Autor: Susan

  • Sprintax Hermann-Challenge 2009

    Sprintax Hermann-Challenge 2009

    Nun ist sie beendet, die Sprintax-Hermannchallenge 2009. Für alle, die noch nicht wissen, um was es geht, hier eine kurze Beschreibung.

    Die Sprintax-Hermannchallenge ist ein Mannschaft-Bergzeitfahren, die an dem Berg Grotenburg in Detmold ausgetragen wird. Auf der Grotenburg steht das zwischen 1838 und 1875 nach Entwürfen von Ernst von Bandel erbaut Hermannsdenkmal.

    Daher rührt der Name Hermannchallenge.

    Bei der Sprintax-Hermannchallenge wird die Denkmalstraße von Heiligenkirchen bis zum oberen Kulminationspunkt der Denkmalstraße befahren. Für jede aurgestellte Mannschaft werden Einzelzeiten und die jeweiligen Mannschaftszeiten genommen. Gestartet wird jeweils eine Mannschaft. Der Abstand zwischen dem Start zweier Mannschaft beträgt 3 Minuten. Eine Mannschaft besteht aus zwei bzw. drei Fahreren/innen.

    Hier nun die Mannschaftsaufstellungen der Hermannchallenge 2009:

    Team „Fette Schnecken“ Dario Thomas   Werner
    Team „Afterburner“ Ralf N.   Ralph Timo
    Team „Youngster“ Lars Marcel  
    Team „Vorstand & Freunde“   Peter Ruben Siegfried

     

    Die Platzierungen und die gefahrenen Zeiten:

    Dario 08:52,00 min. Team „Fette Schnecken“ 1
    Werner 09:04,00 min. Team „Fette Schnecken“ 2
    Marcel 09:58,00 min. Team „Youngster“ 3
    Thomas 10:45,00 min. Team „Fette Schnecken“ 4
    Lars 11:37,00 min. Team „Youngster“ 5
    Timo 11:39,00 min. Team „Afterburner“ 6
    Ralph 12:53,00 min. Team „Afterburner“ 7
    Siegfried   13:19,00 min.   Team „Vorstand & Freunde“   8
    Ralf N. 14:44,00 min. Team „Afterburner“ 9
    Peter 16:29,00 min. Team „Vorstand & Freunde“ 10
    Ruben 22:23,00 min. Team „Vorstand & Freunde“ 11

     

    Gesamtzeiten und Durchschnitt pro Team:

      Gesamtzeit Durchschnitt
    Team „Fette Schnecken“ 28:41,00 min. 09:33,67 min.
    Team „Afterburner“ 39:16,00 min.   13:05,33 min.
    Team „Youngster“ 21:35,00 min. 10:47,50 min.
    Team „Vorstand & Freunde“   52:11,00 min. 17:23,67 min.

     

    Sprintax Hermann-Challenge
    Sprintax Hermann-Challenge Sprintax Hermann-Challenge
    Sprintax Hermann Challenge

     

     

  • Deutscher Meisterschaft Straße

    Deutscher Meisterschaft Straße

    Deutsche Meisterschaft Straße – Jessica Lambracht Platz 6

    Ein Bericht von Jens Lambracht

    Deutsche Meisterschaft Straße

    Bei sonnigem Wetter mußten die Schülerinnen U 15 eine Runde über 34 Km (lt. Ausschreibung 40 km, Strecke wurde jedoch kurzfristig leicht geändert) absolvieren. Die Strecke hatte drei leichte Anstiege, war ansonsten aber nicht sehr anspruchsvoll. Es sprach also alles für ein Sprintfinale des 55köpfigen Starterfeldes, wie in den vorangegangenen Rennklassen zu sehen war. Aber erstens kam es wie immer anders als man zweitens meistens denkt. Die Mädels machten von Anfang an hohes Tempo. Nach ca. 16 km am ersten Anstieg fuhren 4 Fahrerinnen – u.a. Ann-Leonie Wiechmann (amtierende Dt.-Meisterin) – vorne raus. Jessica fuhr nach und schloss die Lücke mit einer weiteren Fahrerin. Sofort wurden von den vieren die Beine hochgenommen. Jessi nutzte jedoch ihren Schwung und fuhr an allen vorbei. Die fünf gingen mit. Schnell wuchs der Vorsprung auf 1:16 Minute an. Fünf Kilometer vor dem Ziel gab es zwar einige Angriffe, keine kam jedoch entscheidend weg. Ab 700 Meter vor dem Ziel wurde dann der Sprint eröffnet.

    Jessi kam als 3. duch die letzte Kurve (200 Meter vor dem Ziel), musste ihre Konkurrentinnen jedoch „mangels Beine“ ziehen lassen. Bei dem hohen Tempo (ein 37er Schnitt) nur allzu verständlich.

    Und doch: PLATZ 6!

    Ein Hammer-Ergebnis, wie ich finde.

    Jessi hat echtes Stehvermögen und eine tolle Rennübersicht bewiesen. Ganz nebenbei war sie die Beste aus NRW.

  • 3. Fischbrötchentour 2009

    3. Fischbrötchentour 2009

    Langstreckenfahrer on tour: 3. Fischbrötchentour 2009

    Ein Bericht von Achim Kaufmann

    Nach dem Einschecken und der Stärkung durch ein zweites Frühstück ging es um 6.00 Uhr bei +2° C auf die erste Etappe, Stukenbrock- Jever. Die gutgelaunte Gruppe, 24 Radfahrer, ein Gepäck- und ein Verpflegungswagen, setze sich in Bewegung.

    Zunächst über Tatenhausen, Borgholzhausen, Bissendorf, den Rücken des Teutoburger Waldes. Nach Belm und Bramsche wurde es flach, die Norddeutsche Tiefebene war erreicht. Die Temperaturen stiegen, die gute Laune der Fahrer war ungebrochen. Die Verpflegungspunkte wurden alle 65 Kilometer aufgebaut; es fehlte uns Fahrern an nichts.

    FischbrötchentourDer auffrischende Wind sorgte für Kühlung von vorn. Wir Fahrer wechselten uns im Wind ab und es ging unbeirrt vorwärts. Kilometer um Kilometer. Durch das Artland, Ammerland und schließlich Friesland mit dem Ziel Jever. Nach 250 Km teilte sich die Gruppe. 12 Fahrer fuhren noch auf ein Fischbrötchen ins 20 Kilometer entfernte Hooksiel: einmal Nordsee gucken. Die anderen 12 machten sich indes schon in der Jugendherberge frisch für das Abendessen.

    Ein kleiner Bummel durch die schöne Altstadt von Jever, ein Eis, Cappuccino und der Plausch mit Radfreunden rundete den ersten Tag ab. Das 2 Bettzimmer mit Dusche und Bad in der Jugendherberge versprach eine gute erholsame Nacht.

    Ausgeruht nach reichhaltigem Frühstück ging es bei starker Bewölkung auf den Rückweg.

    Das es regnen würde, war sehr wahrscheinlich, nur wann? Bei Kilometer 75 war dann so weit, ein kurzer Schauer erfrischte uns.

    An Oldenburg vorbei immer auf wenig befahrenen Straßen Richtung Süden. Landschaftlich ruhig und entspannend ging es voran. Durch die Wildeshausener Geest vorbei an satten Wiesen und Feldern, hier und da eine Windmühle. Nach dem wir Wagenfeld passiert hatten, war das Wiehengebirge schon in Sichtweite. Es ging über den Kahlewart, ein Wadenkneifer im Mühlenkreis Minden-Lübecke. Dann gerade noch an Herford und Bielefeld vorbei über Oerlinghausen zurück nach Stukenbrock.

    Nach 245 Kilometern und einer Abschluß Rennwurst vom Grill wurde die Etappenfahrt beendet.

    Eine gut organisierte und durchgeführte Tour vom PSV Stukenbrock. Diese Etappenfahrt kann ich nur empfehlen. Wir kamen auf 534 Gesamtkilometer mit etwa 1700 Höhenmetern.

    Jetzt steht schon fest: nächstes Jahr gibt es wieder eine Fischbrötchentour!

    Fischbrötchentour Fischbrötchentour Fischbrötchentour
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    Fischbrötchentour Fischbrötchentour Fischbrötchentour
  • Jessica Lambracht bei der Dt. Triathlon Meisterschaft

    Jessica Lambracht bei der Dt. Triathlon Meisterschaft

    Blick über den Tellerrand: Jessica Lambracht bei der Dt. Triathlon Meisterschaft

    Im saarländischen Merzig fand am 2. August die deutsche Meisterschaft im Triathlon statt. Die Lemgoer Nachwuchstriathletin Jessica Lambracht – die häufig auch im Sprintax-Trikot als talentierte und erfolgreiche Fahrerin an den Start geht – war hier für ihren Lemgoer Heimatverein TV Lemgo mit dabei.

    Jessica startete in der Jugendklasse B. Hier müssen 400 m Schwimmen, 10 km Radfahren und 2,5 km Laufen absolviert werden. Jessica kam im Mittelfeld als 25. aus dem Wasser, konnte nach schnellem Wechsel auf der Radstrecke jedoch richtig Boden gutmachen. Sie wechselte als 3. auf die anschließende Laufstrecke und hielt diese Pos. bis ins Ziel. Nur ihre Lemgoer Teamkollegin Ellen Steffens sowie eine Athletin aus dem Saarland, Anna Kempf, waren nicht zu knacken. Beide Jahrgang ’94. Jessica also beste des Jg.’95.

    Nach dem 6. Platz – im Sprintax-Trikot (!) – in der U15-Klasse bei den Deutschen Meisterschaften Straße in Parchim wieder ein toller Erfolg. Herzlichen Glückwunsch! (jl/rs)

    Dt. Triathlon Meisterschaft Dt. Triathlon Meisterschaft
  • Mecklenburger Fahrradtörn: 4 Etappen in 3 Tagen

    Mecklenburger Fahrradtörn: 4 Etappen in 3 Tagen

    Von Jens Lambracht

    Bettina und ich starteten bei einer Etappenfahrt in Parchim, dem „Mecklenburger Fahrradtörn“. Es waren insgesamt 4 Etappen in 3 Tagen zu bewältigen. Ca. 140 Fahrer gingen auf der ersten Etappe über 75 km bei schönstem Wetter ins Rennen. Es wurde von Anfang an „volles Rohr“ gefahren. Zahlreiche Stürze sorgen für ein weit auseinander gezogenes Feld. Ich war leider auch in den Sturz verwickelt und habe dabei gleich mal 11 Minuten verloren. Material und Knochen sind aber funktionstüchtig geblieben. Das erste Ergebnis: Platz 82 für mich und für Bettina Platz 87 (Platz 3 Frauenwertung).

    Am zweiten Tag lief’s dann auf den nächsten 68 km deutlich besser. Ich konnte mit den Besten mithalten und fuhr in der ersten Gruppe durch’s Ziel: Platz 59. Einmal mehr zeigte sich, dass Einzelkämpfer ein besonderes Handicap mit sich tragen: Ich kam leider nicht nach vorne durch, da die Mannschaften alles dicht gemacht haben. Bettina kam zwar 12 Minuten später als ich an. Damit belegte sie Platz 2 in der Frauen-Tageswertung (Gesamtplatzierung: Rang 3.).

    Am Nachmittag dann die 3. Etappe, ein Zeitfahren über 10,6 km. Wind von vorne und welliges Profil. Wir waren fast die einzigen ohne Zeitfahrmaterial und hatten dementsprechend keine Chance auf’ne gute Platzierung. Bettina schaffte eine 17.05 er Zeit (Platz 5 bei den Frauen, 103 im Gesamtklassement) und ich mit einer 15.30 iger Zeit Platz 85 im Gesamtergebnis. Enttäuschend? Naja …

    Der nächste Tag, Etappe 4 über 96 km. Die Beine waren anfangs etwas schwer. Das legte sich aber nach dem ersten Anstieg. Bettina und ich hatten keine Mühe mit den Besten mitzuhalten, trotz 42er Schnitt. Für Bettina ging es noch um die Gesamtwertung. Ich habe versucht ein gutes Tagesergebnis zu erzielen. Leider stürzte im Finale ein Fahrer direkt vor mir. Ich konnte gerade noch ausweichen. Doch dann musste ich erstmal das entstandene Loch zufahren. Mit Bettina im Schlepptau kamen wir auch kurz vor dem Ziel wieder ran, sodass sich Bettina den 2. Gesamtplatz in der Frauenwertung sichern konnte. Im Sprint hat’s bei mir dann nur für Platz 48 gereicht. Gesamt Platz 70. Ohne die 11 Minuten vom ersten Tag wäre wohl Platz 15-20 drin gewesen. Trotzdem zufrieden: die Leistung stimmte ja. Für Bettina gab’s einen schönen Pokal.

    Zusammengefaßt: Eine schöne Veranstaltung des gleichnamigen Vereins. Kann man durchaus weiterempfehlen, da auch Fahrer ohne Lizenz zugelassen sind.

    Bei Interesse schaut doch einfach unter www.mecklenburgerfahrradtoern.de.

  • Vereinsmeisterschaften Zeitfahren 2009

    Vereinsmeisterschaften Zeitfahren 2009

    Monika, Werni und Günter vor dem Start

    „Start frei“ hieß es am letzten Juli-Wochenende zur Premiere der Vereinsmeisterschaften im Zeitfahren. Schon einige Monate zuvor hatte das Orga-Team um Ralf.N, Dario W. und Ulli V. eine geeignete Strecke in Bexterhagen ausgekundschaftet. Ein Rundkurs von ca. 4,5 km bei 33,5 hm musste insgesamt vier Mal abgefahren werden. Zum Mitmachen waren alle Vereinsmitglieder aufgerufen, denn neben der sportlichen Leistung sollte auch der Spaß nicht zu kurz kommen.
    Insgesamt 12 Teilnehmer – 10 Einzelfahrer sowie ein Familienteam – standen ab 15:30 Uhr am Start. Nachdem ein kurzer Platzregen nochmals für Abkühlung gesorgt hatte, nahmen alle Teilnehmer für den letzten „Feinschliff“ die Strecke nochmals unter die Räder. Anschließend ging es im Minutentakt auf die Strecke. Hier die einzelnen Ergebnisse:

    Ergebnisse Einzelfahrer / 4 Runden

    1 Dario   42,07 km/h   25,51 min
    2 Werner   41,85 km/h   25,59 min
    3 Christopher   37,58 km/h   28,56 min
    4 Jens   36,21 km/h   30,02 min
    5 Simone   33,96 km/h   32,01 min
    6 Günter   33,56 km/h   32,24 min
    7 Detlef   31,73 km/h   34,16 min
    8 Ralfn   30,85 km/h   35,15 min
    9 Eva   25,07 km/h   43,26 min
    10  Monika   23,12 km/h   47,02 min

     

    Ergebnisse Familienteams / 2 Runden

    1   Ralf & Anna   28,42 km/h   18,56 min
  • Ötztaler Radmarathon 2009

    Ötztaler Radmarathon 2009

    Ein Bericht von Achim Kaufmann

    6.20 Uhr: Wir, das sind Ragnar, Dario, Jörg, Thomas und ich, standen gut gekühlt mit ca. 3800 Mitstreitern bei +4° C im Startblock, etwa in der Mitte und warteten auf den Startschuss. Ein Hubschrauber kreiste schon und zog diverse Dinge in die Luft, ein Riesen Trikot und ein sehr großes Rennrad. Was sich sonst noch alles vor dem Startblock so abspielte bekamen wir gar nicht mit, zu lang zog sich das Starterfeld dahin.

    Ötztaler RadmarathonEndlich ging es los, schnell die Jacke noch abgegeben und dann Richtung Ötz, 32 Km bergab. Die Kälte kroch in die Füße, trotz langen Handschuhen hatte ich Eishände. Nach der ersten Tunneldurchfahrt lag der erste Mitstreiter auf dem Asphalt, ein blutiges Gesicht, Rad kaputt, ein jähes Ende.

    Meine Radfreunde waren mittlerweile alle an mir vorbei. Ich blieb immer schön im grünen Bereich, wollte doch nur locker durchkommen.Vor mir lag dann endlich der Kreisverkehr in Ötz mit dem Hinweisschild Kühtai, trotz kalter Finger wechsele ich die Handschuhe, kurze fuhren sich im 18.5 Km langen Anstieg hinauf auf den Kühtaisattel einfach besser.

    Im Anstieg war es eng, das Fahrerfeld noch dicht zusammen, aber mir wurde schön warm. Es lief gut, das Training an der Luise sollte sich heute noch auszahlen.

    Auf der Straße lagen Handschuhe, Energieriegel, Windjacken und Westen, alles was so im Renngeschehen verloren ging und die Zeit und der Platz zum Aufheben fehlte.

    Nach etwa 9 Km auf einmal ein Stau, gerade im 18% igen Teil. Eine Baustelle mit Engpass, absteigen und kurz geschoben. 3 Minuten die Beine vertreten und schon ging es weiter. Kehre um Kehre und Meter für Meter. Wir kamen an die Baumgrenze, Raureif auf den Almwiesen. Braune Kühe mit Glocken um den Hals und plüschigen Ohren schauen teilnahmslos durch die Gegend und standen teils mitten auf der Straße herum.

    Etwas Später erreichte ich die erste Labstation nach 51 Km auf 2020 Meter Höhe.

    Eine kurze Pause, Handschuh Wechsel und runter ging es in die Abfahrt. Noch einmal wurde es bitter kalt, zum Glück hatte ich mich am Morgen für Knielinge entschieden.

    83,7 zeigte mein Tacho, für mich als lausigen Abfahrer echt gut.

    Je tiefer es ins Tal ging desto wärmer wurde es.

    Als das Tal erreicht war, fuhren wir auf der alten Passstraße Richtung Brennerpass. 770 Hm waren bis dahin zu überwinden. Das Tempo in der Gruppe war jetzt gemäß dem Spruch: überziehst du am Brenner, leidest du am Jaufen und stirbst du am Timmelsjoch.

    Also radelten alle recht entspannt weiter, zur linken das Inntal. Dann ein paar kleinere Wadenkneifer, Anstiege von 12%. Nach 127 Km war die Labstation Brenner erreicht.

    Kurz essen und die Flaschen auffüllen dann ging es in die Abfahrt, Richtung Italien. Es war jetzt mittlerweile angenehm warm. Die Straßen waren breit und bis nach Sterzing am Fuße des Jaufenpasses waren es nur 19 Km.

    Den Jaufen ging es dann gleichmäßig mit durchschnittlich 7.6% Steigung 15.5 Kilometer Berg auf. Ich fuhr in meinem Rhythmus an vielen Radlern die mich in der Abfahrt überholt hatten wieder vorbei. Es lief sehr gut, meine Beine waren noch frisch und ich freute mich schon jetzt sehr auf das Timmelsjoch. Ich genoss die beeindruckenden Aussichten und die vielen Berggipfel. Denn vor dem Ötzi war ich noch nie mit dem Rennrad in den Alpen, so schöne lange Anstiege hatte ich auch noch nicht.

    Nach 15.5 Km und einigen Kehren war die Passhöhe von 2090 m erreicht. Eine wirklich tolle Aussicht. Passend zur Aussicht gab es eine Pause und Leckereien an der Labe. Und sogar eine Massagebank, für müde und verkrampfte Beine. Nichts für mich.

    Anschließend ging es in die Abfahrt, viele Kehren mit teils sehr schlechtem Straßenbelag. Eine Kehre unter mir fuhr der Rettungswagen mit Blaulicht ab. Vorsicht war geboten. Die nicht enden wollende Abfahrt bei schönstem Wetter ging bis St. Leonhard. Dort begann bei 32°C der 29 Km lange und schönste Anstieg des Rennens zum Timmelsjoch. Die Passhöhe liegt auf 2509 m.

    Es waren schon viele gequälte Gesichter zu sehen, zwischen Mos und Schönau wurden die Schieber auch mehr. Für einige endete dort der Traum vom Finisher.

    Die schöne Aussicht und die vielen Radler die ich hinter mir ließ zogen mich regelrecht immer höher, ein wahrer Genuss.

    Schließlich war der auch der letzte Gipfel erreicht, nach dem folgenden Tunnel zog ich erst mal wieder die Armlinge an, es wurde frisch.

    Als letzter Wadenkneifer war nun nur noch die Mautstation auf der Strecke, die letzten 220 Höhenmeter. Das Ziel Sölden war nahe. Gut gelaunt und zufrieden den Ötzi geschafft zu haben rollte es ins Ziel. Wir kamen alle gut im Ziel an. Ragnar als schnellster, trotz dreimonatiger Trainingspause, alle Achtung!!

    Es waren viele Zuschauer an der gesamten Strecke die uns anfeuerten. Zu Trinken und zu essen gab es an den Labestationen auch genug, wenn man denn anhielt.

    Im Anschluss ließen wir den Ötztaler mit der Nudelparty und jede Menge Spaß ausklingen.

    Nächstes Jahr gibt es den 30. Ötztaler Marathon, wer kommt mit? Es lohnt sich!

    Auf www.oetztaler-marathon.com gibt es noch mehr Bilder zu sehen.

    Unsere Zeiten:

    Ragnar   9:07.47,6 
    Jörg RSV Gütersloh  9:13.42,4
    Dario   9:44.28,4
    Thomas 10:50.36,9
    Achim  11:09.08,3

    Genächtigt haben wir in der Pension Karl Rimel direkt am Zielbereich an der Freizeitarena in Sölden. Wo uns Rimels Karo mit Äpfeln und Obstler am Anreisetag empfing. Sie ist übrigens Radlerin im Radclub Ötztal (urc-oetztal.at ) und hatte für Ragnar und mich, da wir ohne Alpen- und Passerfahrung waren, noch den ein oder anderen Tipp für den Ötzi. In Sölden gab es auch die feinsten Räder zu sehen, an Sportgeschäften mangelte es nicht.

    Wir hatten ein echt tolles Radsport Wochenende im Ötztal.