Kategorie: Berichte

  • Rennen in Steinhagen

    Impressionen vom Rennen in Steinhagen

    Bilder vom Rennen in Steinhagen

    Einige Fahrer des RC Sprintax Bielefeld haben an dem Jedermann-Rennen in Steinhagen teilgenommen. Hier ein paar Impressionen von dem Rennen. Jedes Bild kann durch anklicken vergrößert werden.

    Rennen Steinhagen
    Rennen Steinhagen
  • Vereinsmeisterschaften 2013 – Simon wird Vereinsmeister

    Bei herbstlichen Temperaturen und einer Menge Sonnenschein fanden am 27. und 28. September die Sprintax Vereinsmeisterschaften statt.

    Einzelzeitfahren

    Beim Einzelzeitfahren am Freitag rund um den Bexter Wald traten 20 SprintaxianerInnen den Kampf gegen die Uhr an.
    Auf 4 Runden à 4,7 km konnten alle einmal testen was in ihnen steckt, viel Laktat war sicherlich dabei!

    In der Frauenwertung erreichte Gisela mit einer Zeit von 32:33,5 und einem Schnitt von 33,2 km/h den ersten Platz. Obwohl für die Frauenwertung nur 3 Runden absolviert werden mussten, zeigte Gisela, dass auch 4 Runden kein Problem sind! Saubere Leistung!

    Bei den Männern siegte Sprintax Zeitfahrspezialist Dario Wildmann trotz einer sich anbahnenden Erkältung mit einer Zeit von 24:19,3 was einem Schnitt von 44,4 km/h bedeutet. Gleichzeitig legte er in der letzten Runde auch noch die insgesamt schnellste Rundenzeit mit 5:57,1 auf den Asphalt. Hut ab!

    Hier die Detailergebnisse:

    Name Runde 1 Runde 2 Runde 3 Runde 4 Gesamt km/h
    dario 06:05,9 06:08,1 06:08,3 05:57,1 24:19,3 44,40
    lars 06:31,8 06:40,5 06:39,8 06:39,4 26:31,7 40,71
    simon 06:35,4 06:35,6 06:48,1 06:50,0 26:49,2 40,27
    viktor 06:55,4 07:02,2 07:05,1 06:55,1 27:57,8 38,62
    thomas g 06:54,7 07:10,3 07:00,4 07:02,8 28:08,2 38,39
    nico 07:03,1 07:09,8 07:13,9 07:15,1 28:41,9 37,63
    finn 07:08,1 07:14,7 07:18,2 07:15,9 28:56,9 37,31
    nils 07:05,0 07:23,4 07:29,4 07:21,9 29:19,6 36,83
    Ulrich 07:25,8 07:28,5 07:31,7 07:23,2 29:49,3 36,22
    thomas s 07:27,2 07:36,8 07:24,9 07:27,0 29:56,0 36,08
    hendrik 07:40,7 07:55,9 07:46,9 07:45,1 31:08,6 34,68
    martin 08:01,1 07:50,4 07:56,4 07:55,3 31:43,2 34,05
    jobst 08:02,2 07:55,3 08:03,0 07:57,8 31:58,2 33,78
    dirk 08:01,3 08:06,1 08:07,8 07:45,6 32:00,8 33,74
    christoph 08:15,8 07:59,9 08:12,5 07:48,0 32:16,2 33,47
    karl-heinz 08:05,9 08:07,8 08:07,7 07:56,4 32:17,7 33,44
    gisela 08:13,6 08:05,8 08:05,4 08:08,7 32:33,5 33,17
    bernd 08:13,3 08:07,0 08:08,0 08:26,6 32:54,9 32,81

     

    Bergzeitfahren

    Samstag stand dann das Bergzeitfahren auf den Luisenturm in Borgholzhausen an. Mit einem Teilstück mit 19% Steigung haben es die knapp 2 km mehr als in sich.

    Wie am Vortag wurde im Minutentakt gestartet. Als erstes ging das Vater-Tochterteam Bernd und Smilla an den Start. Mit einer Zeit von 11:21 sicherte sich Smilla den dritten Platz der Frauenwertung, gefolgt von Paradee mit 9:44 und Gewinnerin Gisela mit einer herausragenden Zeit von 7:37!

    Bei den Herren belegte Dario mit einer Zeit von 5:32 Platz 3, Luisenlokalmatador Lars belegte mit 5:28 Platz 2 und Simon belegte Platz 1 mit einer Zeit von 4:50.

    Die Erschöpfung war den Ankommenden ins Gesicht geschrieben und so wurde nach dem Verlesen der Zeiten noch ein Kaffee getrunken und dann nach Hause gefahren.

    Gesamtwertung

    In der Gesamtwertung konnte sich Simon mit knapp vor Dario durchsetzen.

     

    Danke für die große Beteiligung und vorallem an die Helferinnen und Helfer!

  • TOUR-Transalp 2012

    27 Nationen starten über sieben Etappen durch drei Länder – und Sprintax mittendrin

    Last, but not least: Was geschah am siebten Tag?

    Richtung Monte Bondone führte heute die Strecke von Trento aus hinauf nach Viote auf 1.562 Meter. Über rund 25 Kilometer Abfahrt ging es vorbei an den Lago di Tobolino Richtung Ponte Arche. Hier wartete der letzte Anstieg der diesjährigen Transalp auf die 1.300 Teilnehmer aus 27 Nationen, der Passo del Ballino. Auf den letzten zehn Kilometern ging es dann nur noch bergab bis nach Arco.

    Darios SMS in kurzen Worten:

    Bier schmeckt bereits wieder. Alle heil und gesund am Ziel angekommen. Heute wieder eine schnelle Etappe. Viktor kämpfte wie ein Löwe. Die wahren Helden schreibt – auch hier – die Tour. Riesendank an die beiden Betreuer Frank Muth und Thomas Sliwka. Beide habe großen Anteil an dem Erfolg der beiden Sprintax Teams.

    Esther hat sich auf ihren ersten(!) Alpenpässen super geschlagen.

    Morgen ausrollen oder ausruhen. Montag dann lange Rückfahrt.

    Nun wird in Arco erst einmal gefeiert.

      RC Sprintax Bielefeld 1  RC Sprintex Bielefeld 2
      Rang Rang
      AK Gesamt AK Gesamt
    24.06.12 25 48 61 377
    25.06.12 28 45 62 395
    26.06.12 28 44 59 387
    27.06.12 28 47 55 373
    28.06.12 27 45 52 355
    29.06.12 27 44 50 346
    30.06.12 26 42 49 341

     

  • Tagebuch eines Rennfahrer-Novizen

    Tagebuch eines Rennfahrer-Novizen oder „Lessons to learn“/ Auftritt 1

    von Jan Horstkotte

    2. Gr. Preis der Gemeinde Börger, 18.03.2012, 13,6 km Rundkurs, 7 Runden, Gesamtdistanz 95 km (wenn man durchfährt), am Start: Karsten, Nico und Jan

    Was zu beweisen wäre:

    • 1 Woche Türkei All-in ist die beste Rennvorbereitung
    • 165 km Grundlage reichen für die C-Klasse vollkommen aus

    Aber von vorne,

    für Börger haben Karsten, Nico und ich uns eigentlich erstmal nur vorgenommen zu lernen. Das sollte auch bitter nötig sein. Auf der Hinfahrt waren wir drei noch guter Dinge. Nico ist schließlich jung und talentiert, Karsten hat gut trainiert und ich war wenigsten gut erholt. Im Auto also schnell noch die Taktik absprechen: Erst mal beobachten und im Windschatten lutschen, wenn dann was geht… bitte schön. Nico’s Sorge, die 5 min. vor uns startende A/B-Klasse könnte uns im Laufe des Rennens einholen, konnte ich mit Leichtigkeit und profunden Rechenkünsten beiseite schieben…

    Rennfahrer-Notizen

    Dann die erste wichtige Erkenntnis in Börger: Das Emsland ist nicht die türkische Riviera! Folgerichtig erwies sich meine vom Urlaub geprägte Kleiderwahl (kurz/ kurz) als etwas zu optimistisch für die gebotenen Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt. Mit ein wenig mehr Vorbereitung hätte ich sicher auch die Einlagen aus meinen Winterschuhen in die Sommerschuhe gelegt, die ich mit nach Börger genommen habe. Immerhin hatte ich die Schuhe nicht ganz vergessen…

    Die nächste Hürde tat sich dann auf, als wir unsere Startnummern in den Händen hielten. Wo sind doch gleich die Sicherheitsnadeln? Was bei uns ein guter RTF-

    Standard ist, muss noch lange nicht auf ein Lizenzrennen zutreffen. Also war schnorren angesagt. Glücklicherweise fanden wir ein paar Holländer, die uns Ihre Sicherheitsnadeln gaben.

    Rennfahrer-Notizen

    Auf die Proberunde konnten wir dann leider nicht mehr gehen. Die Strecke sollte also größtenteils eine Überraschung bleiben. Ein Nachteil, wie sich schon bald zeigte. Vor dem Start klärte uns Jens dann noch auf, dass wir eindeutig als Anfänger zu erkennen sind. Die Startnummern waren allesamt an der falschen Stelle angebracht. Wieder was gelernt. Aber darum ging es uns ja auch.

    Die nächste Lektion folgte sofort. Startaufstellung A/B heißt nicht, dass sich die C-Fahrer nicht auch schon in Position bringen sollten. Wo wir noch freundlich die A/B-Fahrer durchließen, formierten sich die „alten Hasen“ schon einmal in günstiger Position direkt neben der Startlinie. Dass die Begleitfahrzeuge der A/B-Gruppe jetzt leider nicht mehr durchkamen war allen Beteiligten (außer den wild hupenden Begleitern) herzlich egal. Das Ende vom Lied: Sprintax geschlossen am Ende des 90 Mann starken Starterfeldes.

    Rennfahrer-NotizenDer Start verzögerte sich leider etwas, die A/B-Fahrer hatten nun schon 10 min. Vorsprung. Was nach meiner Rechnung bei der 13,6 km-Runde fatalerweise bedeutete, dass sie bereits näher hinter uns waren, als wir hinter ihnen…

    Der Start verlief problemlos und wir konnten einige Plätze gut machen. Auf der breiten und langen Einführungsgeraden nahm das Feld sofort Tempo auf. Die Tachonadel fiel nicht mehr unter 50 und der Puls testete schnell neue Maximalfrequenzen. Als sich alles einigermaßen sortiert hatte, wurde es unruhig im Feld. Erst mal alles in Ruhe beobachten dachte ich und ließ kleine Lücken. Das war dann der letzte und schließlich auch schon entscheidende Fehler des Tages. Alle Lücken wurden sofort genutzt und am Ende der Geraden fanden Karsten und ich uns auf einmal am Ende des Feldes wieder. Nico machte es geschickter und schwamm gut im Feld mit.

    Dass unsere Position ein großer Fehler war wurde uns dann bei der ersten Wende bewusst. Nach der scharfen Kurve wandelte sich die Strecke von einer breiten gut ausgebauten Landstraße in einen kleinen Wirtschaftsweg. Die Spitze des Feldes wusste genau was zu tun war und verschärfte das Tempo. Das Feld zog sich sofort in die Länge. Die nächsten Kurven machten die Situation nicht besser. Mit viel Aufwand haben wir jedes Mal den Anschluss wieder hergestellt. Die Lücken im Feld wurden derweil immer größer, mehr und mehr Fahrer konnten den Anschluss bei böigem 

    Rennfahrer-NotizenGegenwind nicht mehr halten und fielen hinten raus. Die Folge: Eine Lücke von vielleicht 50 Meter trennten Karsten und mich von den nächsten Fahrern. Mit viel Einsatz konnten wir einige Fahrer einholen. Leider entwickelte sich keine dauerhafte Gruppe, da die anderen aufsteckten und das Rennen früh aufgaben. Schon jetzt, nach knapp 8 km war klar, dass wir die mittlerweile große Lücke zur Spitze alleine nicht mehr schließen können. Schließlich wird vorne auch nicht gebummelt. Psychologisch eine wirklich demotivierende Situation für uns: 5° Celsius, die Spitze in Sichtweite, wir mussten selber viel im Wind arbeiten und kamen keinen Meter näher heran. Hinzu die Gewissheit, dass uns am Ende der Eingangsgeraden jedes Mal erneut ein Höllenwind erwartete.

    Da die A/B-Fahrer, bei denen auch Continental-Teams mitmischten, erwartungsgemäß dann etwas schneller waren als Karsten und ich, wurden wir bald eingeholt und gaben dann etwas frustriert in der vierten Runde auf.

    Nico machte es deutlich besser als wir, aber auch er wurde ein Opfer der großen Lücken. Die Mitstreiter seiner Gruppe waren zum Teil deutlich schwächer. Mehrere Versuche mit den stärkeren Fahrern der Gruppe nach vorne auszureißen, scheiterten am mangelnden Willen der Mitstreiter. Nachdem seine Gruppe sich in der 6 Runde komplett auflöste, beendete unser Hoffnungsträger ebenfalls das Rennen.

    Alle drei haben wir heute viel gelernt. Es sind eben nicht nur die Beine, die ein solches Rennen entscheiden.

    Und ja, eine überragende Frühform kann man nach 165 km und 1 Woche Erholungsurlaub wohl nicht erwarten. Beweis erbracht.

     

    Tagebuch eines Rennfahrer-Novizen oder „Lessons to learn“/ Auftritt 2

    von Jan Horstkotte

    11. Rund um Steinfurt, 15.04.2012, 9,4 km Rundkurs, 8 Runden, Gesamtdistanz 75 km (wenn man durchfährt), am Start: Werner, Dario, Nico und Jan

    Auf ein Neues. Der Blick auf Google-Maps verspricht ideale Voraussetzungen für unser zweites Rennen: flaches Münsterland und keine verwinkelten kleinen Feldwege. Der Blick auf die Wettervorhersage stimmt ebenfalls erwartungsfroh: Regen unwahrscheinlich, Temperaturen um 10 Grad und keine Sturmböen. Und auch die Startzeit ist mit 10:30 Uhr einigermaßen erträglich.

    Mit anderen Worten: Es gab keine verwertbaren Ausreden, um sich zu drücken. So ging es Samstag Morgen um 7 Uhr los. Auf der Fahrt dann die erste Ernüchterung, ab Ibbenbüren schüttete es in Strömen und die Temperatur sank auf 5 Grad. Zum Glück hörte der Regen auf, die Temperatur blieb aber im Keller.

    Ein erstes Erfolgserlebnis hatten wir dann bei der Startnummernausgabe. Ja, wir sind lernfähig, alle hatten eigene Sicherheitsnadeln dabei. Und das war auch notwendig.

    Außerdem haben wir in Börger gelernt, dass man besser vorne im Startblock steht und dann auch vorne im Feld mitfährt. Also ging es diesmal früher in die Startzone. Kaum war der Start-Zielbereich freigegeben stürmten die Fahrer auf die Straße. Im Gedränge war an eine geschlossene Mannschaftsaufstellung nicht zu denken. Werner, Nico und Dario konnten sich ein ganzes Stück vor mir positionieren. Hier ist noch Spielraum für Verbesserungen.

    Direkt hinter der Startlinie ging es rechts in ein Wohngebiet. Für einen Kilometer musste sich das 230 Mann starke Fahrerfeld durch eine verkehrsberuhigte Zone quetschen. Erstaunlicherweise blieb niemand an den zahlreichen Ausbuchtungen oder im Kreisverkehr hängen. Nico musste allerdings auf den Bürgersteig ausweichen. In dieser Phase konnte ich zu meinen Mannschaftskollegen aufschließen.

    Aus dem Wohngebiet heraus ging es auf einem schmalen Wirtschaftsweg eine kurze Abfahrt herunter. Am Ende dieses 1 km langen Feldweges bogen wir in einer 90 Grad Kurve auf eine gut ausgebaute Landstraße. Hier habe ich viel investiert (das Wort des Tages) um in der vorderen – ca. 80 Mann starken – Gruppe zu fahren. Den gleichen Fehler wie in Börger wollte ich nicht noch einmal machen. Trotz eines zwischenzeitlich guten Abstands konnten die Verfolger zum Ende des zwei Kilometer langen Teilstücks wieder aufschließen. Das erste Pulver hatte ich also schon einmal umsonst verschossen. Dann kam eine 45°-spitze Kurve. Das unvermeidliche in einem C-Rennen nahm seinen Lauf. Die Ziehharmonika. Mit brennenden Oberschenkeln ging es für 1 – 1,5 Kilometer auf leicht ansteigendem Terrain weiter. Die Straße gipfelte dann – im wahrsten Sinne – mit dem Anstieg zur Hollicher Mühle. Eigentlich alles andere als dramatisch (ich schätze 500 m mit 5-6% Steigung, vielleicht vergleichbar mit der Stedefreunder Straße in Brake; mein Ciclosport zeigte nachher 8% maximale Steigung an) reichte diese Rampe, um mich an das Ende des weit auseinander gerissenen Feldes zurückzuwerfen. Es liegt halt immer noch an der Geschwindigkeit wie schwer ein Berg ist. Ein Fahrer der gleichen Gewichtsliga schaute zu mir herüber und sagte: „Das ging ja schnell.“ Und meinte damit wohl das Ende seines Rennens und stieg aus. Ich wollte mich noch nicht geschlagen geben und habe versucht auf den 2,5 Kilometern hinein bis Burgsteinfurt noch einmal Anschluss an das Feld zu bekommen. Alleine im Wind allerdings vergebens. In der 90°-Kurve auf die 300 m lange Zielgerade konnte ich noch etwas Boden gut machen und hatte jetzt noch etwa 50 Meter Rückstand auf die nächsten Fahrer. In der Abfahrt auf dem Wirtschaftsweg konnte ich aufschließen. Die Fahrer des RSC Ochtrups waren unter dessen dabei einen Vereinskameraden aus der 4 m tiefen Böschung zu bergen. Es hat also auch Vorteile wenn man alleine hinter dem Feld fährt, da wird es halt auch nicht eng. Der Aufstieg zur Hollicher Mühle war im zweiten Anlauf noch anstrengender. Insgesamt konnte ich noch etwa 10 Fahrer einsammeln. Das Tempo konnten leider nur 2 von Ihnen halten, bis zum dritten Anstieg an der Mühle haben wir gut zusammengearbeitet. Hier platzte der dritte Mann weg. Auf der langen Geraden runter in die Stadt schlossen dann die bärenstarken Ausreißer des U17 Rennens – das Rennen startete 5 Minuten nach der C-Klasse – zu uns auf. Das Signal für den letzten verbliebenen Mitstreiter aufzustecken. Dem Feld der U17 wollte ich dann auch nicht mehr im Wege sein und bin darauf hin nach dem Ziel ebenfalls ausgestiegen.

    Kommen wir also zum nächsten Vorteil eines gescheiterten Versuchs ein Rennen zu Ende zu fahren: Die leeren Duschen. Pünktlich zu den letzten 2 Runden stand ich also schon mit einem heißen Kaffee am Ziel und konnte mit den anderen mitfiebern. Werner war unter den ersten 10 und sah noch frisch aus. Nico schwamm im Feld mit und Dario hielt sich am Ende des Feldes zurück. Nach seinem Sturz mit dem Mountainbike am Vortag wollte er kein Risiko eingehen. Nach einer weiteren Runde ging Werner als vierter in die Schlussrunde. Die anderen beiden lagen zu diesem Zeitpunkt schon etwas zurück. Das Tempo wurde in der Spitzengruppe noch einmal deutlich angezogen. Dann der Zieleinlauf. Etliche Fahrer konnten die scharfe Schlusskurve nutzen, um sich an Werner, der an der Innenseite der Kurve eingeklemmt war, vorbeizudrücken. Eine große Gruppe setzte geschlossen zum Sprint an. Aus seiner Position konnte Werner leider nicht mehr um den Sieg mitfahren und rollte nach einer starken Leistung mit einer Top-30-Platzierung über die Ziellinie.

    Lesson learned:

    Die moderne Gesellschaft neigt zu übersteigertem Vertrauen in das Internet: Das Münsterland ist – wieder erwarten – nicht flach und Wettervorhersagen sind eben doch nur Prognosen.

     

  • Hermann-Challenge 2012

    Hermann-Challenge 2012: Kampf gegen die Uhr im Teutoburger Wald

    Auf historischen Boden fand am Samstag, den 18. August 2012, die Hermann-Challenge statt. Neunzehn Teilnehmer(innen) trotzten der Hitze und starteten ab 14:30 Uhr, um die 3,2 Kilometer lange Strecke über 180 Höhenmeter hinauf zur Grotenburg zu bewältigen.

    Dieses Jahr führte der Kurs über die nördliche Zufahrt zur Grotenburg. Dieser im Schatten gelegene Weg kam bei den wüstenartigen klimatischen Bedingungen den teilnehmenden Sportler(innen) sehr entgegen.

    Die Ergebnisse:

    Frauen:

    1.  Esther  00:11:21:32 
    2.  Barbara  00:13:30:30
    3.  Paradee  00:14:45:59

     

    Männer:

    1. Werner 00:07:42:17
    2. Dario 00:07:48:29
    3. Nico 00:08:19:53
    4. Karsten 00:09:02:06
    5. Jan 00:09:03:37
    6. Thomas G.  00:09:27:53
    7. Viktor 00:09:38:34
    8. Thomas S.  00:09:38:47
    9. Frank 00:09:57:27
    10.  Hajo 00:10:04:23
    11.  Andreas 00:10:30:35
    12.  Ralph 00:10:36:08
    13.  Wolfgang 00:11:11:15
    14.  Jörg 00:11:17:20
    15.  Ulli V. 00:11:26:00
    16.  Franky 00:11:53:30
  • Kölken-Cup

    Kölken-Cup/ Hesselteich: Dario bei seinem vierten Kölken-Cup ganz oben auf dem Treppchen

    Die ersten drei Sprintaxen beim Kölken-Cup: Dario, Jan und Nico.

    Nach akribischer Vorbereitung in den letzten Monaten und einem langfristig angelegten Training und doch für ihn selbst überraschend:

    Dario Wildmann ist der Sieger des Kölken-Cup 2012

    Herzlichen Glückwunsch Dario!

    Hesselteich, den 16. August 2012, 18:00 Uhr. Der 22. Kölken-Cup wird gestartet. 162 Starter stellen sich dem Kampf gegen die Uhr. Einundzwanzig Kilometer sind in drei Runden á 7 km zu absolvieren. Das Wetter meint es gut mit den Sportlern. Hochsommerliche Temperaturen. Trockene Strecke. Eine gut abgesicherte Piste. Die Kurven excellent markiert.

    Der R.C. Sprintax e.V. Bielefeld geht mit 8 Aktive an den Start.

    Dabei einer der die Strecke in den letzten Monaten diverse Male befahren hat. Und die Bedingungen vor Ort von allen startenden Sprintaxen wohl am Besten kennt: Dario Wildmann.

    „Ich hatte ein gutes Gefühl, war mir aber nicht sicher, ob es zu Platz eins gereicht hat“, gab Dario Wildmann zu.

    Die Konkurrenz war stark. Z.B. der Sieger der Kölken-Cup der Jahre 2008, 2010 und 2011, Michael Schmidt. 2009 mußte sich Schmidt dem dieses Jahr außer Konkurrenz startenden Jörg Ludewig geschlagen geben.

    Dario siegte mit einer Zeit von 27:22 min.

    Im Kölken-Cup Sprintax-Ranking auf den zweiten Platz fuhr unser Vorsitzender Jan Horstkotte (30:33 min.). Dritter im Sprintax-Ranking wurde Nico Hayk (31:17 min.). 

     

  • Go East 2012

    Go East (mal in den Süd-Westen) 2012

    von Ulli Vogelpohl

    Am Freitag (den 14.Sept. 2012) gings um 10 Uhr ab Radrennbahn ziemlich direkt gegen die Hauptwindrichtung zum Möhnesee (Dank an Dario und Ralf, die da echt ein breites Kreuz gemacht haben) zur Apfelstrudelpause. Anschließend mit etwas Erfrischung von oben durch den Arnsberger Wald, Ruhrtal und dann hoch zur DJH nach Langenscheid am Sorpesee. 130 km anstrengend aber stressfrei.
    Zimmerbezug (2-Bettzimmer mit eigenem Bad und Seeblick), reichlich Abendessen (Preis / Leistung sehr OK) und anschließend Kneipenbesuch an der Côte d’Azur des Sauerlands.

    Samstag super Frühstücksbuffet und Anrollen nach Sundern zur RTF. 100 – 200 km, 1000 – 2300 Hm, je nach Geschmack. Wenig geradeaus, eigentlich nur hoch und runter. Einsamste Straßen „…das ist hier ja wie im Urwald…“. Da haben sich die Sportsfreunde aus dem Sauerland echt was Feines ausgedacht, ich sag nur 5 km Abfahrt von Faule Butter, oder 6 km Anstieg von Rönkhausen!
    Anschließend viel Essen, Kneipe an der Côte d’Azur. Nachts noch die Reste der eigenen Biervorräte vernichtet.

    Sonntag viel, gemütlich und nicht zu früh gefrühstückt. Auto vollpacken (wem gehört eigentlich die große hässlich grün-blaue Tasche, die überall im Weg steht?) und denn zurück ins Ruhrtal, über irgendwelche undefinierten Berge nach Bestwig, über die Nuttlarhöhe nach Rüthen. Auf den ersten 60 km schon 1300 Hm. Fett Torte im Altenwohnprojekt (sorry an die Bewohner, dass wir schon vor der offiziellen Kaffeestunde das Tortenregal ausgeräumt haben). Nun gings fast nur noch bergab Richtung Büren, Paderborn, Hövelhof, Oerlinghausen, Radrennbahn. Nochmal 160 km für die Vollfahrer. Respekt, aber im Bulli kommt man auch ganz gut über die Berge!
    Zum Abschluss noch nen Döner an der Oelmühlenstraße (die Saison ist ja fast vorbei).

    Resümee:
    Trocken war es fast dauernd, unfallfrei die ganze Zeit, stellenweise etwas windig und alles mit guter Stimmung und viel Spaß durchsetzt.

    Die Tour hatte für jedes Leistungsniveau viel zu bieten, war stressfrei und, was für die Teilnehmer eigentlich jetzt schon klar ist, absolut wiederholenswert!

    Die individuellen Leistungen lagen zwischen 250 km mit 2500 Hm und 500 km mit 5000 Hm, für jede und jeden etwas.
    Die GO EASTerfahrenen fanden das Konzept mit dem festen Standort ziemlich gut. Freitag, Samstag und Sonntag war maximal von 9 – 18 Uhr radeln angesagt, also noch ausreichend Zeit für Ketten- und Bodypflege.

    Danke noch mal an Werni und Dario für die Vorbereitung und alle die mit kräftigen Beinen und klugen Sprüchen und handfestem Zupacken (also alle) das Team nach vorne gebracht haben!

    Go East 2012 Go East 2012
    Go East 2012 Go East 2012