötztaler-Sieger 2016) bei Alb Extrem in der schwäbischen Alb kennen gelernt. Der hat dann meinen damaligen Heimatverein Korbach kontaktiert, um ein schlagkräftiges Team für den Ötztaler aufzustellen. Wir haben dann 2006 den zweiten Platz in der Teamwertung gemacht und dann im Anschluss haben wir 4- oder 5-mal die Teamwertung gewonnen.

    Wer war in dem Team?

    Bernd Honertz, Erwin Hickl, Peter Brommler und 6 bis 7 weitere. In den Jahren habe ich viele Topleute aus der Marathonszene wie Werner Weiß kennen gelernt. Ich stand auch mehrfach bei der TransAlp auf dem Treppchen. 

    Du bist auch bei den nicht ganz so schnellen Leuten sehr bekannt. 

    Ich fahr auch gerne spazieren. Dann lernt man viele Leute kennen.

    Was war eigentlich deine längste Distanz die du je gefahren bist?

    Das waren 700 km bei der 24 Stunden Veranstaltung in Sulingen.

    War das in einer Staffel?

    Nee, als Einzelstarter. Das war eine Art RTF, wir sind dann mit 4 Leuten gefahren. Das waren verschiedene Runden, einmal 160 km, 120 km und dann eine 42 km Runde die wir 10-mal gefahren sind. Wir haben insgesamt 3 Stunden Pause gemacht, auf der Strecke war das ein Schnitt von gut 33 km/h. Auf den ersten 160 km hatten wir einen Schnitt von 39 km/h. Da haben sich aber viele übernommen. Nachts sind wir dann langsamer gefahren.

    Besonders erfolgreich bist du bei sehr schweren Rennen. Auf welches Ergebnis bist du am meisten stolz?  

    Auf die erste TransAlp 2009 mit Peter Brommler. Wir waren gesamt 6. und bei den Herren 4. Das war das Härteste was ich je gefahren bin. Die anderen Jahre waren nicht mehr so hart. Und natürlich der 12. und der 13. Platz beim Ötztaler.

     Was ist deine Bestzeit?

    7:21. im Jahr 2012. Da sind in der Abfahrt zwei Leute wieder aufgefahren. Sonst wäre das ein 11 Platz gewesen.

    Abfahrt ist nicht deine Stärke?

    Nein, aber ob 11. oder 13. spielt keine große Rolle.

    Hast du noch ein sportliches Ziel?

    Nee, eigentlich nicht. Einfach nur Spaß haben.

    Du musst niemanden mehr was beweisen, wenn du keinen Bock hast machst du locker und offene Rechnungen hast du nicht mehr.

    Genau.

    Kai, du bist ein außerordentlicher Spezialist. Herausragend im Hochgebirge, fällt es dir im Flachen in der Regel schwerer. Stört dich diese Spezialisierung, oder bist du eher stolz auf die Bergerfolge?

    Naja, ich war früher auch im Flachen schneller. Ich war auch schon bei der HEW Cyclassics in einer 5 Mann Fluchtgruppe. Ich habe in den Jahren aber immer mehr abgenommen, eventuell fehlt ein bisschen Krafttraining. In den 90er Jahren gab es bei den Radtouristiken auch Zeitfahrwertungen. Es gab flache Zeitfahren und Bergzeitfahren. Es gab dafür Punkte. Die 15 Besten aus Norddeutschland und aus Süddeutschland wurden dann zum Finale eingeladen. Im Bundesfinale bin ich dann einmal 8. und einmal 12. geworden.

    Du bist früher auch Rundstreckenrennen gefahren. 

    Ja, mein schnellstes Rennen war in Lengerich ein 45er Schnitt. Da war ich noch jung (lacht).

    Kai, mir scheint es immer so als wirst du nie müde. Du fährst den 10. Berg wie den Ersten hoch. Stimmt das?

    Ja, ich bin ein Diesel. Das ist wohl eine gute Grundausdauer.

    Ja, sonst schafft man auch keine 40 000 km pro Jahr.

    Genau. Ich regeneriere auch sehr gut.

    Hast Du ein sportliches Vorbild?

    Gianni Bugno. Der hat den Giro gewonnen, war 1990/91 Doppelweltmeister, Italiener.

    Armstrong oder Ullrich?

    Ullrich. Ich bewundere auch Davide Rebellin. Der ist sogar immer noch als Profi unterwegs. Den habe ich auch persönlich getroffen. Der ist auch so ein Dauerläufer. Ich mag auch Simon Geschke, der ist auch Berliner. Auch die jungen Wilden von Bora finde ich gut.

    Du bist ja nicht nur auf dem Rad exzellent, du bist auch als Monteur exzellent. Macht dir schrauben so viel Spaß wie fahren?

    Ja, schon. Ich fahre gerne auf Rädern die ich selbst aufgebaut habe. Dann ist man auch auf niemanden angewiesen.

    Genau. Ich muss ja ständig zu dir fahren.

    (lacht)

    Wie viele Räder hast du eigentlich?

    Aktuell 13.

    Wie entscheidest Du mit welchem du fährst?

    Da gibt es keine bestimmte Regel. Die fahren alle gleich.

     Alle Campa.

    Genau.

    Alle Rekord?

    Genau. Aber die meisten noch 10-fach.

    Du brauchst ja nicht so viele Gänge, fährst ja eh alles auf dem großen Blatt.

    Ich habe mir jetzt das Kurbeln angewöhnt und fahre auch auf dem kleinen Blatt.

    Kai, ich bedanke mich für das Gespräch.

    Gern geschehen.