Autor: Susan

  • Transalp 2007 – 3. Etappe

    26.06.2007

    3. Etappe: Ischgl – Naturns
    Gesamtlänge: 158,20 km
    Höhenmeter: 2852 Hm
    Pässe: Tobadill (1152); Reschenpass (1553); Vinschgauer Höhenstrasse (1583)

    > Streckenverlauf

    Ein erster Blick am Morgen aus dem Transalp-Camp heraus, lies manch einen seinen Augen nicht trauen. Über Nacht hat es in den höheren Lagen rund um den Etappenort Ischgl herum geschneit. Landschaftlich natürlich idyllische Ausblicke.

    Gegen 09:00 Uhr am Start herrschten immer noch frische 8°C. Die Wettervorhersage für den heutigen Tag verspricht den Durchzug einer Kaltfront, die vereinzelt von Regenschauern begleitet werden kann.

    In diesem Zusammenhang erinnere ich mich an ein Gespräch letzte Woche mit Jens in bezug auf die Radkleidung: „nur gut, dass unser Crosseinteiler noch rechtzeitig verfügbar war, den pack‘ ich vorsichtshalber mal mit ein, falls es etwas frischer werden sollte“. Ob der Crosseinteiler heute wirklich zum Einsatz gekommen ist, bleibt fraglich, denn den 8°C am Start stehen trotz allem sonnige Phasen mit bis zu 25°C gegenüber.

    Die heutige Etappe über 158 km führt von Österreich über eine Schleife durch die Schweiz nach Italien mit Ziel in Naturns. Die 20 Kilometer lange neutralisierte Startphase reicht heute bis direkt an den Fuß des Tobadills, einer vergleichsweise leichten Bergüberquerung.

    Nach dem Verlassen des Paznauntal geht es von Landeck über Prutz, Tösens und Pfunds vorbei an der ersten Verpflegung zum Reschenpass. Nach der Querung dieser bereits aus der Römerzeit bekannten Straße führt die Route über Schluderns und die Vinschgauer Höhenstraße direkt zum Ziel der heutigen Etappe ins sommerlich, sonnige Naturns.

    Eine sehr zügig gefahren Etappe kann Bettina und Jens erneut nicht aus der Ruhe bringen. Einzig eine übergesprungene Sehne im Knie von Jens verhinderte heute eine bessere Platzierung der beiden. Eine auf der ersten Blick eher mittelschwere Etappe, erweist sich aufgrund ihrer Länge dann doch als recht kräfteraubend. Da bleibt es abzuwarten, wie die einzelnen Teams diese Belastung vor der morgigen Königsetappe wegstecken können. Wer unser Team und seine Stärken kennt, darf auf die morgige Etappe gespannt sein!

    Auf der heutigen sms-Pressekonferenz jedenfalls schaut der Ausblick auf morgen wie folgt aus: „Morgen wird es wohl eine Quälerei!“

    Zur Etappe selbst lies das Team folgendes verlauten: „Das war eine super schwere Etappe. Die Beine waren bei uns beiden zwar ganz gut, aber bei mir sprang eine Sehne im Knie über. Dadurch leider 2 Plätze verloren.“

    Ergebnis 3. Etappe + Gesamtklassement

    Platz   Team   Etappen-
      zeit
      Gesamt-
      zeit
    Kat-
    Rang
      1   Martins Fahrradshop / Simplon      5:04.06,7   13:43.17,7   1
      …   …   …   …   …
      17   Guylaine      5:48.09,5   15:24.43,2   15
      18   Hellas Triathlon      5:48.17,9   15:45.10,6   19
      19   Mtv Aurich      5:50.16,2   16:08.13,2   23
      20   Rsv Forchheim      5:50.24,8   15:38.26,1   18
      21   Team Blau      5:51.34,4   16:09.55,4   24
      22   Fireweed      6:00.27,3   16:02.31,8   20
      23   Sicilia-Bike.De 2      6:00.52,7   16:07.24,7   22
      24   Arriva      6:02.49,5   16:21.05,2   26
      25   Rhein-Eder-Express      6:02.58,6   16:25.56,5   27
      26   Sprintax-Alpecin      6:04.29,0   16:13.48,9   25
      27   Ssg Bensheim/Schmerz Adelt      6:04.31,7   16:29.22,6   29
      28   Team Wolfsburg      6:08.34,0   16:05.43,4   21
      29   Fruchtpartner      6:09.10,9   17:22.58,3   36
      30   Team Klose & Albers      6:11.21,9   16:48.41,5   32
      …   …   …   …   …
      81   Velo Team Sonsbecker Schweiz      9:00.00,0   22:13.52,7   81
  • Transalp 2007 – 2. Etappe

    25.06.2007

    2. Etappe: Imst – Ischgl

    Gesamtlänge: 146,73 km
    Höhenmeter: 3195 Hm
    Pässe: Arlbergpass (1895); Bieler Höhe (2037)

    > Streckenverlauf

    Die erholsame Nacht endet am heutigen Tag der zweite Etappe recht früh. Um 09:00 Uhr fällt der Startschuss zur 2. Etappe, die sowohl die zweit längste als auch die diejenige mit den zweit-meisten Höhenmeter ist. Die Highlights auf den 147 sind kurz zusammengefasst: Arlbergpass (1895 m) und Bielerhöhe (2037 m).

    Der blaue Himmel morgens am Start wird von vielen noch mit einer gewissen Skepsis hingenommen. Die Wettervorhersage läßt Regenschauer erwarten.

    Nach 20 neutralisiert gefahrenen Kilometern führt die Strecke über Pettnau in einer Schleife nach St. Anton. Direkt aus St. Anton heraus eröffnet sich das Panorama des Arlbergpasses. In wenigen, aber weiten Kehren, zum Teil schnurgerade, klettert die Straße mit 13% steil zur Passhöhe hinauf. Von der Verpflegung auf der Passhöhe geht in die lange Abfahrt nach Vorarlberg.

    Vorbei an der zwei Verpflegung beginnt bei Gaschunn der harte Aufstieg über die Silvretta-Hochalpstraße hinauf zur Bielerhöhe (2037 m). In 30 Kehren windet sich unser Team die 992 Höhenmeter hinauf. Entgegen der Wettervorhersage vom Morgen bleibt es trocken. So haben Bettina und Jens vielleicht doch die eine oder andere traumhafte Impression mit von der Bielerhöhe mitgenommen und können uns später davon berichten. Über das noch vielen bekannte Galtür führt die Abfahrt direkt in den Wintersportort Ischgl, dem heutigen Etappenziel.

    Gezeichnet von den beiden harten Pässen, aber dennoch in einer mehr oder weniger wünschenswerten Verfassung erreichen beide das Ziel nach 05:59 h. Statistisch gesehen, bestätigt dieses Ergebnis die Vortagesplatzierung. Im Gesamtklassement haben die beiden Pässe jedoch zu kleineren Verschiebungen geführt, unser Team Sprintax Alpecin kann aber seinen Platz behaupten.

    Heute ist eine schnelle Regeneration wichtiger denn je. Morgen wartet die streckenmäßig längste Etappe der diesjährigen Transalp mit einem mittelschweren Profil, bevor es dann am Mittwoch auf die Königsetappe geht. Entsprechend spät erfolgte die offizielle, wenn auch kurze, Pressekonferenz des Team via sms.

    „War super hart heute. 150 km! Von vornherein Attacken im Feld. Haben beim Tempobolzen etwas rausnehmen müssen um die Berge sicher zu schaffen. Wenigstens konnten wir den Platz halten“

    Ergebnisse 2. Etappe + Gesamtklassement

    Platz   Team   Etappen-
      zeit
      Gesamt-
      zeit
    Kat-
    Rang
      1   Orthomol Sport Bikeboard.At      5:05.01,3   8:33.39,5   1
      …     …   …   …
      17   Tsh / Team Bergamont      5:42.17,1   9:44.51,8   17
      18     Hellas Triathlon      5:44.43,6   9:56.52,7   19
      19   Fireweed      5:50.27,5   10:02.04,5   21
      20   Team Wolfsburg     5:51.25,4   9:57.09,4   20
      21   Rsv Forchheim      5:51.35,9   9:48.01,3   18
      22   Sicilia-Bike.De 2      5:55.56,5   10:06.32,0   22
      23   Team Blau      5:57.53,7   10:18.21,0   28
      24   Sprintax-Alpecin      5:59.01,0   10:09.19,9   23
      25   Mtv Aurich      5:59.56,2   10:17.57,0   26
      26   Tourbo      6:00.40,9   10:14.29,8   24
      27   Rhein-Eder-Express      6:04.06,6   10:22.57,9   29
      28   Highlander      6:07.19,0   10:26.51,6   31
      …   …   …   …   …
  • Transalp 2007 – 1. Etappe

    24.06.2007

    1. Etappe: Oberammergau – Imst

    Gesamtlänge: 109,43 km
    Höhenmeter: 2226 Hm
    Pässe: Ammersattel (1082); Namlos; Hahntennjoch (1894)

    Endlich ist es soweit! Der Tag der 1. Etappe ist gekommen. Pünktlich um 10:00 Uhr fällt in Oberammergau bei strahlendem Sonnenschein der Startschuss durch den Bürgermeister und den Jeantex-Inhaber. 1100 Fahrer starten auf die 852 Kilometer.

    > Streckenverlauf

    Die Taktik für diese erste Etappe für unser Sprintax-Alpecin-Team ist ganz klar: eine kontrollierte Offensive. Direkt nach dem Start wird die Etappe bei km 20 mit dem ersten kleineren Paß, dem Ammersattel (1082 m) eröffnet. Voralpen-wellig geht es weiter über Reutte, Bickbach, Kelmen und wieder hinab nach Stanzach, von wo aus die erste echte Herausforderung – das Hahntennjoch – sich schon in den Blick hinein schiebt. Die kurvenreiche und enge Straße mit bis zu knapp 19% Steigung verlangt Bettina und Jens die erste Höchstleitung der diesjährigen Transalp ab, zumal sie auf dem Anstieg von sommerlich warmen Temperatur begleitet werden. Nach der Gipfelüberquerung bei 1894 m warten 15 km rasende Abfahrt bis direkt in den heutige Zielort Imst auf sie.

    Dort nach 04:10 h angekommen, können sie auf eine recht erfolgreichen Auftakt blicken. Die Taktik ist voll und ganz aufgegangen. Die ersten 80 km kontrolliert offensiv gefahren, das Hahntennjoch bedacht offensiv und die letzten 15 km einfach nur noch offensiv. Kaum im Ziel angekommen, war unser Team auch schon zu einer ersten Stellungnahme bereit und sprach dort schon von wieder erfrischten Beinen. Beste Voraussetzungen also für die morgige Etappe von Imst über 147 km (3195 hm) und zwei anspruchsvollen Pässen.

    Die 04:10 h bedeuteten für den heutigen Auftakt einen 23. Platz von 84 Teams in der Mixed-Wertung. Schaut man auf den Verlauf der letztjährigen Transalp und darauf, dass die Teams von Platz 16 bis Platz 23 in einem Zeitfenster von 8 Minuten liegen, dürfen wir in den nächsten Tagen noch einiges erwarten!

    Ergebnis der 1. Etappe

    Platz   Team   Etappen-
      zeit
      Gesamt-
      zeit
    Kat-
    Rang
      1   Orthomol Sport Bikeboard.At   5:05.29,5   8:33.39,5   1
      …   …   …   …   …
      16   Tsh / Team Bergamont      4:02.34,7   4:02.34,7   16
      17   Team Wistler      4:03.18,4   4:03.18,4   17
      18   Südtirol Rewel 5      4:04.43,8   4:04.43,8   18
      19   Habs Kommen Sehen      4:04.51,0   4:04.51,0   19
      20   Team Wolfsburg     4:05.44,0   4:05.44,0   20
      21   Arriva      4:07.56,8   4:07.56,8   21
      22   der Berg Ruft      4:09.31,9   4:09.31,9   22
      23   Sprintax-Alpecin      4:10.18,9   4:10.18,9   23
      24   Sicilia-Bike.De 2      4:10.35,5   4:10.35,5   24
      25   Fireweed     4:11.37,0   4:11.37,0   25
      26   Hellas Triathlon      4:12.09,1   4:12.09,1   26
      27   Oberreintal      4:12.36,0   4:12.36,0   27
      …   …   …   …   …
      84   Paragraphenreiter      5:53.13,3 5:53.13,3   84
  • RTF am Teuto 2007

    RTF am Teuto 2007

    Am 02.06.2007 starteten bei bestem Wetter über 500 Radsportbegeisterte von der Universität in Bielefeld zu unserer diesjährigen RTF am Teuto. Es gab nur einen großen Wehmutstropfen: Der FC Greffen hat leider unsere Tour an einer Stelle überschildert.
    Da sich außerdem die Schilder ähnlich sehen, hat es für viele RTF-Fahrer/innen eine kleine Irrfahrt im östlichen Münsterland gegeben. Hierdurch haben viele Teilnehmer dann eine deutlich längere Etappe wie geplant zurück gelegt.

    Trotz allem können wir aber auf eine gelungen Veranstaltung zurückblicken und hoffen es hat allen Teilnehmern Freude gemacht.

    RTF RTF
    RTF RTF RTF
  • Weser Ems Cup 2006/2007

    Weser Ems Cup 2006/2007

    Von Jens Lambracht.

    Bettina, Jessica und ich haben in diesem Winter die Hobbyrennen des Weser-Ems Cup bestritten. Der Weser-Ems Cup ist eine Rennserie, zur Förderung des Mountainbike und Querfeldeinsports. Hier können sich unter anderem auch Hobbyfahrer (ohne Lizenz) so richtig „austoben“! Es gibt getrennte Wertungen (Hobbys,Senioren,Frauen).Die Kids starten seperat.

    Es begann am 08.Oktober 2006 mit dem 1.von 12 Läufen. Das Finale fand am 21.Januar 2007 in Uelsen statt. Ein Fahrer von Endspurt Herford hat uns ein bisschen heiß gemacht. Da müssen wir unbedingt mitmachen. Nach dem Motto „Spaß haben und nicht letzter werden“.

    Gleich beim 1.Lauf in Engter gings dann auch richtig zur Sache. Achtung, fertig, Anschlag. 40 Min.Puls 180. Über Holzbalken, Treppen Wald- und Wiesenwege, Sandgruben und schmale Bachstege (pro Runde 4-5 mal vom Rad). Nach 9 Runden hat der Spuk ein Ende. Das Geilste war, dass Bettina gleich gewonnen hat (der Sprecher war ganz überrascht, dass der „RC-Sprintax-Bielefeld“ nach langen Jahren wieder einen Sieger hervorbringt). Auch Jessica hat sich mit Platz 16 super geschlagen, weil einziges Mädchen unter vielen älteren Jungs. Ich war mit Platz 14 von 22 Startern in meiner Altersklasse ganz zufrieden.

    Weser Ems Cup

    Da geht doch noch was! Jetzt war klar, wir fahren die ganze Serie. In den folgenden Rennen stellte sich heraus, dass an Bettina kaum ein Weg vorbeiführte. Meine Platzierungen wurden über die Saison auch immer besser. Zwei mal 14., 2 mal 12, 1 mal 10, 2 mal 8., 3 mal 7 und 1 mal 9. Auch Jessica hatte tolle Platzierungen zwischen Platz 11 und 16 erreicht, und war fast schon heißer als wir. Der „RC Sprintax“ war mittlerweile wieder bekannt in der Szene. Die Streckensprecher erkannten uns jedenfalls schon von weitem. Bettina’s 9 Siege und zwei 2.Plätze sowie der Sieg in der Gesamtwertung war der Wahnsinn überhaupt.

  • Amstel Gold Race Tour Version

    Amstel Gold Race Tour Version

     

    Amstel Gold Race Tourversion 2007 von Achim Kaufmann

    Nach dem ich im Frühjahr 2006 die Flandernrundfahrt mit 260 km gefahren bin, wollte ich für das Frühjahr 2007 auch einen Klassiker fahren. Ich hatte mich für den Amstel Gold Race entschieden. Damit sich die Mühe, den ganzen Winter hindurch zu trainieren, auch lohnt.

    Mit Jörg und Marion Marten hatte ich auch zwei zuverlässige Mitstreiter gefunden.

    Am Freitag den 20.04.07 ging es dann nach Valkenburg an der Geul, dort waren auch der Start und das Ziel.
    Nach gut 3 Stunden Autofahrt angekommen wurde das Zelt auf dem Stadtcampingplatz aufgebaut, natürlich bei schönstem Wetter. Jörg und Martina waren mit dem Wohnwagen auch schon da. Jetzt nur noch die Startunterlagen abholen, ein paar Kleinigkeiten einkaufen und alles für den nächsten Morgen vorbereiten.

    Am Samstagmorgen um 6.30 Uhr ging es dann los, allerdings war es sehr kalt, 2°. Da wollten wir nicht frieren und zogen uns schön warm an, Überschuhe, Arm-, Beinlinge und die Windjacke eigentlich alles was wir dabei hatten. Am Start musste Jörg erst einmal den Schlauch vom Hinterrad wechseln . Der geschenkte Schlauch vom Shimano-Service hat ihm auch keinen ärger mehr gemacht.

    Amstel Gold Race

    Dann ging es endlich los, über die Startlinie ins schöne Limburger Land.

    Nach 3 Kilometern kam auch schon der erste Anstieg für kurze Zeit wurden die Finger wieder warm . Die erste Verpflegung kam bei KM 48 und das alles ohne großes Gedränge. Die ersten Kilometer waren recht unspektakulär und nach 90 Kilometern war die erste Runde vorbei, wir durchfuhren noch mal Valkenburg oder besser wir schlenderten so dahin weil mehrere tausend Radler ihre Runde angetreten waren. Nichts wie raus aus dem Gewusel, wenig später ging es nach der Streckenteilung auch wieder zügig voran.

    Es ging hügelig weiter, ein kleiner Abstecher nach Belgien war auch dabei, zum Glück ohne Kopfsteinpflaster. Die Strecke wurde jetzt anspruchsvoller, Anstiege von 4-5 Kilometer Länge. Genauso hatte ich es mir vorgestellt! Die Verpflegungspunkte waren dem Massenandrang gewachsen, so gab es keine langen Wartezeiten. Essen, trinken und weiter!

    Die hügeligen Passagen und Anstiege nahmen zu, lang rauf, kurz runter und schon wieder rauf. Nach 200 Kilometern und mehr als 2000 Höhenmetern ging es erst richtig zu Sache. Einige Radsportler zogen es dann vor an den kommenden Anstiegen zu schieben. Selbst der Keutenberg mit seinen Teils 22% Steigung konnte uns nicht zum schieben veranlassen. Gutes Training zahlt sich halt aus und Berg an fahren macht doppelt soviel Spaß. Immer schön lächeln für die Fotografen und Zuschauer am Streckenrand.

    Der Schlussanstieg zum Cauberg war dann von vielen hundert Zuschauern gesäumt. Das Ziel war nahe. Leider war dann 200 Meter vor der Ziellinie der Große Stau, kurz hinter dem Zielstrich musste der Veranstalter unbedingt den Transponder einsammeln und die Startnummer vom Rad abknipsen, das war wirklich nervig. Die 200 Meter haben dann auch 20 Minuten gedauert.

    Es waren 237 Kilometer und 2853 Höhenmeter.

    Alles in allem war der Amstel Gold Race für 20 Euro gut organisiert, die Verpflegung sehr gut, die Straßen Teilweise in schlechtem Zustand, aber unsere Reifen haben es gut überstanden. Die Radwegpflicht in Holland ist auch nicht jedermanns Sache, es ging ziemlich eng zu.
    Die Tour tat nicht nur unseren Beinen gut, sondern war auch landschaftlich sehr schön.
    Ich fahre bestimmt noch einmal mit!

  • Transalp 2007 – Die Vorbereitung

    Im Laufe der nächsten Monate begann ein konsequentes Trainingsprogramm, gespickt mit der einen oder anderen längeren RTF.

    Bei unseren feierabendlichen Runden kam häufig die Frage von mir: „… und was liegt heute an?“ – „3 mal 5 Minuten Bergintervall“ – „alles klar, ich komme hinterher und bin auch irgendwann oben“. Ganz kontrolliert, bewusst und stetig haben beide ihre Form aufgebaut.

    Mitte dieser Woche gab es nun den letzten Test mit den für die Berge montierten Kettenblättern.

    Unsere beiden „alten Hasen“ wissen gut, was auf sie zu kommt, die nötige Portion Respekt vor den Pässen ist da, aber auch das gewissen Kribbeln der Vorfreude. Ist erst der erste Pass erklommen und die Blicke beider schweifen über die Landschaft, wird sich bei ihnen das einmalige Gefühl dieser Transalp wieder breit machen. Vor Bettina und Jens werden hoffentlich 852 unvergessliche, sonnige und wunderschöne Kilometer mit insgesamt 18760 Hm und 18 Alpenpässen von Oberammergau bis nach Riva am Gardasee liegen.