Autor: Susan

  • Transalp 2007 – Rückblick

    Ich erinnere mich noch ganz genau, mit welch einer Spannung ich letztes Jahr Bettina und Jens bei der Transalp verfolgt habe. Vielleicht ein kurzer Satz einleitend zu mir, ich gehöre zur legendären Lemgoer Trainingsgruppe, die sich an der Lipperlandhalle trifft.

    Eigentlich stand für Bettina und Jens schnell fest, dass das ganze ein einmaliges Highlight sein sollte. Mir ist noch der Abend in Gedanken, an dem wir zusammen den Film über den Transalp 2006 Rückblick geschaut haben. Trotz aller Dementis sagte das Funkeln in den Augen der beiden etwas anderes. Irgendwann einigen Wochen später, es war mittlerweile Herbst und beide fuhren schon ihre Cross-Saison, war es dann soweit: „Wir machen es noch einmal!“ Die ungebrochene Vorfreude war Jens dabei im Gesicht zu sehen.

    Der offizielle Anmeldestart kam und ehe im frühen Winter unser Team einen Zugang zur Anmeldeseite im Internet bekommen konnte, waren alle Plätze ausgebucht. Nach der Überwindung des ersten kleinen Schocks war schnell die Entscheidung herbeigeführt, doch noch den Weg über die Nachmeldelisten zu gehen. Ein aussichtsloser Platz in der Nachmeldeliste dämpfte erneut die Aussichten.

    Dann kam der einen Sonntag. Es war ein sonniger Spätwinter-Morgen im Februar. Zu dritt warteten wir an der Lipperlandhalle auf Jens und Bettina. Als beide um die Ecke bogen, dachte ich nur: „merkwürdig, die guten Sommerräder im Winter“. Nach einer kurzen Begrüßung klärte sich alles: es lag ein Brief von der Jeantex-TOUR-Transalp im Briefkasten und das inklusive zweier Startplätzen. Mit dieser freudigen Nachricht ging es auf die sonntägliche Trainingsrunde (nebenbei angemerkt: ich war bis zu dem Tage noch nie im Wintertraining im welligen Extertal unterwegs…)

  • Transalp 2007 – Kommentar

    Nach einer Woche und 850 Kilometer in den Alpen mit steilen Pässen, rasenden Abfahrten, sonnigen Alpenpanoramen, schneebedeckten Passhöhen, Stunden der absoluten Freude am Rennradfahren, aber auch Stunden der Qual und körperlichen Grenzbelastung ist die diesjährige Transalp bereits Geschichte …

     

     

    Hallo Leute,

    zunächst einmal möchten wir uns bei Ingo und Markus für die tolle Berichterstattung und Aufbereitung bedanken. Das war eine wirklich lesenswerte und spannend beschriebene Transalp.

    Die Tour-Transalp ist ein zum fünften mal ausgetragenes Radrennen über die Alpen, welches als Teamwettbewerb (immer 2) ausgetragen wird.

    Wie einige von euch wissen, waren Bettina und ich zum zweiten mal nach 2006 dabei.

    Die Organisation war auch dieses Mal hervorragend. Taschentransport, Verpflegung vor Ort und unterwegs sowie die Streckensicherung haben perfekt funktioniert. Bettina und ich haben uns für die Camp-Übernachtung entschieden. Das ist immer sehr lustig. Jede Nacht ein anderer Bett-Nachbar und die Geräusch-Kulisse……..
    Naja mit Ohropax -> kein Problem. Allerdings war die morgendliche Schlange vorm Klo manchmal etwas nervig.

    Wir haben schnell festgestellt, dass im Vergleich zum letzten Jahr viel härter gefahren wurde und das Niveau der Teilnehmer deutlich angestiegen ist. Nicht nur das Niveau der Teilnehmer sondern auch die Materialschlacht haben nochmals zugenommen. So viel Kohle(fasern) haben wir selten auf einer Veranstaltung gesehen. Auch der Anteil an SRM – Messkurbeln war gigantisch.

    Nach dem Start gab’s meist eine Neutralisationsphase. Die war schneller als so manche RTF (ab 40 KM/h aufwärts). Schön, dass bald der erste Berg kam. Da wurde so manche Heißkiste wieder abgehängt. Am Berg muss sowieso jeder sein Tempo fahren.

    Leider kam für mich in dieser Woche auch die Erkenntnis, dass ich der schwächere der beiden Teampartner war. Bettina fuhr die steilen Dinger hoch, als hätte sie ’nen Motor drin. Nach ein bisschen Quälerei am Anfang, kam meine Form doch noch zurück und wir konnten hinten raus noch einmal angreifen. So hat’s noch für Platz 20 bei den Mixed gereicht.

    Alles in allem eine geile Veranstaltung, mit super Bergpanoramen und pfeilschnellen Abfahrten.

    Das wichtigste für uns : keinen Sturz, keine Panne und keinen Regen.

    Viele Grüße
    Jens + Bettina

    Transalp 2007 Transalp 2007
    Transalp 2007 Transalp 2007
  • Wiedenbrücker Nacht 2007

    Von Jens Lambracht

    Jessica hat im Rahmen des o.g. Radrennens am 14.07.2007 das U-13 Rennen bestritten. Die hatten für das Elitefeld richtig gute Leute am Start. Team Telekom, Milram, Team Sparkasse, Miram Continental, Lamonta und Heinz van Heiden mit Malte Urban und Finn Heitman.

    In einem starken Fahrerfeld mit 7 Jungs und 3 Mädels gings pünktlich um 18.30 Uhr
    auf die 12 Runden-Distanz.
    Der Kurs ist direkt in der Innenstadt mit sehr vielen Kurven, teils mit Kopfsteinpflaster, sehr anspruchsvoll. Die Spezialisten treten natürlich hinter jeder Kurve volles Rohr an, dadurch hatte sie als Triathletin es zunächst schwer dem hohen Tempo zu folgen. Anfangs der 2. Runde entstand bereits ein kleine Lücke. Doch man darf Jessicas Kampfgeist und ihre grandiosen Zeitfahrqualitäten nicht unterschätzen. Jessica hat einfach ihr gleichmäßiges Tempo durchgezogen.
    Am Ende konnte sie dann noch 2 Fahrer überholen und sich über einen tollern 8. Platz ( 2. Mädchen) freuen. Schön, das Jessica bei fast jeder Runde vom Sprecher (Henning Tonn) mit Vereinszugehörigkeit genannt worden ist.

    Wiedenbrücker Nacht
    Wiedenbrücker Nacht
  • Bodensee-Radmarathon 2007

    von Dario Wildmann

    Im Frühjahr 2007 reifte bei Helmut & Monika der Gedanke im September den Bodensee-Radmarathon mitzufahren. Monika wollte sich mit der Bronze-Tour über 80 km „anfreunden“ und Helmut hatte sogleich die Gold-Tour mit bescheidenen 220 km im Auge.
    Ende Juni entschieden sich dann noch Wolfgang und ich dazu ebenso die Gold-Runde zu fahren und meldeten uns dann auch sogleich übers Internet an. Sinnigerweise haben wir alle mit der Teilnahme dieser Veranstaltung einen kleinen Urlaub in der Bodenseeregion verbunden – dort gibt es ja genug zu „erfahren“. Helmut & Monika haben ihr Quartier dann in Meersburg bezogen, von wo aus sie auch direkt starten konnten. Zur Erklärung sei vermerkt, dass beim Bodenseemarathon 6 Startorte um den See herum verteilt sind, die natürlich auch zugleich Kontroll- und Pausenstelle sind (siehe auch Streckenplan gefahren wurde im Uhrzeigersinn).

    Wolfgang und ich hatten unsere Unterkunft in Wasserburg (Nähe Lindau) und sind deshalb von Schlachters aus gestartet. Morgens um 07:00 Uhr ging es dann bei
    Sonnenschein und kühlen 8°C los – zumindest für Monika & Helmut. Wolfgang und ich sind etwas später losgefahren und waren dann auch erst um kurz nach 08:00 an unserem Startort. Aber die Startunterlagen konnte man ja zum Glück schon am Vorabend abholen, so dass morgens kein Schlange stehen angesagt war.
    Die gesamte Strecke war dann sehr schön zu fahren; sie war angelehnt an den Bodensee-Rundradweg, allerdings wurden die Schotterpassagen ersetzt durch zügig zu fahrende Straßenabschnitte. Die über 3000 Starter verteilten sich auf so einer langen Strecke mit 6 Startpunkten natürlich erwartungsgemäß ein wenig. In den Vorjahren sollten es doch entschieden mehr Teilnehmer gewesen sein, vielleicht lag es diesmal an den im Vorfeld schlechten Wetterprognosen. Dennoch fand man immer ein paar „Mitfahrer“. Landschaftlich gab es dauerhaft was zu sehen; der südliche Streckenabschnitt hatte überwiegend Seeblick, der nördliche Streckenteil lief mehr durchs leicht hügelige Hinterland. Knapp 900 Höhenmeter waren für die 220er-Runde angegeben, also zumindest vom Höhenprofil her nicht „sehr anspruchsvoll“. Der ernsthafteste Anstieg war etwas ungünstig direkt nach der Fährüberfahrt von Konstanz nach Meersburg. Mit auf der Überfahrt ausgekühlten Beinen ging es ziemlich direkt in eine ca. 15%ige-Steigung. Gerade dort ließ auch der Asphalt zu wünschen übrig. Hier wurde eigentlich jeder aus dem Sattel gezwungen, und auch der/die ein oder andere ganz vom Rad herunter (wie war das noch mit dem Lieben und dem Schieben…?). Was soll’s, oben angekommen standen auch gleich die netten Fotografen um gleich festzuhalten wie verspannt die Gesichtszüge denn so geworden sind. Ein paar Meter weiter war es dann für Monika und Helmut auch schon geschafft – Zieleinlauf!

    Bodensee 2007

    Hierbei sei lobend erwähnt, dass Monika (die erst seit Anfang dieses Jahres regelmäßig auf dem Rennrad sitzt) ihre ursprünglich anvisierte Bronze-Tour in die 150 km – Silber-Tour gewandelt hat. Wolfgang und ich haben den Berg von Meersburg dann erstmal mit einem leckeren Stück Kuchen „verdaut“ und spulten dann auch noch den Rest bis Schlachters weg. Im Ziel gab’s dann zur Belohnung für alle eine Medaille in der „Tour-Farbe“ und wer wollte nahm sich noch ein Trikot dazu.

    Alles in allem auf jeden Fall eine schöne Veranstaltung. Anbei dann noch ein paar Impressionen der Fahrt und aus der Region. Leider kann ich keine „aktiven“ Fotos von Monika & Helmut bieten (ob’s wohl daran liegt, dass am Südufer ein Fotograf umgefahren worden ist…?).

     

    Bodensee 2007
     Bodensee 2007
     Bodensee 2007
  • Querfeldein Deutschland-Cup 24.10.2007

    Von Jens Lambracht

    Bettina und ich sind am Sonntag, den 21.10 beim Querfeldein D-Cup in Lohne gestartet. Bei sehr gutem Wetter hatten wir wieder mal richtig Spaß. Im Rennen der „Senioren“ standen 58 Fahrer aus ganz Deutschland am Start. Hier wird mittlerweile unglaublich schnell gefahren. Nach gutem Start habe ich in den ersten 1-2 Runden etwas überpace’t und musste Tempo rausnehmen. Während der nächsten Runden ging es jedoch wieder besser, sodass ich nach einigen Zweikämpfen einen guten 28. Platz erreichen konnte. Bettina konnte sich im Frauenrennen einen hervorragenden 7. Platz sichern. Der Rückstand zu Platz 5 war im Sekundenbereich. Bettina dachte, es wäre noch eine weitere Runde zu fahren und wollte auf dieser ihre Konkurrentinnen überholen —-> zu spät. Trotzdem, auf Augenhöhe mit gestandenen Crosserinnen, da kann man nur gratulieren! Zwei Wochen zuvor bin ich beim „Weser-Ems-Cup“ in Engter gestartet. Auch hier hatten wir super Wetter. Wie immer sind beim 1. Lauf alle heiß wie Frittenfett. Für mich war es das erste Lizenzrennen im Rad-Cross. Und ich muss sagen, die sind alle sauschnell. Nachdem ich nach einigen Positionskämpfen auf Platz 16 lag, habe ich mich leider in den letzten beiden Runden in den Sand gelegt —- die Konzentration ließ nach. Am Ende war ich mit Platz 18 sehr zufrieden.

    Querfeldein
    Querfeldein Querfeldein
  • Querfeldein Deutschland-Cup 14.11.2007

    Von Jens Lambracht

    Jessica, Bettina und ich sind weiterhin im „Weser Ems Cup“ unterwegs.
    Wie Ihr lesen konntet sind wir ja ganz gut in die Cross-Saison gestartet.
    Es gab weitere Rennen in Hannover (City Cross), Herford (WEC) und Cloppenburg (WEC).
    In Hannover konnte Bettina in einem erlesenen Starterfeld einen hervorragenden 6. Platz herausfahren.
    Bei mir lief es hier leider nicht so toll. Da ich nach überfahren einer Bordsteinkante Reifen- und Felgenschaden hatte, musste ich das Rennen leider aufgeben. Bereits kurz nach dem Start blieb ich an einer Streckenbegrenzung hängen, und musste von ganz hinten eine Aufholjagd starten.
    In Herford sind ja einige von uns zur Strecke gekommen um anzufeuern, vielen Dank. Wir konnten es wahrlich gebrauchen, denn die Streckenbedingungen waren grausam. Es hatte Tage zuvor geregnet. Jessicas erstes Cross-Rennen der Saison wurde mit Platz 8 belohnt. Sie hat sich tapfer unter den ganzen Jungs geschlagen. Es war zudem ihr erstes U 15 Rennen überhaupt. Bei Bettina gab’s Platz 2 zu verzeichnen. Ich bin mit Platz 15 auch ganz zufrieden. Leider hatte sich meine Kette zwischen Rahmen und Tretlager verklemmt und somit habe ich 5 Plätze verloren. Tja, Pech. Nach dem Rennen saßen wir noch mit den angereisten Sprintaxianern an der Kaffee- und Kuchen Theke.
    Letzten Sonntag gab’s dann das nächste Rennen in Cloppenburg. Durch den vielen Regen fanden wir grausige Streckenbedingungen vor – also Cross-Sport vom feinsten. Es gab viele Wurzeln und tiefes Geläuf. Nirgends rollte es so richtig gut.
    Jessica fuhr im U 15-Rennen wieder super stark, und holte Platz 6. Bettina lieferte sich einen spannenden Zweikampf mit Daniela Bargold, den sie aber leider verlor. Dennoch zum zweiten mal Platz 2 im ersten Lizenzjahr —> Respekt. Das gibt wieder entscheidende Punkte.
    Bei mir gab’s nach relativ schlechtem Start auch noch 3 Baumkontakte. Der schwer zu fahrende Kurs lag mit nicht besonders. Trotzdem habe ich mit Platz 10 meine bisher beste Saisonplatzierung herausgefahren.
    Ich hoffe in den nächsten Rennen geht noch was. Es gibt außerdem noch Videos und Bilder sowie weitere Infos auf www.radsport-weser-ems.de

    Querfeldein
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