Autor: Susan

  • Zusammenfassung CX-Rennsaison 2015

    Zusammenfassung CX-Rennsaison 2015

    Beim Deutschland Cup folgte nach Hamburg Horn das Rennen in Lohne. Bei besten Wetterbedingungen ging es dort mal nicht aus der letzten Startreihe, sondern aus der zweiten auf die Strecke. Aus der Hobbyklasse war mir die Streckenführung ja schon bekannt, allerdings dürfen sich die Lizenzklassen noch etwas mehr quälen. Am Ende reichte es für einen guten 10. Platz und eine Bestätigung der Leistung in Hamburg.

    Eine Woche später folgte dann das DC Rennen in Bad Salzdetfurth. Dort wurde die Strecke gegenüber den vorherigen Jahren etwas geändert und das Wetter sorgte auch für meine Lieblingsbedingungen, Schlamm und Matsch. Da Bad Salzdetfurth ja mehr oder weniger zentral liegt, war auch das Starterfeld aus Nord und Süd gut besucht.

    k-DC Lohne BSD 4Neben den mittlerweile vorderen Startreihen, die man sich ja durch Platzierungen erarbeitet, laufen meine Startsprints auch ganz gut, so dass sich der teilweise störende Verkehr auf der ersten Runde minimiert. Im Prinzip waren nach der Startphase in Bad Salzdetfuhrt nur noch Fahrer vor mir, die ohnehin schneller sind. Allerdings gab es natürlich schon noch den einen oder anderen Zweikampf und nach gefühlten 2kg Mehrgewicht durch Schlamm und Matsch am Rad ging es auf Platz 7 durchs Ziel.

    Nur eine Woche später ging es dann zum Doppelwochenende nach Kleinmachnow und Luckenwalde. Doppelwochenende bedeutet, dort fahren alle, die in der Gesamtwertung vorne mitmischen wollen und entsprechend war dann auch das Starterfeld besetzt. Ebenso entsprachen die dortigen Strecken, die Orga und irgendwie alles eher den „belgischen Standards“ und sind nicht wirklich mit WEC und SCC zu vergleichen. Bei beiden Rennen verliefen die Starts, diesmal aus der ersten Reihe, sehr gut und Platz 7 und 5 in der Endabrechnung sind weitaus mehr, was ich mir vor der Saison vorgenommen hatte.

    Am folgenden Samstag wurde auf den Weg nach Lorsch zum Deutschland Cup noch der 2. Lauf der Panther Cross Seriek-DC Lorsch 3 mitgenommen. Zugegeben ist das Starterfeld hier etwas übersichtlicher, aber nicht weniger Leistungsstark, zumindest wenn es um die Podiumsplätze geht. Sven Kuschla, der auch beim DC vorne mitmischt und beim WEC sogar noch in der Elite-Klasse vorne unterwegs ist, war natürlich haushoher Favorit. Dahinter blieben dann noch Jörn Wiegner, Jörn Führing und Ich. Sven fuhr sein eigenes Rennen und nach ca. 6-7 Runden konnte ich Jörn und Jörn dann endlich abschütteln. Cool, 2. Platz und somit Motivation für Lorsch am Folgetag.

    Lorsch, auch irgendwie ein CX-Mekka mit belgischer Streckenführung, bei Mannheim gelegen und somit auch zentral, was das Starterfeld betrifft. Auch sehr geil, Moderation durch Karsten Miegels von Eurosport, also mal nicht die Tour, Vuelta oder Giro, sondern CX mit internationaler Beteiligung bei den Damen und Herren der Elite-Klasse. Der Start, wieder aus der ersten Reihe, auch noch leicht bergauf und nach der ersten Kurve Platz 6. Na, geht doch. Im weiteren Rennverlauf konnten sich Vladi Riha, Stefan Knopf und Bernd Pfeiffer nach vorne absetzten und ich durfte mich dann mit dem amtierenden Deutschen Meister Ralph Berner herumschlagen. Hier und dort dann immer wieder der Platztausch, entweder Er oder ich auf Platz 4. Am Ende hatte ich dann wohl doch die etwas besseren Beine und konnte den 4. Platz verteidigen, geile Sache.

    Nach Lorsch folgte dann das Doppelwochenende in Stuttgart und Magstadt.

    Stuttgart verlief trotz des Kurses, der mir nicht wirklich lag, recht gut. Vom Start an lag ich auf Platz 6, musste den dann aber doch noch in der letzten Runde abgeben.

    Am Sonntag ging es dann nach Magstadt. Eigentlich für schlechtes Wetter bekannt oder berüchtigt, war es dort trocken und sonnig. Fazit der ersten Trainingsrunde: Mmm, die Abfahrt ist weder trocken noch nass angenehm und verzeiht auch keine Fehler. Naja, mal sehen wie es im Rennen laufen wird. Glücklicherweise blieb mir diese Erfahrung im Rennen dann doch erspart, weil ich mir an einer anderen Stelle der Strecke den Finger verbogen hatte. Magstadt also eine Nullnummer, aber den LVM Titel NRW am Folgewochenende wollte ich mir nicht vermiesen lassen.

    k-WEC Rheine LVM NRW 4So ging es also mit einem geschienten Finger nach Rheine zum WEC inkl. LVM NRW. Das Rennen in Rheine war dann auch eine spannende Angelegenheit. Platz 1 und 2 im WEC wurden durch Michael Stenzel und Vladi Riha ausgefahren. Platz 3 konnte an Stefan Wittwer Jörn Führing oder mich gehen. Im Rahmen LVM NRW kämpften Stefan und ich um den Titel.

    Die Entscheidung fiel dann in der letzten Runde. Auf der Start- und Zielgeraden zog Stefan mit Jörn im Schlepptau an mir vorbei. Allerdings konnte ich mich noch vor Jörn setzen und so ging es dann wieder ins Unterholz. In der nächsten Kurve dann Fahrfehler durch Stefan. Nun an Platz 3 liegend und Platz 1 LVM ging es im dunkelroten Bereich dem Ziel entgegen. Doppelpodium und eine schöne Entschädigung für den krummen Finger.

     

     

  • Start der Cross-Saison

    Start der Cross-Saison

    Am Samstag ging es also erst einmal in den hohen Norden nach Kaltenkirchen zum ersten Lauf des Stevens Cyclocross Cup. Bisher hatte ich nicht die Gelegenheit, dass Rennen in Kaltenkirchen zu fahren und konnte mir nur über Videos einen Eindruck von der Strecke verschaffen. Die Realität sollte aufgrund der Anstiege dann doch deutlich mehr Höhenmeter aufweisen, als auf dem Video ersichtlich. Sonst bot die Streckenführung noch vier Sandpassagen, etwas Wald, drei Hindernisse und reichlich Kurven.

    Das obligatorische Training konzentrierte sich auf Schlüsselstellen, denn geradeaus und bergauf reicht einmal zu fahren, wohingegen andere Passagen etwas genauer und öfter bzgl. der Fahrlinie und Fahrtechnik zu betrachten sind.

    Kurz nach Mittag ging es dann los. Startaufstellung und hier dann gleich das übliche Handycap wenn man von den Hobbyklassen in die Lizenzklassen wechselt. Vorjahresergebnis natürlich Fehlanzeige und somit wurde ich in die letzte Startreihe, des 31 Fahrer starken Feldes, einsortiert. Naja, mitfahren und mal sehen, was daraus wird ging mir zu diesem Zeitpunkt durch den Kopf.

    Der Start verlief dann recht entspannt, zwar ein Vorteil der letzten Startreihe, aber da wünsche ich mir doch lieber die andere Variante aus der ersten Reihe. Die ersten Kurven inkl. Waldpassage ging wirklich nur mit angezogener Bremse, weil es kaum möglich war zu überholen. Erst im zweiten Kursabschnitt und auf den folgenden Runden boten sich dann die Möglichkeiten immer wieder Plätze gut zu machen.Mirco 5 SCC Kaltenkirchen 2015

    Kurz vor Ende der vorletzten Runde rief mir Marit dann zu, dass ich auf Platz 3 liegen würde, allerdings hatte ich Nr. 4 und 5 direkt am Hinterrad und der kommende Abschnitt, Anfahrt zum Ziel und Zielgerade bis zur Waldpassage, war eine Waldautobahn, sprich Windschattenlutschen.

    Erst in den technischen Passagen konnte ich mich etwas absetzten, meinen Abstand zum vierten bis zur Zieldurchfahrt weiter ausbauen und somit meinen ersten Podiumsplatz in der Senioren 2 Klasse genießen.

     

    Teil 2 des Doppelwochenendes um und in Hamburg

    Heute ging es zum ersten Lauf des Deutschland Cup nach Hamburg Horn. Wie in den vergangenen Jahren auch, wird die Galopprennbahn kurzerhand zum CX Kurs umgewandelt und damit es auch nicht langweilig wird, ändert sich der Kurs auch immer wieder etwas.

    Deutschland Cup bedeute auch ein anderes Fahrerfeld in den Lizenzklassen, weil hier mit jedem Rennen Punkte für Startaufstellung der jährlichen DM ausgefahren werden. Aufgrund meiner Vortagesleistung war die Motivation natürlich groß, aber ein realistisches Ziel war Top 15.

    Wie am Tag zuvor in Kaltenkirchen wurde bei der Streckenerkundung mehr Wert auf das abfahren bestimmter Schlüsselstellen gelegt.

    Beim Deutschland Cup erfolgt die Startaufstellung gemäß der ersten acht der Vorjahresgesamtwertung und alle anderen Teilnehmer werden gelost. Wie heißt es so schön: Glück in der Liebe, Pech im Spiel? Also, wieder letzte Startreihe; bei 41 Fahrern. Naja, beim mittlerweile vierten Rennen der Saison schon fast Gewohnheit.

    Mirco 1 DC HH-Horn 2015Der Start war also wieder recht entspannt. Wo soll man auch hinsprinten, wenn 40 Fahrer vor einem sind und nicht in die Füße kommen. Also, wieder die ersten Kurven abwarten und dann angreifen. Angreifen im ersten Streckenabschnitt bedeutete sehr viel laufen, anstatt zu fahren und in dieser Phase konnte ich ca. 10-15 Plätze gut machen.

    Runde für Runde ging es weiter nach vorne, doch die Spitzenfahrer waren außerhalb meiner Reichweite. Am Ende erreichte ich mit Platz 9 sogar eine Top 10 Platzierung, was in Anbetracht der Startaufstellung und der Top 15 Wunschplatzierung mehr als zufriedenstellend ist.

  • Vereinsmeisterschaften 2015

    Vereinsmeisterschaften 2015

    Ergebnis AK Damen
    Platz   Straße EZF Berg RTF       Gesamt
    1 Felicitas 15 15 12 3 42
    2 Esther 12 12 10 8 34
    2 Manuela 12 10 9 12 34
    4 Smilla   9 15   24
    5 Marit       15 15
    6 Paradee       10 10
    7 Maria       9 9
    8 Brigitte       7 7
    9 Ramona       6 6
    10 Monika       5 5
    10 Alexandra       5 5
    12 Katrin       3 3
    12 Anna       3 3

     

    Ergebnis AK Ü50
    Platz   Straße EZF Berg RTF       Gesamt
    1 Viktor 9 15 12 15 42
    2 Thomas G 15   15 7 37
    3 Günter   9 9 12 30
    4 Ullrich 8 10 10 3 28
    5 Norbert 6 8 8 8 24
    6 Wolfgang W 12     6 18
    7 Franky 10     4 14
    8 Joachim   12   1 13
    9 Ulli 7     5 12
    10 Pedro       10 10
    11 Wolfgang M       9 9
    12 Andreas       2 2

     

    Ergebnis AK U50
    Platz   Straße EZF Berg RTF       Gesamt
    1 Niklas 12 12 10   34
    2 Dario 9 15 7 8 32
    3 Jan 15 7 6 1 28
    4 Finn 6 6 15   27
    5 Frederik 5 9 12 1 26
    6 Christian 8 8 8   24
    7 Werner 10 10   1 21
    8 Mirco       15 15
    9 Felix 3 5 5 2 13
    9 Lars 7      6 13
    11 Kai-Uwe       12 12
    12 Hajo       10 10
    13 Jörg S     9    9
    13 Christian T       9 9
    15 Holger   3  4    7
    15 Thomas K       7 7
    17 Ingo       6 6
    18 Bernd   4   1 5
    18 Ragnar 4     1 5
    20 Karsten       4 4
    20 Martin R 1 2   1 4
    22 Christoph       3 3
    23 Dirk 2       2

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