Autor: Susan

  • Vereinsmeisterschaften Einzelzeitfahren 2015

    Vereinsmeisterschaften Einzelzeitfahren 2015

    Da unser ursprünglicher Termin aufgrund einer Sturmwarnung vorsichtshalber abgesagt werden musste, fand die Einzelzeitfahrmeisterschaft dieses Jahr an zwei Terminen statt. So konnten wir möglichst allen Interessierten einen Start ermöglichen.

     Die Wahl der Termine (15.08./ 30.08.) erwies sich dabei als goldrichtig, boten beide doch gute und vergleichbare Wetterbedingungen. Wobei der zweite Termin mit 32 Grad für einzelne Starter schon grenzwertig heiß war. Entschädigt wurden wir an diesem Tag mit reichlich Kuchen von Felicitas.

    Die guten Zeiten sind allerdings nicht alleine auf das Wetter zurückzuführen. Das Niveau im Verein ist in den vergangenen Jahren immer wieder deutlich gestiegen. Sowohl bei den „Alteingesessenen“ als auch durch starke neue Fahrer. Neben vielen persönlichen Bestzeiten durften wir dann auch einen neuen Streckenrekord von Dario bestaunen.

    Ergebnisse s.u. | Fotos siehe Bilder

    Vielen Dank an die vielen Helfer für die Zeitnahme, Streckensicherung und Verpflegung!

    Ergebnis AK Damen
    Platz Name 1. Runde 2. Runde 3. Runde 4. Runde/Ziel AK Punkte
    1 Felicitas 7,23 15,02 22,55 30,55 W 15
    2 Esther 7,44 15,48 24,03 32,24 W 12
    3 Manuela 8,10 16,14 24,26 32,37 W 10
    4 Smilla 8,51 17,47 26,59 36,19 W (Jugend) 9

     

    Ergebnis AK Ü50
    Platz Name 1. Runde 2. Runde 3. Runde 4. Runde/Ziel AK Punkte
    1 Viktor 6,51 13,54 20,57 27,46 Ü50 15
    2 Joachim 7,02 14,07 21,20 28,23 Ü50 12
    3 Ulrich 7,13 14,26 21,37 28,54 Ü50 10
    4 Günter 7,40 15,13 22,36 29,55 Ü50 9
    5 Martin R. 7,41 15,32 23,26 31,17 Ü50 8
    6 Norbert 8,27 17,02 25,40 34,40 Ü50 7

     

    Ergebnis AK U50
    Platz Name 1. Runde 2. Runde 3. Runde 4. Runde/Ziel AK Punkte
    1 Dario 6,00 11,55 17,53 23,46 U50 15
    2 Niklas 6,09 12,16 18,27 24,28 U50 12
    3 Werner 6,19 12,31 18,54 25,10 U50 10
    4 Frederik 6,22 12,47 19,19 25,47 U50 9
    5 Christian B. 6,32 13,04 19,41 26,13 U50 8
    6 Jan 6,31 13,15 19,59 26,36 U50 7
    7 Finn 6,54 13,33 20,14 27,04 U50 6
    8 Felix 7,19 14,47 22,18 29,38 U50 5
    9 Bernd 7,27 14,43 14,37 29,54 U50 4
    10 Holger 7,17 14,49 22,31 30,19 U50 3

     

    Ergebnisse außerhalb der Vereinsmeisterschaften
    Name 1. Runde 2. Runde 3. Runde 4. Runde/Ziel AK
    Fabian 6,25 13,14 keine Zeit 27,41 Gast
    Stefan 6,50 13,35 20,37 27,42 Gast
    Erik 9,07 18,24 27,41 37,17 Gast

    Vereinsmeisterschaften 2015: weitere Berichte

  • Vereinsmeisterschaften Straße 02.06.2015

    Vereinsmeisterschaften Straße 02.06.2015

    Bei bestem Wetter hatten wir eine tolle Beteiligung am Straßenrennen der Vereinsmeisterschaften 2015. Insgesamt 19 Fahrer, drei Fahrerinnen und zwei Gäste nahmen den anspruchsvollen 62 km-Kurs unter die Räder.

    In der neutralisierten Anfahrt nach Hollenstein mussten wir bereits nach zwei Kilometern eine Schrecksekunde erleben, als Michael, einer unserer Gastfahrer, in Heepen zu Fall kam. Es sollte zum Glück die einzige brenzlige Situation bleiben. Für Michael war die Tour damit leider beendet.

    Der Scharfrichter

    Zügig ging es Richtung Bad Salzuflen wo der „scharfe“ Start erfolgte. Aus dem letzten Jahr wussten alle, dass sich bereits im Anstieg nach Hollenstein entscheidende Gruppen bilden werden. Entsprechend flott wurde gefahren. Sofort setzten sich die kletterstarken U50er ab. Werner, Fred, Lars, Finn, Niklas und Christian erreichten als erste die Kuppe. Mit deutlichem Abstand, aber noch in Sichtweite folgte Dario, an dessen Hinterrad sich Jan festgebissen hatte und schließlich Ragnar. Felix musste derweil reißen lassen. Auf der Kuppe angekommen beschleunigte Dario um seine beiden Kletten abzuschütteln und alleine zur Spitzengruppe aufzuschließen. Allerdings gaben beide Verfolger mit Blick auf den starken Süd-West-Wind im lippischen Flachland nicht klein bei. Als wohl bester Rouleur des Vereins hat Dario halt ein gefragtes Hinterrad…

    P6028931Ullrich führte die zweite große Gruppe am Berg an. Dicht auf den Versen waren ihm Viktor, Dirk, Franky und Martin. Wolfgang kämpfte mit etwas Abstand um den Anschluss und konnte ihn– wie auch Ulli – noch im Anstieg herstellen. Kurz hinter den Herren flog Felicitas die Serpentinen hinauf. Esther musste unterdessen bereits auf die Zähne beißen, um den Abstand nicht zu groß werden zu lassen. Wenig später folgte der gut gelaunte Norbert und schließlich Manuela.

    Thomas G fuhr ebenso wie unser zweiter Gastfahrer am Hollenstein zwischen den ersten Gruppen.

    In Brüntorf konnten Dario und Jan den Anschluss an die Spitze wieder herstellen, während Ragnar dem hohen Tempo in der Abfahrt Tribut zollen musste.

    Taktisches Rennen in der Spitzengruppe

    In der nun achtköpfigen Spitzengruppe wollte jetzt keiner mehr die Führung übernehmen. Allenfalls hinter Kurven und vor Ampeln kam etwas Bewegung in die Gruppe. Fred fuhr unermüdlich im Wind, verpasste es aber, bei einem kurzfristigen Vorsprung von einigen Metern eine Attacke durchzuziehen.

    Während es Esther, Manuela und Norbert am Ende des Feldes jetzt etwas ruhiger angehen ließen, fuhr Felicitas immer in Sichtweite der zweiten Gruppe, in der sich mittlerweile auch der zurückgefallene Gastfahrer befand. Ulrich attackierte in dieser Gruppe immer wieder und hielt so das Tempo hoch. Aber wie Fred an der Spitze des Feldes schaffte auch er es nicht, sich entscheidend von seinen Mitstreitern abzusetzen.
    Auch auf dem kurzen aber knackigen Anstieg auf der Billinghauser Str. Richtung Hörste und dem folgenden welligen Gelände bis Oerlinghausen wurde weiter taktiert. Keiner der Spitzenfahrer wagte einen Angriff.

    Etwas weiter hinten im Feld verlor Ulli vor Hörste den Anschluss an die zweite Gruppe und Felicitas konnte zu ihm aufschließen.

    Hinauf nach Gräfinghagen („Popofrische Eier“) schlug Fred an der Spitze stoisch weiter ein hohes Tempo an. Jan folgte auf Position zwei um bei einer eventuellen Attacke der stärkeren Bergfahrer reagieren zu können. Lars zeigte sich zwischendurch vorne, zog aber nicht durch. So fuhr die Gruppe geschlossen in die Abfahrt. Attacken einzelner Fahrer waren in der großen Gruppe jetzt absolut aussichtslos.

    Etwas später musste Ulrich an gleicher Stelle seinen ständigen Attacken in der lippischen Ebene Tribut zollen und ließ etwas reißen.

    Das Finale

    P6028955Fred hielt das Tempo während der gesamten Abfahrt hoch und niemand wollte vor dem Sprint eine Position weiter vorne einnehmen. Vorne galt also: großer Gang rein, Unterlenker und abwarten. Auf Höhe der letzten Kurve war es soweit, das große Rauschen setzte ein. Dario fuhr eine mächtige Attacke, konnte aber seine Verfolger Christian, Lars und Finn nicht abschütteln. Dann zogen Niklas und Werner an Jan und Fred vorbei. Jan sprang hinter den beiden her und fuhr im Sog nach vorne. Im harten Sprint konnte Jan schließlich bei Tempo 69 wenige Meter vor dem Ziel sein Vorderrad an Niklas vorbeischieben. Die Überraschung war perfekt, die Vereinsmeisterschaft hat einen Sprintsieger.

    Wenige Minuten später ließ es sich Thomas G nicht nehmen, seinen jüngeren Begleitern beim finalen Sprint das Hinterrad zu zeigen. Ragnar und Felix mussten sich dem starken Sieger der ü50-Wertung geschlagen geben.

    Auch in der mittlerweile ausgedünnten, zweiten große Gruppe wurde beherzt um jede Position gesprintet. Die besten Beine hatte schließlich Wolfgang, der sich so den zweiten Rang bei den ü50ern vor Franky sicherte. Es folgten Dirk, Viktor und Martin. Ulrich konnte in den Sprint nicht mehr eingreifen.

    P6028962P6028966P6028986

    Als nächste kamen Felicitas und Ulli ins Ziel. Es folgten Esther und Manuela, die das Ziel gemeinsam überquerten. Den Schlussakt setzte der noch immer sichtbar gut gelaunte Norbert, der nach seiner für die Damen geleisteten Führungsarbeit dennoch etwas erschöpft wirkte…

    Platz u50 ü50 Frauen Punkte
    1 Jan Thomas G Felicitas 15
    2 Niklas Wolfgang W Esther + Manuela 12
    3 Werni Franky   10
    4 Dario Viktor   9
    5 Christian Martin   8
    6 Lars Ulrich   7
    7 Finn Ulli   6
    8 Fred Norbert   5
    9 Ragnar     4
    10 Felix     3
    11 Dirk     2

    Vielen Dank an Bernd für die Fotos, Monika und Helmut für die Zielverpflegung und Finn für das alkoholfreie Bier.

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  • Vereinsmeisterschaften Berg 10.10.2015

    Vereinsmeisterschaften Berg 10.10.2015

    Bei kühlenTemperaturen, aber schönstem Sonnenschein erfolgte der 3. Lauf der Vereinsmeisterschaften 2015 als Bergausscheidungsfahren am Luisenturm. 17 Fahrer/innen und 2 Gäste haben sich dazu am Fuß des Anstiegs zusammengefunden.

    Für die U50-Klasse wurden 3 Läufe festgelegt – beim 1. alle 9 Starter, beim 2. die besten 5 und beim finalen 3. Lauf nur die beiden Besten aus dem vorherigen Lauf. Bei den 4 Starterinnen in der Damenklasse und 5 Startern bei den Ü50ern entschieden wir uns allerdings für nur einen Lauf auf den Gipfel.

    Die Damen machten den Anfang, und die eigentlich in die Junioren-Klasse gehörende Smilla preschte sofort auf und davon. Bis zur Spitze war sie auch nicht mehr von der hinter ihr liegenden Felicitas einzuholen.

    Die Senioren ließen es dann etwas ruhiger nach dem Start angehen, im untersten Steilstück rieß die Gruppe aber sogleich auseinander. Hier fuhr dann Thomas Giese einen Vorsprung heraus, den er bis zum Gipfel weiter vergrößern konnte und somit seinen Bergmeistertitel vom Vorjahr verteidigen konnte. Oben am Windrad kam dann Viktor mit deutlichem Abstand hinter ihm an, die weiteren Herren hatten dann auch größere Abstände zwischen sich.

    Spannend wurde es dann auch aufgrund der höheren Teilnehmerzahl bei den U50ern. Direkt nach dem Start konnten sich Fred, Finn, Chris und Jan absetzen, am Steilstück wurde Jan dann aber bereits von Dario, Niklas und Jörg eingeholt. Während Niklas und Jörg zu Christian aufschliessen konnten, fuhren Fred und Finn weiter alleine an der Spitze und Fred konnte den 1. Lauf für sich entscheiden. Im oberen Flachstück versuchte Dario dann noch die Lücke zu Chris und Niklas zu schliessen, aber die beiden erkannten dies rechtzeitig und konnten so als 4. und 5. hinter Jörg über die Linie rollen. Auch im 2. Lauf ließen Finn und Frederik dann nichts anbrennen und kamen in dieser Reihenfolge über die Ziellinie. Nach Ihrer Aussage kam ihnen dieser Lauf als der Schwerste vor; Niklas attackierter als Erster, wurde aber von den beiden Erstplatzierten noch abgefangen und folgte am Ziel ganz knapp hinter ihnen auf Platz 3, während Jörg den Schlußsprint dann schon nicht mehr mitfahren brauchte. Chris musste bereits im unteren Drittel des Anstiegs dem hohen Tempo Tribut zollen und ließ sich dann auf den letzten Metern etwas mehr Zeit. Im finalen 3. Lauf riskierte Finn alles in einer frühen Atacke und konnte seinen errungenen Vorsprung zu Fred dann souverän bis zum Gipfel verteidigen, wenngleich Frederick ein paar Mal fast wieder Anschluß gefunden hatte. Der neue und alte Bermeister kommentierte das Finale folgend: „Am Hinterrad von Frederik war’s mir zu schwer – da habe ich attackiert.“ …so, so 😉

    Somit stehen unsere Bergmeister 2015 fest:

    Smilla bei den Damen, Thomas Giese in der Ü50, und Finn in der U50.

    Glückwunsch an die Sieger/in!

    20151010 142336k20151010 142410k20151010 144958k

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Hier dann die vollständigen Platzierungen aller Teilnehmer:

    Platz u50 ü50 Frauen Punkte
    1 Finn Thomas G. Smilla 15
    2 Fred Viktor Felicitas 12
    3 Niklas Ulrich Esther 10
    4 Jörg Günter Manuela 9
    5 Christian Norbert   8
    6 Dario     7
    7 Jan     6
    8 Felix     5
    9 Holger     4

     

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  • Abenteuer Alpenüberquerung

    Abenteuer Alpenüberquerung

    Hallo Michael, herzlich willkommen im Verein und Glückwunsch zur erfolgreichen Alpenüberquerung. Wie bist Du auf die Idee gekommen als Einsteiger eine Alpenüberquerung zu machen?

    Michael:

    Das hatte verschiedene Gründe:
    Im letzten Jahr waren wir auf Gran Canaria im Urlaub, dort war ich sehr angetan von den vielen Rennradfahrern, die dort in den Bergen unterwegs waren. Ich beschloss auch unter die Rennradfahrer zu gehen und dafür das Joggen aufzugeben. Somit bin ich seit dem letzten Jahr Rennrad-Neueinsteiger.

    Bei den Anstiegen im Teutoburger Wald, hatte ich immer das Gefühl, ein kleinerer Gang wäre am Berg hilfreich. Obwohl ich vorne eine Kompaktkurbel (50/34) und hinten eine Kassette 12/28 drauf hatte. Mein Fahrradfachmann Michael von Radstand, Bielefeld sagte mir immer, diese Kompaktkurbel sei für eine Alpenüberquerung ausgelegt und reiche für den Teutoburger Wald allemal aus.

    Da ich jedoch vom Mountainbike kleinere Gänge am Berg gewohnt war, ließ ich mir kurz vor der Alpencross letztendlich am Hinterrad eine andere Kassette montieren (12/32). Damit hatte ich am Berg fast eine 1:1 Übersetzung und alles fiel mir leichter.

    Nachdem ich wider Erwarten mit gestandenen routinierten Rennradfahrern gut mithalten konnte, kam bei mir die spontane Idee mal eine Alpenüberquerung zu machen. Außerdem kannte ich die Alpen gut von vielen Skiurlauben und Wanderungen, hatte sie aber noch nie mit dem Rad erklommen. Rennradfreunde hörten von meiner Idee einen Alpencross zu machen und wählten eine Strecke von Kempten im Allgäu nach Riva am Gardasee in 4 Tagen, 400 km und durchschnittlich 2000 Höhenmeter pro Tag.

     

    Warum genau diese Strecke?

    Michael:

    Diese Strecke haben wir einem Tourenbuch entnommen; als Empfehlung und letztendlich aufgrund von Wettersituationen mussten wir sie spontan modifizieren.

     

    Wie lange hast Du Dich sportlich vorbereitet; gab es ein speziellen Trainingsplan?

    Michael:

    Speziell für die Alpenüberquerung mit dem Rennrad habe ich mich ca. 2 Monate vorbereitet. Allerdings bin ich davor auch immer dem Sport verpflichtet gewesen (Tennis, Fitnessstudio, Spinning, der tägliche Weg mit dem Fahrrad zur Arbeit ,ganzjährig ,16 km pro Tag) und hatte somit eine gewisse Grundfitness. Einen speziellen Trainingsplan hatte ich mir aus dem Internet gezogen (siehe unsere homepage) und das Buch von Tim Böhme, Jochen Haar „Rennrad Training“ war auch sehr hilfreich. Auch die vielen Tipps von Rennradfahrern waren sehr hilfreich. Man empfahl mir an sehr steilen Straßen zu trainieren wie z. B. die Fahrt zum Luisenturm, Borgholzhausen , dann die Fahrt zum Fernmeldeturm Hünenburg in der Nähe von „Zwei Schlingen“. Viele Bergstraßen am Teuto in der Nähe von Bielefeld bin ich mal abgefahren und der Ausritt zum Hermannsdenkmal gehörte zum Pflichtprogramm.

     

    War es so anstrengend wie Du Dir das vorgestellt hast?

    Michael:
    Es war für mich nicht so anstrengend, weil ich eine sehr gute technische Ausstattung hatte („Rentner-Ritzel“ 50/34, hinten 12/32 und ein 7,9 kg leichtes Carbon-Rennrad), über eine gewisse körperliche Grundfitness verfüge und am Berg langsam hochgefahren bin. Die Zeit und Geschwindigkeit spielt für mich keine Rolle, letztendlich wollte ich nur die Tour gesund schaffen und heile oben ankommen.

    Z.B. am Stilfser Joch (26 km , nur berghoch) habe ich den Puls nur auf max. 130 kommen lassen, viele Pausen gemacht und den Gipfel gut erreicht, d.h. ich bin dort nicht wie manch andere, die schneller gefahren sind, total erschöpft angekommen. Auch jeden Tag nach der Tour war ich nie voll ausgepowert, weil ich moderat gefahren bin.

     

    Gab es Überraschungen, irgendetwas mit dem Ihr nicht gerechnet habt?

    Michael:
    Positive Überraschungen gab es: super Wetter, 30 Grad, überwiegend trocken, schneefreie Passstraßen.

    Negative Überraschungen: 2 schwere Motorradunfälle am Hahntennjoch-Pass, Behinderungen durch rasende Motorradfahrer, viel zu viel Verkehr über die Brückentage und am Wochenende, ein tödlicher Radfahrerunfall am Berg von dem wir gehört hatten; einmal im Stand nicht rechtzeitig aus den Klickpedalen rausgekommen , umgekippt und leichte Verletzungen am Bein zugezogen, bei der Bergabfahrt mit hoher Geschwindigkeit ein Insekt ins Auge bekommen mit plötzlicher starker Sehbeeinträchtigung.

     

    Welche Tipps kannst Du Interessierten mitgeben, die das auch einmal probieren wollen?

    Michael:
    Gute technische Ausstattung, Pässe nur an Werktagen fahren (weniger Verkehr), den Berg langsam angehen mit Pulsgurt und die Geschwindigkeit dementsprechend dosieren.

     

    Dein schönstes Erlebnis auf der Tour?

    Michael:
    Das Erreichen des Stilfser Joch-Gipfels ohne Probleme löste Glücksgefühle aus, weil ich dieses am Teuto nicht trainieren konnte und nicht wusste , ob ich das schaffen kann.

     

    Machst Du es noch einmal?

    Michael:
    Ein gewisser Reiz ist da, dieselbe Strecke noch mal zu fahren, weil sie sehr schön war, dann aber nur werktags. Aber eine neue Strecke hätte auch ihren Reiz, es muss auch nicht über die Alpen sein, es könnte auch mal eher eine Langstrecke sein von Norditalien nach Süditalien oder woanders.

     

    Vielen Dank Michael.

     

    Wer noch mehr Eindrücke der Fahrt aufsaugen möchte, besucht am besten die Internetseite von Michael: www.alpencross2015.wordpress.com

    Oder Ihr fachsimpelt einfach bei der nächsten gemeinsamen Radtour bzw. an unserem Stammtisch.

  • Bildergalerie RTF 2015

    Bildergalerie RTF 2015

  • Tour de Kärnten 2015

    Tour de Kärnten 2015

     

    Mehr Infos gibt’s direkt auf der Homepage der Tour de Kärnten.

    Etappe 1 – Einzelzeitfahren 21 km | 210 Höhenmeter

    Dienstag, 19. Mai 2015

    Etappe1 EZFTour-Roadbook:

    Die Tour de Kärnten startet mit dem 21 Kilometer langen Einzelzeitfahren – hier wird das erste Gesamtklassement gemacht. Von Ossiach geht es nach Osten bis Feldkirchen und anschließend wieder zurück ins Ziel nach Ossiach.

    Ergebnisse

    Fahrer  Zeit  Gesamt  AK
    Esther   36:24.6  17  10
    Dario  27:14.5  6  2
    Franky   36:26.2  161  46
    Hajo  31:27.5  79  21
    Jan  29:51.7  46  13
    Joachim  31:42.5  83  18
    Jörg  35:28.6 151  41
    Lars  28:36.3  22  8
    Thomas G.  33:48.3  130  35
    Ulli  35:34.7  154  42
    Viktor  31:23.7  78  17

     

    Heute durften wir bei Bilderbuchwetter die erste Etappe fahren.

    Eins vorweg: Nein Esther und Franky sind nicht gemeinsam gefahren! Das muss wahre Liebe sein, so im gleichen Takt zu fahren… Mit dem Ergebnis zeigte sich Esther dann auch sehr glücklich.

    Das Niveau scheint sich bei der Tour de Kärnten insgesamt noch einmal deutlich nach oben entwickelt zu haben. Für Dario reichte es trotzdem für ein Podiumsplatz in der Altersklasse. Seine Zeit hätte in den vergangenen Jahren immer für einen Sieg oder zweiten Gesamtrang gereicht! Überrascht war auch Joachim über die guten Zeiten in seiner Altersklasse. Als er seinen Schnitt sah, war er dann aber auch zufrieden.

    Bei Ulli hat heute alles gepasst. Die Beine waren gut und die Radposition saß. Er hat seine anvisierte Zeit deutlich unterboten. Vielleicht hat der Kaffeestopp beim warmfahren geholfen? Oder waren es die letzten 10 min. chillen am See vor dem Start??

    Jans Ziel war eine Zeit unter 30 min. und Startblock A. Beides ist gelungen. Auch Lars konnte seine Vorjahreszeit erheblich steigern (ja, wir haben technisch aufgerüstet…) und ist entsprechend glücklich mit seiner Platzierung.

    Morgen geht’s dann hügelig weiter. Das Wetter soll noch halten. Drückt uns die Daumen.

     

     

    Etappe 2 – Windische Höhe 92 km | 1.480 Höhenmeter

    Dienstag, 20. Mai 2015

    Etappe2 WindischeHoehe Tour-Roadbook:

    Durch das Krastal über Weissenstein hinauf nach Fresach (knackiger erster Anstieg). Weiter geht es nach Feistritz in Richtung Weißensee, über Zlan und an den Farchten See zur Windischen Höhe. Eine rasante Abfahrt und ein Hochtal bevor es zur letzten Steigung des Tages nach Bad Bleiberg geht.

        Etappe Gesamt
    Fahrer  Zeit Gesamt  AK Zeit Gesamt AK
    Dario 2:56:31.8  43 11 3:23:46.3 31 8
    Lars 2:56:32.3 46 13 3:25:08.6 39 12
    Jan 3:10:43.6 88 27 3:40:35.3 84 25
    Joachim 3:16:28.3 96 20 3:48:10.8 93 20
    Thomas 3:20:24.6 109 26 3:54:12.9 109 26
    Viktor 3:31:46.5 131 35 4:03:10.2 125 34
    Jörg 3:41:44.2 146 40 4:17:12.8 143 39
    Franky 3:41:43.8 145 39 4:18:10.0 146 40
    Hajo 3:49:04.4 154 52 4:20:31.9 150 50
    Ulli 4:05:13.7 162 42 4:40:48.4 159 42

     

    Heute war es fast trocken. Nur auf der Heimfahrt hat es etwas genieselt. Die Straßen waren extrem schlecht, aber es sind alle gut durchgekommen. Später mehr.

     

    Etappe 3 – Dach der Tour 78 km | 1.990 Höhenmeter

    Mittwoch, 21. Mai 2015

    Etappe3 DachderTourTour-Roadbook:

    Noch einmal geht es über den Pass – die Hochrindl ist mit 1.606 Metern das Dach der Tour. Eine spektakuläre Abfahrt mit teilweise 16% Gefälle – hier sind gute Bremsen gefragt. Danach geht es durch schönste Landschaft an der Gurk entlang. In Fuchsgraben fährt man aus dem Wald heraus und geniesst einen schönen Ausblick in das Kärtner Mittelland. Weiter über Steuerberg und St. Ulrich zur Auffahrt nach Buggl in Bach.

    Unsere Meinung:

    Das war 2013 für alle die härteste Etappe. Die „Wand“ von Buggl in Bach fordert die Fahrer zum Etappenziel noch einmal extrem. Und auf dem Hochrindel hat es über Nacht geschneit…

    Wir sind zurück. Das Wetter hat überraschend gut mitgespielt. Schnee lag nur noch auf den Skipisten neben der Straße. Jörg und Hajo sind heute gesundheitsbedingt nicht angetreten. Jan hatte Probleme mit seiner Schaltung und musste alle Berge ohne seinen leichtesten Gang mit 36/24 erklimmen. Die Abfahrt war trocken und entsprechend rasant. Thomas ist eine echte Bergabrasersau…

    Joachim ist heute sicher nicht an seine Grenzen gegangen, so frisch sah er im Ziel aus. Lars konnte einige Plätze gut machen und ist nun die Nummer 1 der Sprintaxen. Jan hat nur 2 Plätze verloren und hält wieder eigenem erwarten den Block B. Thomas macht Boden gut. Haben wir morgen wieder 3 Sprintaxen in Block B? Frank und Viktor haben beide große Sprünge im Klassement machen können und Ulli fährt souverän seinen Stiefel runter.

        Etappe Gesamt
    Fahrer  Zeit Gesamt  AK Zeit Gesamt AK
    Lars 2:47:34.8 34 8 6:12:43.4 34 8
    Dario 2:54:20.8 56 14 6:18:07.1 44 12
    Jan 3:14:08.7 93 30 6:54:44.0 86 26
    Joachim 3:18:47.3 107 24 7:06:58.1 95 20
    Thomas 3:15:02.8 96 20 7:09:15.7 99 22
    Viktor 3:22:54.5 114 28 7:26:04.7 116 30
    Franky 3:40:29.8 132 36 7:58:39.8 135 35
    Ulli 4:16:48.1 145 39 8:57:36.5 145 38

     

     

    Etappe 4 – Wimitzbräu-Runde 92 km | 1.480 Höhenmeter

    Donnerstag, 22. Mai 2015

    Etappe4 Wimitzbraeu

    Roadbook:

    Die Wiitzbräu-Runde ist geprägt durch das Wimitzer Tal, besser bekannt als das Tal der Gesetzlosen. Zuerst fahreten wir durch die „enge Gurk“ auf landschaftlich toller Strecke vorbei am Gurker Dom zum Pisweger Sattel. Von dort weiter auf einer langen, schnellen Abfahrt zur Labestation beim Wimitzerbräu. Weiter in Richtung St. Veit zum Zielort in St. Urban.

     

    Unsere Meinung:

    Die Wettervorhersage hat sich etwas verbessert. Hoffentlich hält es. Das Profil verspricht erneut eine harte Runde. Hauptsache der Ulli versackt nicht an der Labestation beim Wimitzerbräu…

     

    Nass war’s heute. Mit dem Startschuss ging es trotzdem sofort zur Sache. Dario hatte bereits zu diesem Zeitpunkt Mühe der Spitzengruppe zu folgen. Am Ende verliert er heute 4 Positionen, hält sich aber in Block A. Besser lief es erneut für Lars, der mit der Spitzengruppe über die Berge kam. Die schnellen und nassen Abfahrten machten ihm das Rennen heute aber schwer. Jan wollte heute angreifen und möglichst weit vorne über den ersten Berg fahren. In der schnellen Phase nach Startfreigabe konnte er bereits einige direkte Konkurrenten abhängen. Am zweiten Berg musste er die Gruppe aber ziehen lassen. Trotz Reparartur verweigerte sich sein leichtester Gang erneut. Auf den Abfahrten konnte er wieder viel Boden gutmachen und hat sich insgesamt 4 Positionen nach vorne gearbeitet. Thomas behauptet sich in Block B. Er fuhr die heutige Etappe gemeinsam mit Joachim durch. Viktor hatte eine Panne und verlor viel Zeit. Ulli ist am ersten Anstieg erkältungsbedingt ausgestiegen. Er wird vermutlich am Sonntag wieder in das Geschehen eingreifen können. Jörg musste wegen anhaltenden Rückenproblemen die Tour beenden.

     

    Etappe 5 – Bergzeitfahren Feuerberg/ Gerlitze 13 km | 1.250 Höhenmeter

    Freitag, 23. Mai 2015

    Etappe5 BZF

    Roadbook:

    In eigener Regie fahren die Teilnehmer zum Gemeindeamt Steindorf/Bodensdorf. Dort findet der Start für alle Teilnehmer statt. ca. 1.000 Meter zum warm fahren und dann beginnt der knapp 12 Kilometer lange Anstieg mit mehr als 10% durchschnittlicher Steigung. Die Teilnehmer fahren nach der Zieleinkunft in eigener Verantwortung mit dem Fahrrad den Berg hinab und nach Ossiach retour.

     

    Unsere Meinung:

    Hoffentlich sind die Klamotten bis morgen wieder trocken. Es soll erneut schütten. Wenigstens ist die Etappe morgen schnell vorbei. Erste Streckenbesichtigungen haben uns allerdings Schweißperlen auf die Stirn getrieben. Nicht nur wegen der Steigung, sondern vor allem wegen des schlechten Asphalts. Die Abfahrt wird definitv kein Spaß.

    Mal sehen, was geht. Lars verspricht auf jeden Fall: „all out“.

    News vom Briefing:

    Die Strecke wird verkürzt und endet jetzt vorsichthalber knapp unterhalb der Schneefallgrenze. Bleiben trotzdem 10 km Steigung mit über 1.000 Höhenmetern.

     

        Etappe Gesamt
    Fahrer  Zeit Gesamt  AK Zeit Gesamt AK
    Lars 45:03.6 52 11 10:01:43.9 37 9
    Dario 45:47.6 56 12 10:19:11.9 48 12
    Jan 52:17.2 95 29 11:14:08.8 82 24
    Joachim 54:17.3 102 21 11:38:55.9 93 18
    Thomas 54:20.5 103 22 11:40:57.7 95 19
    Viktor 54:03.4 101 20 12:14:43.5 110 27
    Franky 1:06:51.7 139 34 13:03:49.7 123 31
    Ulli 1:16:02.6 146 37      

     

    Für Ulli liegt aufgrund seiner gestrigen Pause noch keine Gesamtzeit vor.

    Heute war es wirklich keine Freude zu fahren. Kalter Dauerregen und eine wolkenverhangene Strecke ab Kehre 2 zehrten an den Kräften. Ein dickes Lob an Anke und Esther die bei diesem Wetter erneut am Start standen und die Sprintaxen unterstützten.

    Unsere Zeiten können sich trotz der widrigen Umstände sehen lassen. Fast alle konnten ein paar Plätze gut machen. Vor allem Viktor zeigte nach seiner gestrigen Enttäuschung (Panne), wie stark er wirklich ist. Auf dem Ergebnistableau könnte man fast ein Mannschaftszeitfahren vermuten, so dicht liegen die Ergebnisse von Viktor, Joachim und Thomas zusammen.

    Dabei ist Joachim wegen des Wetters noch mißmutig in den Tag gestartet. Anke hat ihn aber mit Rockmusik zum Frühstück auf Trapp gebracht. Die Fahrt bergauf hat er sich gut eingeteilt, so dass noch etwas Punch für die letzten Meter übrig waren. Am Ende ist er mit seiner Zeit voll zufrieden.

    Nachdem Teammangerin Esther Ulli gestern noch zum Start überredet hat, konnte er sich heute seine Erkältung „rausfahren“. Die medizinische Versorgung im Ziel hat dann Joachim übernommen (Marillenbrand). Am Start hat dann wieder Esther die Nachsorge (mit Sitzheitzung zum Quartier) übernommen. Einem Start bei der voraussichtlich regenfreien morgigen Etappe steht damit wohl nichts mehr im Wege.

     

    Etappe 6 – Wintersport-Runde 94 km | 1.410 Höhenmeter

    Sonntag, 24. Mai 2015

    Etappe6 WintersportrundeRoadbook:

    Die „Wintersportrunde“ führt uns zunächst durch das Kras- und Drautal zur ersten Steigung des Tages, dem „Glanz“. Der schnellen Abfahrt über das Ostufer des Millstätter See folgt eine lange Gerade bis Radenthein und dann geht es hinauf mit bis zu 13% in den Wintersportort Bad Kleinkirchheim. Die Abfahrt führt die Fahrer hinunter durch die Patergassen bis kurz vor Himmelberg, wo der letzte Anstieg des Tages wartet. Hier geht es noch einmal auf 1.100 Meter hinauf am Skigebiet der Gerlitzen vorbei bis zum bergauf Zielsprint in Arriach – dem Mittelpunkt Kärntens.

    Unsere Meinung:

    Die letzte Chance Plätze gut zu machen. Das wissen natürlich auch für die anderen Teilnehmer. Also gilt es die Position bei teilweise sehr geringen Abständen nach hinten abzusichern. Wir haben alle das Leaderboard genau im Blick und wissen auf welche Startnummern wir uns morgen konzentrieren müssen. Noch einmal Attacke auf einer der schönsten Strecken und bei hoffentllich versöhnlichem Wetter.

     

    Es ist vollbracht. Alle sind heile durchgekommen. Ein bissl Ergebniskorrektur konnte noch betrieben werden. Eindrücke gibt es dann später, jetzt geht es erst einmal zünftig Essen.

        Etappe Gesamt
    Fahrer  Zeit Gesamt  AK Zeit Gesamt AK
    Lars 2:50:08.4 28 5 12:51:52.3 35 8
    Dario 2:56:34.9 38 8 13:15:46.8 48 12
    Jan 3:15:25.9 85 25 14:29:34.7 80 23
    Joachim 3:19:22.3 94 19 14:58:18.2 91 17
    Thomas 3:22:44.4 109 24 15:03:42.1 92 18
    Viktor 3:30:00.6 117 28 15:44:44.1 111 26
    Franky 3:40:46.3 137 35 16:44:36.0 125 31
    Ulli 4:10:30.7 143 39 20:08:06.2 140 36