Kategorie: Berichte

  • Kölken-Cup 2017

    Kölken-Cup 2017

    Bei optimalen Wetterbedingungen konnte sich dieses Jahr, nicht ganz unerwartet, Jörg Schmidt den Sieg holen mit einer Zeit von 27:48. Allerdings umso überraschender belegte mit nur 4 Sekunden Rückstand Werner Grundkötter den 2. Platz!

    Vorjahressieger Niklas Brand konnte krankheitsbedingt leider nicht teilnehmen und somit seinen Titel nicht verteidigen, während der ehemalige Seriensieger Dario Wildmann das Podium diesmal komplett verpasste.

    Bei den Damen konnte Felicitas Wendler auch leider nicht an ihrem erfolgreichen 2. Platz vom letzten Jahr anknüpfen, die weibliche Konkurrenz fuhr dieses Jahr enorm starke Zeiten.

    Aufs Podium durfte sie aber dennoch, zusammen mit Lars Riedl und Dario Wildmann nahmen die drei, wie schon im Vorjahr, an der Mixed-Team-Wertung teil und konnten sich so noch über einen 2. Platz freuen.

     

    Alle Platzierungen und Zeiten der Sprintaxen:

     

    Name Zeit Platz m/w AK Platz AK
    Felicitas Wendler 33:08 6 W20 3
    Elisabeth John 35:39 13 W20 4
    Jörg Schmidt 27:48 1 M40 1
    Werner Grundkötter 27:52 2 M40 2
    Dario Wildmann 28:22 5 M40 5
    Lars Riedl 28:52 8 M40 6
    Joachim Stapenhorst 32:05 44 M50 9
    Viktor Weber 32:22 48 M60 2
    Hajo Weber 34:42 75 M40 33
    Norbert Hartig 38:12 96 M60 9
  • Cycle Tour 2017

    Cycle Tour 2017

    Jörg Ludewig war eingesprungen, vermutlich eher ein Segen für den Veranstalter. Natürlich war Ulle der bessere Rennfahrer, aber am Mikro spielt Lude mehrere Ligen darüber.
    Aufgelegt waren 109 km mit 11 km neutralisiertem Start, sicher eine gute Entscheidung. Es ging schon ein bisschen tricky raus. Mein Tagesziel: in die Fluchtgruppe. Massenankunft ist nicht mein Ding, Tempohärte schon. Einige Teams waren am Start, passend besetzt kann eine Gruppe dann mal schon gut laufen. Startfreigabe, Tempo hoch, Ritzel klein. Die ersten km habe ich mich um Position 50 gehalten, mir war saukalt und ich musste erst einmal auftauen. Und dann mal ein bisschen die Nase in den Wind stecken, ganz hinten ist immer blöd wenn vorne was geht.
    Plan war am Elm flott fahren, bei 4-6 % auf 200 HM bin ich schon stark. Dann oben sortieren und die letzten 70 km mit kleiner Gruppe voll drauftreten. Es kam anders. An einer ersten Ministeigung hat ein Fahrer vom FCM-FAN-TEAM den Gang mal einfachstehe lassen. Für einen Bergsprint war das Ding zu lang, fürs kleine Blatt zu kurz. Tempo einfach mal hochhalten, dann noch ein kleine Gegensteigung, und wir waren nach 10 Rennkilometern zu dritt vorne. Der Fahrer vom FCM-FAN-TEAM, ein junger, flotter Mann vom MOODMOOD Endurance Team, ich. Richtiger Optimismus machte sich nicht breit, dem FCM-Mann war ziemlich am Anschlag, und zu zweit ist das ein verdammt langer Weg. Was tun. 95 % auflegen und hoffen das die Gruppe größer wird. Und so kam es. Der spätere Sieger Benjamin und der zweite Christian schlossen auf, beide vom FCM-FAN-TEAM. Den Christian kannte ich bereits von der RTF Gütersloh, einer der Mohikaner der mit Lude in 3:35 angekommen ist. Kurzer Gruß, wir wussten beide mit wem wir zu tun haben. Das Tempo wurde höher, wir wurden wieder weniger. Dem dritten Magdeburger war das zu schnell. Der Rest hat richtig draufgetreten, geschont hat sich keiner. Das Tempo war so hoch das man auch hinten drauf nicht wirklich Pause hatte, es war ziemlich klar dass dieses Niveau keiner von uns 2 Stunden fahren kann. Folglich wurde es nach 20 Minuten einen Tick langsamer. Nach ungefähr 40 Minuten Flucht wurden uns von der Rennleitung 40 s angezeigt, was nicht grade viel ist. Als das Geläuf wieder flacher wurde und die Stassen lang und bereit konnten wir das Feld sehen. Ein kurzes Zucken ging durch die Gruppe, aber der Christian hat es auf den Punkt gebracht: „Wir fahren erst einmal weiter!“. Allerdings hat sich der junge Kollege vom MOODMOOD Endurance Team nach einer Passage mit wirklich rappeligem Kopfsteinpflaster fallen lassen. Ich kenne das selber, die Beine werden dicker, der Wille wird schmaler. Wenn in solchen Momenten — 60 km Restweg, Feld 40 s zurück — der Kopf angeht und man realistisch seine Chancen abwägt landet man bestenfalls bei 5 %. Nach 45 min Flucht macht sich die erste Ermüdung breit und der Weg ist noch weit.
    Jedoch: alles eine Frage der Perspektive. 5 % Wahrscheinlichkeit für ein Podium. Wenn wir wieder gestellt werden ist die Chance erheblich geringer. Also, zu dritt angespannt, zwei von eine Team. Da die anderen beiden wirklich fahren konnten war es recht klar dass es für mich um den zweiten Platz geht. Ein Finale hinten raus gegen zwei von einem Team ist unter etwas gleichstarken Fahrern fast nicht zu gewinnen. Egal, ich wollte auf jeden Fall vor dem Feld ankommen. Die Erschöpfung kroch so langsam in die Beine, aber wir wussten alle drei dass wir für taktische Spielchen keinen Raum haben, und zu meiner kleinen Überraschung konnten wir den Vorsprung halten. Dann noch 10, dann noch 5. Der Christian hat dann zwei, drei Führungen ausgelassen, ich glaube er konnte wirklich nicht mehr. Benjamin war stark. War also schon irgendwie klar, ein Sieg kaum zu machen ist. Gestellt werden wollte ich aber auf GAR KEINEN FALL, also volle Lotte weiter. Und das Finale war dann wirklich geil. Wir sind über die Umgehungsstraße reingekommen, das war echtes WM-Feeling. Als ich aus der Führung bin hat der Benjamin attackiert, ich konnte nicht mehr Kontern, der Teamkollege wollte ganz sicher nicht. Mit Platz drei bin ich aber saumassig zufrieden.
    Was kann man sagen. Geiles Rennen, geiles Finale auf dem Domplatz an der Elbe, tolle Atmosphäre im Finale, und zum Teil auch unterwegs. Wenn es im nächsten Jahr wieder in die andere Richtung geht bin ich wieder dabei. Und einige andere von uns können bei diesem Rennen auch was werden…

    Hier noch ein kleiner filmischer Beitrag vom MDR – unser Akteur ist öfters mal im Bild zu sehen… http://www.mdr.de/mediathek/mdr-videos/a/video-138826.html

    cycletour

  • Alpecin OWL Nachwuchscup 2017

    Um so mehr freuen wir uns über das große Starterfeld.

    Es war ein toller Rennnachmittag bei super Wetter und ambitionierten Fahrern. In den Nachwuchsklassen gingen 30 Kinder und Jugendliche an den Start, bei dem Einstunden- Trainingsrennen der Erwachsenen waren es 23 Starter. Die jeweils ersten 3 jeder Klasse und alle Teilnehmer im Anfängerrennen konnten sich über tolle Preise von #Alpecin freuen, die von Joerg Ludewig und seinem Team zur Verfügung gestellt wurden. Vielen Dank dafür!

    Vielen Dank auch an Anwohner und die zahlreichen, verständsnisvollen Radfahrer, Spaziergänger, Hundeführer und Autofahrer, mit denen wir die Rennstrecke an diesem schönen Frühlingstag geteilt haben.

    Impressionen des Renntags finden sie bei unseren Bildern.

     

  • CX-Race Season nach der Road „OFF“ Season

    CX-Race Season nach der Road „OFF“ Season

    Speziell das Laufen stand ursprünglich auf dem Plan, denn ein Highlight war die Masters WM im belgischen Mol und wer Mol kennt, der weiß das dort viel gelaufen werden muß, doch dazu später mehr.

    Dieses Jahr standen wieder zahlreiche Rennen auf dem Programm, allerdings gab es doch die eine oder andere Überschneidung, so dass es am Ende doch weniger Rennen als im Vorjahr waren.

    Im Prinzip liegt der Focus ja auf dem Deutschland Cup, der letztendlich die Startaufstellung bei der DM bestimmt. Allerdings lagen die Termine und die Veranstaltungsorte so unglücklich, dass ich mich eher auf den Weser Ems Cup und der Panther Cross Serie konzentrierte und den Deutschland Cup dann halt so mitgefahren bin, wie es ging. Zusätzlich zu diesen Serien gab es dann noch das eine oder andere Einzelrennen.

    Flutlicht zum Start in die CX-Saison

    Mitte September ging es dann mit dem Cloppenburger City Cross los. Letzte Saison wurde diese Veranstaltung zum ersten Mal im Stadtpark im Rahmen des Cloppenburger Stadtfest ausgerichtet und trotz des durchpflügten Parks entschloss sich der Bürgermeister noch am selben Abend zu einer Wiederholung, frei nach dem Motto, dass Gras wächst ja wieder nach.

    Das Rennen fand dann wieder unter Flutlicht statt und am Ende konnte ich meine doch recht gute Form mit einen 4. Platz bestätigen.

    Auch das am selben Wochenenden durchgeführte Einzelrennen, Warm Up Cross, in Celle verlief recht vielversprechend. Hier war das Podium nur 3 Sekunden entfernt, aber auch mit dem erneuten 4. Platz war ich zufrieden und es sollte nicht mehr lange bis zum Podium dauern. Genau gesagt, 6 Tage später.

    Ziel Podium | Erster Saisonsieg | Gesamtsieg Panther Cross

    Mit dem Rennen in Braunschweig Lehndorf startete nun auch die Panther Cross Serie in die Saison. Hier war mein Ziel definitiv Podium in der Gesamtwertung.pc lehndorf 1
    Kurz vor dem Rennen verwandelte sich der Kurs zu meinen Gunsten. Aus trocken wurde Schlamm und so konnte ich mich schon in der ersten Runde an die Spitze vor Sven Kuschla und Michael Stenzel setzen. Michael hatte sich bei der Reifenwahl verzockt Sven und ich nicht. Allerdings musste ich Sven zur Rennmitte ziehen lassen und beendete das Rennen dann auf dem 2. Platz. Super Geil und eine Bestätigung der Form.

    Das zweite Rennen in Harxbüttel wurde ca. 4 Wochen später ausgetragen. Hier waren die Bedingungen trocken bei -1 Grad. Sven Kuschla war beim Deutschland Cup im Süden unterwegs und so konnte ich mir zumindest theoretisch den ersten Sieg ausrechnen. Ja, was soll ich sagen. Es hat geklappt, war aber recht eng, denn Jörn Führing hatte mir das Leben schwer gemacht, aber am Ende hatte es dann doch gereicht und da war er dann, der erste Saisonsieg.

    Das 3. Rennen und somit der Finallauf in Didderse wurde Mitte Dezember ausgetragen. Hier erreichte ich hinter Henrik Vöks und Sven Kuschla den 3. Platz und konnte mir damit den Gesamtsieg der Panther Cross Serie sichern.

    Starke Konkurrenz im Weser Ems Cup

    Das erste Rennen zum Weser Ems Cup wurde in Surwold ausgetragen. Ingesamt umfasst der Weser Ems Cup 10 Rennen, wovon 7 gewertet werden. Allerdings gibt es für jede Teilnahme Extrapunkte, die nicht gestrichen werden und in die Gesamtwertung einfließen. Demzufolge bin ich dann auch alle 10 Rennen gefahren.

    Alle Rennen hier nun einzeln aufzuführen wäre etwas zu viel des Guten. Ingesamt verlief die Serie sehr gut für mich und die Konkurrenz wächst. So entdecken immer mehr, sehr erfolgreiche, MTB’ler wie Klaus Reinisch das CX für sich und können auch damit umgehen. Hinzu kommen dann noch die Elitefahrer, die an die Altersgrenze der Senioren 2 kommen.

    Am Ende konnte ich mir mit drei 3. Plätzen, sechs 2. Plätzen und einem Sieg den 2. Platz in der Gesamtwertung hinter Michael Stenzel sichern.

    k 12Den Sieg in Emsdetten möchte ich allerdings noch etwas Revue passieren lassen.

    Nach einigen Rennen kennt man ja die üblichen Verdächtigen, deren Stärken und/oder Schwächen und kann sich seine Platzierung schon im Vorfeld ausrechnen.

    Vorhersage für Emsdetten war Platz 3 hinter Michael Stenzel und Klaus Reinisch. Nach dem Start sah es dann auch so ähnlich aus. Michael auf und davon. Ich mit 5 weiteren inkl. Klaus an Position 2 liegend dahinter.

    Bei Rennmitte etwa, sah ich Michael plötzlich im Waldstück mit Kettenriß vor mir und das Depot war nicht wirklich in der Nähe. Ärgerlich für Michael, aber endlich meine Chance, wenn ich nur den Klaus hinter mir loswerden würde. Letztendlich war dann die neue Sandpassage die entscheidende Stelle in der letzten Runde. Dort war ich laufend wohl etwas flotter als Klaus fahrend und so konnte ich einen weiteren Sieg einfahren, sehr geil.

    Highlight Masters WM

    Ein weiteres Highlight war dann die Teilnahme an der Masters WM im belgische Mol. Die WM wurde im Rahmen des Zilvermeer Cross der Profis auf der identischen Strecke ausgetragen. Die Streckenbesichtigung war dann auch etwas , sagen wir mal, ernüchternd. Ich kannte den Kurs ja schon aus den Live-Streams der Vorjahre, aber in Realität „krass“.

    k 14Sand, ja. Laufen im Sand ok, aber pro Runde ca. 250m sind dann eine Ansage. Naja, der olympische Gedanke zählt ja bekanntlich. Was kann das ganze noch trüber aussehen lassen? Die Startaufstellung. Die wird am Tag zuvor ausgelost und Position 66 von insgesamt 77 Startern ist im Cross nicht ganz so optimal.

    Was soll’s, das Optimum herausholen und nicht stürzen. Nach der ersten Runde kam dann schon der Gedanke „Aufgabe“. Nein, Du ziehst das Ding hier jetzt durch, auch wenn Laufen im Sand und anderswo scheiße ist.

    Offensichtlich konnte ich dann aber doch so einige Plätze gut machen und bin nach 6 Runden oder ca. 57 min. als 33er über die Ziellinie. Nun noch einmal zum Rechnen: 6 Runden a 250m mit dem Rad durch den Sand stapfen. Eindeutig zu wenig Lauftraining in der Vorbereitung.

    Deutschland Cup und DM

    Zu guter letzt noch der Deutschland Cup. Wie eingangs schon erwähnt lag der Focus bei mir eher beim Weser Ems Cup und beim Panther Cross. Beim Deutschland Cup stand ich bei insgesamt 6 Rennen am Start und konnte zumindest 6 Platzierungen auch einige unter den Top 10 einfahren. Hier bin ich realistisch, denn mehr ist dort momentan nicht möglich.

    Den geplanten Start bei der Deutschen Meisterschaft habe ich dann aufgrund unvorhersehbarer Wetterbedingungen abgesagt. Das Risiko von Blitzeis usw. war mir persönlich zu groß und es gibt ja noch die eine oder andere Meisterschaft, die ich fahren kann.

     

    Nun kann also die „OFF“ Season beginnen.

    …obwohl, der Termin für die Masters EM in Tabor steht schon fest.

  • Alpecin Radfest NRW 2017

    Alpecin Radfest NRW 2017

     

    Übersicht der Rennen am Sonntag 11. Juni 2017

    Rennen Klasse Runden      km    Start  
    1.1 U17 m 13 40,3 10:00
    1.2 U17 w 11 34,1 10:05
    2.1 + 2.2   U15 m + w 8 24,8 11:05
    3.1 + 3.2 U11 m + w 3 9,3 11:45
    4.1 + 4.2 U13 m + w 5 15,5 12:10
    5.1 – 5.4 Einrad 6 6 13:00
    6.1 KT, A, B, C   24 74,4 14:00

     

    Streckenplan (zum Vergößern klicken

    Rennstrecke Radfest

     Parkplätze:

    Bild1

  • Reifenwechsel

    Reifenwechsel

    Wir bieten ab dem 23.10. wieder, gemeinsam mit den Radsportfreunden vom TSVE, den Sonntagstreff (Rennrad) um 11 Uhr an der Bielefelder Radrennbahn an. (mehr …)

  • Vereinsmeisterschaften 2016

    Das Endergebnis unserer Vereinsmeisterschaften mit allen Zwischenergebnissen im Überblick:

    Gesamtwertung Endergebnis:

    Rtf-Wertung nach Klassen und Punkten:

    Rtf Wertung 2016.JPG

    Bergwertung

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    vms EZF 2016

    Straßenwertung

    Strasse 2016 Endergebnis.JPG